19/01/2016
Haben Sie schon einmal von der Pizza Bianca gehört? Dahinter verbirgt sich kein Loblied auf eine italienische Nonna namens Bianca, wie man vielleicht vermuten könnte. Vielmehr bedeutet „Pizza Bianca“ nichts anderes als „weiße Pizza“. Und diese Variante des italienischen Teigfladens hat es wirklich in sich: Sie kommt ohne die allseits bekannte und beliebte Tomatensauce aus und wird stattdessen mit einer weißen Creme – beispielsweise aus Ricotta – bestrichen. Darauf gesellen sich zahlreiche weitere Zutaten, die dieses Gericht zu einer echten Delikatesse machen und die Geschmacksknospen auf eine unvergessliche Reise schicken.

In diesem ausführlichen Artikel tauchen wir tief in die Welt der weißen Pizza ein. Wir enthüllen ihre faszinierende Geschichte, beleuchten die regionalen Unterschiede zwischen der römischen und der toskanischen Variante, inspirieren Sie mit einer Fülle von Belagsideen und präsentieren Ihnen ein detailliertes Rezept zum Nachbacken, damit Sie dieses Stück italienischer Kochkunst auch in Ihrer eigenen Küche genießen können. Bereiten Sie sich darauf vor, eine neue Facette der italienischen Pizzatradition kennenzulernen, die durch ihre Einfachheit und die Qualität ihrer Zutaten besticht.
- Die Geschichte der Pizza Bianca: Eine Reise zu den Wurzeln
- Was macht die Pizza Bianca so besonders?
- Ein genauerer Blick: Römische vs. Toskanische Pizza Bianca
- Die Geschmacksvielfalt: Beläge für Ihre Pizza Bianca
- Pizza Bianca selber backen: Ein ausführliches Rezept
- Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Pizza Bianca
- Fazit: Mehr als nur eine "weiße Pizza"
Die Geschichte der Pizza Bianca: Eine Reise zu den Wurzeln
Die Wurzeln der Pizza Bianca reichen tief in die italienische Backtradition zurück, insbesondere in die Regionen Rom und Latium. Ursprünglich war Pizza Bianca eine einfache Fladenbrot-Variation, die oft als „Armeleute-Essen“ galt. Ihre Entstehung ist eng mit der Verfügbarkeit von Zutaten verbunden: Sie wurde ohne Tomatensauce zubereitet, da Tomaten in Europa erst ab dem 16. Jahrhundert bekannt waren und sich erst viel später als fester Bestandteil der italienischen Küche etablierten. Stattdessen setzten die Bäcker auf das, was sie hatten und was regional verfügbar war: hochwertiges Olivenöl, Salz und gelegentlich aromatische Kräuter, um dem Teig eine geschmackliche Tiefe zu verleihen.
In Rom entwickelte sich die Pizza Bianca zu einem beliebten Straßen-Snack, der die Menschen auf ihren Wegen begleitete. Sie wurde in langen Rechtecken gebacken, in kleinere Stücke geschnitten und oft ganz einfach genossen oder mit Zutaten wie dünn geschnittenem Prosciutto, frischem Ricotta oder sogar süßen, frischen Feigen belegt – eine Kombination, die süß und salzig auf wunderbare Weise vereint. Ihre schlichte Zubereitung und der bewusste Verzicht auf die rote Tomatensauce machen die Pizza Bianca zu einem perfekten Beispiel für die italienische Philosophie: Weniger ist mehr – vorausgesetzt, die verwendeten Zutaten sind von höchster, kompromissloser Qualität. Diese Einfachheit ist es, die der Pizza Bianca ihren unverwechselbaren Charakter und ihre zeitlose Beliebtheit verleiht.
Was macht die Pizza Bianca so besonders?
Die Pizza Bianca zeichnet sich durch einige charakteristische Merkmale aus, die sie von ihrer roten Verwandten abheben und zu einem einzigartigen Genusserlebnis machen. Im Mittelpunkt steht ihr Teig: Er ist oft luftig, leicht und gleichzeitig wunderbar knusprig. Diese perfekte Textur wird durch die Verwendung von hochwertigen Mehlsorten, wie dem italienischen Tipo 00 Mehl, und vor allem durch lange Ruhezeiten erreicht. Diese Geduld beim Gehenlassen des Teiges ist entscheidend für die Entwicklung der Aromen und die gewünschte Porosität.

Statt einer Tomatensoße bildet bei der Pizza Bianca eine Basis aus feinstem Olivenöl den Geschmacksträger. Oft wird dieses Öl mit etwas Knoblauch oder frischen Kräutern wie Rosmarin oder Thymian aromatisiert, um eine subtile, aber prägnante Geschmacksnote zu erzielen. In vielen Varianten kommt auch eine cremige Schicht aus Ricotta oder anderen Käsesorten wie Mozzarella oder Gorgonzola hinzu, die eine wunderbare Milde und zusätzliche Textur liefert. Die Kunst der Pizza Bianca liegt darin, mit wenigen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten ein intensives und harmonisches Geschmackserlebnis zu schaffen, das die reinen Aromen der einzelnen Komponenten in den Vordergrund stellt.
Ein genauerer Blick: Römische vs. Toskanische Pizza Bianca
Obwohl der Name "Pizza Bianca" auf den ersten Blick eine einheitliche Speise vermuten lässt, gibt es innerhalb Italiens bemerkenswerte regionale Unterschiede, die diese weiße Pizza zu einem vielseitigen Gericht machen. Insbesondere die römische und die toskanische Variante unterscheiden sich erheblich in ihrer Zubereitung und ihren Belägen. Diese Differenzierung ist entscheidend, um die Bandbreite der Pizza Bianca wirklich zu verstehen.
Die Römische Variante: Die "Blanke Pizza"
In Rom und weiten Teilen Süditaliens wird die Pizza Bianca oft als eine Art knuspriges Pizzabrot interpretiert. Hier kommt sie nahezu ohne Belag aus und konzentriert sich auf die Reinheit des Teiges und die Würze von wenigen, aber intensiven Zutaten. Der Pizzateig wird lediglich mit hochwertigem Olivenöl bestrichen, das oft mit feinem Knoblauch und frischem Rosmarin aromatisiert ist. Eine Prise Salz, gerne grobe Meersalzflocken, rundet den Geschmack ab. Das Ergebnis ist eine unglaublich knusprige, duftende und minimalistische Pizza, die oft als Beilage zu anderen Gerichten oder als einfacher Snack für zwischendurch genossen wird. Diese römische Variante ist oft von Natur aus vegan, da sie lediglich aus Teig, Öl, Knoblauch und Kräutern besteht.
Die Toskanische Variante: Üppig und Vielfältig
Ganz anders präsentiert sich die Pizza Bianca in der Toskana. In diesem historisch wohlhabenderen Teil Italiens wurde die weiße Pizza häufig mit erleseneren und reichhaltigeren Zutaten belegt. Hier wird die fehlende Tomatensauce nicht nur durch Olivenöl ersetzt, sondern durch cremige Basen wie Ricotta, Mozzarella, feine Trüffelcreme oder sogar eine leichte Béchamelsauce. Darauf gesellen sich dann zahlreiche weitere Beläge, die von dünnen Kartoffelscheiben über herzhaften Pancetta und würzigen Rucola bis hin zu getrockneten Tomaten, Salame, Spinat, Gorgonzola, Champignons, Steinpilzen und sogar dünn geschnittenen Zitronenscheiben oder Kürbis reichen können. Die toskanische Pizza Bianca ist dadurch wesentlich reichhaltiger und weniger knusprig als ihr römisches Pendant, bietet aber eine unglaubliche Geschmacksvielfalt und kann sowohl vegetarisch als auch mit Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten zubereitet werden.

Die folgende Tabelle fasst die wesentlichen Unterschiede zwischen diesen beiden faszinierenden Varianten der Pizza Bianca zusammen:
| Merkmal | Römische Variante | Toskanische Variante |
|---|---|---|
| Pizzateig | Klassischer italienischer Pizzateig | Klassischer italienischer Pizzateig |
| Pizzasauce | Keine Sauce; Teig wird mit Olivenöl bestrichen | Ricotta, Mozzarella, Trüffelcreme, Béchamelsauce statt Tomatensauce |
| Belag | Frischer Rosmarin, frischer Thymian, gehobelter Knoblauch, Salz | Dünne Kartoffelscheiben, Pancetta, Rucola, getrocknete Tomaten, Salame, Spinat, Gorgonzola, Champignons, Steinpilze, dünn geschnittene Zitronenscheiben, Thunfisch, Kürbis, u.v.m. |
| Knusprigkeit | Sehr knusprig; erinnert an ein Pizzabrot | Reichhaltiger und weniger knusprig durch die cremige Basis |
| Besonderheiten | Oft vegan (Teig, Olivenöl, Knoblauch, Kräuter) | Wahlweise vegetarisch, mit Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten belegbar |
Die Geschmacksvielfalt: Beläge für Ihre Pizza Bianca
Wie Sie bereits erfahren haben, bietet die Pizza Bianca aus der Toskana einen enormen Spielraum für Kreativität bei den Belägen. Während die römische Variante auf minimalistische Eleganz setzt, können Sie bei der toskanischen Version Ihrer Fantasie freien Lauf lassen und unzählige köstliche Kombinationen kreieren. Hier ist eine ausführliche Liste von Zutaten, die sich hervorragend für die weiße Pizza eignen, sowie einige meiner Lieblingskombinationen:
Basen und Cremes:
- Ricotta: Die klassische Wahl für eine cremige, milde Basis.
- Crème fraîche / Schmand: Für eine leicht säuerliche Note und cremige Textur.
- Trüffelcreme: Verleiht der Pizza einen luxuriösen, erdigen Geschmack.
- Béchamelsauce: Eine weitere cremige Option, die besonders gut zu Gemüse passt.
Gemüse & Obst:
- Kürbis: Süßlich und cremig, besonders geröstet eine Delikatesse.
- Rucola: Frisch und pfeffrig, ideal nach dem Backen hinzugefügt.
- Spinat: Gedünstet oder frisch, eine gesunde und schmackhafte Ergänzung.
- Zucchini: Dünn gehobelt oder leicht angebraten, zart und aromatisch.
- Zwiebeln: Karamellisiert für Süße oder roh für Schärfe.
- Champignons / Steinpilze / Trüffel: Verleihen eine erdige, umami-reiche Note.
- Feigen: Eine überraschende süße Komponente, die hervorragend zu salzigem Fleisch oder Käse passt.
- Getrocknete Tomaten: Intensiver Tomatengeschmack ohne die Saftigkeit frischer Tomaten.
- Kartoffeln: Dünn gehobelt und mit Olivenöl und Rosmarin gebacken, werden sie wunderbar knusprig.
Käse:
- Mozzarella: Schmilzt wunderbar und sorgt für die typischen Fäden.
- Parmesan: Gerieben für eine salzige, würzige Note.
- Gorgonzola: Für Liebhaber kräftiger, würziger Käsesorten.
Fleisch:
- Luftgetrocknete Salame: Würzig und herzhaft.
- Parmaschinken / Prosciutto: Fein geschnitten, am besten nach dem Backen auflegen.
- Tiroler Speck / Pancetta / Guanciale: Geräuchert oder gewürzt, verleihen sie eine salzige, deftige Note.
- Coppa: Ein weiterer luftgetrockneter Schinken mit intensivem Geschmack.
Fisch & Meeresfrüchte:
- Garnelen & andere Meeresfrüchte: Leicht angebraten oder gedämpft.
- Sardellen: Für eine salzige, umami-reiche Würze.
- Lachs: Geräuchert oder frisch, eine elegante Option.
Kräuter & Gewürze:
- Oregano / Rosmarin / Thymian / Salbei: Die klassischen italienischen Kräuter.
- Knoblauch: Fein gehackt oder als Öl für eine aromatische Basis.
- Chili: Für eine angenehme Schärfe.
- Pesto: Eine weitere geschmacksintensive Basis.
Meine Lieblingskombinationen für die Pizza Bianca:
- Pizza Bianca mit Ricotta, dünn gehobelten Kartoffelscheiben, selbst getrockneten Tomaten, knusprigem Pancetta, geschmolzenem Mozzarella und frischem Thymian.
- Pizza Bianca mit Ricotta, würzigem Tiroler Speck, zarten Steinpilzen und edlem, gehobeltem Trüffel.
- Pizza Bianca mit cremiger Ricotta-Basis, frischem Rucola (nach dem Backen hinzugefügt) und gehobeltem Parmesan.
- Pizza Bianca mit Salame, getrockneten Tomaten und geschmolzenem Mozzarella.
- Pizza Bianca mit gehobelten Kartoffeln, getoppt mit frischem Rucola, gehobeltem Trüffel und Parmesan.
- Pizza Bianca mit Ricotta, gebratenem Kürbis und frischem Rucola.
Pizza Bianca selber backen: Ein ausführliches Rezept
Die Zubereitung einer authentischen Pizza Bianca ist einfacher, als Sie vielleicht denken. Mit hochwertigen Zutaten und etwas Geduld beim Teiggehen können Sie ein wahres Meisterwerk in Ihrer eigenen Küche zaubern. Dieses Rezept ist auf zwei Pizzen ausgelegt und kann natürlich mit Ihren bevorzugten Belägen variiert werden.
Zutaten für den Teig:
- 500 g Mehl Typ 00 (alternativ: spezielles Pizzamehl)
- 325 ml Wasser (lauwarm)
- 10 g Salz
- 3 g Trockenhefe oder 10 g frische Hefe
- 2 EL Olivenöl (für den Teig)
Zutaten für das Rosmarin-Öl:
- 100 ml Olivenöl (hochwertig, extra vergine)
- 2 Zweige frischer Rosmarin
- 2 Knoblauchzehen (optional, fein gehackt)
Beispiel-Belag (Toskanische Art):
- 200 g Ricotta
- 150 g Mozzarella (frisch, abgetropft und gezupft)
- Salzflocken (z. B. Fleur de Sel)
- Optional: dünn gehobelte Kartoffelscheiben, Pancetta, frischer Thymian
Zubereitung:
1. Teig vorbereiten:
- Geben Sie das lauwarme Wasser in eine große Schüssel. Lösen Sie die Hefe darin auf und lassen Sie die Mischung etwa 5 Minuten ruhen, bis sich kleine Bläschen bilden.
- Fügen Sie das Mehl und das Salz zu der Hefemischung hinzu. Gießen Sie auch die 2 Esslöffel Olivenöl in die Schüssel.
- Kneten Sie den Teig nun ausgiebig. Dies gelingt am besten mit einer Küchenmaschine mit Knethaken oder klassisch von Hand. Kneten Sie den Teig für mindestens 10 Minuten, bis er glatt, geschmeidig und elastisch ist. Er sollte sich leicht von den Händen oder der Schüssel lösen.
- Fetten Sie eine saubere Schüssel leicht mit Olivenöl ein. Legen Sie den gekneteten Teig hinein, drehen Sie ihn einmal, damit er von allen Seiten leicht geölt ist. Decken Sie die Schüssel mit einem sauberen Tuch ab.
- Lassen Sie den Teig an einem warmen Ort (ca. 20-25°C) für 2-3 Stunden gehen, bis sich sein Volumen mindestens verdoppelt hat. Für ein noch besseres Aroma und eine leichtere Verdaulichkeit können Sie den Teig auch über Nacht (12-24 Stunden) im Kühlschrank ruhen lassen. Holen Sie ihn dann etwa 1-2 Stunden vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank, damit er Raumtemperatur annehmen kann.
2. Rosmarin-Öl herstellen:
- Erwärmen Sie das 100 ml Olivenöl in einer kleinen Pfanne bei sehr niedriger Hitze. Es sollte nicht heiß werden, sondern nur leicht warm.
- Geben Sie die frischen Rosmarinzweige und optional den fein gehackten Knoblauch hinzu.
- Lassen Sie das Öl bei niedriger Hitze etwa 10-15 Minuten ziehen, damit die Aromen gut in das Öl übergehen. Nehmen Sie die Pfanne vom Herd und stellen Sie das aromatisierte Öl beiseite, um es etwas abkühlen zu lassen. Die Rosmarinzweige können Sie vor dem Belegen entfernen oder für die Optik auf der Pizza lassen.
3. Pizza belegen:
- Teilen Sie den aufgegangenen Teig in zwei gleich große Portionen.
- Bestreuen Sie Ihre Arbeitsfläche (oder eine Pizzaschaufel) leicht mit Mehl oder Hartweizengrieß. Rollen Sie jede Teigportion von der Mitte nach außen dünn aus, idealerweise zu einer runden Form. Lassen Sie dabei einen leicht dickeren Rand, der beim Backen schön aufgehen kann.
- Legen Sie den ausgerollten Teig auf Backpapier oder eine bemehlte Pizzaschaufel.
- Bestreichen Sie den Teig großzügig mit dem vorbereiteten Rosmarin-Öl.
- Verteilen Sie nun den Ricotta (in kleinen Klecksen) und den gezupften Mozzarella gleichmäßig auf dem Teig. Wenn Sie weitere Beläge wie dünne Kartoffelscheiben oder Pancetta verwenden, legen Sie diese jetzt auf.
- Bestreuen Sie die Pizza zum Abschluss mit einigen Salzflocken (z. B. Fleur de Sel) für einen zusätzlichen Crunch und Geschmack.
4. Backen zum Höhepunkt:
- Heizen Sie Ihren Backofen auf die höchstmögliche Temperatur vor, idealerweise 250 °C oder höher. Wenn Sie einen Pizzastein oder Pizzastahl besitzen, legen Sie diesen mindestens 30-45 Minuten vor dem Backen in den Ofen, damit er richtig heiß wird. Ein heißer Pizzastein sorgt für einen besonders knusprigen Boden.
- Schieben Sie die belegte Pizza vorsichtig auf den heißen Stein oder ein Backblech.
- Backen Sie die Pizza für etwa 8–10 Minuten. Die genaue Backzeit hängt von Ihrem Ofen ab. Die Pizza ist fertig, wenn der Rand goldbraun und knusprig ist und der Käse schön geschmolzen und leicht gebräunt ist.
- Nehmen Sie die fertige Pizza aus dem Ofen. Verfeinern Sie sie nach dem Backen optional noch mit frischen Kräutern (z.B. Basilikum oder zusätzlicher Rosmarin), einem Hauch Olivenöl oder weiteren Zutaten wie dünn geschnittenem Prosciutto oder einem Spritzer Trüffelöl.
Die schlichte, aber intensive Kombination von Aromen macht die Pizza Bianca zu einem Highlight – egal, ob als Vorspeise, leichter Snack oder als Hauptgericht. Sie werden begeistert sein, wie viel Geschmack in dieser "weißen" Variante steckt!
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Pizza Bianca
Wie schmeckt Pizza Bianca?
Pizza Bianca schmeckt einzigartig und unterscheidet sich deutlich von einer traditionellen Pizza mit Tomatensauce. Ihr Geschmacksprofil ist geprägt von einem luftigen, knusprigen Teig, der durch die Verwendung von hochwertigem Olivenöl und oft Knoblauch oder frischen Kräutern wie Rosmarin eine aromatische Basis erhält. Die "weiße" Komponente, oft Ricotta, Mozzarella oder eine andere cremige Käsebasis, verleiht ihr eine milde, cremige Note, die perfekt mit den salzigen und herzhaften Belägen harmoniert. Es ist ein Geschmackserlebnis, das die Reinheit und Qualität der einzelnen Zutaten in den Vordergrund stellt – weniger ist oft mehr, und das zeigt sich hier in jedem Bissen.
Was ist der Unterschied zwischen Pizza Bianca und Pizzabrot?
Der Unterschied zwischen Pizza Bianca und Pizzabrot ist fließend und hängt stark von der regionalen Interpretation ab. Im Wesentlichen kann die römische Variante der Pizza Bianca als eine Art hochwertiges Pizzabrot betrachtet werden. Sie ist sehr minimalistisch: Der Teig wird nur mit Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin und Salz belegt und knusprig gebacken. Dies ähnelt stark einem Pizzabrot, das oft als Beilage oder Vorspeise serviert wird. Die toskanische Pizza Bianca hingegen ist in der Regel reichhaltiger belegt, mit cremigen Käsebasen wie Ricotta und einer Vielzahl weiterer Zutaten wie Kartoffeln, Fleisch oder Gemüse. Sie ist somit eine vollwertige Pizza, die lediglich auf die Tomatensauce verzichtet. Man könnte sagen, dass die römische Pizza Bianca eine Unterform des Pizzabrotes ist, während die toskanische eine vollwertige "weiße" Pizza darstellt.
Welche Käsesorten eignen sich am besten für Pizza Bianca?
Für die Pizza Bianca eignen sich verschiedene Käsesorten hervorragend, je nachdem, welches Geschmacksprofil Sie bevorzugen. Der Klassiker und eine sehr beliebte Wahl ist Ricotta, der eine wunderbar cremige und milde Basis bildet. Dazu passt oft frischer Mozzarella, der beim Backen schön schmilzt und die typischen Fäden zieht. Für Liebhaber kräftigerer Aromen ist Gorgonzola eine ausgezeichnete Wahl, der eine würzige und leicht pikante Note hinzufügt. Auch geriebener Parmesan kann nach dem Backen für eine salzige Würze sorgen. Die Wahl des Käses beeinflusst maßgeblich den Charakter Ihrer Pizza Bianca, experimentieren Sie also gerne mit verschiedenen Kombinationen!
Fazit: Mehr als nur eine "weiße Pizza"
Die Pizza Bianca ist weit mehr als nur eine Pizza ohne Tomatensauce – sie ist ein Genuss für Feinschmecker, die Wert auf Qualität, Authentizität und die puren Aromen der italienischen Küche legen. Sie zeigt auf beeindruckende Weise, wie vielseitig die italienische Pizza-Kultur ist und wie man mit wenigen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten Großes schaffen kann. Ob Sie sich für die minimalistische, knusprige römische Variante entscheiden oder die reichhaltige, üppig belegte toskanische Version bevorzugen, die Pizza Bianca ist eine kulinarische Entdeckung, die Ihre Erwartungen übertreffen wird. Tauchen Sie ein in diese weiße Delikatesse und lassen Sie sich von ihrem einzigartigen Charme verzaubern.
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