Was ist ein Pizza Tisch?

Pizzadom: Perfekte Pizza, einfach & gesellig

10/03/2017

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Wer träumt nicht davon, den unvergleichlichen Geschmack einer frisch gebackenen Pizza, wie man sie aus der Lieblingspizzeria kennt, direkt zu Hause zu genießen? Der Duft von geschmolzenem Käse, knusprigem Teig und frischen Zutaten, die perfekte Kombination aus Hitze und Feuchtigkeit – all das scheint oft nur professionellen Öfen vorbehalten zu sein. Doch es gibt eine innovative Lösung, die genau dieses Erlebnis in die eigenen vier Wände bringt: den Pizzadom. Dieses faszinierende Küchengerät ermöglicht es, im Handumdrehen heiße, individuelle Mini-Pizzen zuzubereiten und dabei eine gesellige Atmosphäre wie beim Raclette oder Fondue zu schaffen. Vergessen Sie den Lieferdienst oder aufwändige Vorbereitungen für den Backofen – der Pizzadom verspricht puren Pizzagenuss für jeden Geschmack und Anlass.

Wie bereite ich eine heiße Pizza vor?
Dazu bereitet man einfach einen süßen Hefeteig vor und stellt gesüßte Creme Fraiche und verschiedene Früchte, gehobelte Mandeln, gehackte Pistazien, ganze oder gemahlene Haselnüsse usw. als Belag bereit. Und nach dem Backen bestreut man die heiße Pizza dann mit geriebener weißer Schokolade als “Käseersatz”.
Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Pizzadom und wie funktioniert er?

Ein Pizzadom ist im Grunde eine kompakte und geniale Miniaturausgabe eines traditionellen Pizzaofens. Sein markantestes Merkmal ist die charakteristische Kuppel, die in der Regel aus hitzebeständigem Terracotta gefertigt ist. Dieses Material ist kein Zufallsprodukt, sondern der Schlüssel zur Authentizität der gebackenen Pizzen. Terracotta besitzt die einzigartige Eigenschaft, Wärme optimal zu speichern und gleichzeitig überschüssige Feuchtigkeit aus dem Teig aufzunehmen. Diese Kombination sorgt für einen unglaublich knusprigen Boden, während der Belag saftig bleibt – genau wie bei einem gemauerten Ofen in Neapel.

Die Terracottakuppel ist je nach Modell mit vier oder sechs Öffnungen versehen, durch die die kleinen Pizzen auf speziellen Pizzaschaufeln in den Ofen geschoben werden. Diese Anordnung erlaubt es, mehrere Mini-Pizzen gleichzeitig zu backen, was den Pizzadom ideal für Familien oder kleine gesellige Runden macht. Die Beheizung erfolgt über eine regelbare elektrische Platte am Boden des Geräts. Auf dieser Platte liegen die Pizzen direkt auf und ihr Boden wird bei intensiver Hitze schnell und gleichmäßig gebacken. Gleichzeitig gart die von der Kuppel abgestrahlte und im Inneren zirkulierende heiße Luft den Belag von oben. Dieses Prinzip der gleichzeitigen Ober- und Unterhitze bei hohen Temperaturen ist entscheidend für das schnelle und perfekte Backergebnis, das man sonst nur von professionellen Pizzaöfen kennt.

Die unschlagbaren Vorteile des Pizzadoms

Der Pizzadom ist weit mehr als nur ein Küchengerät – er ist ein Erlebnis. Einer seiner größten Vorteile liegt in der Geselligkeit, die er fördert. Ähnlich wie beim Raclette oder Fondue wird das gemeinsame Essen zu einem interaktiven Event. Jeder am Tisch kann seine eigene Mini-Pizza nach Herzenslust belegen. Dies fördert nicht nur die Kreativität, sondern stellt auch sicher, dass wirklich jeder genau die Pizza bekommt, die er am liebsten mag. Ob Vegetarier, Fleischliebhaber, scharf oder mild – die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Für den Gastgeber bietet der Pizzadom eine enorme Entlastung. Die gesamte Vorbereitung der Zutaten kann im Voraus erledigt und appetitlich auf dem Tisch arrangiert werden. Sobald der Pizzadom vorgeheizt ist, können sich die Gäste selbst bedienen und ihre Pizzen backen. Das bedeutet weniger Stress in der Küche und mehr Zeit für den Gastgeber, die Gesellschaft der Gäste zu genießen. Es ist die perfekte Lösung für entspannte Familienabende, Kindergeburtstage oder spontane Treffen mit Freunden, bei denen Kommunikation und Spaß im Vordergrund stehen.

Darüber hinaus ist die kurze Backzeit ein weiterer Pluspunkt. Innerhalb von nur 5 bis 7 Minuten ist eine Mini-Pizza fertig, was Wartezeiten minimiert und einen kontinuierlichen Nachschub an frischen, heißen Pizzen ermöglicht. So bleibt das Essen immer heiß und lecker, und niemand muss lange auf seine Mahlzeit warten.

Vielfältige Genüsse: Was kann man alles im Pizzadom backen?

Die offensichtlichste Antwort ist natürlich Pizza – und das in all ihren individuellen Facetten. Die Freiheit, jeden Belag zu wählen, macht den Pizzadom zum Traum jedes Pizza-Fans. Ob klassisch mit Salami und Pilzen, mediterran mit Thunfisch und Oliven, deftig mit Schinken und Zwiebeln, oder rein vegetarisch mit viel Gemüse und Mozzarella – die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen und Ihren Gästen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Käsesorten wie Emmentaler, Edamer oder dem klassischen Mozzarella. Fügen Sie Knoblauch, Peperoni oder frische Kräuter wie Basilikum hinzu, um Ihre Kreation zu perfektionieren.

Doch der Pizzadom ist nicht nur auf Pizza beschränkt. Er ist auch hervorragend geeignet, um andere herzhafte Leckereien zuzubereiten, die von einem knusprigen Boden leben:

  • Flammkuchen: Dünner Teig, bestrichen mit Crème fraîche, belegt mit Speck und Zwiebeln – ein elsässischer Traum, der im Pizzadom perfekt knusprig wird.
  • Dinnette / Deie: Die schwäbische Variante des Flammkuchens, oft mit Kartoffeln oder Lauch, findet hier ebenfalls ihre ideale Backumgebung.

Aber es wird noch interessanter: Der Pizzadom kann auch für süße Kreationen genutzt werden! Besonders Kinder lieben es, hier ihre eigenen Kekse zu backen. Der Teig kann individuell geformt und verziert werden, bevor er in den Ofen wandert. Eine weitere spannende Idee ist die süße Pizza:

Bereiten Sie einen süßen Hefeteig zu. Als Belag eignen sich gesüßte Crème fraîche oder Quark, verschiedene frische Früchte (Beeren, Apfelscheiben, Bananenscheiben), gehobelte Mandeln, gehackte Pistazien, ganze oder gemahlene Haselnüsse. Nach dem Backen können Sie die heiße süße Pizza mit geriebener weißer Schokolade (als "Käseersatz") bestreuen oder mit Puderzucker bestäuben und mit einem Schuss Ahornsirup oder Honig verfeinern. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Die perfekte Vor- und Zubereitung für Ihr Pizzadom-Erlebnis

Der Schlüssel zu einem stressfreien Pizzadom-Abend liegt in der guten Vorbereitung. Das Schöne daran ist, dass fast alles im Voraus erledigt werden kann, sodass Sie sich während des Essens voll und ganz Ihren Gästen widmen können.

1. Der Pizzateig – die Basis des Genusses

Ein guter Pizzateig ist das A und O. Ob Sie ihn selbst zubereiten oder fertigen Teig verwenden, ist Ihnen überlassen. Für den Pizzadom ist es wichtig, den Teig kreisrund auszustechen. Verwenden Sie dafür eine runde Form, die genau auf die kleinen Pizzaschaufeln passt. Ein Durchmesser von etwa 10-12 cm ist ideal. Bestäuben Sie die ausgestochenen Teiglinge leicht mit Mehl, damit sie nicht zusammenkleben, und schichten Sie sie überlappend auf einem Teller oder einer Platte an. So können sich die Gäste bequem bedienen.

Tipp: Wenn Sie den Teig selbst machen, planen Sie genügend Gehzeit ein. Ein klassischer Hefeteig benötigt mindestens eine Stunde Ruhezeit, um schön aufzugehen und luftig zu werden. Für eine schnellere Variante können Sie auch einen Quark-Öl-Teig verwenden, der nicht gehen muss.

2. Saucen und Beläge – die Vielfalt auf dem Tisch

Die Auswahl der Saucen und Beläge macht den Reiz des Pizzadom-Erlebnisses aus. Richten Sie alles appetitlich in kleinen Schälchen oder auf Platten an, damit die Gäste einfachen Zugang haben und sich nach Lust und Laune bedienen können.

Saucen:

  • Klassische Pizzasoße (Tomatenbasis, gewürzt mit Oregano und Basilikum)
  • Crème fraîche oder Saure Sahne (für Flammkuchen oder als Basis für helle Pizzen)
  • Pesto (rot oder grün, für besondere Geschmacksnoten)
  • Knoblauchöl

Herzhafte Beläge:

Die Liste ist nahezu endlos. Hier einige beliebte Vorschläge:

  • Fleisch & Wurst: Salami, gekochter Schinken, geräucherter Speck (gewürfelt), Hähnchenbruststreifen, gekochter Hackfleisch.
  • Fisch & Meeresfrüchte: Thunfisch (abgetropft), Garnelen, Meeresfrüchtemix.
  • Gemüse: Frische Champignons (in Scheiben), Zwiebelstreifen, Paprikastreifen (verschiedene Farben), Mais, Oliven (schwarz und grün, entkernt), Kirschtomaten (halbiert), Ananasstücke (für Freunde der Pizza Hawaii), Artischockenherzen, Spinat (tiefgekühlter, gut ausgedrückter).
  • Käse: Mozzarella (in Scheiben, Würfeln oder gerieben), geriebener Gouda, Emmentaler oder Edamer, Parmesan (frisch gerieben).
  • Gewürze & Kräuter: Getrockneter Oregano, frisches Basilikum (Blätter), Chiliflocken, Knoblauchwürfel.

Süße Beläge (für süße Pizza oder Kekse):

  • Gezuckerte Crème fraîche oder Quark
  • Verschiedene Früchte: Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Bananenscheiben, Apfelspalten.
  • Nüsse: Gehobelte Mandeln, gehackte Pistazien, Haselnüsse (ganz oder gemahlen).
  • Schokolade: Geriebene weiße Schokolade, Schokostreusel, Nutella zum Bestreichen.
  • Streusel, Zuckerguss, Zimt und Zucker.

3. Der Backvorgang – einfach und schnell

Sobald alle Zutaten bereitstehen und der Pizzadom vorgeheizt ist (dies dauert in der Regel etwa 15-20 Minuten), kann das Backen beginnen. Jeder Gast nimmt sich eine vorbereitete Teigscheibe, bestreicht sie mit Sauce und belegt sie nach eigenem Geschmack. Dann wird die Mini-Pizza mithilfe der kleinen Pizzaschaufel vorsichtig in eine der Öffnungen des Pizzadoms geschoben. Die Backzeit beträgt nur 5 bis 7 Minuten, je nachdem, wie knusprig man den Boden und wie gar den Belag haben möchte. Sobald die Pizza goldbraun und der Käse geschmolzen ist, kann sie mit der Schaufel entnommen und sofort genossen werden. Das Ergebnis ist eine einzigartige, individuell belegte Pizza, die genau den Vorstellungen des Gastes entspricht.

Tipps für das ultimative Pizzadom-Erlebnis

  • Teigstärke: Für optimale Ergebnisse sollte der Pizzateig nicht zu dick sein. Dünn ausgerollter Teig wird knuspriger und gart schneller durch.
  • Nicht überladen: Auch wenn die Versuchung groß ist, die Pizza mit allen Lieblingszutaten zu belegen, ist weniger oft mehr. Eine überladene Pizza gart ungleichmäßig und der Boden wird möglicherweise nicht richtig knusprig.
  • Vollständiges Vorheizen: Lassen Sie den Pizzadom unbedingt lange genug vorheizen. Nur wenn die Terracottakuppel und die Heizplatte ihre volle Temperatur erreicht haben, erzielen Sie die gewünschten Backergebnisse.
  • Rotieren der Pizzen: Wenn Sie mehrere Pizzen gleichzeitig backen, kann es hilfreich sein, diese nach der Hälfte der Backzeit leicht zu drehen oder die Positionen zu tauschen, um eine gleichmäßigere Bräunung zu gewährleisten.
  • Reinigung: Lassen Sie den Pizzadom nach Gebrauch vollständig abkühlen. Die Heizplatte kann meist mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Die Terracottakuppel sollte nur trocken gereinigt oder vorsichtig abgebürstet werden, da sie kein Wasser aufnimmt.
  • Kreativität fördern: Bieten Sie eine breite Palette an Belägen an, auch ungewöhnliche, um die Kreativität Ihrer Gäste anzuregen.

Pizzadom im Vergleich: Ein kleiner Überblick

Um die Vorteile des Pizzadoms noch deutlicher hervorzuheben, lohnt sich ein kurzer Vergleich mit anderen Backmethoden:

MerkmalPizzadomHaushaltsbackofenProfessioneller Pizzaofen (Restaurant)
Backzeit pro Mini-Pizza5-7 Minuten10-15 Minuten (für eine große Pizza)1-3 Minuten
Geselligkeit & InteraktionSehr hoch (jeder belegt selbst)Niedrig (eher passives Warten)Nicht zutreffend
Anpassbarkeit (individuell)Sehr hoch (jede Pizza einzigartig)Hoch (eine Pizza für alle oder nacheinander)Niedrig (Bestellung nach Karte)
Knusprigkeit des BodensHoch (dank Terracotta & hoher Hitze)Mittel (oft weicherer Boden)Sehr hoch (sehr hohe Temperaturen)
Benötigter PlatzKompakt (Tischgerät)Integriert in die KücheSehr groß (professionelle Küche)
Vorbereitungsaufwand für GastgeberGering (Zutaten anrichten)Mittel (Pizza belegen, in Ofen schieben)Nicht zutreffend

Häufig gestellte Fragen zum Pizzadom (FAQ)

Wie lange dauert es, bis der Pizzadom einsatzbereit ist?
Der Pizzadom benötigt in der Regel etwa 15 bis 20 Minuten, um vollständig vorzuheizen und die optimale Betriebstemperatur zu erreichen. Es ist wichtig, diese Zeit einzuhalten, um die besten Backergebnisse zu erzielen.
Ist der Pizzadom schwer zu reinigen?
Nein, die Reinigung ist relativ einfach. Lassen Sie das Gerät vollständig abkühlen. Die Heizplatte kann mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Die Terracottakuppel sollte nicht nass werden; Bürsten Sie eventuelle Rückstände vorsichtig ab oder wischen Sie sie trocken ab.
Kann ich auch fertigen Pizzateig aus dem Supermarkt verwenden?
Ja, absolut! Fertiger Pizzateig ist eine hervorragende Option für eine schnelle und unkomplizierte Zubereitung. Achten Sie darauf, den Teig auf die passende Größe für die Mini-Pizzen auszustechen.
Wie heiß wird der Pizzadom?
Die elektrische Heizplatte erreicht hohe Temperaturen, die für das schnelle Backen des Bodens unerlässlich sind. Die Terracottakuppel speichert ebenfalls viel Hitze und sorgt für die Oberhitze. Die genaue Temperatur variiert je nach Modell, liegt aber im Bereich, der für knusprige Pizzen ideal ist.
Ist der Pizzadom sicher für Kinder?
Unter Aufsicht von Erwachsenen können Kinder den Pizzadom sicher nutzen. Das Belegen der Pizzen ist ein großer Spaß für sie. Allerdings wird das Gerät sehr heiß, daher ist Vorsicht geboten, insbesondere beim Einschieben und Entnehmen der Pizzen mit den Schaufeln. Stellen Sie sicher, dass Kinder die heiße Kuppel nicht berühren.
Welche Art von Käse schmilzt am besten im Pizzadom?
Mozzarella ist der Klassiker für Pizza, da er hervorragend schmilzt und schöne Fäden zieht. Aber auch geriebener Gouda, Emmentaler oder Edamer eignen sich gut. Experimentieren Sie, um Ihren Favoriten zu finden!

Der Pizzadom ist nicht nur ein Küchengerät, sondern ein Garant für unvergessliche Abende und kulinarische Entdeckungsreisen. Er bringt die Freude am Selbermachen und die Geselligkeit des gemeinsamen Kochens direkt auf den Tisch. Mit minimalem Aufwand in der Vorbereitung und maximalem Spaß beim Genießen verwandelt er jedes Treffen in eine lebhafte Pizza-Party. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich von der Einfachheit und dem köstlichen Ergebnis begeistern. Der Duft von frisch gebackener Pizza wird Ihr Zuhause erfüllen und Ihre Gäste begeistern – ein Fest für alle Sinne!

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