08/08/2013
Pizza – wer liebt sie nicht? Der Duft von geschmolzenem Käse und frischen Zutaten, die knusprige Kruste und der herzhafte Belag machen sie zu einem der beliebtesten Gerichte weltweit. Doch Pizza kann mehr als nur ein schneller Imbiss sein; sie kann ein echtes Kraftpaket für Ihre Gesundheit werden, besonders wenn Sie sie selbst zubereiten. Indem Sie bewusst Zutaten auswählen, verwandeln Sie Ihre Pizza in ein Meisterwerk, das nicht nur den Gaumen verwöhnt, sondern auch Ihren Körper mit wertvollen Nährstoffen versorgt. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und entdecken Sie, wie Sie Ihre Pizza nicht nur lecker, sondern auch unglaublich gesund gestalten können.

- Die perfekte Vorbereitung: So gelingt die knusprige Kruste
- Die Basis macht's: Gesunde Pizzaböden
- Die Soße: Vom Klassiker bis zum Exoten – Hauptsache gesund!
- Kraftpakete auf der Pizza: Gesunde Proteine
- Vitamine pur: Gemüse für einen ausgeglichenen Nährstoff-Haushalt
- Süße Verführung: Früchte-Power für ein starkes Immunsystem
- Der krönende Abschluss: Gesunde Käsealternativen
- Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Die perfekte Vorbereitung: So gelingt die knusprige Kruste
Der Schlüssel zu einer unwiderstehlichen Pizza liegt in der Vorbereitung. Eine knusprige Kruste und ein perfekt gegarter Belag sind kein Zufall, sondern das Ergebnis einiger einfacher Tricks.
Heizen Sie den Ofen richtig ein! Der Backofen sollte auf die höchstmögliche Temperatur vorgeheizt werden. Eine hohe Hitze sorgt dafür, dass der Teig schnell gart und eine schöne, knusprige Kruste entwickelt, ohne dass der Boden durchweicht. Dieser Schritt ist entscheidend für die Textur Ihrer Pizza.
Vorsicht bei Käse oder saftigem Belag! Zutaten, die viel Feuchtigkeit enthalten, wie frische Tomaten oder bestimmte Käsesorten, können den Pizzaboden aufweichen. Wählen Sie Beläge, die nicht übermäßig viel Wasser abgeben, oder bereiten Sie feuchte Zutaten so vor, dass sie weniger Flüssigkeit abgeben. So bleibt Ihre Pizza wunderbar kross.
Ein Hauch von Grill-Geschmack? Wenn Sie den rauchigen Geschmack von Gegrilltem mögen, versuchen Sie, Ihre Pizza auf dem Grill zuzubereiten. Dies verleiht ihr eine einzigartige, tiefere Geschmacksnote, die eine willkommene Abwechslung zum Backofen darstellt.
Die Basis macht's: Gesunde Pizzaböden
Der Boden ist das Fundament jeder Pizza und bietet eine hervorragende Möglichkeit, die Nährwertbilanz zu verbessern. Vergessen Sie den üblichen Weißmehlteig und entdecken Sie gesündere Alternativen.
Vollkorn- statt Weißmehl: Die einfachste und effektivste Methode, Ihre Pizza gesünder zu machen, ist die Wahl von Vollkornmehl für den Teig. Vollkornmehl liefert eine Extraportion Eiweiß und Ballaststoffe, die für eine langanhaltende Sättigung sorgen und die Verdauung fördern. Zudem verleiht es dem Boden einen angenehm nussigen Geschmack.
Tortillas: Mal was anderes ausprobieren? Für eine schnelle, leichte und knusprige Pizza können Sie eine Vollkorn-Tortilla als Boden verwenden. Sie ist dünn, wird sehr kross und ist nicht so mächtig wie ein traditioneller Pizzateig. Eine ideale Lösung, wenn es mal schnell gehen muss.
Matze: Der dünne Brotfladen, der traditionell während des Pessach-Festes gegessen wird, ist eine weitere interessante Alternative für einen Pizzaboden. Er besteht nur aus Wasser und Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Dinkel), ohne Triebmittel. Das Ergebnis ist ein sehr dünner und knuspriger Boden.
Portobello-Pilze: Für eine kohlenhydratarme und besonders gesunde Pizza können Sie große Portobello-Pilze als „Boden“ verwenden. Drehen Sie den Pilzhut einfach um, entfernen Sie den Stiel und belegen Sie ihn nach Herzenslust. Portobellos fördern die Sehkraft, lindern Eisenmangel und stärken Knochen, Herz und Blutgefäße. Falls keine Portobellos verfügbar sind, eignen sich auch große Champignons.
Die Soße: Vom Klassiker bis zum Exoten – Hauptsache gesund!
Die Soße ist das Herzstück der Pizza und kann ebenfalls entscheidend zur Gesundheit beitragen. Verzichten Sie auf zuckerhaltige Fertigprodukte und setzen Sie auf frische, nährstoffreiche Alternativen.
Tomaten: Der unangefochtene Klassiker. Tomaten sind reich an Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen, Kalium und Spurenelementen. Sie wirken antioxidativ und stärken das Immunsystem. Um sicherzustellen, dass Ihre Tomatensoße frei von Zucker und Zusatzstoffen ist, bereiten Sie sie am besten selbst zu – es schmeckt auch viel besser!
Geschnittene Tomaten: Für Puristen oder wenn es besonders schnell gehen soll: Einfach in Scheiben geschnittene frische Tomaten direkt auf den Pizzateig legen, mit frischen Kräutern und etwas Olivenöl beträufeln. So erhält Ihre Pizza den nötigen Tomatengeschmack, ohne durchzuweichen.
Knoblauch-Creme: Eine selbstgemachte Knoblauch-Creme ist frisch und frei von unerwünschten Inhaltsstoffen. Knoblauch ist bekannt dafür, Blut, Herz und Gefäße zu schützen. Seine desinfizierenden Eigenschaften halten den Darm gesund und wirken präventiv gegen Diabetes und Krebs.
Frisches Pesto aus Nüssen und Basilikum: Basilikum enthält ätherische Öle, denen entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden. Es kann auch bei Blähungen und Völlegefühl helfen. Nüsse liefern zusätzlich wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind.
Oliven-Paste: Oliven sind wahre Allrounder: Sie können den Cholesterinspiegel und Bluthochdruck senken, Arterienverkalkung vorbeugen und das Herz schützen. Sie regen den Stoffwechsel und die Verdauung an, wirken entzündungshemmend, feuchtigkeitsspendend und sind mit ihren vielen Antioxidantien ein hervorragendes Anti-Aging-Mittel.
Hummus-Aufstrich: Kichererbsen, die Hauptzutat von Hummus, sind wahre Nährstoffbomben. Sie enthalten mehr Eiweiß als manche Fleischsorte und einen hohen Eisengehalt. Für Veganer interessant: Mit 124 Milligramm pro 100 Gramm nähern sich Kichererbsen dem Calcium-Gehalt von Milch. Die enthaltenen Ballaststoffe sorgen zudem für schnelle und langanhaltende Sättigung. Also, rauf auf die Pizza!
Feuerbohnen: Für eine „Pizza mexikanischer Art“ eignet sich statt Tomatensoße eine Paste aus Feuerbohnen. Diese Bohnen enthalten mehr Ballaststoffe als jedes andere Gemüse. Als Folsäure-Lieferanten und durch ihren hohen Gehalt an Antioxidantien wirken sie präventiv gegen Krebs. Ihr niedriger glykämischer Wert hilft zudem gegen Diabetes und verbessert die Cholesterinwerte im Blut.
Kraftpakete auf der Pizza: Gesunde Proteine
Proteine sind essenziell für den Muskelaufbau, die Zellregeneration und ein starkes Immunsystem. Integrieren Sie diese gesunden Eiweißquellen in Ihren Pizzabelag.
Tofu: Wenn Sie Ihrer Pizza einen Eiweiß-Kick verleihen und dabei auf Fleisch verzichten möchten, ist Tofu eine ausgezeichnete Alternative. Der schnittfeste „Bohnenquark“ enthält alle acht essenziellen Aminosäuren, die unser Körper benötigt.
Eier: Obwohl Eier etwa 250 Milligramm Cholesterin pro Stück enthalten, sind sie keine Cholesterinbomben. Der im Ei enthaltene Emulgator Lecithin hemmt die Cholesterinaufnahme über die Darmwand und verhindert so, dass Eier Herz und Gefäßen schaden können. Ein Spiegelei auf der Pizza ist eine köstliche und nahrhafte Ergänzung.
Lachs: Dünne Lachsscheiben sind nicht nur auf Bagels oder mit Quark köstlich, sondern machen sich auch hervorragend auf der Pizza. Lachs ist reich an wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind und entzündungshemmend wirken.
Nüsse: Nüsse machen Ihre Pizza nicht nur leckerer, sondern verleihen ihr auch ein gesundes Extra. Sie sind Nahrungsmittel mit einer extrem hohen Nährstoffdichte. Durch ihren hohen Gehalt an Fetten, Eiweiß, komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen sind sie nicht nur schnelle Sattmacher, sondern decken gleichzeitig einen großen Teil des täglichen Nähr- und Vitalstoffbedarfs ab. Probieren Sie gehackte Walnüsse oder Pinienkerne.
Peperoni: Besonders rote Peperoni (nicht zu verwechseln mit Chili) sind für unsere Gesundheit wertvoll und haben sich einen Platz auf der Pizza verdient. Die scharfen Schoten enthalten viel Vitamin C, was dem Immunsystem zugutekommt.
Vitamine pur: Gemüse für einen ausgeglichenen Nährstoff-Haushalt
Gemüse ist unerlässlich für eine ausgewogene Ernährung und bietet eine Fülle von Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Hier sind einige Gemüsesorten, die Ihre Pizza zu einem echten Gesundheitsbooster machen.
Mangold: Mangold reichert Ihre Pizza mit Eisen, Phosphor, Kalium und Magnesium an. Auch reichlich Vitamin A und C bietet das Gemüse, das gut gegen Darmträgheit wirkt.
Rucola: Rauke ist besonders reich an Folsäure. Dieses Vitamin schützt unter anderem vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kann Demenz vorbeugen. Vor allem Frauen mit Kinderwunsch oder Schwangere sollten bei Pizza-Heißhunger nicht auf das gesunde Kraut verzichten.
Spinat: Schon Popeye wusste, was gut ist! Frischer Spinat nährt durch die enthaltenen Nitrate unsere Muskulatur, verbessert die Zell-Gesundheit, wirkt entzündungshemmend, antithrombotisch und gefäßerweiternd. Wer abnehmen möchte, sollte ebenfalls zu Spinat greifen: Die grünen Blätter wirken gegen Heißhunger-Attacken!
Brokkoli: Wissenschaftler der „Ohio State University“ haben entdeckt, dass Brokkoli vor Krebs schützen kann. Ein guter Grund, der Lieblingspizza ein paar Röschen hinzuzufügen.
Spargel: Ob Verstopfung, Gallen- oder Leberleiden, Diabetes, Blasen- oder Libido-Probleme – Spargel ist ein wahres Multitalent! Seine reichhaltigen Inhaltsstoffe machen aus Spargel ein echtes Kraftpaket für die Gesundheit.
Zucchini: Zucchini enthält viel Kalium – wichtig für unseren Stoffwechsel. Magnesium und Eisen stärken unsere Muskeln und Nerven. Und das Beste: Zucchini hat nur wenig Kalorien und einen Fettgehalt von unter einem Prozent. Perfekt für alle, die gesund essen und abnehmen bzw. schlank bleiben wollen.
Butternut-Kürbis: Dieser Kürbis sieht lustig aus und steckt voller guter Inhaltsstoffe, vor allem Betacarotin, das wichtig für Haut, Haare und Sehkraft ist. 100 Gramm decken 80 Prozent des Tagesbedarfs an Pro-Vitamin A und 20 Prozent des Tagessolls an Vitamin C. Die Kerne enthalten Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß und Mineralstoffe – im getrockneten Zustand ideal als gesunder Snack!
Aubergine: Die lilafarbene Eierfrucht ist ein Multitalent. Sie fördert die Verdauung und soll sich positiv auf Rheuma, Ischias und Nierenleiden auswirken. Auch krebshemmende Effekte werden ihr nachgesagt. Wer abnehmen möchte, sollte Auberginen auf seinen Ernährungsplan schreiben – die Früchte sind reich an Wasser und daher kalorienarm.

Zwiebeln: Vor allem rote Zwiebeln sind reich an Antioxidantien, entzündungshemmend und desinfizierend. Sie verdünnen das Blut, schützen vor Diabetes und unterstützen unseren Körper bei der Krebsprophylaxe.
Getrocknete Tomaten: Das getrocknete Gemüse enthält Betacarotin (Pro-Vitamin A) und den Vitamin-B-Komplex. Der in großen Mengen enthaltene Mineralstoff Kalium beeinflusst den Stoffwechsel und die Zellprozesse in unserem Körper positiv.
Oliven: Ihr hoher Gehalt an ungesättigten Fettsäuren hat einen positiven Einfluss auf unsere Blutfettwerte. Vitamin A kommt unseren Haaren, der Haut und Sehkraft zugute. Die Vitamin-E-Familie gehört zu den Antioxidantien der Spitzenklasse und ist wirksam im Schutz gegen schlechte Cholesterinwerte im Blut, Diabetes, Krebs und bei der Narbenbildung. Schwarze Oliven besitzen mehr Antioxidantien und Vitamine als grüne.
Kapern: Rund ums Mittelmeer werden Kapern gern als Gewürz verwendet. Sie regen den Appetit an, fördern die Verdauung und wirken antioxidativ. Ihre enthaltenen Flavonoide sollen Krebs vorbeugen.
Pilze: In Pilzen stecken Mineralstoffe, B-Vitamine, Proteine, Vitamin D und Kupfer – ein Gesundheitscocktail, der die Knochen gesund hält und vor Osteoporose schützt. Durch ihren geringen Fett- und Kohlenhydratanteil sind Pilze zudem eine hervorragende Low-Carb-Zutat.
Artischocken: Artischocken wirken wohltuend auf unsere Leber und stimulieren die Verdauung. Ihre entgiftende Wirkung trägt zu gesunden Blutfettwerten und Arterien bei.
Paprika: Paprika gehört ebenfalls zu den kalorienarmen Sorten – 100 Gramm bringen höchstens 28 Kalorien auf die Waage. Dafür bietet Paprika eine Menge gesunder Inhaltsstoffe, wie Kalium, Magnesium, Zink und Calcium, Vitamin A, B und Vitamin C. Besonders rote Paprika zählt zu den Vitamin-C-reichsten Gemüsesorten überhaupt und darf auch auf Ihrer Pizza nicht fehlen!
Süßkartoffeln: Das Wurzelgemüse ist wegen seines hohen Gehalts an Antioxidantien so wertvoll. Dabei gilt die Faustregel: Je intensiver der Geschmack, umso mehr gesunde Pflanzenstoffe sind darin. Süßkartoffeln enthalten kein Fett, dafür jede Menge Folsäure, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Mangan, Kupfer und Eisen. Auch der Vitamin-B-Komplex und die Vitamine E und H (Biotin) sind darin enthalten.
Süße Verführung: Früchte-Power für ein starkes Immunsystem
Obst auf Pizza? Ja, das geht! Süße und herzhafte Kombinationen können überraschend lecker und unglaublich gesund sein.
Gegrillte Pfirsiche: Die Steinfrüchte sollen das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten und Diabetes senken. Durch das Grillen bekommen sie geschmacklich eine herbe Note, die gut zu salzigen Komponenten passt.
Feigen: Ballaststoffe machen Feigen zu einem guten Sattmacher. Mit Provitamin A, Eisen, Magnesium, Phosphor, Calcium sind sie Vitamin- und Mineralstoff-Kraftpakete. Getrocknete Feigen sind vor allem für Vegetarier und Veganer eine wichtige Magnesium-Quelle. Durch das Trocknen konzentriert sich der Inhaltsstoff der Frucht und bringt es auf bis zu 75 Milligramm Mineralstoff pro 100 Gramm.
Birnen: Birnen haben nicht mal ein halbes Gramm Fett pro 100 Gramm, bieten aber jede Menge Kalium und Ballaststoffe – was sie leicht verdaulich und magenfreundlich macht. Eine süße, saftige Ergänzung zu herzhaften Käsesorten.
Äpfel: Sie können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken, schützen vor Schlaganfällen und verbessern die Cholesterinwerte. Ihre Ballaststoffe machen uns schnell und nachhaltig satt. Die Vitamine B, C und E sowie Kalium, Natrium, Magnesium, Calcium und Eisen versorgen unser Immunsystem. Perfekte Multitalente also und ein Muss für jede süße Pizza!
Ananas: Calcium, Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Eisen, natürliches Jod und Zink – durch ihre vielen Mineralstoffe und Spurenelemente wirkt die Ananas basisch und hilft den Säure-Basen-Haushalt in unserem Körper zu regulieren. Abgesehen davon wirkt die Frucht wie ein natürlicher Stimmungsaufheller. Frische Ananas enthält zudem die Vitamine Biotin, Pro-Vitamin A, viel Vitamin C, E, Niacin, Riboflavin und Thiamin – der gesunde Gute-Laune-Cocktail für unser Immunsystem.
Avocado: Avocados sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin A, E und reichlich sekundären Pflanzenstoffen. Mit diesem wertvollen Mix sorgt die Avocado für einen aktiven Stoffwechsel, schöne Haut, scharfe Augen, starke Knochen und Zähne. Ein cremiger Genuss auf jeder Pizza.
Heidelbeeren: Die Beeren sind wahre Beauty- und Immunsystem-Booster. Mit reichlich Pflanzenstoffen, Antioxidantien, Vitamin C und E, Mineral- und Gerbstoffen fangen sie freie Radikale in unserem Körper und bremsen so den Alterungsprozess der Haut. Außerdem können sie Durchfall, Entzündungskrankheiten und Krebs vorbeugen.
Weintrauben: Sie sind die erste Wahl für einen ordentlichen Detox-Boost! Mit den reichlich enthaltenen Ballaststoffen stärken sie unsere Verdauung und das Immunsystem. Der hohe Kalium-Anteil reguliert den Wasserhaushalt in unseren Körperzellen, zusammen mit der Fruchtsäure werden Schlackenstoffe abgebaut. Sekundäre Pflanzenstoffe geben darüber hinaus Power für unser Immunsystem und die Zellen. Sie wirken positiv auf die Durchblutung, beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, schützen vor Infektionskrankheiten, helfen den Cholesterinspiegel zu senken und unterstützen die Aufnahme von Vitamin C und E. Außerdem steckt in den Traubenkernen etwa ein Drittel der wertvollen sekundären Pflanzenstoffe. Es ist also eine Überlegung wert, ob Sie eher zu Trauben mit Kernen anstatt den kernlosen Sorten greifen. Und schließlich: Wie schon bei den Oliven stecken auch in den roten bzw. blauen Weintrauben weitaus mehr Antioxidantien als in den hellen.
Der krönende Abschluss: Gesunde Käsealternativen
Käse ist für viele ein unverzichtbarer Bestandteil der Pizza. Doch auch hier gibt es gesündere Optionen, die Geschmack und Nährwert perfekt vereinen.
Frischer Mozzarella: Mozzarella ist der Klassiker und enthält im Vergleich zu anderen Käsesorten relativ wenig Fett, dafür aber jede Menge Proteine und Calcium. Zudem ist er eine wichtige Quelle für Vitamine aus dem B-Komplex, Vitamin A und E. Laktoseintolerante sollten allerdings vorsichtig im Umgang mit dem Käse sein.
Ziegenkäse: Ziegenkäse enthält weniger Fett und Milchzucker als Kuhmilch und ist daher selbst für Menschen mit Unverträglichkeiten gut bekömmlich. Vielleicht ein Indiz, warum der Käse immer beliebter wird.
Gorgonzola: Wir geben es zu: Blauschimmelkäse muss man mögen. Doch Gorgonzola bietet reichlich Calcium, Kalium und Proteine, die für ihn sprechen. Eine aromatische Wahl für Käseliebhaber.
Ricotta: Leicht bekömmlich, fettarm, wenig Kalorien und dafür reich an gesunden Nährstoffen – Ricotta ist die reinste Wonne für gesundheitsbewusste Käse-Freunde. Seine cremige Textur ist eine tolle Ergänzung.
Parmesan: Der Rohmilchkäse aus Italien ist eine hervorragende Calcium- und Eiweiß-Quelle. 30 Gramm Parmesan enthalten etwa ein Drittel des erforderlichen Tagesbedarfs an Calcium, das enthaltene Vitamin D fördert die Einlagerung des Minerals in die Knochen. Wer an Eisenmangel leidet, sollte sich Parmesan auf die Pizza streuen.
Schafskäse: Er ist zwar nicht der fettärmste Käse, sorgt aber mit Calcium und Phosphor für gesunde Knochen und Zähne. Sein würziger Geschmack passt hervorragend zu mediterranen Belägen.
Tofu als Käsealternative: Der „Bohnenquark“ ist leicht verdaulich und kalorienarm. Durch seinen neutralen Geschmack nimmt er leicht die Aromen anderer Speisen an – perfekt, wenn Sie Ihre gesunden Zutaten herausschmecken wollen. Tofu ist außerdem eine gute Eiweißquelle und enthält alle acht essentiellen Aminosäuren, die unser Körper braucht.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Hier finden Sie Antworten auf gängige Fragen rund um die gesunde Pizza.
Warum sollte ich Vollkornmehl für den Pizzaboden verwenden?
Vollkornmehl bietet gegenüber Weißmehl einen höheren Gehalt an Ballaststoffen und Proteinen. Ballaststoffe fördern eine gesunde Verdauung, sorgen für langanhaltende Sättigung und helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Zudem liefert Vollkornmehl mehr Vitamine und Mineralstoffe.
Kann ich Früchte auf meiner Pizza verwenden?
Absolut! Früchte wie gegrillte Pfirsiche, Feigen, Birnen, Äpfel, Ananas, Avocado, Heidelbeeren oder Weintrauben können Ihrer Pizza eine spannende süß-herzhafte Note verleihen und gleichzeitig wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien liefern. Sie sind eine hervorragende Möglichkeit, Ihrem Immunsystem einen Schub zu geben.
Sind Nüsse eine gute Ergänzung für Pizza?
Ja, Nüsse sind eine ausgezeichnete Wahl! Sie sind reich an gesunden Fetten, Proteinen, Ballaststoffen und einer Vielzahl von Nährstoffen. Sie machen nicht nur satt, sondern tragen auch dazu bei, Ihren täglichen Nährstoffbedarf zu decken und verleihen der Pizza eine angenehme Textur und Geschmackstiefe.
Welche Käsesorten sind am gesündesten für Pizza?
Mozzarella ist eine gute Wahl, da er relativ fettarm und reich an Proteinen und Kalzium ist. Alternativen wie Ricotta sind ebenfalls fettarm und nährstoffreich. Ziegenkäse ist eine gute Option für Menschen mit Laktoseintoleranz. Parmesan bietet viel Kalzium und Eiweiß, während Schafskäse mit Kalzium und Phosphor punktet. Tofu kann auch als gesunde, eiweißreiche Käsealternative verwendet werden.
Machen Sie Ihre nächste Pizza zu einem Fest für die Sinne und einem Plus für Ihre Gesundheit. Mit den richtigen Zutaten und ein wenig Kreativität wird die selbstgemachte Pizza zu einem Gericht, das Sie ohne schlechtes Gewissen genießen können. Experimentieren Sie mit verschiedenen Belägen und finden Sie Ihre persönliche Lieblingskombination, die sowohl lecker als auch nahrhaft ist. Guten Appetit!
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