19/06/2017
Eine Pizza mit Pilzen ist für viele ein absoluter Genuss und ein Klassiker, der auf keiner Speisekarte fehlen darf. Doch wer kennt das nicht? Man belegt die Pizza mit frischen Pilzen, und am Ende ist alles wässrig, der Teig matschig und der Pilzgeschmack eher fade. Dieses häufige Problem kann die Freude an einer ansonsten perfekten Pizza trüben. Die gute Nachricht ist: Es gibt einfache, aber effektive Methoden, um dies zu verhindern und stattdessen eine Pilz-Pizza zu zaubern, die nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich ein Highlight ist, ganz ohne unerwünschte Feuchtigkeit. In diesem umfassenden Guide tauchen wir tief in die Welt der Pilz-Pizza ein und verraten Ihnen die Geheimnisse einer Zubereitung, die Ihre Pizza-Erfahrung auf ein neues Niveau hebt.

- Warum Pilze auf Pizza oft wässrig werden – und wie man es verhindert
- Die Kunst des Vorbratens: Schritt für Schritt zu perfekten Pilzen
- Pilz-Sorten und ihre Vielfalt auf der Pizza
- Die Rolle des Käses: Der perfekte Begleiter für Pilze
- Kräuter und Gewürze: Das Aroma-Geheimnis
- Der Pizzastein: Für die ultimativ knusprige Kruste
- Backtipps für Pizza mit Pilzen: Timing ist alles
- Umgang mit Pilzresten: Lagerung und Aufwärmen
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum Pilze auf Pizza oft wässrig werden – und wie man es verhindert
Der Hauptgrund, warum frische Pilze auf der Pizza oft zu viel Wasser abgeben, liegt in ihrem natürlichen, sehr hohen Wasseranteil und einer oft unzureichenden Vorbereitung. Viele Pizzabäcker, ob Profi oder Hobbykoch, legen die Pilze einfach roh und manchmal zu dünn geschnitten auf den Pizzaboden. Während des Backvorgangs im heißen Ofen geben diese rohen Pilze dann ihre gesamte Flüssigkeit ab, die direkt in den Teig sickert. Das Ergebnis ist ein weicher, feuchter und wenig appetitlicher Pizzaboden, der den Genuss erheblich mindert.
Die Lösung für dieses Problem ist erstaunlich einfach und effektiv, wie auch der renommierte Koch Alfons Schuhbeck lehrt: das Vorbraten der Pilze. Indem die Pilze vorab in einer Pfanne angebraten werden, verlieren sie bereits hier einen Großteil ihrer Flüssigkeit. Dieser Prozess hat mehrere Vorteile: Erstens wird der Pizzaboden vor dem Durchnässen geschützt. Zweitens konzentriert sich der natürliche, erdige Geschmack der Pilze, wodurch sie auf der Pizza viel aromatischer schmecken. Drittens behalten sie eine angenehm feste, leicht bissfeste Textur, anstatt schlaff und wässrig zu werden. Diese Methode ist nicht nur für die beliebten Champignons ideal, sondern gilt prinzipiell für die meisten Pilzsorten, die Sie auf Ihrer Pizza verwenden möchten.
Die Kunst des Vorbratens: Schritt für Schritt zu perfekten Pilzen
Das Vorbraten von Pilzen für die Pizza ist kein Hexenwerk, erfordert aber ein wenig Aufmerksamkeit und die richtigen Schritte, um das beste Ergebnis zu erzielen. Hier ist die bewährte Methode, die Ihnen zu trockenen, aromatischen und geschmackvollen Pilzen verhilft:
- Säubern, nicht waschen: Frische Pilze sollten niemals unter fließendem Wasser gewaschen werden, da sie sich sofort wie Schwämme mit Wasser vollsaugen würden. Stattdessen säubern Sie sie trocken. Verwenden Sie dafür eine spezielle Pilzbürste oder ein leicht feuchtes Küchentuch, um Erde und Schmutz vorsichtig abzuwischen.
- Richtig schneiden: Der Schnitt der Pilze ist entscheidend, um die richtige Textur und Feuchtigkeitsabgabe zu gewährleisten. Schneiden Sie die Pilze nicht zu dünn. Kleinere Exemplare, wie kleine Champignons, können halbiert werden. Größere Pilze, wie große Champignons oder Steinpilze, sollten geviertelt werden. Das Ziel ist, dass die Pilzstücke eine gewisse Dicke behalten, damit sie beim Braten nicht zu schnell austrocknen oder verbrennen, während sie ihre Flüssigkeit abgeben.
- Langsam anbraten bei mittlerer Hitze: Erhitzen Sie eine Pfanne mit einer kleinen Menge Öl (z.B. Olivenöl oder Rapsöl) bei mittlerer Hitze. Geben Sie die geschnittenen Pilze in die Pfanne. Braten Sie sie langsam und geduldig an. Das Ziel ist es, die Flüssigkeit aus den Pilzen verdampfen zu lassen und ihnen eine leichte, appetitliche Bräunung zu verleihen. Haben Sie Geduld; dieser Prozess kann je nach Menge der Pilze und Pfannenhitze 5 bis 10 Minuten dauern. Rühren Sie die Pilze dabei gelegentlich um.
- Kein Würzen vor dem Braten: Dies ist ein kritischer Punkt. Würzen Sie die Pilze auf keinen Fall vor oder während des Bratens mit Salz. Salz zieht Wasser aus den Pilzen, was den gewünschten Trocknungseffekt in der Pfanne behindern und dazu führen würde, dass die Pilze kochen statt braten. Pfeffer und andere Gewürze können ebenfalls später hinzugefügt werden.
- Würzen kurz vor dem Belegen: Erst kurz bevor Sie die vorgebratenen Pilze auf der vorbereiteten Pizza verteilen, würzen Sie sie mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. So kommt der frische Pilzgeschmack optimal zur Geltung, und die Pilze ziehen auf der Pizza kein Wasser mehr.
Diese sorgfältige Methode des Vorbratens sorgt dafür, dass Ihre Pilze auf der Pizza nicht nur trocken bleiben, sondern auch ihr intensives, nussiges Aroma voll entfalten können. Probiere es aus, du wirst den Unterschied schmecken!
Pilz-Sorten und ihre Vielfalt auf der Pizza
Die Wahl der Pilzsorte kann den Charakter und das Geschmacksprofil Ihrer Pilz-Pizza maßgeblich beeinflussen. Während Champignons aufgrund ihrer weiten Verfügbarkeit und ihres milden Geschmacks sehr beliebt sind, gibt es viele andere Pilzsorten, die eine Pizza zu einem echten Gourmet-Erlebnis machen können:
- Champignons: Der absolute Klassiker unter den Pizzapilzen. Sie sind vielseitig, haben einen milden, leicht nussigen Geschmack und nehmen andere Aromen gut auf. Perfekt für den Anfang und für alle, die es nicht zu ausgefallen mögen.
- Steinpilze: Mit ihrem intensiven, erdigen und leicht nussigen Aroma sind Steinpilze eine wahre Delikatesse. Ob frisch, getrocknet oder tiefgekühlt – sie verleihen der Pizza eine unvergleichlich edle und besondere Note. Getrocknete Steinpilze müssen vor der Verwendung eingeweicht werden, und das Einweichwasser kann für eine noch intensivere Geschmacksbasis genutzt werden.
- Shiitake-Pilze: Diese asiatischen Pilze bieten einen würzigen, umami-reichen Geschmack und eine fleischige, leicht zähe Textur. Sie sind eine spannende Wahl für experimentierfreudige Pizzabäcker, die ihrer Pizza eine exotischere Note verleihen möchten.
- Mischpilze: Eine Kombination aus verschiedenen Pilzsorten (z.B. Champignons, Stockschwämmchen, Austernpilze, Kräuterseitlinge) kann ein spannendes und komplexes Geschmacksprofil ergeben. Dies ist auch eine gute Möglichkeit, saisonale Pilze zu nutzen.
Ob Sie frische, getrocknete, tiefgekühlte oder sogar Pilze aus der Dose verwenden, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben und der Verfügbarkeit ab. Für Omas Pilz-Pizza, einen echten Klassiker, eignen sich alle Formen. Bei Pilzen aus der Dose ist es ratsam, diese besonders gut abtropfen zu lassen und eventuell kurz anzubraten, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen und den Geschmack zu intensivieren.
Die Rolle des Käses: Der perfekte Begleiter für Pilze
Neben den Pilzen spielt der Käse eine entscheidende Rolle für den Geschmack, die Konsistenz und das Schmelzverhalten Ihrer Pizza. In Italien ist Mozzarella der absolute Favorit, und das aus gutem Grund:
- Mozzarella: Er hat einen milden Geschmack, ist wenig salzig und passt hervorragend zu fast jedem Belag, einschließlich Pilzen. Er schmilzt wunderbar und sorgt für die typischen Fäden, die wir an einer guten Pizza so lieben.
- Büffelmozzarella: Der König des Pizzakäses, geboren in Neapel, der Wiege der modernen Pizza. Er bietet ein feines, zartes Aroma, das sich hervorragend mit dem süßlichen Geschmack des Pizzateiges kombiniert. Für die beste Textur und den besten Geschmack legen Sie den Büffelmozzarella am besten vor anderen Käsesorten auf die Pizza.
- Parmesan oder Pecorino: Wenn Sie es etwas würziger mögen, können Sie diese Hartkäsesorten zusätzlich verwenden. Parmesan kann auch nach dem Backen über die Pizza gerieben werden, um ihr ein schönes Finish zu verleihen und zusätzliche Würze zu geben. Pecorino ist kräftiger und salziger.
- Gouda oder Emmentaler: Für eine stärkere Würze oder einen ausgeprägten Schmelzkäse-Effekt können diese Sorten verwendet werden, obwohl sie nicht die traditionelle Wahl für eine klassische italienische Pizza sind. Sie bieten jedoch eine gute Alternative, wenn Sie einen anderen Geschmack bevorzugen.
Eine bewährte Kombination ist oft eine Basis aus Mozzarella, ergänzt durch ein paar Flocken Parmesan für die Würze. Experimentieren Sie, um Ihre persönliche Lieblingskombination zu finden, die den Pilzgeschmack perfekt ergänzt.
Kräuter und Gewürze: Das Aroma-Geheimnis
Was wäre eine Pizza ohne die richtigen Kräuter und Gewürze? Sie verleihen dem Gericht den letzten Schliff und können den Geschmack der Pilze wunderbar unterstreichen und abrunden.
- Oregano: Ein absolutes Muss auf jeder Pizza. Er schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch gesund (reich an Vitamin K, Magnesium und Kalzium, antioxidativ). Eine Extra-Portion Oregano, idealerweise getrocknet und zwischen den Handflächen zerrieben, verleiht Ihrer Pizza diesen unverwechselbaren, mediterranen Geschmack.
- Basilikum: Frischer Basilikum ist ein Traum auf Pizza, sollte aber idealerweise erst nach dem Backen auf die Pizza gegeben werden. Die hohe Hitze im Ofen kann sein empfindliches Aroma schnell zerstören und die Blätter schwarz werden lassen.
- Pilzgewürze: Eine harmonische Mischung kann Pilzgerichten eine besondere Note verleihen. Pfeffer und Petersilie gehören hier zu den Klassikern. Aber auch Koriander und Knoblauch können ein absoluter Gaumenschmaus sein und den erdigen Geschmack der Pilze wunderbar ergänzen. Diese Gewürze verbinden sich perfekt miteinander und können ein wahres Geschmackserlebnis schaffen.
Ein Tipp für den letzten Schliff: Manche Pizzaliebhaber streuen nach dem Backen noch etwas Pizza-Gewürzmischung oder frische Kräuter über die fertige Pizza. Eine Kombination aus Oregano, Basilikum, Thymian und Knoblauchpulver, die schon seit Jahrhunderten erfolgreich eingesetzt wird, kann Ihrer Pizza einzigartige Aromen verleihen und den Geschmack intensivieren. Probieren Sie es aus!
Der Pizzastein: Für die ultimativ knusprige Kruste
Für eine wirklich authentische, knusprige Pizza, die an einen Steinofen erinnert, ist ein Pizzastein unerlässlich. Er speichert die Hitze und gibt sie gleichmäßig und intensiv an den Teig ab, was zu einer perfekt gebackenen Kruste führt, die außen knusprig und innen luftig ist. Doch es gibt ein paar Dinge zu beachten, damit Ihre Pizza nicht am Stein festklebt:
- Ausreichend vorheizen: Der häufigste Grund für klebenden Teig ist ein zu kurz vorgeheizter Stein. Der Pizzastein muss richtig durchgeheizt sein, um seine Funktion optimal zu erfüllen. Heizen Sie den Pizzastein mindestens 30 Minuten lang bei der höchsten Temperatur Ihres Ofens (idealerweise 250°C oder mehr) vor. Je länger und heißer der Stein vorgeheizt wird, desto besser das Ergebnis.
- Teigkonsistenz: Achten Sie darauf, dass Ihr Pizzateig nicht zu klebrig ist. Ein zu feuchter Teig kann am Stein haften bleiben. Halten Sie sich genau an die Mengenangaben im Rezept und fügen Sie gegebenenfalls etwas mehr Mehl hinzu, wenn der Teig zu feucht erscheint.
- Mehl auf der Arbeitsfläche: Bestreuen Sie die Arbeitsfläche und den Pizzaschieber großzügig mit Mehl oder feinem Hartweizengrieß, bevor Sie den Teig ausrollen und belegen. Dies verhindert das Ankleben und erleichtert das Überschieben der Pizza auf den heißen Stein erheblich.
Ein gut vorgeheizter Pizzastein sorgt nicht nur für eine knusprige Kruste, sondern auch für eine perfekte Bräunung des Bodens, die mit einem normalen Backblech kaum zu erreichen ist und das Geschmackserlebnis deutlich verbessert.
Backtipps für Pizza mit Pilzen: Timing ist alles
Das Backen einer Pizza im Ofen erfordert ein gutes Gespür für die richtigen Temperaturen und Backzeiten, besonders wenn frische Beläge wie Pilze im Spiel sind. Hier sind einige wichtige Überlegungen, um die perfekte Balance zu finden:
- Vorbereitung der Beläge: Wie bereits ausführlich besprochen, sollten frische Pilze vorgebraten werden, um überschüssiges Wasser abzugeben. Auch andere weiche Zutaten wie Paprika sollten nicht zu lange im Ofen bleiben, da sie sonst an Geschmack und Textur verlieren. Eine kurze Vorbereitung der Beläge kann hier Wunder wirken und die Qualität der Pizza steigern.
- Ofentemperatur: Stellen Sie den Ofen unbedingt auf die richtige, hohe Temperatur ein. Eine hohe Temperatur (220-250°C oder höher, wenn Ihr Ofen dies zulässt) ist entscheidend für eine kurze Backzeit und eine knusprige Pizza. Die Hitze sollte so hoch sein, dass der Teig schnell aufgeht und die Beläge rasch garen, ohne auszutrocknen.
- Empfindliche Kräuter: Frische Gewürze wie Basilikum oder sehr empfindlicher frischer Oregano können bei zu langer Backzeit im Ofen Schaden nehmen und ihr Aroma verlieren. Fügen Sie diese am besten erst kurz vor oder direkt nach dem Backen hinzu, um ihre Frische und ihren Geschmack zu bewahren.
- Dauer des Backens: Eine Pizza mit Pilzen sollte nicht zu lange gebacken werden, um die Pilze nicht auszutrocknen oder gar zu verbrennen. Meist reichen 8-15 Minuten bei hoher Temperatur, je nach Ofen und Dicke des Teiges. Beobachten Sie die Pizza genau, um den perfekten Bräunungsgrad zu erreichen.
- Öl und Zucker im Teig: Während nicht direkt auf Pilze bezogen, tragen Öl und Zucker im Pizzateig zu einem saftigen und geschmeidigen Teig bei. Der Zucker sorgt zudem für die richtige Bräunung bei nicht allzu hohen Backtemperaturen, was dem Gebäck eine schöne Farbe und Knusprigkeit verleiht.
Ein gut durchdachtes Timing sorgt dafür, dass alle Beläge perfekt garen und ihre besten Eigenschaften auf der Pizza entfalten können, was zu einem harmonischen und köstlichen Ergebnis führt.

Umgang mit Pilzresten: Lagerung und Aufwärmen
Was tun mit übrig gebliebener Pilz-Pizza oder Pilzgerichten? Die alte Haushaltsregel, dass man Pilze nicht aufwärmen darf, ist glücklicherweise überholt und stammt aus Zeiten, in denen es noch keine modernen Kühlmöglichkeiten gab. Dank verbesserter Kühltechnologien können Pilzgerichte heute bedenkenlos erneut aufgewärmt werden, wenn einige grundlegende Regeln beachtet werden:
- Schnelles Abkühlen und Lagern: Reste von Pilzgerichten sollten so schnell wie möglich nach dem Essen in den Kühlschrank gestellt werden. Das schnelle Abkühlen verhindert das Wachstum schädlicher Bakterien. Für frische Pilze selbst ist eine luftdurchlässige Dose oder ein sauberes Geschirrtuch ideal für die Lagerung im Kühlschrank, da sie dort nicht gequetscht werden und länger frisch bleiben. Pilze niemals in Plastikfolie aufbewahren, da sie schneller verderben.
- Lagerdauer: Im Kühlschrank können Pilzgerichte, einschließlich Pizza, bis zu zwei Tage problemlos aufbewahrt werden. Eine ganze Pizza hält sich dort sogar bis zu vier Tage. Für eine längere Lagerung (bis zu zwei Monate) empfiehlt sich das Einfrieren der Pizza oder der Pilzreste.
- Gründliches Erhitzen: Beim Aufwärmen ist es entscheidend, dass das Gericht eine Temperatur von mindestens 70 Grad Celsius erreicht und diese für einige Minuten gehalten wird, um eventuelle schädliche Erreger abzutöten. Rühren Sie das Gericht beim Erwärmen gut durch, damit es gleichmäßig erhitzt wird.
- Bevorzugte Aufwärmmethoden: Am besten schmecken Pilzgerichte, wenn sie in einer Pfanne oder im Backofen erhitzt werden, da sie so schön saftig und aromatisch bleiben und eine bessere Textur entwickeln können. Die Mikrowelle ist weniger ideal, da sie oft ungleichmäßig erhitzt und Nährstoffe verloren gehen können.
- Vermeiden von Kaltverzehr: Es ist ratsam, zubereitete Pilze, die einmal gekocht wurden, nicht kalt zu verzehren, um gesundheitlichen Risiken vorzubeugen, es sei denn, sie wurden von Anfang an als kalte Speise konzipiert und entsprechend behandelt (z.B. ein Pilzsalat, der nie erhitzt wurde).
Mit diesen Tipps können Sie Ihre Pilz-Pizza oder andere Pilzgerichte auch am nächsten Tag noch genießen, ohne Bedenken und mit vollem Geschmack!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Frage 1: Muss ich Pilze vor dem Belegen der Pizza immer anbraten?
Antwort: Es ist dringend empfehlenswert, frische Pilze vor dem Belegen der Pizza anzubraten. Pilze enthalten viel Wasser, das sie beim Backen auf der Pizza abgeben würden, was den Teig matschig macht. Durch das Vorbraten verlieren sie diese Flüssigkeit, konzentrieren ihren Geschmack und bleiben auf der Pizza fest und aromatisch. Das gilt nicht nur für Champignons, sondern auch für andere Pilzsorten.
Frage 2: Welche Pilzsorten eignen sich am besten für Pizza?
Antwort: Champignons sind sehr beliebt und vielseitig. Für ein intensiveres Aroma eignen sich Steinpilze oder Shiitake-Pilze hervorragend. Auch Mischpilze können eine interessante Geschmacksvielfalt bieten. Sie können frische, tiefgekühlte oder gut abgetropfte Pilze aus der Dose verwenden, wobei frische und gut vorbereitete Pilze meist das beste Ergebnis liefern.
Frage 3: Welcher Käse passt am besten zu Pilz-Pizza?
Antwort: Der Klassiker ist Mozzarella, besonders Büffelmozzarella, der einen milden Geschmack hat und gut mit Pilzen harmoniert. Für eine würzigere Note können Sie auch Parmesan oder Pecorino hinzufügen. Gouda oder Emmentaler sind ebenfalls Optionen, wenn Sie einen kräftigeren Schmelzkäse bevorzugen.
Frage 4: Kann ich Pizza mit Pilzen am nächsten Tag aufwärmen?
Antwort: Ja, Sie können Pizza mit Pilzen bedenkenlos aufwärmen, vorausgesetzt, die Reste wurden schnell im Kühlschrank gelagert und beim Aufwärmen auf mindestens 70 Grad Celsius erhitzt. Die alte Regel, Pilze nicht aufzuwärmen, ist durch moderne Kühlstandards überholt. Am besten schmecken sie, wenn sie in der Pfanne oder im Ofen erhitzt werden.
Frage 5: Wie verhindere ich, dass meine Pizza am Pizzastein festklebt?
Antwort: Der Schlüssel ist ein ausreichend vorgeheizter Pizzastein. Heizen Sie den Stein mindestens 30 Minuten bei 250°C vor. Zudem sollte der Pizzateig nicht zu feucht sein, und die Arbeitsfläche sowie der Pizzaschieber großzügig mit Mehl oder Hartweizengrieß bestreut werden, bevor Sie die Pizza darauf platzieren.
Frage 6: Wann sollte ich frische Kräuter wie Basilikum auf die Pizza geben?
Antwort: Frische Kräuter wie Basilikum oder auch sehr empfindlicher frischer Oregano sollten am besten erst nach dem Backen auf die Pizza gegeben werden. Die hohe Hitze im Ofen kann ihr empfindliches Aroma zerstören. Durch das Hinzufügen nach dem Backen bleiben sie frisch und geschmackvoll.
Eine Pizza mit Pilzen kann ein wahres Meisterwerk sein, wenn man die kleinen, aber feinen Details beachtet. Von der richtigen Vorbereitung der Pilze, über die Auswahl des passenden Käses und der Gewürze, bis hin zu den Backtechniken und dem Umgang mit Resten – jedes Element trägt zum Gelingen bei. Mit den hier vorgestellten Tipps und Tricks sind Sie bestens gerüstet, um eine Pilz-Pizza zu zaubern, die nicht nur Sie, sondern auch Ihre Gäste begeistern wird. Experimentieren Sie, haben Sie Spaß und genießen Sie Ihre köstliche Pilz-Pizza!
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