How to make tomato sauce for pizza?

Die Geheimnisse Einer Perfekten Pizzasauce

04/05/2021

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Die Tomatensauce ist das Herzstück jeder großartigen Pizza. Man könnte meinen, es sei nur eine einfache Zutat, doch die Qualität und Zubereitung der Sauce können den entscheidenden Unterschied ausmachen, ob Ihre Pizza lediglich gut oder wahrhaftig außergewöhnlich schmeckt. Während viele vielleicht denken, eine Tomatensauce müsse stundenlang gekocht werden, um ihren vollen Geschmack zu entfalten, enthüllen wir Ihnen heute ein gut gehütetes Geheimnis der authentischen italienischen Pizzabäcker: Die beste Pizzasauce wird nicht gekocht!

Es mag überraschend klingen, aber die Einfachheit ist hier der Schlüssel. Eine wirklich erstklassige Pizzasauce erfordert nur wenige, aber dafür hochwertige Zutaten und eine spezifische Zubereitungsweise, die ihre Frische und ihren intensiven Geschmack bewahrt. Wenn Sie diese Schritte befolgen, werden Sie eine kräftige und aromatische Sauce kreieren, die Ihre hausgemachte Pizza in ein kulinarisches Meisterwerk verwandelt. Vergessen Sie alles, was Sie über das Kochen von Tomatensauce wissen, und tauchen Sie ein in die Welt der unverfälschten Aromen.

What can I add to pizza sauce?
As with any tomato sauce, you can add herbs and spices to your own taste preference but I like to keep things super simple with pizza sauce. Oregano is the only seasoning I use because I love its flavor on pizza but feel free to add garlic powder, basil or chilli or red pepper flakes too. Tomato puree / Tomato passata.
Inhaltsverzeichnis

Die Philosophie hinter der ungekochten Pizzasauce

Warum sollte man eine Tomatensauce für Pizza nicht kochen? Die Antwort liegt in der Bewahrung der natürlichen Süße und Frische der Tomaten. Beim Kochen gehen viele der feinen, flüchtigen Aromen verloren, und die Tomaten können einen säuerlicheren oder "gekochten" Geschmack annehmen, der auf einer Pizza nicht gewünscht ist. Die Hitze des Ofens, während die Pizza backt, ist mehr als ausreichend, um die Sauce zu erwärmen und ihre Aromen mit den anderen Zutaten zu verbinden, ohne sie zu überkochen. Das Ergebnis ist eine lebendige, frische Sauce, die den Geschmack der Tomaten in den Vordergrund stellt und nicht von Gewürzen oder übermäßiger Reduzierung dominiert wird.

Diese Methode ehrt die Tomate selbst als Star der Show. Sie ermöglicht es den reinen, sonnengereiften Geschmäckern, zu glänzen und eine perfekte Balance mit dem Teig und den Belägen zu finden. Es ist eine Hommage an die Einfachheit und Qualität, die die italienische Küche so berühmt gemacht hat. Weniger ist hier tatsächlich mehr.

Lucio's Goldene Regeln für die Perfekte Pizzasauce

Diese Tipps stammen direkt von Meistern ihres Fachs und sind unerlässlich, um eine wirklich authentische und köstliche Pizzasauce zu kreieren. Halten Sie sich unbedingt an diese Grundsätze:

1. Verwenden Sie KEINEN Mixer!

Dies ist vielleicht der wichtigste Ratschlag. Ein Mixer zerkleinert die Tomaten zu fein und fügt ihnen zu viel Luft hinzu. Das Ergebnis ist eine wässrige, schaumige Sauce ohne die gewünschte Textur. Die besten Utensilien für das Zerdrücken der Tomaten sind Ihre eigenen Hände. Sie ermöglichen es Ihnen, die Tomaten zu einer groben, stückigen Konsistenz zu verarbeiten, die der Sauce Charakter und Biss verleiht. Wenn Sie absolut keine Lust haben, Ihre Hände zu benutzen, kann eine Gemüsemühle (Passiergerät) eine akzeptable Alternative sein, aber Hände sind immer die erste Wahl.

2. Kochen Sie die Sauce NICHT!

Wie bereits erwähnt, ist dies ein Schlüssel zum Erfolg. Die Sauce wird nicht vor dem Auftragen auf die Pizza gekocht. Die Hitze des Ofens beim Backen der Pizza reicht völlig aus, um die Aromen zu entfalten und die Sauce zu erwärmen. Das Vorkochen würde die Frische und die hellen, fruchtigen Noten der Tomaten zerstören.

3. Am besten einen Tag vorher zubereiten

Obwohl die Zubereitung nur wenige Minuten dauert, entfaltet die Pizzasauce ihren vollen Geschmack am besten, wenn sie einen Tag vor der Verwendung zubereitet wird. Das ermöglicht es den Aromen, sich zu vermischen und zu intensivieren, insbesondere das frische Basilikum hat so mehr Zeit, sein Aroma an die Tomaten abzugeben. Planen Sie also vorausschauend, um das beste Ergebnis zu erzielen.

4. Qualität ist entscheidend

Dies ist ein absolutes MUSS: Verwenden Sie Tomaten von höchster Qualität. Insbesondere geschälte italienische San Marzano Tomaten sind die erste Wahl. Diese Tomaten sind bekannt für ihren süßen, milden Geschmack, ihre geringe Säure und ihre fleischige Konsistenz mit wenigen Kernen. Sie wachsen am Fuße des Vesuvs und sind durch ihre geschützte Ursprungsbezeichnung (DOP) zertifiziert. Ihre Qualität kann nicht genug betont werden – sie sind das Fundament Ihrer Sauce.

Zutaten & Ausrüstung

Die Liste ist kurz und einfach, was die Reinheit des Geschmacks unterstreicht:

Ausrüstung:

  • Eine große Rührschüssel
  • Ihre Hände! (Optional: Eine Gemüsemühle, falls bevorzugt)

Zutaten (für ca. 6 Portionen Pizza):

  • 2,5 kg geschälte italienische Tomaten (idealerweise San Marzano DOP)
  • 25 Gramm Salz (feines Meersalz ist ideal)
  • Eine Handvoll frische Basilikumblätter
  • Natives Olivenöl Extra (EVOO) – zum Beträufeln

Schritt-für-Schritt-Zubereitung der Tomatensauce

Die Zubereitung ist denkbar einfach und nimmt kaum Zeit in Anspruch. Befolgen Sie diese Schritte für eine perfekte Sauce:

  1. Tomaten vorbereiten: Beginnen Sie damit, die gewünschte Menge San Marzano Tomaten in eine große Rührschüssel zu füllen. Denken Sie daran: Kein Mixer – lassen Sie sich nicht dazu verleiten!
  2. Tomaten zerdrücken: Zerdrücken Sie die Tomaten mit Ihren Händen. Arbeiten Sie mit Gefühl, um eine dicke, grobe Sauce mit vielen stückigen Tomatenstücken zu erzeugen. Die Konsistenz sollte rustikal sein.
  3. Salz hinzufügen und mischen: Fügen Sie das Salz hinzu. Setzen Sie dann Ihre offene Hand in die Tomaten und ballen Sie sie im Inneren der Schüssel zu einer Faust. Wiederholen Sie diesen Vorgang und drehen Sie dabei die Schüssel, um sicherzustellen, dass alle Tomaten gut vermischt werden und das Salz sich gleichmäßig verteilt.
  4. Basilikum einarbeiten: Geben Sie eine Handvoll frischer Basilikumblätter in Ihre Pizzasauce. Mischen Sie weiter mit den Händen, um das Aroma des Basilikums freizusetzen und es in die Sauce zu integrieren. Sie können die Blätter grob zerreißen, bevor Sie sie hinzufügen, um das Aroma zu verstärken.
  5. Olivenöl hinzufügen: Zum Schluss einen Schuss natives Olivenöl Extra hinzufügen und ebenfalls gut untermischen. Das Olivenöl verleiht der Sauce eine zusätzliche Tiefe und Geschmeidigkeit.

Das war's! Ihre Pizzatomatensauce ist nun fertig. Es ist erstaunlich, wie wenig Aufwand für solch ein geschmackvolles Ergebnis nötig ist.

Warum San Marzano Tomaten? Ein genauerer Blick

Die Wahl der richtigen Tomatensorte ist von größter Bedeutung. San Marzano Tomaten, die aus der Region Kampanien in Italien stammen, sind die erste Wahl für eine authentische Pizzasauce, und das aus guten Gründen:

  • Geschmacksprofil: Sie sind von Natur aus süßer und haben eine geringere Säure als viele andere Tomatensorten. Dies führt zu einer ausgewogeneren und angenehmeren Sauce.
  • Textur: San Marzano Tomaten sind fleischig und haben weniger Kerne und weniger wässriges Fruchtfleisch. Dies trägt zu einer dickeren, reichhaltigeren Sauce bei, die sich perfekt auf dem Pizzaboden verteilen lässt, ohne ihn zu durchnässen.
  • Historische Bedeutung: Sie werden seit Jahrhunderten in Italien angebaut und sind untrennbar mit der neapolitanischen Pizza verbunden. Ihre Verwendung ist ein Zeichen für Authentizität und Qualität.
  • DOP-Siegel: Achten Sie beim Kauf auf das DOP-Siegel (Denominazione d'Origine Protetta), das garantiert, dass die Tomaten tatsächlich aus der San Marzano Region stammen und nach strengen Qualitätsstandards angebaut und verarbeitet wurden.

Während andere Dosentomaten verwendet werden können (wie Roma-Tomaten), werden Sie den Unterschied in Geschmack und Konsistenz bemerken. Es lohnt sich, in San Marzano Tomaten zu investieren, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Die Vorteile der Vorbereitung am Vortag

Die Empfehlung, die Sauce einen Tag im Voraus zuzubereiten, ist nicht nur ein kleiner Tipp, sondern ein wichtiger Schritt zur Geschmacksoptimierung. Hier sind die Gründe dafür:

  • Geschmacksentwicklung: Über Nacht haben die verschiedenen Aromen – die Süße der Tomaten, die Würze des Salzes und das frische, pfeffrige Aroma des Basilikums – Zeit, sich vollständig zu vermischen und zu "heiraten". Die Sauce reift und entwickelt eine tiefere, komplexere Geschmacksdimension, die sofort nach der Zubereitung nicht vorhanden wäre.
  • Basilikum-Infusion: Insbesondere das frisches Basilikum kann sein volles Aroma über einen längeren Zeitraum an die Tomatensauce abgeben. Die ätherischen Öle des Basilikums verteilen sich gleichmäßig, was zu einem ausgeprägteren und aromatischeren Geschmack führt, der Ihre Sauce unverwechselbar macht.
  • Stressreduktion: Wenn die Sauce bereits fertig ist, können Sie sich am Tag des Pizzabackens ganz auf das Zubereiten des Teiges und das Belegen konzentrieren. Das macht den gesamten Prozess entspannter und angenehmer.

Bewahren Sie die Sauce über Nacht in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Nehmen Sie sie etwa eine Stunde vor der Verwendung aus dem Kühlschrank, damit sie Raumtemperatur annehmen kann.

Verwendung und Servieren der Tomatensauce

Sobald Ihre Tomatensauce fertig ist und idealerweise einen Tag geruht hat, ist sie die perfekte Basis für unzählige Gerichte. Ihre primäre Bestimmung ist natürlich die Pizza, aber sie ist auch hervorragend für andere Zwecke geeignet:

  • Pizzabasis: Verteilen Sie die Sauce großzügig, aber nicht übermäßig, auf Ihrem vorbereiteten Pizzateig. Denken Sie daran, dass die Sauce eher eine dünne Schicht bilden sollte, um den Teig nicht zu durchnässen.
  • Focaccia: Sie ist auch eine fantastische Grundlage für eine aromatische Focaccia. Ein leichter Film der Sauce auf dem Focaccia-Teig vor dem Backen verleiht ihm eine wunderbare Geschmacksnote.
  • Als Dip: Überraschend, aber wahr: Ihre rohe, frische Pizzasauce kann auch als köstlicher Dip für frisches Brot oder Bruschetta dienen.

Danach können Sie Ihre Lieblingsbeläge hinzufügen, von Mozzarella-Käse über frisches Gemüse bis hin zu Fleisch. Die Möglichkeiten sind endlos, und diese Sauce wird eine schmackhafte und geschmacksintensive Basis bieten, die alle Zutaten perfekt miteinander verbindet. Sie werden den Unterschied sofort schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Um Ihnen die Zubereitung noch einfacher zu machen, beantworten wir hier einige häufig gestellte Fragen zur Pizzasauce:

F: Kann ich andere Tomatensorten verwenden, wenn ich keine San Marzano Tomaten finde?

A: Ja, Sie können andere geschälte Dosentomaten verwenden, aber der Geschmack und die Textur werden nicht ganz so authentisch sein. Achten Sie auf hochwertige San Marzano Tomaten mit geringer Säure. Roma-Tomaten in Dosen sind oft eine gute Alternative, aber San Marzano sind unübertroffen für diese Art von Sauce.

F: Warum sollte ich die Tomaten mit den Händen zerdrücken und nicht einen Mixer benutzen?

A: Das Zerdrücken mit den Händen ermöglicht eine grobe, rustikale Textur, die der Sauce Charakter verleiht. Ein Mixer würde die Tomaten zu fein pürieren und ihnen zu viel Luft hinzufügen, was zu einer dünnen, wässrigen und manchmal schaumigen Sauce führen kann. Die groben Stücke der Tomaten sind ein Markenzeichen dieser Sauce.

F: Muss die Sauce wirklich einen Tag vorher zubereitet werden?

A: Es ist nicht zwingend notwendig, aber sehr empfehlenswert. Das Ruhen über Nacht ermöglicht es den Aromen, sich vollständig zu vermischen und zu intensivieren, insbesondere das Basilikum kann sein Aroma optimal abgeben. Wenn Sie es eilig haben, können Sie die Sauce auch sofort verwenden, aber der Geschmack wird sich nach einer Ruhezeit verbessern. Sie sollten die Sauce idealerweise einen Tag im Voraus zubereiten.

F: Muss ich frisches Basilikum verwenden oder geht auch getrocknetes?

A: Für diese Sauce ist frisches Basilikum absolut unerlässlich. Getrocknetes Basilikum hat ein völlig anderes Geschmacksprofil und würde die frischen, lebendigen Noten der Sauce nicht erreichen. Die frischen Basilikumblätter verleihen der Sauce ein unverwechselbares, aromatisches Bouquet.

F: Sollte ich Knoblauch oder Zwiebeln hinzufügen?

A: Die traditionelle, authentische neapolitanische Pizzasauce ist sehr puristisch und kommt ohne Knoblauch oder Zwiebeln aus, um den reinen Tomatengeschmack nicht zu überdecken. Wenn Sie jedoch einen Hauch von Knoblauch wünschen, können Sie eine fein zerdrückte Knoblauchzehe hinzufügen, aber nur eine kleine Menge und ohne sie vorher anzubraten. Das Ziel ist es, die Sauce so einfach und rein wie möglich zu halten.

Zusammenfassung: Tun und Nicht Tun

Um die wichtigsten Punkte noch einmal zusammenzufassen, hier eine kleine Tabelle mit den wichtigsten Dos und Don'ts:

Was Sie TUN solltenWas Sie NICHT tun sollten
Verwenden Sie hochwertige San Marzano Tomaten.Verwenden Sie minderwertige oder nicht geschälte Tomaten.
Zerdrücken Sie die Tomaten mit den Händen für eine grobe Textur.Benutzen Sie einen Mixer oder Pürierstab.
Bereiten Sie die Sauce idealerweise einen Tag im Voraus zu.Kochen Sie die Sauce vor dem Auftragen auf die Pizza.
Verwenden Sie frisches Basilikum und natives Olivenöl Extra.Verwenden Sie getrocknete Kräuter oder minderwertige Öle.
Lassen Sie die Tomaten als Hauptdarsteller glänzen.Überladen Sie die Sauce mit zu vielen Gewürzen oder zusätzlichen Zutaten wie Knoblauch/Zwiebeln, die den reinen Geschmack überdecken.

Mit diesen einfachen, aber entscheidenden Schritten sind Sie bestens gerüstet, um eine Pizzasauce zu kreieren, die Ihre hausgemachte Pizza auf ein neues Niveau hebt. Es ist die Essenz der Einfachheit und des Geschmacks, die die italienische Küche so unwiderstehlich macht. Probieren Sie es aus und schmecken Sie den Unterschied!

E ora si mangia!

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