Wie bereite ich eine Pizza zu?

Pizzastein im Backofen: Der Weg zur perfekten Pizza

12/02/2019

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Stellen Sie sich vor: Ein knuspriger Rand, der Blasen schlägt und leicht angebrannt ist, ein innen luftig-lockerer Teig und ein würziger, noch saftiger Belag mit perfekt zerlaufenem Mozzarella. So muss sie sein – die perfekte Pizza, wie man sie aus den besten Pizzerien Neapels kennt. Doch wie erreicht man dieses Ergebnis zu Hause, ohne einen traditionellen Steinofen zu besitzen? Die Antwort ist einfacher, als Sie vielleicht denken: mit einem Pizzastein. Dieser unscheinbare Küchenhelfer ist der Schlüssel, um die intensive Hitze und die gleichmäßige Wärmeverteilung eines professionellen Ofens in Ihrer eigenen Küche nachzubilden. Erfahren Sie in diesem umfassenden Artikel, wie Sie einen Pizzastein optimal nutzen, um Pizzen zu backen, die Ihre Familie und Freunde begeistern werden.

Kann man pizzasteine im Backofen verwenden?
Einen Pizzastein kannst Du sowohl im Backofen als auch auf dem Grill verwenden. Für die Verwendung im Backofen solltest du den Pizzastein im Ofen bei der höchsten Temperatur für etwa eine Stunde vorheizen. Den kalten Stein niemals in einen bereits heißen Backofen legen, da er sonst durch die hohen Temperaturunterschiede zerbrechen kann.
Inhaltsverzeichnis

Warum ein Pizzastein unverzichtbar ist

In Italien wird Pizza traditionell in einem Steinofen bei extrem hohen Temperaturen von rund 450 Grad Celsius gebacken. Die Pizza verweilt dort nur etwa zwei bis drei Minuten. Durch diese enorme Hitze schlägt der Teig Luftblasen und brennt teils minimal an, wodurch die typischen kleinen schwarzen Punkte auf dem Pizzarand entstehen – ein Zeichen für Authentizität und Qualität. Ein handelsüblicher Backofen erreicht diese Temperaturen in der Regel nicht; die meisten liegen bei maximal 250 bis 300 Grad Celsius. Hier kommt der Pizzastein ins Spiel. Er speichert die Hitze des Ofens und gibt sie dann direkt und intensiv an den Pizzaboden ab. Dies führt zu einem schnellen Aufgehen des Teigs, einer hervorragenden Kruste und einem gleichmäßig durchgebackenen Belag, ohne dass dieser austrocknet. Ohne einen Pizzastein würde der Teig auf einem normalen Backblech viel langsamer backen, was zu einem zähen oder weichen Boden führen würde, der nicht an die Qualität einer echten italienischen Pizza heranreicht. Der Pizzastein ist also nicht nur ein Zubehör, sondern eine Notwendigkeit für jeden, der Pizza wie vom Italiener backen möchte.

Den Pizzastein im Backofen verwenden: Schritt für Schritt

Die Verwendung eines Pizzasteins im Backofen ist unkompliziert, erfordert aber die Beachtung einiger wichtiger Regeln, um optimale Ergebnisse zu erzielen und die Langlebigkeit des Steins zu gewährleisten. Die richtige Vorbereitung ist hier der Schlüssel.

Das richtige Vorheizen des Pizzasteins

Dies ist der wichtigste Schritt. Legen Sie den Pizzastein immer in den kalten Backofen. Ein plötzlicher Temperaturunterschied, indem Sie einen kalten Stein in einen bereits heißen Ofen schieben, kann dazu führen, dass der Stein durch die thermische Spannung zerbricht. Platzieren Sie den Stein auf einem Gitterrost, idealerweise auf der mittleren Schiene. Vermeiden Sie es, den Stein auf ein Backblech oder direkt auf den Backofenboden zu legen, da dies die Luftzirkulation behindert und die Wärmeverteilung beeinträchtigt. Stellen Sie den Backofen auf die höchste Temperatur ein, die er erreichen kann (meist 250 oder 300 Grad Celsius). Heizen Sie den Ofen und den Stein anschließend für mindestens 30 bis 60 Minuten vor. Dickere Steine benötigen tendenziell eine längere Vorheizzeit, um die Wärme optimal zu speichern. Nur so kann der Stein die nötige Hitze aufnehmen und an die Pizza abgeben, um den gewünschten Effekt eines Steinofens zu erzielen.

Wie erhitze ich einen Pizzastein?

Die richtige Backofeneinstellung

Für das Pizzabacken im Backofen mit einem Pizzastein empfiehlt sich in der Regel die Einstellung Ober-/Unterhitze. Diese sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung von oben und unten, was entscheidend für einen knusprigen Boden und einen gut durchgebackenen Belag ist. Die Umluftfunktion kann den Belag austrocknen, da sie die Luft im Ofen zirkulieren lässt. Es ist besser, die Hitze direkt auf den Teig und den Belag wirken zu lassen. Die hohen Temperaturen, die der Stein speichert, sind für den Boden verantwortlich, während die Oberhitze des Ofens den Belag perfekt gart und den Käse schmelzen lässt.

Die Backzeit der Pizza

Sobald der Pizzastein ausreichend vorgeheizt ist, geht es schnell. Die Backzeit einer Pizza auf dem Pizzastein im Backofen beträgt in der Regel nur etwa 4 bis 6 Minuten. Die genaue Zeit hängt von der Dicke des Teigs, der Menge und Art des Belags sowie der tatsächlichen Temperatur Ihres Ofens ab. Es ist ratsam, die Pizza während des Backvorgangs im Auge zu behalten. Der Rand sollte goldbraun bis leicht dunkel sein und Blasen schlagen, während der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist. Wenn Sie mehrere Pizzen hintereinander backen möchten, lassen Sie den Pizzastein zwischen den Backvorgängen kurz (ca. 5 Minuten) wieder aufheizen, damit er seine volle Temperatur zurückgewinnt und die nächste Pizza ebenfalls perfekt wird.

Der Pizzastein auf dem Grill: Eine Alternative für den Sommer

Ein Pizzastein ist nicht nur für den Backofen geeignet, sondern auch ein hervorragendes Zubehör für den Grill. Ob Gasgrill oder Holzkohlegrill, der Pizzastein ermöglicht es Ihnen, auch draußen knusprige Pizzen zu zaubern und das Grillen um eine neue Dimension zu erweitern.

Vorheizen auf dem Grill

Ähnlich wie im Backofen muss der Pizzastein auch auf dem Grill langsam und gleichmäßig aufgeheizt werden. Legen Sie den kalten Pizzastein auf den kalten Grillrost. Bei einem Gasgrill stellen Sie die Brenner auf die höchste Stufe und schließen den Deckel. Lassen Sie den Stein so für etwa 10 bis 15 Minuten vorheizen, bis der Grill eine Temperatur von ca. 300°C erreicht hat. Bei einem Holzkohlegrill verteilen Sie die glühenden Kohlen ringförmig um den Bereich, wo der Pizzastein liegen wird, um indirekte Hitze zu erzeugen. Der Stein sollte nicht direkt über den Kohlen liegen, um ein Anbrennen des Bodens zu vermeiden. Schließen Sie den Deckel des Kugelgrills und lassen Sie den Stein ebenfalls 30 bis 40 Minuten aufheizen. Eine gleichmäßige Temperaturverteilung ist entscheidend für den Backerfolg auf dem Grill.

Wie beeinflusst die Pizza die Backzeit?
Die Art der Beläge auf der Pizza kann ebenfalls die Backzeit beeinflussen. Wenn Sie zum Beispiel eine Pizza mit vielen frischen Gemüsesorten belegen, kann es länger dauern, bis diese gar sind. Auf der anderen Seite können Pizzen mit dünnen Belägen wie Schinken oder Salami schneller fertig gebacken sein.

Backen auf dem Grill

Für das Backen auf dem Grill ist es entscheidend, den Deckel geschlossen zu halten. Dies schafft einen Hitzestau, der die hohen Temperaturen eines Steinofens imitiert. Die Pizza benötigt auf dem Grill in der Regel 4 bis 10 Minuten, je nach Temperatur des Grills und des Belags. Auch hier gilt: beobachten Sie die Pizza genau. Einige Grillmodelle bieten spezielle Rost-in-Rost-Systeme an, bei denen das Mittelstück des Grillrosts durch verschiedene Einsätze, wie zum Beispiel einen Pizzastein, ersetzt werden kann. Dies optimiert die Wärmeverteilung und macht das Pizzabacken auf dem Grill noch einfacher und effektiver. Eine Kombination aus Pizzastein und einer metallenen Abdeckhaube auf dem Grill kann die Temperatur zusätzlich erhöhen und für noch bessere Ergebnisse sorgen.

Die Wahl des richtigen Pizzasteins: Materialien und Stärken

Pizzasteine sind aus verschiedenen Materialien gefertigt und in unterschiedlichen Stärken erhältlich. Jedes Material hat spezifische Eigenschaften, die sich auf das Backergebnis und die Handhabung auswirken.

Materialien im Überblick

  • Cordierit: Dies ist die Top-Empfehlung in der Pizzastein-Szene und unser Favorit. Cordierit ist ein natürliches Material, das aus Eisen, Quarz und Magnesium besteht. Es zeichnet sich durch seine extrem hohe Hitzebeständigkeit (bis zu 1200 Grad Celsius) und hervorragende Backeigenschaften aus. Cordierit speichert die Wärme sehr gut und gibt sie gleichmäßig ab. Zudem ist es relativ pflegeleicht und sehr langlebig. Viele professionelle Pizzasteine sind aus Cordierit gefertigt.
  • Schamott: Der Klassiker unter den Pizzasteinen. Schamott wird traditionell auch in italienischen Steinöfen verbaut und liefert ebenfalls sehr gute Backergebnisse. Es hat eine recht glatte Struktur, ist langlebig und feuerfest. Schamottsteine sind eine solide Wahl, wenngleich sie in einigen Eigenschaften, insbesondere der Hitzebeständigkeit und Feuchtigkeitsaufnahme, dem Cordierit leicht unterlegen sein können.
  • Speckstein: Gelegentlich findet man auch Pizzasteine aus Speckstein. Dieses Material ist feuerfest und nimmt durch seine feinen Poren Feuchtigkeit auf, was zu einer knusprigen Kruste beitragen kann. Allerdings ist Speckstein aufgrund seiner offenporigen Oberfläche schwieriger zu reinigen als Cordierit oder Schamott. In den reinen Backeigenschaften unterliegt er den beiden anderen Materialien oft deutlich. Dennoch ist eine Pizza vom Speckstein immer noch um Welten besser als eine ohne Stein gebackene.
  • Pizzastahl: In den letzten Jahren hat sich der Pizzastahl als Alternative zu den traditionellen Steinen etabliert. Stahl speichert die Hitze extrem gut und ist äußerst langlebig. Ein großer Vorteil ist, dass er nicht zerbrechen kann, selbst wenn er einmal herunterfällt. Pizzastahl erzielt in der Regel die schnellsten und oft auch die knusprigsten Ergebnisse, da er Wärme noch effizienter leitet als Stein. Allerdings ist er in der Anschaffung meist teurer. Trotz seiner Vorteile bevorzugen viele Puristen, mich eingeschlossen, immer noch das Gefühl und die Tradition eines klassischen Steins.

Dicke des Pizzasteins

Pizzasteine variieren in ihrer Dicke von etwa 5 mm bis zu 3 cm. Die Dicke hat direkten Einfluss auf die Wärmespeicherfähigkeit und die Vorheizzeit:

  • Dicke Steine (2-3 cm): Diese Steine können eine enorme Menge an Wärme speichern. Sie sind ideal, wenn Sie viele Pizzen nacheinander backen möchten, da sie die Temperatur über einen längeren Zeitraum halten. Der Nachteil ist, dass sie eine wesentlich längere Vorheizdauer benötigen, oft bis zu einer Stunde oder länger.
  • Dünne Steine (0.5-1.5 cm): Dünnere Steine heizen sich schneller auf und sind daher praktisch, wenn Sie nur ein oder zwei Pizzen backen möchten und nicht so viel Zeit für das Vorheizen haben. Sie speichern jedoch weniger Wärme und kühlen schneller ab, was sie für das Backen großer Mengen weniger geeignet macht.

Vergleich der Pizzastein-Materialien:

MaterialHitzebeständigkeitWärmespeicherungReinigungLanglebigkeitPreisniveau
CordieritSehr hochSehr gutEinfachSehr gutMittel bis hoch
SchamottHochGutEinfachGutMittel
SpecksteinMittelMittelSchwierigMittelMittel
PizzastahlExtrem hochExtrem gutSehr einfachExtrem gutHoch

Das unverzichtbare Zubehör für Ihren Pizzastein

Um das Beste aus Ihrem Pizzastein herauszuholen und den Backvorgang reibungslos zu gestalten, gibt es einige Zubehörteile, die sich als äußerst hilfreich erweisen:

  • Pizzaschaufel (Pizzaschieber): Dies ist das wichtigste Werkzeug. Da die Pizza auf den heißen Stein im Ofen transferiert werden muss, ist eine Pizzaschaufel unerlässlich. Bestäuben Sie die Schaufel vorab großzügig mit Pizzamehl oder Semola (Hartweizengrieß), damit die Pizza leicht vom Schieber gleitet. Eine Pizzaschaufel mit einem langen Griff ist besonders praktisch, um Verbrennungen zu vermeiden.
  • Pizzaroller: Zum einfachen und sauberen Schneiden der fertigen Pizza ist ein Pizzaroller ideal. Er erleichtert das Portionieren und sorgt für saubere Schnitte, ohne den Belag zu verschieben.
  • Gutes Pizzamehl: Für authentische Ergebnisse ist die Wahl des Mehls entscheidend. Das italienische Tipo 00 Pizzamehl, wie zum Beispiel von Caputo, wird in den ältesten Pizzerien Neapels verwendet und besitzt perfekte Backeigenschaften. Es ist sehr fein gemahlen und sorgt für einen elastischen Teig mit schöner Kruste.
  • Pizzabrett: Manche bevorzugen es, die Pizza direkt auf einem Pizzabrett vorzubereiten und dieses dann auch als Schaufel zu verwenden. Dies kann den Transfer vereinfachen, erfordert aber ein ausreichend großes und stabiles Brett.

Die Kunst des Pizzabackens mit dem Stein: Praxistipps

Das Backen auf dem Pizzastein unterscheidet sich deutlich vom Backen auf einem Backblech und erfordert etwas Übung. Die ersten Pizzen sind vielleicht nicht perfekt rund oder landen nicht immer ideal auf dem Stein, aber eines ist sicher: Sie schmecken auch so schon extrem lecker!

Vorbereitung vor der ersten Benutzung

Bevor Sie Ihren neuen Pizzastein zum ersten Mal verwenden, sollten Sie ihn reinigen. Wischen Sie ihn kurz mit einem feuchten Tuch und klarem Wasser ab, um eventuelle Produktions- oder Verpackungsrückstände zu entfernen. Wichtig: Verwenden Sie niemals Spülmittel! Lassen Sie den Stein anschließend vollständig austrocknen, da eingeschlossenes Wasser beim Erhitzen Risse im Stein verursachen kann.

Den Pizzateig auf den Stein bekommen

Der Transfer der belegten Pizza auf den heißen Pizzastein ist oft die größte Herausforderung. Hier sind bewährte Methoden:

  • Mit der Pizzaschaufel: Bestäuben Sie Ihre Pizzaschaufel großzügig mit Pizzamehl oder feinem Hartweizengrieß (Semola). Legen Sie den vorbereiteten, belegten Pizzateig darauf. Mit kurzen, ruckartigen Bewegungen schieben Sie die Pizza vorsichtig vom Schieber auf den heißen Stein. Der Trick ist, dass der Teig nicht an der Schaufel kleben bleibt. Sollte er kleben, haben Sie entweder zu wenig Mehl verwendet oder der Teig ist zu klebrig.
  • Mit Backpapier: Eine einfachere Methode für Anfänger ist die Verwendung von Backpapier. Belegen Sie die Pizza direkt auf einem Stück Backpapier. Schieben Sie das Backpapier mit der Pizza zusammen auf den Pizzastein. Nach etwa 2-3 Minuten, wenn der Teig fest genug ist, können Sie das Backpapier vorsichtig unter der Pizza hervorziehen und den Rest der Backzeit direkt auf dem Stein fortsetzen. Dies verhindert ein Festkleben und erleichtert den Transfer.
  • Zusammenrollen (für dünne Pizzen): Bei sehr dünnen Pizzen oder Flammkuchen können Sie den belegten Teig vorsichtig zusammenrollen und die Rolle auf den heißen Stein legen. Dann rollen Sie ihn langsam wieder auseinander und schieben den Belag gegebenenfalls zurecht. Diese Methode erfordert etwas Geschick, ist aber sehr effektiv.

Pizzastein richtig reinigen und pflegen

Die Pflege eines Pizzasteins ist einfacher als gedacht, aber es gibt ein paar goldene Regeln, die Sie beachten sollten, um seine Langlebigkeit zu gewährleisten:

  • Abkühlen lassen: Lassen Sie den Pizzastein nach dem Gebrauch immer vollständig im Ofen oder auf dem Grill abkühlen. Große Temperaturschwankungen, wie das Abschrecken eines heißen Steins mit kaltem Wasser, können zu Rissen oder Brüchen führen.
  • Trockene Reinigung: Sobald der Stein kalt ist, können Sie eventuelle Essensreste, angebrannte Krusten oder Mehlreste einfach trocken mit einem Teigschaber, einer Bürste oder einem Küchenschwamm abkratzen. Leichte Verfärbungen oder Flecken auf dem Stein nach mehrmaliger Benutzung sind völlig normal und ein Zeichen seiner Nutzung. Da es sich oft um ein Naturprodukt handelt, sind diese Verfärbungen kein Mangel.
  • Kein Spülmittel: Der Pizzastein darf auf keinen Fall mit Spülmittel oder gar in der Spülmaschine gereinigt werden. Der poröse Stein würde das Spülmittel aufsaugen, was beim nächsten Backen zu einem seifigen Geschmack führen könnte, der nur schwer wieder zu entfernen ist.
  • Feuchtreinigung (selten): Sollte eine größere Reinigung nötig sein, können Sie den kalten Stein mit klarem Wasser und einer Bürste reinigen. Achten Sie darauf, dass er anschließend wieder vollständig durchtrocknet, bevor Sie ihn erneut erhitzen. Dies kann mehrere Stunden, manchmal sogar Tage dauern, je nachdem wie viel Wasser der Stein aufgenommen hat.

Häufig gestellte Fragen zum Pizzastein

Kann ich einen Pizzastein in jedem Backofen verwenden?
Ja, solange der Pizzastein physisch in Ihren Backofen passt und Sie ihn auf einem Gitterrost platzieren können, ist er für jeden handelsüblichen Backofen geeignet. Achten Sie auf die Maße des Steins vor dem Kauf.
Wie heiß muss der Backofen für den Pizzastein sein?
Stellen Sie Ihren Backofen auf die höchstmögliche Temperatur ein, die er erreichen kann (meist 250°C oder 300°C). Der Stein muss diese Hitze mindestens 30 bis 60 Minuten lang aufnehmen, um optimal zu funktionieren.
Muss ich Backpapier verwenden, wenn ich einen Pizzastein benutze?
Idealerweise backt man Pizza direkt auf dem Stein, um die beste Kruste zu erzielen. Backpapier kann jedoch als Hilfsmittel für den Transfer der Pizza auf den heißen Stein verwendet werden. Ziehen Sie es nach ein bis zwei Minuten Backzeit unter der Pizza hervor, sobald der Teig fest genug ist.
Warum klebt meine Pizza am Pizzaschieber?
Das liegt meist an zu wenig Mehl oder Semola auf dem Pizzaschieber. Bestäuben Sie den Schieber immer großzügig. Auch ein zu feuchter oder klebriger Teig kann dazu führen. Versuchen Sie, den Teig mit etwas mehr Mehl zu bearbeiten, bis er sich gut handhaben lässt.
Was kann ich außer Pizza noch auf dem Pizzastein backen?
Ein Pizzastein ist ein wahrer Allrounder! Er eignet sich hervorragend zum Backen von Brot, Brötchen, Flammkuchen, Zwiebelkuchen, aber auch für Gebäck und sogar Aufbackwaren, die eine besonders knusprige Unterseite benötigen.
Wie lange hält ein Pizzastein?
Bei richtiger Pflege und Vermeidung von großen Temperaturschocks sind Pizzasteine extrem langlebig. Ein Cordierit- oder Schamottstein kann bei guter Behandlung viele Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte halten.
Ist ein Pizzastahl besser als ein Pizzastein?
Pizzastahl leitet Wärme noch effizienter und erzielt oft noch knusprigere Ergebnisse in kürzerer Zeit. Er ist auch unzerbrechlich. Allerdings ist er teurer und schwerer. Ob er 'besser' ist, hängt von persönlichen Vorlieben und Prioritäten ab.

Das Backen der perfekten Pizza zu Hause ist mit einem Pizzastein keine unerreichbare Kunst mehr, sondern eine Genugtuung, die jeder erleben kann. Es erfordert ein wenig Übung und die Beachtung einiger wichtiger Schritte, aber die Ergebnisse sprechen für sich. Der knusprige Boden, der saftige Belag und das Aroma einer frisch gebackenen Pizza, die dem Original aus dem Steinofen in nichts nachsteht, werden Sie und Ihre Liebsten begeistern. Investieren Sie in einen guten Pizzastein und das passende Zubehör, und Sie werden ein neues Level des Pizzagenusses in Ihrer eigenen Küche entdecken. Viel Spaß beim Pizza backen und Genießen!

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