Was ist die beliebteste Pizzeria in Wien?

Wiens Pizzaliebling: Ein Stück Neapel in der Stadt

22/08/2016

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Wien, eine Stadt, die für ihre kaiserliche Geschichte, ihre prächtigen Bauten und ihre reiche Kaffeehauskultur bekannt ist, hat auch kulinarisch viel zu bieten. Doch inmitten der traditionellen Wiener Küche hat sich in den letzten Jahren ein internationaler Star etabliert, der die Herzen der Wienerinnen und Wiener im Sturm erobert hat: die Pizza. Aber nicht irgendeine Pizza, sondern eine, die das Gütesiegel der Authentizität trägt und von renommierten Kritikern als die beste der Stadt ausgezeichnet wurde. Wir sprechen von der Pizzeria, die von Falstaff zur beliebtesten Pizzeria Wiens gekürt wurde und diesem Credo mehr als nur gerecht wird. Sie bietet ein authentisches Stückchen Neapel mitten in der idyllischen Innenstadt Wiens.

Was gibt es in Wien zu sehen?
Kein Trip nach Wien ist vollständig ohne einen Besuch an einem Würstelstand. In der ganzen Stadt gibt es unzählige dieser typischen Würstelbuden. Als Legende gilt „Leos Würstelstand“, der im Jahr 1928 eröffnet und damit der älteste existierende Würstelstand in Wien ist.

Die Suche nach der perfekten Pizza ist für viele eine wahre Passion. Sie ist mehr als nur ein Gericht; sie ist ein Kulturgut, ein Ausdruck von Lebensfreude und Gemeinschaft. Wenn eine Pizzeria es schafft, sich in einer so anspruchsvollen Kulinarik-Metropole wie Wien abzuheben und die höchste Auszeichnung eines renommierten Guides wie Falstaff zu erhalten, dann muss sie etwas Besonderes sein. Tauchen Sie mit uns ein in die Welt dieser außergewöhnlichen Pizzeria und entdecken Sie, was sie zum unangefochtenen Pizzaliebling der Stadt macht.

Das Geheimnis des Erfolgs: Neapolitanische Tradition trifft Wiener Charme

Was macht eine Pizza wirklich authentisch? Für die Liebhaber des Originals gibt es nur eine Antwort: die neapolitanische Pizza. Und genau diese Tradition wird in der Falstaff-prämierten Pizzeria zelebriert. Es ist ein Handwerk, das auf Jahrhunderten von Erfahrung basiert und strengen Regeln folgt, die von der Associazione Verace Pizza Napoletana (AVPN) festgelegt wurden, um die Echtheit zu garantieren. Diese Regeln sind keine starren Dogmen, sondern Leitlinien, die sicherstellen, dass jede Pizza ein Meisterwerk ist.

Der Teig ist das Herzstück einer jeden neapolitanischen Pizza. Er besteht aus nur vier einfachen Zutaten: Wasser, Salz, Hefe und Mehl. Doch die Magie liegt in der Zubereitung: Eine lange Gärzeit von mindestens 24 Stunden verleiht dem Teig seine unglaubliche Leichtigkeit, Elastizität und Bekömmlichkeit. Wenn er dann im Ofen gebacken wird, bildet sich der charakteristische, hohe, luftige und leicht angebräunte Rand – der 'Cornicione'. Er ist das Markenzeichen der echten neapolitanischen Pizza, außen knusprig und innen wunderbar weich und zart.

Die Zutaten für den Belag sind ebenso entscheidend. Hier setzt die Pizzeria auf höchste Qualität und Authentizität. Echte San Marzano Tomaten, die auf den fruchtbaren Böden rund um den Vesuv wachsen und für ihren intensiven, süßlichen Geschmack bekannt sind, bilden die Basis der Sauce. Dazu kommt frischer Mozzarella di Bufala Campana DOP oder Fior di Latte, handgezupft und von bester Güte. Ein paar Blätter frischer Basilikum und ein Schuss natives Olivenöl extra – mehr braucht es nicht, um den puren Geschmack Italiens auf den Teller zu zaubern.

Und dann ist da noch der Ofen. Eine echte neapolitanische Pizza wird in einem traditionellen Holzofen bei extrem hohen Temperaturen von 450 bis 500 Grad Celsius gebacken. Die Backzeit beträgt dabei nur 60 bis 90 Sekunden. Diese kurze, intensive Hitze sorgt dafür, dass der Teig außen knusprig und innen saftig bleibt, während die Aromen der Zutaten perfekt zur Geltung kommen. Der Pizzaiolo, der Pizzabäcker, ist dabei ein wahrer Künstler. Mit flinken Händen formt er den Teig, belegt ihn mit Präzision und schiebt ihn mit geübter Bewegung in den glühenden Ofen, immer ein Auge auf das perfekte Ergebnis.

Warum Falstaff siegte: Die Kriterien für die beste Pizza

Die Auszeichnung durch Falstaff, Österreichs führenden Genussführer, ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis einer strengen Bewertung nach Kriterien, die weit über den reinen Geschmack hinausgehen. Falstaff-Kritiker achten auf die Gesamtkomposition, das Ambiente, den Service und natürlich die Authentizität der Speisen. Die Wiener Falstaff-Pizzeria hat in all diesen Bereichen brilliert.

  • Authentizität der Zubereitung: Die Einhaltung der strengen Regeln der neapolitanischen Pizzakunst ist entscheidend.
  • Qualität der Zutaten: Nur die besten, oft importierten Produkte finden Verwendung.
  • Perfektion des Teiges: Der Teig ist das A und O – seine Konsistenz, sein Geschmack und sein 'Cornicione'.
  • Harmonie des Geschmacks: Die Balance zwischen Säure der Tomaten, Süße des Mozzarellas und Würze des Basilikums.
  • Das Backergebnis: Eine gleichmäßige Bräunung, ein durchgebackener, aber dennoch weicher Boden.
  • Atmosphäre und Service: Einladendes Ambiente und aufmerksamer, freundlicher Dienst am Gast.

Diese Pizzeria bietet nicht nur eine Mahlzeit, sondern ein Erlebnis. Man fühlt sich sofort nach Italien versetzt, umgeben von lebhaftem Treiben und dem verlockenden Duft von ofenfrischer Pizza. Es ist diese Kombination aus meisterhafter Handwerkskunst, erstklassigen Zutaten und einem Ambiente, das zum Verweilen einlädt, die sie zum Favoriten der Wiener gemacht hat.

Mehr als nur Pizza: Das Ambiente und der Service

Die Lage in der idyllischen Innenstadt Wiens trägt maßgeblich zum Charme dieser Pizzeria bei. Nach einem Spaziergang durch die historischen Gassen Wiens, vorbei an beeindruckenden Gebäuden und versteckten Innenhöfen, findet man hier einen Ort der Ruhe und des Genusses. Das Innere der Pizzeria ist oft geschmackvoll und authentisch gestaltet, vielleicht mit Elementen, die an neapolitanische Trattorien erinnern, ohne kitschig zu wirken. Warme Farben, bequeme Sitzgelegenheiten und eine lebhafte, aber nicht übermäßige Geräuschkulisse schaffen eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohlfühlt.

Der Service ist ein weiterer Pfeiler des Erfolgs. Das Personal ist oft freundlich, aufmerksam und kennt sich mit der Speisekarte und den Besonderheiten der neapolitanischen Küche aus. Sie sind bereit, Empfehlungen zu geben und Fragen zu beantworten, was das gesamte Esserlebnis noch angenehmer macht. Ob für ein schnelles Mittagessen, ein gemütliches Abendessen mit Freunden oder ein romantisches Date – die Pizzeria bietet den passenden Rahmen für jeden Anlass.

Die Speisekarte: Klassiker und Besonderheiten

Während die neapolitanische Pizza für ihre Einfachheit bekannt ist, bietet die Speisekarte in der Regel dennoch eine Auswahl, die jeden Gaumen erfreut. Die absoluten Klassiker, die auf keiner Karte fehlen dürfen, sind:

  • Pizza Margherita: Die Königin der Pizzen, benannt nach Königin Margherita von Savoyen. Mit San Marzano Tomaten, Mozzarella, frischem Basilikum und Olivenöl repräsentiert sie die Farben der italienischen Flagge und den puren Genuss.
  • Pizza Marinara: Die älteste aller Pizzen, ein Zeugnis der Einfachheit und des Geschmacks. Belegt nur mit Tomaten, Knoblauch, Oregano und Olivenöl, ist sie ein veganer Traum und ein Beweis dafür, dass weniger oft mehr ist.

Darüber hinaus finden sich oft weitere Kreationen, die die Vielfalt der neapolitanischen Küche zeigen, wie Pizzen mit Salsiccia, Pilzen oder geräuchertem Provolone. Auch Antipasti wie Bruschetta, frische Salate oder eine Auswahl an italienischen Käsesorten und Aufschnitten sind oft auf der Karte zu finden, um den Appetit anzuregen. Als süßen Abschluss locken Desserts wie ein cremiges Tiramisu oder eine Panna Cotta, die den Gaumen auf perfekte Weise abrunden.

Vergleich: Authentische Neapolitanische Pizza vs. Typische Europäische Pizza

Um die Besonderheit der Falstaff-prämierten Pizzeria noch besser zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Unterschiede zwischen der echten neapolitanischen Pizza und anderen, in Europa verbreiteten Pizzastilen. Es sind oft kleine, aber entscheidende Details, die den Unterschied ausmachen.

MerkmalAuthentische Neapolitanische Pizza (Falstaff-Pizzeria)Typische 'europäische' Pizza (Beispiel)
TeigWeich, luftig, elastisch, hoher, unregelmäßiger Rand ('Cornicione'), oft mit leichter VerkohlungKnuspriger, oft dünner oder gleichmäßiger Teig, flacherer Rand, selten Verkohlung
BackzeitExtrem kurz (60-90 Sekunden)Länger (mehrere Minuten, je nach Ofen)
BacktemperaturSehr hoch (450-500°C) im HolzofenNiedriger (200-300°C) im Elektro- oder Gasofen
ZutatenWenige, hochwertige, oft DOP-zertifiziert (San Marzano Tomaten, Büffelmozzarella)Vielfältige, oft reichhaltige Beläge, verschiedene Käsesorten, je nach regionaler Vorliebe
FormOft unregelmäßig rund, rustikal, handgeformtPerfekt rund, maschineller oder sehr gleichmäßiger Schnitt
KonsistenzDie Mitte ist oft weich bis feucht ('a libretto' faltbar), der Rand ist knusprig außen, weich innenDurchgehend knusprig oder fest, selten faltbar ohne zu brechen
SättigungsgefühlTrotz der Größe oft leicht und bekömmlich durch den luftigen TeigKann schwerer im Magen liegen, je nach Belag und Teigdichte

Dieser Vergleich verdeutlicht, warum die neapolitanische Pizza, wie sie in der Falstaff-Pizzeria angeboten wird, als Königin der Pizzen gilt. Sie ist ein Erlebnis für die Sinne, eine Hommage an die Einfachheit und die Reinheit der Zutaten.

Ein Besuch lohnt sich: Tipps für Pizzaliebhaber

Angesichts der Popularität und der Auszeichnung durch Falstaff ist es nicht verwunderlich, dass die beliebteste Pizzeria Wiens oft sehr gut besucht ist. Ein spontaner Besuch kann daher manchmal mit Wartezeiten verbunden sein, besonders an Wochenenden oder zu den Hauptessenszeiten am Abend. Um das Erlebnis in vollen Zügen genießen zu können und Enttäuschungen zu vermeiden, empfiehlt es sich dringend, im Voraus einen Tisch zu reservieren. Viele Pizzerien bieten mittlerweile bequeme Online-Reservierungssysteme an.

Planen Sie ausreichend Zeit für Ihren Besuch ein. Es geht nicht nur darum, schnell eine Pizza zu essen, sondern das Ambiente zu genießen, die Aromen auf sich wirken zu lassen und vielleicht auch ein gutes Glas italienischen Wein dazu zu trinken. Es ist ein kleines Stück Urlaub in Wien, eine Auszeit vom Alltag, die man sich gönnen sollte.

Für alle, die auf der Suche nach der wahren neapolitanischen Pizza sind, ist diese von Falstaff ausgezeichnete Pizzeria ein absolutes Muss. Sie verkörpert die Essenz dessen, was Pizza sein kann: ein einfaches Gericht, das mit Leidenschaft, Können und den besten Zutaten zu einem unvergesslichen kulinarischen Erlebnis wird. Es ist ein Beweis dafür, dass man für ein authentisches Stück Neapel nicht unbedingt nach Italien reisen muss – manchmal reicht eine Fahrt in die Wiener Innenstadt.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Ist die Pizzeria wirklich so gut wie ihr Ruf?

Absolut. Die Auszeichnung durch Falstaff ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Hingabe an die neapolitanische Pizzakunst. Sie spiegelt die konsequente Qualität der Zutaten, die meisterhafte Zubereitung und das authentische Ambiente wider, das man sonst nur in Neapel findet. Jeder Bissen bestätigt, warum sie von den Wienerinnen und Wienern so geliebt und von Experten hochgelobt wird. Die Pizzeria liefert ein Versprechen von Authentizität und Geschmack, das sie voll und ganz einhält.

Was macht eine echte neapolitanische Pizza aus?

Eine echte neapolitanische Pizza zeichnet sich durch mehrere Schlüsselelemente aus, die von der Associazione Verace Pizza Napoletana (AVPN) streng definiert sind. Dazu gehören ein Teig, der nur aus Wasser, Salz, Hefe und Weichweizenmehl besteht und mindestens 24 Stunden reift, um seine einzigartige Leichtigkeit und Elastizität zu entwickeln. Der Belag ist minimalistisch: San Marzano Tomaten, Mozzarella di Bufala oder Fior di Latte, frischer Basilikum und Olivenöl. Das Backen erfolgt bei extrem hohen Temperaturen (ca. 450-500°C) für nur 60-90 Sekunden in einem traditionellen Holzofen. Das Ergebnis ist ein weicher, elastischer Teig mit einem luftigen, leicht angebräunten Rand, dem 'Cornicione', und einer feuchten Mitte, die man oft zusammenklappt ('a libretto').

Muss man einen Tisch reservieren?

Aufgrund ihrer immensen Popularität, insbesondere nach der Falstaff-Auszeichnung als beliebteste Pizzeria Wiens, ist eine Reservierung dringend empfohlen. Dies gilt besonders für Abende, Wochenenden und Feiertage. Ohne Reservierung kann es zu längeren Wartezeiten kommen, da die Nachfrage sehr hoch ist. Es lohnt sich jedoch, die Wartezeit in Kauf zu nehmen, falls keine Reservierung möglich war, denn das kulinarische Erlebnis ist es wert.

Gibt es auch vegetarische oder vegane Optionen?

Die klassische neapolitanische Küche bietet von Natur aus hervorragende vegetarische Optionen. Die Pizza Marinara ist beispielsweise von Grund auf vegan, da sie nur mit Tomaten, Knoblauch, Oregano und Olivenöl belegt wird. Die Pizza Margherita ist eine exzellente vegetarische Wahl mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum. Viele neapolitanische Pizzerien bieten darüber hinaus weitere vegetarische Pizzen mit frischem Gemüse an. Vegane Optionen, die über die Marinara hinausgehen, sind seltener, da Mozzarella ein fester Bestandteil der meisten traditionellen Pizzen ist, aber es lohnt sich immer, vor Ort nachzufragen, ob es spezielle Anpassungen oder veganen Käse gibt.

Wo genau liegt die Pizzeria in Wien?

Die Pizzeria befindet sich in der idyllischen Innenstadt Wiens. Während die genaue Adresse hier nicht genannt wird, ist sie strategisch günstig gelegen, um sowohl von Einheimischen als auch von Touristen leicht erreicht zu werden. Ihre zentrale Lage macht sie zu einem idealen Ziel nach einem Einkaufsbummel, einem Museumsbesuch oder einem Spaziergang durch die historischen Viertel der Stadt. Die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist in der Regel sehr gut.

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