Was ist die beste Pizzeria in Berlin?

Berlins beste Pizza: Eine geschmackvolle Suche

23/01/2021

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Die Frage nach der besten Pizzeria in Berlin ist so alt wie die Liebe zur Pizza selbst und ebenso schwer zu beantworten wie die Frage nach dem Sinn des Lebens. Berlin, eine Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten und ein Schmelztiegel der Kulturen, bietet eine atemberaubende Vielfalt an kulinarischen Erlebnissen – und die Pizza bildet da keine Ausnahme. Von traditionellen Holzöfen bis hin zu modernen Interpretationen, von neapolitanischen Klassikern bis zu römischen Pinsen, die Hauptstadt hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Doch wie findet man in diesem Dschungel der Aromen und Teigkreationen die eine, die wahrhaftig als „die Beste“ bezeichnet werden kann?

Die Wahrheit ist: Die „beste“ Pizzeria existiert nicht im universellen Sinne. Geschmack ist subjektiv, und was für den einen der Gipfel der Perfektion ist, mag für den anderen nur eine solide Option sein. Es kommt auf individuelle Vorlieben an: Lieben Sie den weichen, luftigen Teig einer neapolitanischen Pizza mit ihren leicht verkohlten Rändern, oder bevorzugen Sie die dünne, knusprige Basis einer römischen Pizza? Sind Sie auf der Suche nach klassischen Margherita und Salami, oder zieht es Sie zu experimentellen Belägen? Die Suche nach der besten Pizza ist in Wirklichkeit eine Reise zu Ihrem persönlichen Pizzahimmel.

Welche Pizza ist die beste?
1. La Stella Nera Vegane Pizza der Spitzenklasse! 2. Oliveto 3. Gazzo Pizza 4. Ammazza che Pizza 5. Monella Bar 6. W Pizza Gerne wieder! 7. Turtle Pizza 8. Pazzi X Pizza Jederzeit wieder, wenn ich in der Gegend bin!! 9. Nini e Pettirosso 10. Pizzeria Rollberge 11. Das Pi Pizza sehr empfehlenswert. 12. Ristorante Monte Cristo Geheimtipp.
Inhaltsverzeichnis

Was macht eine wirklich gute Pizza aus?

Bevor wir uns auf die Suche begeben, sollten wir definieren, was eine gute Pizza ausmacht. Es sind mehrere Faktoren, die zusammenspielen und das Endergebnis beeinflussen:

  • Der Teig: Er ist das Herzstück jeder Pizza. Er sollte die richtige Konsistenz haben – außen knusprig, innen weich und luftig, mit einer guten Kaubarkeit. Ein langer Gärprozess ist oft entscheidend für die Entwicklung komplexer Aromen und eine leichte Verdaulichkeit.
  • Die Tomatensauce: Einfach, aber entscheidend. Eine gute Sauce benötigt nur wenige, aber hochwertige Zutaten, meist reife San-Marzano-Tomaten, etwas Salz und vielleicht ein Hauch Basilikum. Sie sollte frisch schmecken und nicht zu süß oder zu sauer sein.
  • Der Käse: Meist Mozzarella, idealerweise Fior di Latte oder Büffelmozzarella. Er sollte gut schmelzen, Fäden ziehen und einen milden, cremigen Geschmack haben, der die anderen Zutaten ergänzt, ohne sie zu dominieren.
  • Die Beläge: Weniger ist oft mehr. Hochwertige, frische Zutaten, die harmonieren und nicht überladen sind, machen den Unterschied. Ob klassische Salami, frischer Rucola oder würziger Parmaschinken – die Qualität zählt.
  • Der Ofen und die Backtemperatur: Traditionelle Pizzen werden in einem Holzofen bei sehr hohen Temperaturen (bis zu 500°C) gebacken. Dies sorgt für die charakteristische Textur des Teigs – schnell aufgegangen und leicht gebräunt, mit den typischen „Leopard Spots“ (gebräunten Blasen) am Rand.
  • Die Leidenschaft des Pizzaiolos: Letztendlich ist es die Kunst und die Hingabe des Pizzabäckers, die eine gute Pizza zu einer großartigen macht. Das Wissen um die Zutaten, die Technik und die Liebe zum Detail sind unerlässlich.

Die Vielfalt der Pizza in Berlin: Ein Überblick

Berlin bietet eine breite Palette an Pizzastilen, die es zu entdecken gilt:

Neapolitanische Pizza: Der Klassiker mit Tradition

Die neapolitanische Pizza ist derzeit in Berlin extrem populär. Erkennbar an ihrem weichen, elastischen und leicht angekohlten Rand (dem sogenannten „Cornicione“) und dem dünnen Boden in der Mitte. Sie wird in extrem heißen Holzöfen in nur 60-90 Sekunden gebacken. Typische Beläge sind oft spärlich: Margherita (Tomaten, Mozzarella, Basilikum, Olivenöl) oder Marinara (Tomaten, Knoblauch, Oregano, Olivenöl). Diese Pizzen sind dazu gedacht, schnell verzehrt zu werden, oft sogar mit Messer und Gabel, da der weiche Boden in der Mitte dazu neigt, durchzuhängen. Viele neue Pizzerien in Berlin haben sich auf diesen Stil spezialisiert und legen großen Wert auf importierte San-Marzano-Tomaten und Büffelmozzarella. Die Knusprigkeit des Rands bei gleichzeitig weichem Inneren ist ein Markenzeichen.

Römische Pizza: Dünn und knusprig

Im Gegensatz zur neapolitanischen Pizza ist die römische Pizza, oft auch als „Pizza Romana“ oder „Pizza al Taglio“ (Stückpizza) bekannt, wesentlich dünner und knuspriger. Der Teig ist weniger luftig und wird länger bei niedrigeren Temperaturen gebacken. Pizza al Taglio wird oft auf Blechen zubereitet und in rechteckigen Stücken verkauft, was sie ideal für einen schnellen Snack unterwegs macht. Die Beläge sind hier oft vielfältiger und können auch nach dem Backen hinzugefügt werden, um Frische und Textur zu erhalten. Es gibt auch die „Pinsa Romana“, eine ovale Variante mit einem besonders leichten und bekömmlichen Teig, der durch eine Mischung aus Weizen-, Soja- und Reismehl sowie eine sehr lange Gärzeit (oft 48-72 Stunden) entsteht. Sie ist außen knusprig und innen weich.

Klassisch italienische/Deutsche Pizza: Der Allrounder

Diese Kategorie umfasst die Pizzen, die man in vielen traditionellen italienischen Restaurants oder auch in deutschen Pizzerien findet, die nicht streng einem regionalen Stil folgen. Der Teig ist oft eine Mischung aus dem neapolitanischen und römischen Stil – nicht ganz so weich wie der Neapolitaner, aber auch nicht so hauchdünn wie der Römer. Der Rand ist meist mittelbreit und knusprig. Die Belagsmöglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt, von klassischen Salamisorten über Pilze, Schinken bis hin zu Ananas (obwohl letzteres unter Puristen umstritten ist). Diese Pizzen sind oft größer und sättigender und repräsentieren für viele den „Standard“ einer guten Pizza.

Gourmet- und Experimentelle Pizza: Neue Wege gehen

Berlin ist auch ein Ort für kulinarische Experimente. Einige Pizzerien wagen sich an ungewöhnliche Belagskombinationen, verwenden spezielle Mehlsorten oder innovative Gärtechniken. Hier findet man Pizzen mit Trüffel, Feigen, besonderen Käsesorten oder sogar veganen Kreationen, die weit über den traditionellen Rahmen hinausgehen. Diese Orte sprechen oft ein Publikum an, das auf der Suche nach einzigartigen Geschmackserlebnissen ist und bereit ist, für kreative Interpretationen etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Wie Sie Ihre persönliche „beste“ Pizzeria in Berlin finden

Angesichts der riesigen Auswahl ist der beste Ansatz, selbst auf Entdeckungstour zu gehen. Hier sind einige Tipps:

  1. Kennen Sie Ihren Stil: Bevorzugen Sie weichen Neapolitaner, knusprigen Römer oder einen klassischen Allrounder? Das grenzt die Suche erheblich ein.
  2. Recherche: Nutzen Sie Online-Bewertungsplattformen und Food-Blogs. Achten Sie auf Konsistenz in den Bewertungen und spezifische Kommentare zu Teig, Sauce und Zutaten. Bedenken Sie jedoch, dass Geschmäcker variieren.
  3. Mundpropaganda: Fragen Sie Freunde, Kollegen oder Einheimische nach ihren Empfehlungen. Persönliche Empfehlungen sind oft die verlässlichsten.
  4. Probieren Sie verschiedene Viertel: Berlin hat viele kulinarische Hotspots. Kreuzberg, Neukölln, Prenzlauer Berg und Mitte haben jeweils eine eigene Pizzeria-Szene.
  5. Achten Sie auf die Details: Eine gute Pizzeria zeichnet sich oft durch frische, sichtbare Zutaten, einen sichtbaren Ofen und eine saubere, einladende Atmosphäre aus.
  6. Gehen Sie auf Entdeckung: Seien Sie mutig und probieren Sie einfach neue Orte aus. Manchmal findet man die beste Pizza dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Die wahre Entdeckung liegt im Ausprobieren.

Vergleichstabelle der Pizzastile in Berlin

KriteriumNeapolitanische PizzaRömische Pizza (Al Taglio/Pinsa)Klassisch Italienische Pizza
TeigcharakteristikWeich, luftig, elastisch, hoher, unregelmäßiger Rand (Cornicione)Dünn, knusprig, oft rechteckig oder oval (Pinsa), sehr leicht und bekömmlichMittel-dünn, gleichmäßig knusprig, mittlerer Rand
Backzeit & OfenSehr kurz (60-90 Sek.) in extrem heißem Holzofen (450-500°C)Länger (mehrere Minuten) bei mittlerer Hitze, oft in ElektroöfenVariabel, je nach Ofentyp (Holz, Gas, Elektro)
Typische BelägeWenige, hochwertige Zutaten (Margherita, Marinara)Vielfältig, oft nach dem Backen hinzugefügt, kreativBreite Palette klassischer Beläge (Salami, Prosciutto, Pilze)
VerzehrweiseOft mit Messer und Gabel, da die Mitte weich istIdeal für unterwegs, als Snack oder zum TeilenHandlich, ideal für den Verzehr mit der Hand
PreisniveauMittel bis Hoch (wegen hochwertiger Zutaten und Handwerk)Gering bis Mittel (oft pro Gewicht/Stück)Mittel
AtmosphäreOft rustikal, lebhaft, authentisch italienischCasual, Imbiss-Stil, modernTraditionell, gemütlich, familienfreundlich

Häufig gestellte Fragen zur Pizza in Berlin

Ist die beste Pizza immer neapolitanisch?

Nein, absolut nicht. Während neapolitanische Pizza für viele der Goldstandard ist, bevorzugen andere die Knusprigkeit der römischen Pizza oder die vielfältigen Beläge der klassischen italienischen Pizza. Es hängt ganz von Ihren persönlichen Vorlieben ab.

Kann ich in Berlin auch glutenfreie Pizza finden?

Ja, viele Pizzerien in Berlin bieten mittlerweile glutenfreie Optionen an. Es ist jedoch ratsam, vorab anzurufen oder online zu prüfen, da die Verfügbarkeit variieren kann und nicht jede Pizzeria einen separaten Ofen für glutenfreie Pizzen hat, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.

Gibt es vegane Pizza-Optionen in Berlin?

Definitiv! Berlin ist eine sehr vegan-freundliche Stadt. Viele Pizzerien bieten veganen Käse und eine breite Palette an pflanzlichen Belägen an. Einige haben sogar spezielle vegane Menüs.

Wie erkenne ich eine qualitativ hochwertige Pizzeria?

Achten Sie auf den Ofen (idealerweise ein Holzofen), die Qualität der Zutaten (frisch und sichtbar), die Sauberkeit des Lokals und die Zufriedenheit anderer Gäste. Ein guter Pizzaiolo wird oft mit Hingabe bei der Arbeit sein.

Sollte ich in Berlin eine Pizzeria reservieren?

Für beliebte Pizzerien, besonders am Wochenende oder zu Stoßzeiten, ist eine Reservierung dringend empfohlen, um Wartezeiten zu vermeiden. Kleinere oder sehr informelle Orte benötigen oft keine Reservierung.

Fazit: Die Reise ist das Ziel

Die Suche nach der „besten Pizzeria in Berlin“ ist eine wundervolle Reise durch die vielfältige kulinarische Landschaft der Stadt. Es geht weniger darum, eine einzige Pizzeria zu krönen, sondern vielmehr darum, Ihre persönlichen Favoriten zu entdecken, die genau Ihren Vorstellungen von der perfekten Pizza entsprechen. Ob Sie den weichen, luftigen Teig der Neapolitaner, die krosse Oberfläche der Römer oder die klassische Vielfalt bevorzugen – Berlin hat für jeden Pizzaliebhaber etwas zu bieten. Tauchen Sie ein, probieren Sie sich durch und genießen Sie jede einzelne Scheibe. Buon appetito!

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