Welche Alternativen gibt es zur Tomatensoße?

Pizza Bianca: Das Geheimnis der weißen Pizza

25/09/2019

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Vergessen Sie alles, was Sie über Pizza zu wissen glauben, denn heute tauchen wir in eine Welt ein, in der die Tomatensauce keine Rolle spielt. Die Rede ist von der Pizza Bianca, der weißen Pizza. Ein kulinarisches Meisterwerk aus Italien, das beweist, dass wahrer Pizzagenuss nicht immer rot sein muss. Oft stellt sich die Frage: Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen „Pizza Bianca“ und „weißer Pizza“? Die Antwort ist so einfach wie die Pizza selbst: Es gibt keinen! „Pizza Bianca“ ist lediglich die italienische Bezeichnung für das, was wir im Deutschen als „weiße Pizza“ kennen – eine Pizza ganz ohne Tomatensauce. Doch hinter diesem scheinbar simplen Konzept verbirgt sich eine reiche Tradition und eine Vielfalt an Geschmacksnuancen, die es zu entdecken gilt.

Was ist der Unterschied zwischen Pizza bianca und weiße Pizza?
Das bedeutet wortwörtlich übersetzt weiße Pizza und die Pizza kommt somit ganz ohne die obligatorische Tomatensauce aus. Die Pizza Bianca ist dabei keine hippe Modeerscheinung, denn sie ist bereits seit über 100 Jahren ein fester Bestandteil der italienischen Küche. Dabei gibt es in Italien große regionale Unterschiede in Zubereitung.
Inhaltsverzeichnis

Was ist Pizza Bianca wirklich?

Die Pizza Bianca ist keine hippe Modeerscheinung, sondern ein fester Bestandteil der italienischen Küche seit über 100 Jahren. Ihre Definition variiert jedoch stark je nach Region in Italien, was zu Verwirrung führen kann. Grundsätzlich ist der gemeinsame Nenner das Fehlen der Tomatensauce, aber die Art und Weise, wie diese „Weiße“ interpretiert wird, unterscheidet sich erheblich:

  • Im Süden Italiens und in Rom: Hier versteht man unter der Pizza Bianca eine „blanke“ Pizza. Der Teigfladen kommt ganz ohne Sauce aus und wird lediglich mit hochwertigem Olivenöl, frischem Rosmarin und Knoblauch verfeinert, bevor er gebacken wird. Der Fokus liegt hier auf der Qualität des Teiges und der Reinheit der wenigen, aber aromatischen Zutaten. Es ist eine puristische Variante, die die Essenz des Pizzateigs hervorhebt.
  • In der Toskana und in Norditalien: Hier wird die Pizza Bianca hingegen mit einer cremigen weißen Sauce serviert. Diese Sauce ist oft eine Variante der klassischen Béchamelsauce, angereichert mit einer Auswahl an Käsesorten wie Parmigiano Reggiano, Pecorino Romano, Frischkäse, Ricotta oder Mozzarella. Manchmal finden sich auch luxuriöse Zutaten wie Trüffelcreme darin. Diese norditalienische Interpretation ist reichhaltiger und bietet ein völlig anderes Geschmacksprofil, das von der Cremigkeit und den Aromen der Käse dominiert wird.

Beide Varianten sind authentisch und köstlich, und jede bietet ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Die Wahl hängt ganz von Ihren Vorlieben ab – ob Sie die Einfachheit und den puren Teiggeschmack oder eine opulente, cremige Käsebasis bevorzugen.

Die Geschichte der weißen Pizza: Eine Tradition ohne Tomate

Die Geschichte der Pizza Bianca ist eng mit der Entwicklung des Brotes in Italien verbunden. Lange bevor die Tomate ihren Siegeszug in der europäischen Küche antrat – sie war ursprünglich in Europa als Zierpflanze und sogar als giftig angesehen worden – existierten bereits einfache Fladenbrote. Diese wurden oft nur mit Olivenöl, Salz und Kräutern wie Rosmarin belegt und in den Holzöfen der Bäcker gebacken. Sie dienten als nahrhafter Snack für Arbeiter oder als Beilage zu Mahlzeiten.

In Rom entwickelte sich aus diesen einfachen Fladen die „Pizza Romana Bianca“, die bis heute in vielen Bäckereien als Streetfood angeboten wird: ein luftiger, knuspriger Teig, nur mit Olivenöl und Salz. Diese Variante ist die Urform der Pizza Bianca und zeugt von einer langen Tradition der italienischen Backkunst, die nicht auf die Tomate angewiesen ist. Die weiße Pizza ist also keine moderne Erfindung, sondern ein Rückgriff auf die Wurzeln der italienischen Backkultur, die den reinen Geschmack des Teiges und die Qualität der wenigen Zutaten zelebriert.

Das Geheimnis des perfekten Pizzateigs für Pizza Bianca

Der Teig ist das Herzstück jeder Pizza, und bei einer Pizza Bianca, die oft nur wenige Beläge hat, spielt seine Qualität eine noch größere Rolle. Für eine authentische Pizza Bianca, insbesondere im neapolitanischen Stil, ist ein langer und sorgfältiger Gärprozess entscheidend. Hier ist, wie Sie einen Pizzateig zubereiten, der ideal zur weißen Pizza passt:

Zutaten für den Pizzateig (für ca. 6 Pizzen):

  • 1 kg hochwertiges Pizzamehl (z.B. Caputo Cuoco Typ 00)
  • 600 ml kaltes Wasser
  • 30 g feines Meersalz
  • 1 g frische Hefe (ein erbsengroßes Stück)

Zubereitung des Teiges:

Mischen Sie das Mehl mit dem kalten Wasser, dem Salz und der winzigen Menge Hefe. Kneten Sie den Teig für etwa 10-15 Minuten, bis er glatt und elastisch ist. Der Schlüssel zu einem geschmackvollen Teig liegt in der langen Gärzeit. Lassen Sie den Teig für 24, 48 oder sogar bis zu 72 Stunden im Kühlschrank reifen. Je länger der Teig gehen kann, desto komplexer entwickeln sich die Aromen und desto leichter wird er verdaulich.

Nach der kalten Gärung nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und lassen ihn Raumtemperatur annehmen. Anschließend stechen Sie Teiglinge von etwa 250-270 g ab, formen diese zu Kugeln und legen sie für die sogenannte Stückgare in eine Pizzaballenbox oder andere luftdichte Behälter. In der geschlossenen Box sollten die Teiglinge jetzt weitere 6-8 Stunden bei Raumtemperatur ruhen. Diese zweite Ruhephase ist entscheidend, damit die Teiglinge entspannen und sich optimal verarbeiten lassen.

Wichtig: Ein Neapolitanischer Pizzateig darf niemals mit einem Nudelholz ausgerollt werden! Wir haben viel Zeit und Liebe in diesen Teig gesteckt, damit er feine Luftblasen in sich speichert, die für die charakteristische luftige Kruste (Cornicione) sorgen. Diese Luft wollen wir auf keinen Fall wieder herauswalzen. Daher ist Handarbeit angesagt: Formen Sie den Teigling mit den Fingern von innen nach außen, wobei der Rand stehen bleiben und nicht plattgedrückt werden sollte. Mit etwas Übung können Sie den Teig sanft ziehen und dehnen, bis er die gewünschte runde Form annimmt.

Die Kunst der weißen Sauce: Eine cremige Offenbarung

Wenn Sie sich für die norditalienische Variante der Pizza Bianca entscheiden, ist eine exquisite weiße Sauce unerlässlich. Sie bildet die cremige Basis und trägt maßgeblich zum einzigartigen Geschmackserlebnis bei. Hier ist eine Anleitung für eine köstliche Käsesauce auf Basis einer Béchamelsauce:

Zutaten für die weiße Sauce:

  • 40 g Butter
  • 40 g Mehl Typ 405
  • 600 ml Milch (mit 3,5% Fett)
  • 75 g Parmigiano Reggiano (gerieben)
  • 25 g Pecorino Romano (gerieben)
  • ½ TL Meersalz
  • ½ TL frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung der Sauce:

Erhitzen Sie einen Topf und schmelzen Sie die Butter darin bei mittlerer Hitze. Fügen Sie das Mehl hinzu und rühren Sie es unter ständigem Rühren ein, bis eine glatte, goldgelbe Mehlschwitze entsteht (Roux). Nehmen Sie den Topf vom Herd und gießen Sie nach und nach die Milch hinzu, dabei kräftig mit einem Schneebesen rühren, um Klumpen zu vermeiden. Stellen Sie den Topf zurück auf den Herd und lassen Sie die Sauce unter ständigem Rühren aufkochen und für einige Minuten köcheln, bis sie eindickt und eine cremige Konsistenz erreicht hat.

Nehmen Sie den Topf erneut vom Herd und rühren Sie den geriebenen Parmigiano Reggiano und Pecorino Romano unter, bis der Käse vollständig geschmolzen ist und sich gut mit der Sauce verbunden hat. Schmecken Sie die Sauce zum Schluss mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer ab. Die Käsesauce darf ruhig etwas salziger schmecken, da sich dies später mit dem eher neutralen Pizzateig ausgleicht und eine perfekte Harmonie bildet.

Wie schmeckt Pizza bianca?
Die Pizza Bianca zeichnet sich durch einen luftigen, knusprigen Teig aus, der durch die Verwendung von hochwertigen Mehlsorten und langen Ruhezeiten entsteht. Statt einer Tomatensoße bildet eine Basis aus Olivenöl und eventuell etwas Knoblauch oder Ricotta den Geschmacksträger. Typische Beläge sind: 1. Teig vorbereiten: 2. Backofen vorheizen: 3.

Zubereitung: Schritt für Schritt zum Genuss der Pizza Bianca

Nachdem Teig und Sauce vorbereitet sind, geht es ans Eingemachte: das Formen, Belegen und Backen Ihrer Pizza Bianca.

  1. Grill oder Ofen vorheizen: Heizen Sie Ihren Grill oder Backofen auf die höchstmögliche Temperatur vor, idealerweise um 370-400°C. Ein Pizzastein oder Pizzastahl ist dabei unerlässlich, da er die Hitze speichert und für einen knusprigen Boden sorgt. Platzieren Sie den Stein mittig im Grill oder Ofen und lassen Sie ihn mindestens 20-30 Minuten aufheizen, damit er die gewünschte Temperatur erreicht.
  2. Teig formen: Nehmen Sie einen Teigballen vorsichtig mit einem Teigspachtel aus der Pizzabox, um die eingeschlossene Luft nicht herauszudrücken. Bestreuen Sie Ihre Arbeitsfläche großzügig mit Semola (Hartweizengrieß) und formen Sie den Teigling von Hand zu einer runden Pizza. Arbeiten Sie von innen nach außen und achten Sie darauf, den Rand (Cornicione) nicht plattzudrücken.
  3. Pizza belegen: Wenn der Teigling fertig ist, bedecken Sie ihn mit einer Kelle der weißen Pizzasauce und verteilen Sie diese gleichmäßig bis zum Rand. Wenn Sie die puristische römische Variante bevorzugen, beträufeln Sie den Teig stattdessen mit Olivenöl und bestreuen ihn mit etwas Meersalz, Rosmarin und Knoblauchscheiben. Beim Belag ist grundsätzlich erlaubt, was schmeckt. Wir empfehlen eine gute luftgetrocknete Salami, da sie perfekt zur Pizza Bianca passt. Zusätzlicher Käse ist in der Regel nicht erforderlich, wenn Sie eine Käsesauce verwenden, da diese bereits reich an Käse ist.
  4. Backen: Sobald der Grill oder Ofen die maximale Hitze erreicht hat, können Sie die belegte Pizza mit einem Pizzaschieber auf den heißen Pizzastein schieben. Schließen Sie den Deckel des Grills oder Ofens sofort, um die Hitze im Inneren zu halten. Bei Temperaturen um 370°C braucht die Pizza lediglich 3-4 Minuten, um perfekt goldbraun und knusprig zu werden. Beobachten Sie die Pizza genau, da die Backzeit je nach Gerät variieren kann.
  5. Servieren: Nehmen Sie die Pizza vom Grill oder aus dem Ofen, sobald der Rand luftig aufgegangen und der Boden knusprig ist. Garnieren Sie sie mit ein paar zerrupften Basilikum-Blättern und servieren Sie sie sofort. Frisches Basilikum verleiht eine wunderbare Frische und rundet das Geschmacksprofil ab.

Belagsideen für Ihre Pizza Bianca

Die Pizza Bianca bietet eine fantastische Leinwand für vielfältige Beläge. Da die Tomatensauce fehlt, treten die Aromen der anderen Zutaten stärker hervor. Hier sind einige Ideen, die hervorragend zur weißen Basis passen:

  • Klassisch & Herzhaft:
    • Luftgetrocknete Salami: Wie bereits erwähnt, passt eine hochwertige, dünn geschnittene Salami hervorragend zu den cremigen Käsearomen oder dem Olivenöl.
    • Prosciutto Crudo oder Cotto: Dünne Scheiben Parmaschinken oder gekochter Schinken sind ebenfalls eine ausgezeichnete Wahl. Am besten nach dem Backen auflegen, um ihre Zartheit zu bewahren.
    • Kartoffeln & Rosmarin: Sehr dünn geschnittene Kartoffelscheiben, oft vorgekocht oder direkt auf den Teig gelegt, kombiniert mit frischem Rosmarin und etwas Olivenöl. Eine klassische und überraschend leckere Kombination.
  • Edel & Aromatisch:
    • Trüffelcreme oder frischer Trüffel: Für ein luxuriöses Erlebnis ist Trüffelcreme auf der weißen Sauce oder dünne Scheiben frischer Trüffel ein absoluter Genuss.
    • Pilze: Gebratene Pilze wie Champignons, Steinpilze oder Austernpilze ergänzen die cremige Basis hervorragend.
  • Vegetarisch & Frisch:
    • Verschiedene Käsesorten: Ergänzen Sie die Béchamelsauce mit weiteren Käsesorten wie Gorgonzola für eine würzige Note, Taleggio für Cremigkeit oder geräuchertem Scamorza für einen rauchigen Akzent.
    • Frisches Gemüse: Dünn geschnittene Zucchini, karamellisierte Zwiebeln oder sogar Spargel (saisonal) können interessante Geschmacksnuancen hinzufügen.
    • Frische Kräuter: Neben Basilikum passen auch Oregano, Thymian oder Majoran hervorragend zur Pizza Bianca.

Denken Sie daran, dass die weiße Basis, ob pur oder mit Sauce, bereits sehr geschmackvoll ist. Wählen Sie Beläge, die diese Basis ergänzen, anstatt sie zu überdecken. Weniger ist oft mehr, um die feinen Aromen der Pizza Bianca wirklich zur Geltung zu bringen.

Pizza Bianca vs. Traditionelle Pizza Rossa: Ein Vergleich

Um die Besonderheit der Pizza Bianca noch deutlicher hervorzuheben, lohnt sich ein direkter Vergleich mit ihrer berühmten roten Schwester, der Pizza Rossa:

MerkmalPizza BiancaPizza Rossa (Traditionelle Tomatenpizza)
BasisKeine Tomatensauce; entweder nur Olivenöl, Kräuter & Knoblauch oder eine weiße Käse-Béchamelsauce.Tomatensauce (oft San Marzano Tomaten), typischerweise mit Mozzarella.
GeschmacksprofilCremig, käsig, würzig, oft mit Noten von Olivenöl, Knoblauch und frischen Kräutern. Kann sehr puristisch oder reichhaltig sein.Fruchtig, säuerlich, herzhaft, mit dem charakteristischen Umami-Geschmack der Tomate.
Typische BelägeLuftgetrocknete Salami, Kartoffeln, Trüffel, verschiedene Käsesorten (Ricotta, Gorgonzola, Taleggio), Rosmarin, Zwiebeln.Mozzarella, Basilikum, Pilze, Schinken, Oliven, Paprika, Oregano.
TexturKann leichter und knuspriger sein (ohne Sauce) oder reichhaltiger und weicher (mit cremiger Sauce). Der Teig tritt stärker hervor.Klassisch weich-knuspriger Rand, saftiger Belag. Die Tomatensauce trägt zur Feuchtigkeit bei.
Regionale UrsprüngeDiverse Regionen Italiens, besonders Rom (puristisch) und Toskana/Norditalien (mit weißer Sauce).Hauptsächlich Neapel, wo die Pizza Margherita ihren Ursprung hat.

Häufig gestellte Fragen zur Pizza Bianca

Was ist der Hauptunterschied zwischen Pizza Bianca und einer normalen Pizza?

Der entscheidende Unterschied liegt im Fehlen der Tomatensauce. Während die „normale“ oder „Pizza Rossa“ eine Basis aus Tomatensauce hat, verwendet die Pizza Bianca entweder gar keine Sauce (nur Olivenöl, Salz, Kräuter) oder eine weiße Sauce, meist auf Béchamelbasis mit Käse.

Ist Pizza Bianca gesünder als Pizza mit Tomatensauce?

Das hängt stark von den Belägen und der Art der weißen Pizza ab. Eine puristische Pizza Bianca mit Olivenöl, Rosmarin und Knoblauch kann leichter sein als eine Pizza mit viel Käse oder fettigen Belägen. Eine Pizza Bianca mit einer reichhaltigen Käse-Béchamelsauce kann jedoch kalorienreicher sein als eine einfache Pizza Margherita. Es kommt immer auf die Gesamtkomposition an.

Kann ich jede Art von Mehl für den Pizzateig verwenden?

Für einen authentischen neapolitanischen Pizzateig, der besonders luftig und leicht ist, wird oft italienisches Pizzamehl vom Typ 00 (z.B. Caputo Cuoco) empfohlen. Dieses Mehl hat einen bestimmten Proteingehalt und eine feine Mahlung, die ideal für lange Gehzeiten ist. Grundsätzlich können Sie aber auch andere Weizenmehle verwenden, das Ergebnis kann jedoch variieren.

Warum sollte der Pizzateig nicht mit einem Nudelholz ausgerollt werden?

Das Ausrollen mit einem Nudelholz drückt die wertvollen Luftblasen aus dem Teig, die sich während der langen Gärzeit gebildet haben. Diese Luftblasen sind entscheidend für die charakteristische luftige und zarte Kruste (Cornicione) einer guten Pizza. Durch das Formen von Hand bleiben diese Luftblasen erhalten, was zu einer besseren Textur und einem besseren Geschmack führt.

Welche Beläge passen am besten zur Pizza Bianca?

Zur Pizza Bianca passen Beläge, die die cremige oder puristische Basis ergänzen, anstatt sie zu überdecken. Klassiker sind luftgetrocknete Salami, Kartoffelscheiben mit Rosmarin, Pilze, verschiedene Käsesorten (Ricotta, Gorgonzola), Trüffelcreme oder auch einfach nur frische Kräuter und gutes Olivenöl. Experimentieren Sie, aber denken Sie daran: Qualität der Zutaten ist entscheidend!

Kann ich Pizza Bianca auch im normalen Backofen zubereiten?

Ja, absolut! Obwohl ein spezieller Pizzaofen oder ein Grill mit Pizzastein die besten Ergebnisse liefert (aufgrund der hohen Temperaturen), können Sie auch einen normalen Haushaltsbackofen verwenden. Heizen Sie den Backofen und einen Pizzastein oder ein umgedrehtes Backblech auf der höchsten Stufe (Ober-/Unterhitze) für mindestens 30-60 Minuten vor, bevor Sie die Pizza einschieben. Das sorgt für einen knusprigeren Boden.

Fazit: Pizza Bianca – Ein einzigartiges Geschmackserlebnis

Die Pizza Bianca ist weit mehr als nur eine Pizza ohne Tomatensauce. Sie ist ein Bekenntnis zur Reinheit der Zutaten, zur Kunst des Pizzateigs und zur Vielfalt der italienischen Küche. Ob puristisch mit Olivenöl und Rosmarin oder opulent mit einer cremigen Käsesauce – die weiße Pizza bietet ein einzigartiges Geschmackserlebnis, das jeden Pizzaliebhaber begeistern wird. Sie beweist eindrucksvoll, dass Innovation im Geschmack oft in der Rückbesinnung auf das Wesentliche liegt. Die weiße Pizza mag in Deutschland noch nicht so verbreitet sein wie in Italien, aber sie hat ihren ganz eigenen Reiz. Sie ist eine echte Offenbarung für alle, die offen für neue (oder besser gesagt: alte) Geschmacksrichtungen sind und beweist, dass es nicht immer Tomatensauce auf einer Pizza sein muss. Probieren Sie diese faszinierende Variante unbedingt einmal aus und lassen Sie sich von diesem unterschätzten Klassiker verzaubern!

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