24/06/2017
Wer liebt sie nicht, die klassische Pizza mit ihrem knusprigen Boden und den saftigen Belägen? Doch manchmal sehnt man sich nach einer spannenden Abwechslung, die den Gaumen überrascht und neue Geschmackserlebnisse bietet. Hier kommt die Kartoffelpizza ins Spiel – eine innovative Kreation, die die besten Eigenschaften der traditionellen Pizza mit der herzhaften und sättigenden Wirkung von Kartoffeln vereint. Sie ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch eine fantastische Möglichkeit, Kartoffeln einmal ganz anders zu genießen.

Die Kartoffelpizza ist weit mehr als nur eine Beilage; sie ist ein vollwertiges Gericht, das sowohl Kartoffel-Liebhaber als auch eingefleischte Pizza-Fans begeistern wird. Egal, ob Sie eine große Runde satt bekommen möchten oder eine schnelle Mahlzeit für sich allein suchen, es gibt eine Kartoffelpizza-Variante, die perfekt passt. Wir tauchen ein in die Welt dieser einzigartigen Pizza und zeigen Ihnen, wie Sie sie ganz einfach zu Hause zubereiten können – sowohl die gemütliche Variante vom Backblech als auch die blitzschnelle Version aus der Pfanne.
- Was ist Kartoffelpizza eigentlich?
- Die Kartoffelpizza vom Blech: Herzhaft und sättigend
- Die schnelle Kartoffelpizza aus der Pfanne: Ideal für Eilige
- Vergleich: Kartoffelpizza vom Blech vs. Kartoffelpizza aus der Pfanne
- Warum Kartoffeln auf Pizza? Die Vielseitigkeit der Knolle
- Häufig gestellte Fragen zur Kartoffelpizza (FAQ)
- Fazit: Ein Muss für Pizza- und Kartoffelfans
Was ist Kartoffelpizza eigentlich?
Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Pizza, deren Basis aus einem Hefeteig besteht, verwendet die Kartoffelpizza – wie der Name schon sagt – Kartoffeln als Grundlage für ihren Boden. Dies verleiht der Pizza eine ganz besondere Textur und einen einzigartigen Geschmack. Die Kartoffeln werden in der Regel vorgekocht und dann flach gedrückt oder in Scheiben geschnitten, um eine stabile und dennoch zarte Unterlage für die verschiedenen Beläge zu schaffen. Das Ergebnis ist ein Pizzaboden, der außen knusprig und innen angenehm weich ist, perfekt um cremige Saucen, frisches Gemüse und würzigen Käse aufzunehmen.
Diese Art von Pizza ist nicht nur eine kreative Alternative für alle, die glutenfreie Optionen suchen (sofern alle weiteren Zutaten ebenfalls glutenfrei sind), sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, übrig gebliebene Kartoffeln sinnvoll zu verwerten. Die Vielseitigkeit der Kartoffel ermöglicht es, dass diese Pizza immer wieder neu interpretiert werden kann, passend zu jedem Geschmack und jeder Gelegenheit.
Die Kartoffelpizza vom Blech: Herzhaft und sättigend
Die Kartoffelpizza vom Blech ist die ideale Wahl, wenn Sie eine größere Menge zubereiten oder eine besonders reichhaltige und cremige Pizza genießen möchten. Sie erfordert etwas mehr Geduld, da die Kartoffeln zunächst gekocht und der Boden vorgebacken werden muss, aber der Aufwand lohnt sich definitiv für das Ergebnis: eine Pizza, die innen zart und außen wunderbar knusprig ist.
Zutaten für die Kartoffelpizza vom Blech (für ca. 2 Portionen):
- 500 g Kartoffeln
- 50 g Rucola
- 50 g Cherrytomaten
- 100 g getrocknete Tomaten
- 1 rote Zwiebel
- 1-2 EL Olivenöl
- 100 g Schmand
- 50 g Käse gerieben (z.B. Mozzarella oder Gouda)
- Oliven nach Geschmack, entsteint
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Optional: Chiliflocken, frische Burrata zum Servieren
Schritt-für-Schritt-Zubereitung für das Backblech:
Die Zubereitung der Kartoffelpizza vom Blech ist unkompliziert und lässt sich gut in einzelne Schritte unterteilen:
- Kartoffeln vorkochen: Geben Sie die Kartoffeln in einen Topf mit ausreichend Wasser und bringen Sie sie zum Kochen. Kochen Sie sie für etwa 10 Minuten, bis sie gar, aber noch bissfest sind. Gießen Sie das Wasser ab und lassen Sie die Kartoffeln kurz abkühlen. Dieser Schritt ist entscheidend, damit der Boden später die richtige Konsistenz erhält.
- Ofen vorbereiten: Heizen Sie Ihren Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Dies verhindert Anhaften und erleichtert die spätere Reinigung.
- Belag vorbereiten: Während die Kartoffeln kochen und abkühlen, können Sie den Belag vorbereiten. Waschen Sie den Rucola gründlich. Schneiden Sie die Cherrytomaten und die getrockneten Tomaten in mundgerechte Stücke. Schälen Sie die rote Zwiebel und schneiden Sie sie in feine Ringe.
- Kartoffelboden formen und vorbacken: Geben Sie die vorgekochten, leicht abgekühlten Kartoffeln auf das vorbereitete Backblech. Drücken Sie die Kartoffeln nun mit der Unterseite eines Glases oder einer Gabel flach, sodass sie sich zu einem zusammenhängenden Pizzaboden verbinden. Achten Sie darauf, dass der Boden gleichmäßig dick ist, damit er gleichmäßig gart. Beträufeln Sie den Kartoffelboden großzügig mit Olivenöl und backen Sie ihn für etwa 30 Minuten im vorgeheizten Ofen vor. Dies sorgt für eine schöne goldbraune Farbe und eine feste Basis.
- Belegen und fertig backen: Nehmen Sie den vorgebackenen Kartoffelboden aus dem Ofen. Bestreichen Sie ihn gleichmäßig mit Schmand. Streuen Sie den geriebenen Käse darüber und belegen Sie die Pizza anschließend mit den vorbereiteten Tomaten, Oliven und Zwiebelringen. Würzen Sie alles großzügig mit Salz und Pfeffer. Schieben Sie die Pizza erneut für ca. 10 Minuten in den Ofen, bis der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist und der Belag warm ist.
- Garnieren und servieren: Sobald die Kartoffelpizza fertig ist, nehmen Sie sie aus dem Ofen. Garnieren Sie sie mit dem frischen Rucola. Wer mag, kann noch etwas Olivenöl darüber träufeln und für eine leichte Schärfe ein paar Chiliflocken hinzufügen. Ein besonderer Tipp: Servieren Sie die Kartoffelpizza mit einem Stück cremiger Burrata obendrauf – das ist ein wahrer Genuss!
Die schnelle Kartoffelpizza aus der Pfanne: Ideal für Eilige
Manchmal muss es einfach schnell gehen, ohne auf Geschmack verzichten zu müssen. Hier kommt die Kartoffelpizza aus der Pfanne ins Spiel. Diese Variante ist perfekt für eine einzelne Portion oder wenn Sie Lust auf eine blitzschnelle Mahlzeit haben. Sie ist überraschend einfach und liefert ein ebenso köstliches Ergebnis.
Zutaten für die Kartoffelpizza aus der Pfanne:
- 1 große Kartoffel
- Etwas Parmesan, gerieben
- Tomatensoße (fertig oder selbstgemacht)
- Oregano
- Champignonscheiben
- Mozzarella, in Scheiben oder gerieben
- 1 Ei
- Räucherschinken (oder anderer Schinken)
- Olivenöl zum Braten
- Salz und Pfeffer
Schritt-für-Schritt-Zubereitung in der Pfanne:
- Kartoffelboden vorbereiten: Schälen Sie die Kartoffel und schneiden Sie sie in dünne Scheiben. Erhitzen Sie etwas Olivenöl in einer Pfanne (idealerweise eine antihaftbeschichtete Pfanne, die groß genug für Ihre Pizza ist). Legen Sie die Kartoffelscheiben nebeneinander in die Pfanne, sodass sie einen Boden bilden. Streuen Sie etwas Parmesan darüber. Braten Sie die Kartoffelscheiben bei mittlerer Hitze an, bis sie auf der Unterseite goldbraun und knusprig sind.
- Belegen: Wenn der Kartoffelboden knusprig ist, bestreichen Sie ihn mit Tomatensoße. Bestreuen Sie ihn mit Oregano. Legen Sie die Champignonscheiben und die Mozzarella-Scheiben darauf. Schlagen Sie ein Ei vorsichtig in die Mitte der Pizza.
- Fertigstellen: Decken Sie die Pfanne mit einem Deckel ab und lassen Sie die Pizza bei reduzierter Hitze weitergaren, bis der Käse geschmolzen, das Ei gestockt und die Kartoffeln gar sind. Dies dauert in der Regel nur wenige Minuten.
- Servieren: Nehmen Sie die Pizza aus der Pfanne und legen Sie den Räucherschinken darauf. Würzen Sie nach Belieben mit Salz und Pfeffer. Sofort servieren und genießen! Diese Variante ist ein heißer Kandidat für Ihre neue Leibspeise, besonders wenn es schnell gehen muss.
Vergleich: Kartoffelpizza vom Blech vs. Kartoffelpizza aus der Pfanne
Beide Varianten der Kartoffelpizza sind köstlich, aber sie unterscheiden sich in ihrer Zubereitung, Textur und idealen Verwendung. Hier ist ein Überblick, der Ihnen bei der Entscheidung helfen kann:
| Merkmal | Kartoffelpizza vom Blech | Kartoffelpizza aus der Pfanne |
|---|---|---|
| Basis der Kartoffeln | Gekochte, flach gedrückte Kartoffeln | Rohe Kartoffelscheiben, direkt in der Pfanne angebraten |
| Zubereitungszeit | Länger (ca. 1 Stunde Gesamtzeit) | Schneller (weniger als 20 Minuten) |
| Textur des Bodens | Knusprig außen, weich und cremig innen | Durchgehend knusprig |
| Ideal für | Größere Portionen, Gäste, gemütliche Mahlzeiten | Einzelportionen, schnelle Mittag- oder Abendessen |
| Equipment | Backblech, Backofen, Backpapier | Pfanne (antihaftbeschichtet empfohlen) |
| Flexibilität beim Belag | Sehr flexibel für vielfältige Beläge | Eher für schnell garenden Belag geeignet |
Warum Kartoffeln auf Pizza? Die Vielseitigkeit der Knolle
Die Kartoffel ist eine der beliebtesten und vielseitigsten Gemüseknollen weltweit. Es ist kein Wunder, dass sie auch auf der Pizza ihren Platz findet. Ihre Fähigkeit, sich an verschiedene Zubereitungsarten anzupassen – sei es gekocht, gebraten oder gebacken – macht sie zu einer idealen Grundlage für innovative Gerichte wie die Kartoffelpizza. Sie bietet nicht nur eine sättigende Basis, sondern auch einen milden, erdigen Geschmack, der hervorragend mit einer Vielzahl von Belägen harmoniert.

Neben der traditionellen Pizza hat die Kartoffel einen ebenbürtigen Konkurrenten in puncto Beliebtheit. Die Kombination beider Favoriten in der Kartoffelpizza ist daher ein genialer Schachzug. Sie können sogar noch kreativer werden: Haben Sie schon einmal eine Pizza aus Kartoffelbrei probiert? Oder eine Kartoffelpizza mit Schinken und Pilzen, die ähnlich der Pfannen-Variante ist? Die Möglichkeiten sind nahezu endlos und zeigen, wie anpassungsfähig und köstlich Kartoffeln sein können.
Häufig gestellte Fragen zur Kartoffelpizza (FAQ)
Muss ich die Kartoffeln für den Boden vorkochen?
Für die Kartoffelpizza vom Blech ist es unerlässlich, die Kartoffeln vorzukochen und dann flach zu drücken. Dies sorgt für die richtige Konsistenz des Bodens und eine gleichmäßige Garung. Für die Pfannen-Variante hingegen werden rohe, dünn geschnittene Kartoffelscheiben direkt in der Pfanne angebraten, bis sie gar und knusprig sind.
Kann ich den Belag der Kartoffelpizza variieren?
Absolut! Die hier vorgestellten Rezepte sind lediglich Vorschläge. Die Kartoffelpizza ist extrem vielseitig und lädt zum Experimentieren ein. Sie können jeden Belag verwenden, den Sie auch auf einer herkömmlichen Pizza lieben: von verschiedenen Käsesorten über Gemüse wie Paprika, Brokkoli oder Spinat bis hin zu Fleisch wie Salami, Speck oder Hähnchen. Auch vegetarische oder vegane Varianten sind problemlos möglich.
Ist Kartoffelpizza eine glutenfreie Alternative?
Da der Boden der Kartoffelpizza aus Kartoffeln besteht und kein herkömmlicher Getreideteig verwendet wird, ist die Basis der Kartoffelpizza von Natur aus glutenfrei. Achten Sie jedoch darauf, dass alle weiteren Zutaten (z.B. Soßen, Käse, Wurstwaren) ebenfalls glutenfrei sind, wenn Sie eine strikt glutenfreie Ernährung einhalten müssen.
Kann ich die Kartoffelpizza vorbereiten?
Ja, Sie können den Kartoffelboden für die Blech-Variante vorbereiten und vorbacken. Lassen Sie ihn dann abkühlen und belegen Sie ihn später vor dem finalen Backen. Dies kann Zeit sparen, wenn Sie Gäste erwarten oder die Pizza an einem geschäftigen Tag zubereiten möchten. Die Pfannen-Variante ist so schnell, dass eine Vorbereitung des Bodens kaum nötig ist.
Wie wird der Kartoffelboden besonders knusprig?
Für einen besonders knusprigen Kartoffelboden ist das Vorbacken entscheidend. Achten Sie darauf, dass die Kartoffeln gut flach gedrückt und mit ausreichend Olivenöl beträufelt werden. Eine hohe Ofentemperatur und eine ausreichende Backzeit tragen ebenfalls zur Knusprigkeit bei. Bei der Pfannen-Variante ist es wichtig, die Kartoffelscheiben nicht zu dick zu schneiden und sie bei mittlerer Hitze lange genug anzubraten, bis sie goldbraun sind.
Fazit: Ein Muss für Pizza- und Kartoffelfans
Die Kartoffelpizza ist eine fantastische Bereicherung für jede Rezeptsammlung und beweist, dass Kreativität in der Küche belohnt wird. Ob Sie sich für die herzhafte und cremige Variante vom Backblech entscheiden oder die schnelle und unkomplizierte Version aus der Pfanne bevorzugen – beide bieten ein einzigartiges Geschmackserlebnis, das Sie begeistern wird. Sie ist der Beweis, dass eine Abwechslung zur traditionellen Pizza nicht nur möglich, sondern auch unglaublich lecker sein kann. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich von dieser überraschenden Kombination verzaubern. Guten Appetit!
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