14/11/2017
Stell dir vor: Eine knusprige, selbstgebackene Pizza, belegt mit deinen Lieblingszutaten und einer Tomatensauce, die vor Frische und intensivem Aroma nur so strotzt. Der Geheimtipp für ein solches Geschmackserlebnis liegt oft nicht im Belag oder dem Teig allein, sondern in der Basis – der Tomatensauce. Und was könnte besser sein als eine Sauce, die du mit viel Liebe und den besten Zutaten selbst zubereitet hast? Das Einkochen von Pizzatomaten ist nicht nur eine wunderbare Möglichkeit, die Fülle der Erntezeit einzufangen, sondern auch eine Bereicherung für deine Küche. Es ist einfacher, als du denkst, und das Ergebnis ist ein unvergleichlicher Genuss, der gekaufte Produkte weit hinter sich lässt.

In diesem umfassenden Leitfaden nehmen wir dich mit auf die Reise, wie du aromatische Pizzatomaten selbst herstellen und für lange Zeit haltbar machen kannst. Von der Auswahl der richtigen Tomaten bis hin zu cleveren Tipps für die Lagerung – wir decken alles ab, damit dein Küchenabenteuer ein voller Erfolg wird.
- Warum selbstgemachte Pizzatomaten ein Muss sind
- Die Auswahl der perfekten Tomaten
- Aromatische Kräuter: Die Seele deiner Tomatensauce
- Schritt-für-Schritt: Deine hausgemachten Pizzatomaten einkochen
- Vorbereitung ist alles: Gläser sterilisieren (Schritt 1)
- Die Tomaten vorbereiten: Blanchieren, Häuten, Hacken (Schritt 2 & 3)
- Geschmack entfalten: Kräuter, Zitrone, Zucker, Salz, Knoblauch und Tomatenmark (Schritt 4, 5, 6, 7)
- Das Einkochen im Backofen: Langfristige Konservierung (Schritt 8, 9, 10)
- Der letzte Schliff: Abkühlen und Lagern (Schritt 11)
- Vielfältige Einsatzmöglichkeiten deiner Pizzatomaten
- Pizzatomaten vs. Passierte Tomaten: Ein direkter Vergleich
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Einkochen von Tomaten
Warum selbstgemachte Pizzatomaten ein Muss sind
Die Entscheidung, Tomaten für Pizza selbst einzukochen, bringt zahlreiche Vorteile mit sich, die weit über den reinen Geschmack hinausgehen. Es ist eine Investition in Qualität, Aroma und die Kontrolle über das, was auf deinem Teller landet.
- Unvergleichliches Aroma: Selbst eingekochte Tomaten schmecken einfach intensiver und frischer als die meisten Fertigprodukte. Du kannst den Reifegrad der Tomaten selbst bestimmen und so das volle Aroma ausschöpfen.
- Kontrolle über die Zutaten: Du bestimmst, was in deine Sauce kommt. Keine unerwünschten Zusatzstoffe, Konservierungsmittel oder übermäßiger Zucker. Du kannst die Würzung genau an deinen Geschmack anpassen.
- Wirtschaftlichkeit: Besonders zur Erntezeit sind Tomaten oft günstig zu bekommen. Das Einkochen ist eine kostengünstige Methode, um einen Vorrat anzulegen und auch außerhalb der Saison von frischen Tomaten zu profitieren.
- Vielseitigkeit: Selbstgemachte Pizzatomaten sind nicht nur für Pizza gedacht. Sie bilden eine hervorragende Basis für eine Vielzahl anderer Gerichte, von Pastasaucen über Suppen bis hin zu Eintöpfen.
- Nachhaltigkeit: Indem du saisonale Produkte nutzt und sie haltbar machst, reduzierst du Lebensmittelverschwendung und unterstützt, wenn möglich, lokale Erzeuger.
Die Auswahl der perfekten Tomaten
Die Basis jeder großartigen Tomatensauce sind – natürlich – die Tomaten selbst. Obwohl du grundsätzlich jede Tomatensorte zum Einkochen verwenden kannst, gibt es doch einige Überlegungen, die das Ergebnis maßgeblich beeinflussen können.
Am besten eignen sich Tomaten, die voll ausgereift sind. Dann haben sie ihr volles Aroma und ihre Süße entwickelt. Unreife Tomaten können wässrig schmecken und der Sauce eine unerwünschte Säure verleihen. Wenn du die Möglichkeit hast, sind selbst gezogene Gartentomaten oft die aromatischste Wahl. Sie reifen meist unter optimalen Bedingungen und entwickeln einen intensiveren Geschmack als die meisten Supermarkt-Tomaten. Falls du keinen eigenen Garten hast, schau dich auf lokalen Bauernmärkten oder in Bio-Läden um. Dort findest du oft eine größere Vielfalt an reifen, geschmackvollen Tomaten.
Für Pizzatomaten, die stückig sein sollen (auch bekannt als Tomatenpolpa), sind fleischige Sorten wie San-Marzano-Tomaten, Roma-Tomaten oder andere Eier- und Flaschentomaten ideal, da sie weniger Wasser und mehr Fruchtfleisch enthalten. Aber auch runde Gartentomaten funktionieren hervorragend.
Aromatische Kräuter: Die Seele deiner Tomatensauce
Frische Kräuter sind das Herzstück vieler mediterraner Gerichte und verleihen deinen Pizzatomaten eine unvergleichliche Tiefe und Komplexität. Die Auswahl der richtigen Kräuter kann den Charakter deiner Sauce maßgeblich prägen.
Wir empfehlen die Verwendung von frischen Kräutern, da sie ein intensiveres und lebendigeres Aroma bieten als getrocknete. Wasche sie gründlich und schüttle sie trocken, bevor du nur die Blätter sehr fein hackst. Folgende Kräuter harmonieren besonders gut mit Tomaten und sind ideal für deine Pizzatomaten:
- Basilikum: Der Klassiker schlechthin. Basilikum verleiht der Sauce eine süßlich-pfeffrige Note, die perfekt mit Tomaten harmoniert. Füge es idealerweise erst gegen Ende des Kochvorgangs hinzu, um sein zartes Aroma zu bewahren.
- Thymian: Mit seinem erdigen, leicht zitronigen Aroma passt Thymian hervorragend zu herzhaften Tomatengerichten und verleiht eine subtile Würze.
- Rosmarin: Sparsam eingesetzt, kann Rosmarin mit seiner harzigen, leicht bitteren Note eine interessante Tiefe hinzufügen. Er passt gut zu reichhaltigeren Saucen.
- Oregano: Unverzichtbar für den typischen Pizzageschmack! Oregano hat ein kräftiges, würziges Aroma und ist ein Muss für jede Pizzasauce.
- Majoran: Ähnlich wie Oregano, aber milder und süßlicher im Geschmack. Majoran kann eine schöne Ergänzung sein, wenn du eine weniger dominante Kräuternote bevorzugst.
Du kannst diese Kräuter einzeln oder in Kombination verwenden. Experimentiere, um deine persönliche Lieblingsmischung zu finden. Eine Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und eventuell eine kleine Prise Chiliflocken können die Aromen zusätzlich abrunden und für eine leichte Schärfe sorgen.
Schritt-für-Schritt: Deine hausgemachten Pizzatomaten einkochen
Das Einkochen von Tomaten mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen, ist aber mit der richtigen Anleitung und etwas Sorgfalt ein einfacher Prozess. Folge diesen Schritten, um deine eigenen köstlichen Pizzatomaten zu konservieren.
Vorbereitung ist alles: Gläser sterilisieren (Schritt 1)
Die Sauberkeit der Gläser ist entscheidend für die Haltbarkeit deiner eingekochten Tomaten. Keime können dazu führen, dass die Tomaten verderben. Daher ist eine gründliche Sterilisation unerlässlich. Koche die Schraubgläser und Deckel für etwa 10 Minuten in sprudelndem Wasser aus. Achte darauf, dass sie vollständig mit Wasser bedeckt sind. Nimm sie danach vorsichtig mit einer Zange heraus und lasse sie kopfüber auf einem sauberen Küchentuch abtropfen und trocknen. Berühre die Innenseiten der Gläser und Deckel nicht mehr mit den Händen.
Die Tomaten vorbereiten: Blanchieren, Häuten, Hacken (Schritt 2 & 3)
Dieser Schritt ist wichtig, um die Tomaten für die Weiterverarbeitung vorzubereiten. Schneide die Tomaten auf der Unterseite kreuzweise ein. Bringe einen großen Topf Wasser zum Kochen. Gib die Tomaten für ca. 3-4 Minuten (je nach Größe) in das kochende Wasser. Das Blanchieren hilft, die Haut zu lockern, sodass sie sich leichter abziehen lässt. Nach dem Blanchieren die Tomaten sofort mit einer Schaumkelle herausnehmen und in eine Schüssel mit Eiswasser geben. Das Eiswasser stoppt den Garprozess und erleichtert das Häuten zusätzlich. Ziehe nun die Haut vorsichtig ab. Entferne den Strunk und hacke die Tomaten klein. Für eine klassische Pizzatomatensauce (Polpa) sind kleine, unregelmäßige Stücke ideal.
Geschmack entfalten: Kräuter, Zitrone, Zucker, Salz, Knoblauch und Tomatenmark (Schritt 4, 5, 6, 7)
Gib die gehackten Tomaten in einen großen Topf. Wasche die Kräuter (Basilikum, Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran), schüttele sie trocken und hacke die Blätter sehr fein. Füge sie zu den Tomaten in den Topf. Halbiere eine Zitrone und presse den Saft durch ein Sieb direkt in den Topf. Die Säure der Zitrone hilft nicht nur bei der Konservierung, sondern unterstreicht auch das Aroma der Tomaten. Gib Zucker (oder eine Zuckeralternative wie Kokosblütenzucker oder Xylit) und Salz hinzu. Schäle den Knoblauch und presse ihn direkt in den Topf. Füge auch das Tomatenmark hinzu, es verleiht der Sauce eine tiefere Farbe und einen intensiveren Geschmack. Rühre alles gut um und bringe die Mischung einmal zum Kochen. Lasse die Zutaten dann bei mittlerer Stufe für etwa 10 Minuten köcheln, dabei gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt und sich die Aromen gut verbinden.
Das Einkochen im Backofen: Langfristige Konservierung (Schritt 8, 9, 10)
Heize den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vor. Fülle die heißen Pizzatomaten nun bis etwa 1 cm unter den Rand in die sterilisierten Gläser. Achte darauf, sehr sauber zu arbeiten und reinige gegebenenfalls die Glasränder mit einem sauberen Tuch, bevor du die Deckel fest verschließt. Stelle die gefüllten und verschlossenen Gläser in eine feuerfeste Form oder auf ein tiefes Backblech. Fülle die Form oder das Blech mit etwa 2-3 cm Wasser auf. Achte darauf, dass sich die Gläser nicht berühren, damit die Hitze gleichmäßig zirkulieren kann. Schiebe die Form mit den Gläsern auf die unterste Schiene des vorgeheizten Backofens und koche die Pizzatomaten für ca. 1,5 Stunden ein. Nach der Einkochzeit schalte den Backofen ab und lasse die Gläser für weitere 30 Minuten bei leicht angekippter Ofentür im Ofen auskühlen. Dies verhindert einen Temperaturschock und unterstützt die Vakuum-Bildung.
Der letzte Schliff: Abkühlen und Lagern (Schritt 11)
Nimm die eingekochten Tomaten vorsichtig aus dem Backofen. Stelle die Gläser umgedreht auf ein sauberes Küchentuch und lasse sie vollständig abkühlen. Das Umdrehen hilft, dass sich der Deckel noch besser vakuumiert. Wenn die Gläser vollständig kalt sind, überprüfe den Deckel: Er sollte nach innen gewölbt sein und beim Drücken nicht nachgeben. Das ist ein Zeichen für ein erfolgreiches Vakuum und somit für die Haltbarkeit der Tomaten. Lagere die eingekochten Pizzatomaten an einem kühlen, dunklen Ort, wie einem Vorratsschrank oder Keller. So halten sie sich optimalerweise bis zu einem Jahr.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten deiner Pizzatomaten
Der Name lässt es schon erahnen: Deine selbstgemachten Pizzatomaten sind die perfekte Grundlage für eine authentische, geschmackvolle Pizza. Aber ihre Vielseitigkeit geht weit darüber hinaus. Sie sind ein wahrer Allrounder in der Küche und können zahlreiche Gerichte bereichern:
- Die klassische Pizza: Natürlich! Verteile die Sauce großzügig auf deinem Pizzateig, belege sie nach Herzenslust und backe sie goldbraun. Wenn du noch auf der Suche nach dem perfekten Pizzateig oder kreativen Belagsideen bist, gibt es unzählige Rezepte, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.
- Würzige Tomatensaucen für Pasta: Deine eingekochten Tomaten sind eine fantastische Basis für eine schnelle und aromatische Nudelsauce. Einfach etwas aufwärmen, vielleicht mit frischen Kräutern, etwas Olivenöl und Parmesan verfeinern – fertig ist ein Festmahl.
- Lasagne und Aufläufe: Integriere die Pizzatomaten in deine Lasagne-Schichten oder als würzige Komponente in Aufläufen. Sie verleihen diesen Gerichten eine wunderbare Tiefe.
- Chili con Carne oder Eintöpfe: Für herzhafte Eintöpfe oder ein würziges Chili sind die stückigen Tomaten ideal. Sie geben nicht nur Geschmack, sondern auch die richtige Konsistenz.
- Grundlage für Tomatensuppen: Püriere die eingekochten Tomaten für eine cremige, geschmacksintensive Tomatensuppe, die du nach Belieben verfeinern kannst.
- Bruschetta oder Dipp: Grob gehackt und mit frischem Basilikum und Olivenöl vermischt, können sie auch als einfacher, aber köstlicher Bruschetta-Belag oder als Dipp dienen.
Deine selbstgemachten Pizzatomaten sind eine wahre Bereicherung für deine Küche und ermöglichen es dir, das ganze Jahr über den vollen Geschmack des Sommers zu genießen.
Pizzatomaten vs. Passierte Tomaten: Ein direkter Vergleich
Oft werden Pizzatomaten und passierte Tomaten verwechselt oder als dasselbe angesehen. Doch es gibt entscheidende Unterschiede, die ihre jeweiligen Verwendungen in der Küche beeinflussen.
| Merkmal | Pizzatomaten (Polpa) | Passierte Tomaten (Passata) |
|---|---|---|
| Konsistenz | Stückig, grob gehackt, mit sichtbaren Tomatenstücken | Fein püriert, glatt und sämig, ohne Kerne oder Schalenreste |
| Zutaten/Würzung | Oft mit Kräutern (Basilikum, Oregano etc.), Knoblauch, Zucker, Salz, Zitronensaft gewürzt | Meist nur mit Salz gewürzt, manchmal eine Prise Zucker; reiner Tomatengeschmack steht im Vordergrund |
| Herstellung | Tomaten werden blanchiert, gehäutet, entkernt und grob gehackt, dann gekocht | Tomaten werden gekocht, durch ein Passiergerät (Sieb) gestrichen, um Haut und Kerne zu entfernen, dann eventuell nochmals reduziert |
| Verwendung | Ideal als Basis für Pizza, herzhafte Saucen, Eintöpfe, Chili con Carne, Lasagne; überall, wo eine stückige Tomatenbasis gewünscht ist | Perfekt für glatte Saucen, Suppen, als Basis für feinere Gerichte, die eine homogene Textur erfordern (z.B. Cremesuppen, Risotto) |
| Textur | Gibt Gerichten mehr 'Biss' und eine rustikale Note | Fügt sich nahtlos in Gerichte ein, sorgt für eine samtige Konsistenz |
| Synonym | Tomatenpolpa, gehackte Tomaten | Tomatenpassata, Tomatenmark (Achtung: Tomatenmark ist konzentrierter!) |
Während passierte Tomaten eine glatte Grundlage bieten, die schnell in Saucen integriert werden kann, verleihen Pizzatomaten Gerichten eine rustikalere Textur und ein intensiveres, oft bereits gewürztes Aroma. Beide haben ihren festen Platz in der Küche, aber für die klassische Pizza ist die stückige Variante oft die bevorzugte Wahl.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Einkochen von Tomaten
Das Einkochen von Lebensmitteln wirft oft Fragen auf, besonders wenn man es zum ersten Mal macht. Hier sind einige der häufigsten Fragen rund um das Einkochen von Tomaten:
F: Wie lange halten sich selbstgemachte Pizzatomaten?
A: Wenn die Pizzatomaten sorgfältig nach der hier beschriebenen Methode eingekocht wurden und das Vakuum intakt ist, halten sie sich an einem kühlen, dunklen Ort (z.B. im Keller oder Vorratsschrank) problemlos bis zu einem Jahr. Nach dem Öffnen sollten sie im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Tage verbraucht werden.
F: Kann ich das Rezept auch ohne Zucker zubereiten?
A: Ja, der Zucker ist optional. Er dient dazu, die Säure der Tomaten auszugleichen und das Aroma zu unterstützen. Wenn deine Tomaten sehr süß sind oder du Zucker vermeiden möchtest, kannst du ihn weglassen. Die Säure der Zitrone ist jedoch für die Konservierung wichtig.
F: Muss ich die Tomaten unbedingt häuten?
A: Es wird dringend empfohlen, die Tomaten zu häuten. Die Haut kann beim Essen störend wirken und ist schwer verdaulich. Außerdem sorgt das Häuten für eine feinere und angenehmere Textur der Sauce. Technisch ist es nicht zwingend, aber für das beste Ergebnis sehr ratsam.
F: Was mache ich, wenn ein Glas kein Vakuum gezogen hat?
A: Wenn der Deckel nach dem vollständigen Abkühlen nicht fest sitzt oder beim Drücken nachgibt, hat das Glas kein Vakuum gezogen. Das bedeutet, der Inhalt ist nicht luftdicht verschlossen und somit nicht lange haltbar. Du solltest den Inhalt dieses Glases sofort im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage verbrauchen. Versuche nicht, das Glas erneut einzukochen, da die Qualität bereits beeinträchtigt sein könnte.
F: Kann ich auch getrocknete Kräuter verwenden?
A: Ja, du kannst auch getrocknete Kräuter verwenden, falls du keine frischen zur Hand hast. Beachte jedoch, dass getrocknete Kräuter in der Regel intensiver im Geschmack sind als frische. Verwende etwa ein Drittel der Menge an getrockneten Kräutern im Vergleich zu frischen. Für das beste Aroma empfehlen wir jedoch frische Kräuter.
F: Welche Tomatensorten eignen sich am besten?
A: Grundsätzlich jede reife Tomatensorte. Besonders gut sind fleischige Sorten wie San-Marzano-Tomaten, Roma-Tomaten oder andere Eier- und Flaschentomaten, da sie weniger Wasser und mehr Fruchtfleisch enthalten. Auch aromatische Gartentomaten sind eine hervorragende Wahl. Wichtig ist, dass die Tomaten gut reif sind, um ein volles Aroma zu gewährleisten.
Das Einkochen eigener Pizzatomaten ist ein lohnenswertes Unterfangen, das deine Küche bereichern und dir das ganze Jahr über den Geschmack des Sommers bescheren wird. Mit etwas Übung wirst du bald zum Meister des Einkochens und kannst deine Freunde und Familie mit selbstgemachten Köstlichkeiten verwöhnen. Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren!
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