Was ist der Unterschied zwischen Margherita Pizza und Tomate?

Pizza Margherita: Mythos, Geschichte & Rezept

21/05/2012

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Die Pizza Margherita ist weit mehr als nur ein belegter Teigfladen; sie ist ein kulinarisches Symbol Italiens, eine Geschichte von Königen, Pizzabäckern und der unsterblichen Liebe zu einfachen, aber perfekten Zutaten. Sie ist der unangefochtene Klassiker, das Herzstück der neapolitanischen Pizzakunst und ein Gericht, das weltweit geliebt wird. Doch wie entstand diese Ikone der italienischen Küche, und steckt hinter der oft erzählten Geschichte wirklich die ganze Wahrheit? Begleiten Sie uns auf eine Reise in die Vergangenheit, um die Ursprünge der Pizza Margherita zu ergründen, ihre tiefere Bedeutung zu verstehen und natürlich zu lernen, wie Sie dieses Meisterwerk selbst zubereiten können.

Was ist eigentlich Pizza?
Demnach ist die Pizza zunächst nichts anderes als schnelles billiges Essen für die Unterschicht. Fastfood für die armen Lazzaroni in den schmutzigen Gassen. Streetfood, über das Landsleute aus anderen Teilen der Nation eher die Nase rümpfen. was einem echten Pizzabäcker einen Stich ins Herz versetzt.

Die Pizza Margherita ist nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein Stück lebendige Geschichte, das die Kultur und Tradition Neapels in sich trägt. Ihre Einfachheit ist ihre größte Stärke: Tomaten, Mozzarella und Basilikum – Zutaten, die nicht nur hervorragend harmonieren, sondern auch die Farben der italienischen Flagge repräsentieren. Diese scheinbar einfache Kombination hat die Welt erobert und bleibt bis heute der Maßstab für authentische italienische Pizza.

Inhaltsverzeichnis

Das Märchen von Königin Margherita und dem Pizzabäcker Raffaele Esposito

Wenn die Geschichte der Pizza Margherita ein Märchen wäre, würde sie so beginnen: Es war einmal im Juni des Jahres 1889, als König Umberto I. und seine Gemahlin, Königin Margherita von Savoyen, Neapel besuchten. Die Königin, die der stets aufwendigen französischen Hofküche überdrüssig war, verspürte plötzlich Appetit auf etwas Einfaches, Authentisches – auf Pizza. Der Ruf eilte dem stadtbekannten Pizzabäcker Raffaele Esposito von der Pizzeria Brandi (damals noch Pizzeria Pietro e basta così) voraus, und so wurde er in den königlichen Palast Capodimonte gerufen, um Ihre Majestät zu bekochen.

Esposito, pflichtbewusst und kreativ, bereitete vorsichtshalber drei verschiedene Pizzen zu. Eine war mit Schmalz belegt, eine andere mit Sardellen. Die dritte Kreation jedoch war eine Hommage an die Nation: Belegt mit roten Tomaten, weißem Mozzarella und frischem grünem Basilikum. Diese Pizza, die die Farben der frisch vereinigten italienischen Trikolore trug, mundete der Königin Berichten zufolge besonders gut. Begeistert von diesem einfachen, aber genialen Gericht, soll sie Raffaele Esposito einen schriftlichen Dank zukommen lassen haben. Aus Dankbarkeit und zu Ehren der Königin erhielt diese Pizza fortan ihren Namen: die Pizza Margherita. Und so wurde die Pizza in den Nationalfarben Italiens geboren, ein Symbol für Einheit und Geschmack, das bis heute weltweit gefeiert wird.

Der angebliche Dankesbrief der Königin kann bis heute in der Pizzeria Brandi in Neapel besichtigt werden, dem Ort, an dem Raffaele Esposito vor über 100 Jahren die erste „offizielle“ Pizza Margherita in den Ofen geschoben haben soll. Diese romantische Erzählung hat sich tief in das kollektive Gedächtnis eingebrannt und ist untrennbar mit der Entstehung der Pizza Margherita verbunden.

Wie heißt die Pizza in Italien?
(Sprache) Wird es Pizza Margarita oder Magherita geschrieben? Die Pizza Margherita wurde nach der italienischen Königin Margherita di Savoia (1851-1926) benannt.

Die historische Wahrheit hinter dem Mythos

So schön und eingängig das Märchen auch ist, Historiker haben Teile davon im Laufe der Zeit widerlegt oder zumindest relativiert. Es ist wohl nicht mehr als ein kulinarisches Märchen, wenn auch ein sehr charmantes. Die Forschung deutet darauf hin, dass die Königin bereits vor Espositos Besuch Pizza von anderen Bäckern in ihren Palast liefern ließ. Pizza war zu dieser Zeit in Neapel bereits ein weit verbreitetes Gericht, insbesondere unter der ärmeren Bevölkerung.

Raffaele Esposito war demnach nicht der Erfinder der Pizza Margherita an sich, sondern lediglich derjenige, der die Empfangsbestätigung des Hofes – den berühmten Dankesbrief – aufbewahrt hatte. Dies machte ihn zum „offiziellen“ Namensgeber, auch wenn die Kombination aus Tomaten, Mozzarella und Basilikum auf Teigfladen vermutlich schon früher existierte. Die Pizza als schnelles, billiges Essen für die Unterschicht, das „Fast Food“ der armen „Lazzaroni“ in den schmutzigen Gassen Neapels, war zu jener Zeit bereits ein fester Bestandteil des Stadtbildes. Landsleute aus anderen Teilen Italiens rümpften über dieses „Streetfood“ oft noch die Nase.

Eine weitere Theorie besagt, dass der Name „Margherita“ nicht direkt von der Königin stammt, sondern von der Form der Anordnung des Mozzarellas und des Basilikums, die an eine Gänseblümchen (italienisch: margherita) erinnert. Unabhängig von der genauen Herkunft des Namens ist jedoch unbestreitbar, dass die Pizza Margherita mit ihren drei Farben zu einem nationalen Symbol aufstieg und ihre Popularität ab diesem Zeitpunkt exponentiell zunahm.

Mehr als nur Tomate, Mozzarella und Basilikum: Die Herkunft der Komponenten

Obwohl die Pizza Margherita untrennbar mit Neapel und Italien verbunden ist, stammen viele ihrer grundlegenden Bestandteile aus verschiedenen Teilen der Welt. Dies unterstreicht die große kulturelle Vielfalt, aus der die neapolitanische Küche schöpft:

  • Der Name „Pizza“: Es wird angenommen, dass der Name „Pizza“ vom arabischen „Pita“ abstammt, einem runden Fladenbrot, das im Nahen Osten weit verbreitet ist. Die Neapolitaner verfeinerten dieses einfache Bäckereiprodukt mit verschiedenen Beilagen.
  • Der Mozzarella: Ursprünglich wurde Mozzarella aus Büffelmilch hergestellt. Die Büffel selbst wurden jedoch von den Normannen in die Region Kampanien gebracht, wo sie zunächst als Arbeitstiere eingesetzt wurden. Erst später erkannte man den Wert ihrer Milch für die Käseherstellung.
  • Die Tomate: Die Tomate, heute eine unverzichtbare Zutat in der italienischen Küche, stammt ursprünglich aus Amerika. Sie kam erst nach der Entdeckung der Neuen Welt nach Europa und wurde zunächst skeptisch betrachtet, da man sie für giftig hielt. Erst im 17. und 18. Jahrhundert fand sie ihren Weg in die europäische Gastronomie und wurde in Neapel zu einem zentralen Bestandteil vieler Gerichte, einschließlich der Pizza.
  • Das Basilikum: Basilikum, das der Pizza Margherita ihren frischen, grünen Akzent und ihr einzigartiges Aroma verleiht, hat seine Wurzeln in Asien und wurde über Indien in den Mittelmeerraum gebracht.

Die Pizza Margherita ist somit ein hervorragendes Beispiel dafür, wie globale Einflüsse in einer spezifischen Region zu einem einzigartigen und weltberühmten Gericht verschmelzen können. Neapel war der Schmelztiegel, in dem diese verschiedenen Elemente zusammenkamen und die Pizza zu dem machten, was sie heute ist.

Warum Neapel das Herz der Pizza Margherita ist

Neapel und die Pizza Margherita sind ein unauflösliches Paar. Es war die Stadt, in der sie geboren wurde und sich dann auf der ganzen Welt verbreitete, um zu einem der beliebtesten Lebensmittel überhaupt zu werden. Dieses Gericht ist eng mit den Neapolitanern und ihrer Tradition verbunden. Sie sind so stolz darauf, dass sie jede Gelegenheit nutzen, um daran zu erinnern, dass Pizza ihre Erfindung ist.

Wie heißt die Pizza in Italien?
(Sprache) Wird es Pizza Margarita oder Magherita geschrieben? Die Pizza Margherita wurde nach der italienischen Königin Margherita di Savoia (1851-1926) benannt.

Ein Besuch in Neapel ist nicht nur eine Reise zu einer der schönsten Städte Europas, sondern auch eine kulinarische Pilgerfahrt. Die Möglichkeit, dort die authentische Pizza Margherita zu genießen, ist für viele ein Hauptgrund für die Reise. Die neapolitanische Pizzabackkunst wurde sogar von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt, was die Bedeutung und Einzigartigkeit dieser Tradition unterstreicht. Ein echter neapolitanischer Pizzabäcker (Pizzaiolo) betrachtet seine Arbeit nicht nur als Handwerk, sondern als Kunstform, die mit Leidenschaft und Respekt vor den Traditionen ausgeführt wird.

Das authentische Rezept für Pizza Margherita: Ein Stück Neapel zu Hause

Möchten Sie den Geschmack der Pizza Margherita selbst erleben? Hier ist ein Rezept, das dem Original so nahe wie möglich kommt und Ihnen hilft, ein Stück Neapel in Ihrer eigenen Küche zu zaubern. Die Kunst liegt in der Einfachheit und der Qualität der Zutaten.

Zutaten für den Teig:

  • 350 g Weizenmehl (Typ 00 ist ideal für Pizza, alternativ Typ 405 oder 550)
  • 7 g Trockenhefe (ca. 1 Päckchen)
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl (extra vergine)
  • 250 ml lauwarmes Wasser

Zutaten für den Belag:

  • 400 g passierte Tomaten (am besten San Marzano Tomaten für authentischen Geschmack)
  • 2 gepresste Knoblauchzehen
  • 1 Bund frisches Basilikum (einige Blätter für die Soße, einige zum Garnieren)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 100 g frischer Mozzarella (Fior di Latte oder Büffelmozzarella, gut abgetropft)
  • 4 EL geriebener Parmesan (optional, aber für zusätzlichen Geschmack)
  • Olivenöl (extra vergine)
  • Salz und frischer schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Hefevorteig ansetzen: Geben Sie die Trockenhefe und den Zucker in 4 EL des lauwarmen Wassers. Verrühren Sie alles gut und lassen Sie es für etwa 10-15 Minuten ruhen, bis sich Bläschen bilden. Dies zeigt, dass die Hefe aktiv ist.
  2. Teig kneten: Geben Sie das Mehl zusammen mit dem Salz in eine große Schüssel. Fügen Sie das Olivenöl, den aktivierten Hefevorteig und das restliche lauwarme Wasser hinzu. Kneten Sie alles zunächst in der Schüssel, bis ein grober Teig entsteht.
  3. Intensives Kneten: Legen Sie den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und kneten Sie ihn für mindestens 10-15 Minuten kräftig durch. Der Teig sollte glatt, elastisch und geschmeidig werden. Je länger Sie kneten, desto besser entwickelt sich das Gluten, was zu einer luftigen Krume führt.
  4. Teig gehen lassen (1. Mal): Legen Sie den Teig zurück in die Schüssel, die Sie zuvor leicht mit Olivenöl eingefettet haben. Decken Sie die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch oder Frischhaltefolie ab und lassen Sie den Teig an einem warmen Ort für mindestens 1-2 Stunden ruhen, oder bis er sich in seiner Größe verdoppelt hat.
  5. Tomatensoße zubereiten: Während der Teig geht, bereiten Sie die Soße zu. Geben Sie die passierten Tomaten, den gepressten Knoblauch, einige Basilikumblätter (ganz oder grob gehackt), 1 EL Olivenöl und etwas Salz in einen Topf. Lassen Sie die Soße bei mittlerer Hitze für etwa 20 Minuten köcheln, bis sie leicht eingedickt ist und sich die Aromen verbunden haben. Fügen Sie dann das Tomatenmark hinzu und lassen Sie es kurz mitköcheln. Nehmen Sie die Soße vom Herd und lassen Sie sie leicht abkühlen. Entfernen Sie die ganzen Basilikumblätter, falls verwendet.
  6. Teig formen: Heizen Sie Ihren Backofen auf die höchstmögliche Temperatur vor (mindestens 200-250°C Ober-/Unterhitze, idealerweise mit Pizzastein oder Backblech, das mit vorgeheizt wird). Nehmen Sie den Teig aus der Schüssel und teilen Sie ihn in zwei Portionen (für zwei Pizzen). Drücken Sie jede Portion vorsichtig von der Mitte nach außen zu einem dünnen, runden Fladen. Vermeiden Sie es, den Rand zu stark zu bearbeiten, um eine schöne Kruste zu erhalten.
  7. Pizza belegen: Legen Sie den Teigfladen auf Backpapier oder direkt auf einen mit Grieß bestreuten Pizzaschieber. Bestreichen Sie den Teig dünn mit der vorbereiteten Tomatensoße, lassen Sie dabei einen kleinen Rand frei. Schneiden Sie den Mozzarella in dünne Scheiben und verteilen Sie ihn gleichmäßig auf der Soße. Bestreuen Sie die Pizza nach Belieben mit geriebenem Parmesan.
  8. Backen: Schieben Sie die Pizza vorsichtig in den vorgeheizten Ofen (auf den Pizzastein oder das Backblech). Backen Sie die Pizza für ca. 8-15 Minuten (je nach Ofen und Temperatur), bis der Rand goldbraun und knusprig ist und der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist.
  9. Garnieren und Servieren: Nehmen Sie die fertige Pizza aus dem Ofen. Garnieren Sie sie sofort mit frischen Basilikumblättern. Beträufeln Sie sie optional mit etwas Olivenöl und servieren Sie sie heiß.

Tipps für die perfekte Pizza Margherita:

  • Qualität der Zutaten: Verwenden Sie hochwertige Tomaten (San Marzano sind der Goldstandard), frischen Mozzarella (Fior di Latte oder Büffelmozzarella) und frisches Basilikum. Die Einfachheit des Gerichts macht die Qualität der einzelnen Komponenten entscheidend.
  • Hohe Temperatur: Ein heißer Ofen ist der Schlüssel zu einer knusprigen Kruste und einem schnell garenden Belag. Wenn Sie einen Pizzastein haben, heizen Sie ihn unbedingt mit auf.
  • Nicht überladen: Weniger ist mehr bei der Pizza Margherita. Eine dünne Schicht Soße und nicht zu viel Mozzarella verhindern, dass die Pizza matschig wird.

Vergleich: Pizza Margherita vs. Einfache Tomatenpizza

Manchmal wird die Pizza Margherita mit einer einfachen Tomatenpizza verwechselt. Obwohl beide Tomaten als Hauptzutat verwenden, gibt es feine, aber wichtige Unterschiede, die die Margherita zu dem machen, was sie ist.

MerkmalPizza MargheritaEinfache Tomatenpizza (z.B. Pizza Marinara)
UrsprungNeapel, Italien, benannt nach Königin Margherita (oder dem Gänseblümchen)Neapel, Italien, älter als Margherita, meist als „Arme-Leute-Essen“
HauptzutatenTomatensoße, Mozzarella (Fior di Latte/Büffel), frisches BasilikumTomatensoße, Knoblauch, Oregano, Olivenöl (kein Käse)
Symbolische BedeutungRepräsentiert die Farben der italienischen Flagge (Rot, Weiß, Grün)Keine spezifische nationale Symbolik, Fokus auf einfache, verfügbare Zutaten
GeschmacksprofilCremig, frisch, ausgewogen zwischen Süße der Tomate, Salzigkeit des Käses und Würze des BasilikumsWürzig, herzhaft, intensiv nach Knoblauch und Oregano, vegan
Traditionelle ZubereitungErfordert spezifischen Käse (Mozzarella) und frisches Basilikum für die „Dreifarbigkeit“Konzentriert sich auf die reine Tomatenbasis und aromatische Kräuter

Häufig gestellte Fragen zur Pizza Margherita

Was ist das Geheimnis einer wirklich guten Pizza Margherita?

Das Geheimnis liegt in der Einfachheit und der Qualität der Zutaten. Ein gut hydrierter, lange gegangener Teig, hochwertige San Marzano Tomaten für die Soße, frischer Mozzarella (Fior di Latte oder Büffelmozzarella) und frisches Basilikum sind entscheidend. Dazu kommt das Backen bei sehr hoher Temperatur in kurzer Zeit, um eine knusprige Kruste und einen geschmolzenen, aber nicht ausgetrockneten Käse zu erhalten.

Kann ich anderen Käse statt Mozzarella verwenden?

Für eine authentische Pizza Margherita ist frischer Mozzarella (Fior di Latte oder Büffelmozzarella) unerlässlich. Andere Käsesorten wie Gouda, Emmentaler oder sogar geriebener Mozzarella aus der Tüte schmelzen anders und verändern den Geschmack und die Textur erheblich. Sie können zwar lecker sein, aber es wäre dann keine echte Pizza Margherita mehr.

Wie bereitet man Pizzateig zu?
Den Pizzateig für die Pizza Margherita laut Grundrezept zubereiten. Teigkugeln auf die gewünschte Größe hin dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Teigrand zwischen Daumen und Zeigefinger wulstartig etwas hochdrücken. Die Tomaten nach Bedarf kurz überbrühen und schälen und in kleine Würfel schneiden.

Warum ist neapolitanische Pizza so besonders?

Neapolitanische Pizza zeichnet sich durch ihren weichen, luftigen und leicht angekohlten Rand (Cornicione) aus, der durch das Backen bei sehr hohen Temperaturen (oft über 400°C) in einem Holzofen entsteht. Der Teig wird aus nur vier Zutaten hergestellt (Mehl, Wasser, Salz, Hefe) und muss lange gären. Die Beläge sind minimalistisch und von höchster Qualität, um die Reinheit der Aromen zu bewahren.

Ist Pizza Margherita gesund?

Im Vergleich zu vielen anderen Pizzen mit reichhaltigen Belägen ist die Pizza Margherita relativ gesund. Sie enthält frische Tomaten (reich an Antioxidantien), Mozzarella (Proteine, Kalzium) und Basilikum (Vitamine, Mineralien). In Maßen genossen und mit hochwertigen Zutaten zubereitet, kann sie Teil einer ausgewogenen Ernährung sein.

Gibt es vegetarische oder vegane Varianten der Pizza Margherita?

Die klassische Pizza Margherita ist vegetarisch. Eine vegane Variante ist möglich, indem man den Mozzarella durch einen pflanzlichen Käseersatz ersetzt oder die Pizza einfach ohne Käse als eine Art „Pizza Marinara“ zubereitet, die traditionell ebenfalls nur Tomatensoße, Knoblauch, Oregano und Olivenöl enthält.

Die Pizza Margherita ist ein zeitloses Meisterwerk, das die Essenz der italienischen Küche perfekt einfängt. Ihre Geschichte mag von Mythen umwoben sein, doch ihr Geschmack und ihre Bedeutung sind unbestreitbar. Sie ist ein Beweis dafür, dass die größten Freuden oft in den einfachsten Dingen liegen. Ob Sie sie in einer traditionellen Pizzeria in Neapel genießen oder sie mit Liebe in Ihrer eigenen Küche zubereiten – die Pizza Margherita wird Sie immer wieder aufs Neue begeistern.

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