27/11/2018
Pizza – diese runde Köstlichkeit hat sich fest in den Herzen der Deutschen etabliert und ist aus unserem kulinarischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Von der einfachen Margherita bis zur extravagant belegten Weihnachtspizza mit Rotkohl, Kartoffeln und Ente – die Vielfalt ist schier grenzenlos. Doch woher kommt diese Leidenschaft für den Teigfladen, und wie hat er seinen Weg auf unsere Teller gefunden? Vor etwa 200 Jahren nahm die Pizza, wie wir sie heute kennen, ihren Anfang im sonnigen Neapel. Der wahre Durchbruch kam jedoch erst mit der Einführung der Tomate aus Südamerika. Lange Zeit wurde das fremde, rot leuchtende Gemüse als giftig gemieden. Es war die pure Not verarmter Bauern, die sie dazu zwang, dieses "gefährliche" Gewächs zu probieren – und so wurde die Pizza mit ihrer ikonischen Tomatensoße geboren. Heute ist sie ein globales Phänomen, und besonders in einer Metropole wie Berlin ist die Suche nach der perfekten Pizza eine echte Leidenschaft. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Hauptstadt, um die Geheimnisse der besten Pizzerien zu lüften.

Die Evolution der Pizza: Von Neapel nach Berlin
Die Geschichte der Pizza ist faszinierend und eng mit der Kultur und den Bedürfnissen der Menschen verbunden. Während die Zubereitung von Teigfladen bereits im alten Rom bekannt war, war es die neapolitanische Armut, die die Pizza zu dem machte, was sie heute ist. Die Kombination aus einfachem Teig, der zuvor verschmähten Tomate und etwas Käse oder Kräutern wurde zur nahrhaften und erschwinglichen Mahlzeit für die breite Bevölkerung. Von Neapel aus trat die Pizza ihren Siegeszug um die Welt an, und jede Region, jede Stadt, ja sogar jede Pizzeria hat ihre eigene Interpretation entwickelt. Berlin, als Schmelztiegel der Kulturen, bietet eine unglaubliche Bandbreite an Pizzerien, von traditionell neapolitanisch bis hin zu modernen Kreationen. Die Berliner lieben ihre Pizza, und die Konkurrenz unter den Anbietern sorgt für eine konstant hohe Qualität.
Berlins Pizza-Hotspots: Eine Top 10 Auswahl
Die Hauptstadt ist ein Paradies für Pizzaliebhaber. Doch bei der Fülle an Angeboten stellt sich die Frage: Wo gibt es die wirklich beste Pizza in Berlin? Wir haben uns durch die Empfehlungen gewühlt und präsentieren Ihnen eine handverlesene Liste der Pizzerien, die in Sachen Geschmack, Ambiente und Service überzeugen. Beachten Sie, dass Geschmäcker verschieden sind, aber diese Adressen versprechen ein herausragendes Erlebnis.
1. Trattoria Portofino in Friedrichshain
In Friedrichshain, täglich von 11:30 Uhr bis Mitternacht geöffnet, bietet die Trattoria Portofino eine kleine, aber feine Oase italienischer Gemütlichkeit. Hier wird typisch italienische Küche serviert, wobei die Pizza mit ihrem hauchzarten Teig und frischen Zutaten besonders hervorsticht. Laut TripAdvisor wird sie sogar als die beste in ganz Berlin gehandelt. Das Ambiente ist einladend, der Service aufmerksam. Ein kleiner Tipp: Wenn Sie vor Ort speisen möchten, ist eine Reservierung dringend empfohlen, da der Platz begrenzt und die Nachfrage groß ist.
2. Papa Pane di Sorrento in Mitte
Im Herzen von Mitte erwartet Sie Papa Pane di Sorrento mit original italienischer Steinofenpizza für etwa 9 Euro. Das Restaurant spiegelt die Modernität des Viertels wider: hohe Decken und eine schlichte, aber stilvolle Einrichtung. Obwohl die Sitzgelegenheiten zuweilen etwas eng sein können und der Service, besonders zu Stoßzeiten, nicht immer perfekt ist, entschädigt die überragende Qualität der Pizza für diese kleinen Mängel. Hier steht der Geschmack im Vordergrund.
3. Trattoria Piazza Rossa in Mitte
Direkt neben dem Roten Rathaus und dem Fernsehturm gelegen, punktet die Trattoria Piazza Rossa in Mitte mit Gemütlichkeit und einem exzellenten Service. Im Preissegment von 6 bis 10 Euro erhalten Sie hier eine der besten Pizzen Berlins. Die riesigen Pizzen, die auf gemütlichen Sofas serviert werden, sind bekannt dafür, selbst den größten Hunger zu stillen. Ein idealer Ort, um nach einem Stadtbummel zu entspannen und authentisch italienisch zu speisen.
4. L’Osteria in Charlottenburg
L’Osteria ist eine Kette, die sich in Charlottenburg mit ihren riesigen Pizzen einen Namen gemacht hat. Hier wird eher gehobene Küche in einem einzigartigen Industriehallen-Charme serviert. Getrocknetes Gemüse und Schinken, die von den Decken hängen, tragen zur besonderen Einrichtung bei. Trotz des kühlen Industrie-Looks versprüht das Restaurant eine überraschend gemütliche Wärme, die zum längeren Verweilen einlädt. Ein Erlebnis für Augen und Gaumen.
5. 12 Apostel in Mitte
Das historische Restaurant 12 Apostel unter den S-Bahn Bögen in Mitte bietet ein ganz besonderes Ambiente. Imposant verzierte und bemalte Deckenbögen, kombiniert mit Kronleuchtern, schaffen eine warme und einladende Atmosphäre. Die Pizza kommt direkt aus dem Steinofen und überzeugt mit einer großzügigen Menge an Belag. Das Beste daran: Trotz der hervorragenden Lage und des überragenden Ambientes liegen die Preise für eine Pizza zwischen 7 und 13 Euro – ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

6. Trattoria La Bruschetta in Friedrichshain
Ebenfalls in Friedrichshain, in der Nähe des Ostbahnhofes, befindet sich die Trattoria La Bruschetta. Preislich im mittleren Segment angesiedelt, bietet diese Pizzeria feinste italienische Küche in einem familiären und gemütlichen Ambiente. Täglich bis 23 Uhr geöffnet, lädt der kleine Raum zum Verweilen ein. Der überragende Service rundet den Besuch in diesem charmanten Laden ab und macht ihn zu einem echten Geheimtipp.
7. Ristorante Lungomare in Mitte
Im Ristorante Lungomare in Mitte gibt es Pizzen, die oft größer als der Teller sind, schon für rund 10 Euro. Der typisch italienische Geschmack entsteht hier im Steinofen. Das Restaurant besticht durch seine große Fläche mit gemütlicher Einrichtung und nettem Service. Es lädt dazu ein, bei einem Gläschen leckeren italienischen Wein zu verweilen und die authentische Atmosphäre zu genießen.
8. 12 Apostel in Charlottenburg
Ja, Sie haben richtig gelesen – noch einmal das 12 Apostel, diesmal am Savignyplatz in Charlottenburg. Auch hier verzaubert das Restaurant mit historisch wirkender Einrichtung und wundervollen Kronleuchtern. Seit Jahren überzeugt diese Pizzeria mit gleichbleibend hoher Qualität und sättigt ihre Kunden mit übergroßen Pizzen, die im Steinofen ihr leckeres Aroma erhalten. Für nur etwa 9 Euro erhalten Sie hier eine der besten Pizzen Berlins, die Sie bis Mitternacht bestellen können.
9. Fontana di Trevi in Mitte
Die Kunden der Pizzeria Fontana di Trevi in Mitte haben auf TripAdvisor so gut wie nichts zu bemängeln. Auf gemütlich gepolsterten Sitzen und Sofas wird das Essen hier zu einem wahren Erlebnis. Die freundlichen Servicekräfte bringen Ihnen die leckeren, hauchdünnen Pizzen schnell und zuvorkommend an die großen Tische. Ein Ort, an dem man sich sofort wohlfühlt und exzellente Pizza genießt.
10. Ali Baba in Charlottenburg
Wer günstige und dennoch gute Pizza essen möchte, ist im Ali Baba in Charlottenburg genau richtig. Schon ab 5 Euro bekommen Sie hier eine große und voll belegte Pizza, die Sie in jedem Fall satt macht. Der Name ist auch bei der Einrichtung Programm: Orientalische Lampen und Farben versetzen Sie in ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Diese Pizzeria besticht vor allem mit ihrem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.
Pizzeria Top 10 Berlin: Ein Vergleich
| Pizzeria | Bezirk | Besonderheit | Preisspanne Pizza (ca.) | Reservierung empfohlen |
|---|---|---|---|---|
| Trattoria Portofino | Friedrichshain | Hauchzarter Teig, Top-Bewertungen | Mittel | Ja |
| Papa Pane di Sorrento | Mitte | Original Steinofenpizza, modern | 9 € | Nein |
| Trattoria Piazza Rossa | Mitte | Gemütlich, riesige Pizzen | 6-10 € | Nein |
| L’Osteria | Charlottenburg | Riesige Pizzen, Industrie-Charme | Gehoben | Nein |
| 12 Apostel (Mitte) | Mitte | Historisches Ambiente, Steinofen | 7-13 € | Nein |
| Trattoria La Bruschetta | Friedrichshain | Familiär, exzellenter Service | Mittel | Nein |
| Ristorante Lungomare | Mitte | Große Pizzen, gemütlich, Wein | 10 € | Nein |
| 12 Apostel (Charlottenburg) | Charlottenburg | Gleichbleibende Qualität, Steinofen | 9 € | Nein |
| Fontana di Trevi | Mitte | Hauchdünne Pizzen, freundlich | Mittel | Nein |
| Ali Baba | Charlottenburg | Günstig, orientalisches Ambiente | Ab 5 € | Nein |
Friedrichshain: Ein Paradies für italienische Gaumenfreuden
Friedrichshain hat sich zu einem wahren Magneten für Touristen und Einheimische entwickelt, nicht zuletzt wegen seiner lebhaften Bar- und Clubszene rund um die Warschauer und Revaler Straße. Doch abseits des Nachtlebens beherbergt dieser Bezirk auch eine beeindruckende Dichte an exzellenten italienischen Restaurants, die es wert sind, erkundet zu werden.
Pomodorino & Saporito
Zwei Namen, eine gemeinsame Leidenschaft: die italienische Küche. Im Pomodorino begeistern Gäste die frischen, ovalen Pizzen, die sowohl klassische Beläge wie Champignons und Schinken als auch ausgefallenere Zutaten wie Auberginen, Büffelmozzarella oder Kartoffeln bieten. Wer eher Lust auf frische Pasta oder Salate hat, findet im Saporito, das sich unter demselben Dach befindet, das Richtige. Die offene Küche sorgt stets für einen verlockenden Duft und erlaubt es den Gästen, den Köchen bei der Zubereitung ihrer Speisen zuzusehen.

Il Ritrovo-Cucina Casalinga Popolare
Im Rennen um den Titel „Beste Pizza Berlins“ mischt auch das Il Ritrovo-Cucina Casalinga Popolare kräftig mit. Viele schätzen hier das besondere Ambiente, das eine Mischung aus italienischem Temperament und lebhafter Hektik versprüht – eben „typisch Italien“. Der Laden ist durchweg gut besucht, weshalb eine Reservierung nahezu Pflicht ist, um einen Platz zu ergattern. Eine besonders sympathische Geste: Nach Küchenschluss stellt das Team übrig gebliebene Pizza, Pasta und Co. vor die Tür, damit auch Bedürftige in den Genuss der italienischen Köstlichkeiten kommen können. Ein echtes Zeichen von Gastfreundschaft und Gemeinschaft.
Il Tinello
Das Tinello, zu Deutsch „Esszimmer“, empfängt seine Gäste in der Samariterstraße mit einer vielfältigen Speisekarte. Hier können Sie sich auf die „Empfehlungen des Hauses“ verlassen, wie eine Pizza mit Spinat und Gorgonzola oder Maccheroni mit Auberginen und Stracciatella in Thymian-Tomatensauce. Doch die Wahl liegt ganz bei Ihnen, ob ein einfaches Gericht oder ein ausgedehntes Drei-Gänge-Menü mit Vorspeise (z.B. Wild-Brokkoli mit Brot), hausgemachter Pizza oder Pasta als Hauptgang und einer Cassata (Eis aus Vanille, Schokolade und kandierten Früchten) zum Abschluss. All das genießen Sie in einer ruhigen, entspannten Atmosphäre. Das Restaurant steht auch für geschlossene Veranstaltungen mit bis zu 35 Gästen zur Verfügung.
Ristorante a Mano
Täglich ab 11:30 Uhr öffnet das Ristorante a Mano seine Türen und hält für seine Gäste stets Überraschungen bereit, denn die Speisekarte wechselt täglich. Genießen Sie eine Kartoffelcremesuppe mit Trüffelöl, hausgemachte Ravioli mit Steinpilzen oder ein Seezungenfilet in Hummersauce. Die zwölfseitige Weinkarte bietet eine beeindruckende Auswahl an Weiß-, Rosé- und Rotweinen, die perfekt zu den Gerichten passen. Obwohl das Ristorante a Mano bis Mitternacht geöffnet ist, empfiehlt sich eine Reservierung, da es besonders mittags und abends sehr gut besucht ist. Ein Ort für Liebhaber gehobener italienischer Küche.
Pizza Meyman
„Einfach und gut“ – das ist die Kochphilosophie der Pizzeria Meyman. Aus frischen Lebensmitteln zaubern die Betreiber Gerichte, die die Erwartungen erfüllen. Dazu gehören 35 verschiedene frische Pizzen aus dem Holzsteinofen, die zwischen fünf und acht Euro kosten. Darüber hinaus bietet das Meyman selbst hergestellte Pasta wie Spaghetti, Tagliatelle, Rigatoni, Tortellini oder Penne, die Nudelfans begeistern werden. Diverse Aufläufe, Reis- und Fleischgerichte runden die Speisekarte ab. Eine gute Auswahl an alkoholischen und alkohelfreien Getränken sorgt dafür, dass niemand durstig bleibt.
Trattoria Libau
Auch die Libauer Straße beherbergt einen Italiener, die Trattoria Libau, die mit exquisitem Essen und Trinken überzeugt. Besonders die Riesenpizzen aus dem Steinofen haben hier bereits viele Gäste begeistert. Die Zubereitung kann live in wenigen Minuten mitverfolgt werden. Lassen Sie sich nicht von der etwas rustikalen Einrichtung abschrecken; die italienische Familie, die den Laden betreibt, konzentriert sich voll und ganz auf die hohe Qualität der Gerichte. Und den Gästen? Schmeckt’s einfach.
Vineria Fraschetta
Versteckt in einer Ecke der Gabriel-Max-Straße, unweit des Boxhagener Platzes, liegt die Vineria Fraschetta. Dieses Restaurant verzaubert seine Gäste regelmäßig mit authentischen Speisen und Getränken, insbesondere mit Familienrezepten wie gefüllten Nudeln oder Pasta mit Trüffeln. Die Vineria Fraschetta gilt als einer der authentischsten Italiener Berlins, bei dem jedes Gericht stets neu zusammengestellt wird und sich die Speisekarte ständig ändert – Langeweile kommt hier nie auf. Beachten Sie jedoch: Knusprige Pizzen sucht man hier vergeblich. Da das Restaurant nur über etwa zehn Tische verfügt, ist eine Reservierung dringend empfohlen, um einen Platz zu sichern.
Pastapresti
Obwohl auf der offiziellen Webseite noch „Coming soon“ prangt, ist das italienische Restaurant Pastapresti längst in der Wühlischstraße zu Hause. Und es hält, was sein Name verspricht: Pasta, die schnellstmöglich auf dem Tisch landet. Probieren Sie die hausgemachte Bolognese oder einen Teller Pasta mit Zucchini und Rucola in Tomatensauce. Als Vorspeise gibt es zum Beispiel eine Rote-Bete-Creme-Suppe oder einen gemischten Salat mit Avocado und Feta. Für Fans von Süßspeisen lässt sich das Pastapresti-Team stets etwas Neues einfallen – wie wäre es mit hausgemachtem Schoko Panna Cotta oder Käsekuchen?
Was macht die "beste" Pizza aus?
Die Suche nach der "besten" Pizza ist subjektiv, doch es gibt einige Kriterien, die eine herausragende Pizza auszeichnen und die oft in den Top-Pizzerien Berlins zu finden sind:
- Der Teig: Er ist das Herzstück jeder Pizza. Idealerweise ist er dünn in der Mitte, mit einem luftigen, knusprigen und leicht verkohlten Rand (dem sogenannten Cornicione). Ein guter Teig ist lange fermentiert, leicht verdaulich und hat eine feine Textur.
- Die Soße: Eine einfache, aber hochwertige Tomatensauce aus reifen San-Marzano-Tomaten ist oft alles, was es braucht. Sie sollte frisch, nicht zu süß und nicht zu sauer sein.
- Die Beläge: Weniger ist oft mehr. Frische, qualitativ hochwertige Zutaten, die harmonisch miteinander kombiniert sind, machen den Unterschied. Ob klassischer Mozzarella, frisches Basilikum oder erlesener Schinken – die Qualität der einzelnen Komponenten zählt.
- Der Ofen: Ein traditioneller Steinofen oder Holzofen, der extrem hohe Temperaturen erreicht, ist entscheidend für die perfekte Kruste und das schnelle Garen der Pizza. Dies verleiht der Pizza ihren charakteristischen Geschmack und die besondere Textur.
- Authentizität und Innovation: Während viele die klassische neapolitanische Pizza lieben, trauen sich einige Pizzerien auch an innovative Kreationen heran, wie die eingangs erwähnte Weihnachtspizza. Wichtig ist, dass die Qualität und der Geschmack stimmen, egal wie ausgefallen die Beläge sind.
- Atmosphäre und Service: Auch wenn der Geschmack im Vordergrund steht, tragen das Ambiente und der Service maßgeblich zum Gesamterlebnis bei. Eine einladende Umgebung und freundliches Personal können einen Besuch unvergesslich machen.
Häufig gestellte Fragen zur Pizza in Berlin
- Was ist eine typisch neapolitanische Pizza?
- Eine neapolitanische Pizza zeichnet sich durch ihren dünnen Boden, den hohen, luftigen und leicht angekohlten Rand (Cornicione), die kurze Backzeit bei sehr hohen Temperaturen im Holzofen und die Verwendung weniger, aber hochwertiger Zutaten (San-Marzano-Tomaten, Mozzarella di Bufala, Basilikum, Olivenöl) aus. Sie ist oft leicht feucht in der Mitte.
- Warum ist der Steinofen so wichtig für die Pizza?
- Ein Steinofen, insbesondere ein Holzofen, erreicht sehr hohe Temperaturen (bis zu 500°C), die für die extrem kurze Backzeit (oft nur 60-90 Sekunden) einer echten italienischen Pizza entscheidend sind. Diese Hitze sorgt für einen schnell aufsteigenden Teig, eine knusprige Kruste und einen saftigen Belag, ohne dass die Pizza austrocknet.
- Gibt es in Berlin auch vegane oder glutenfreie Pizza-Optionen?
- Ja, viele Pizzerien in Berlin, besonders die moderneren oder jene, die auf spezielle Ernährungsbedürfnisse eingehen, bieten mittlerweile vegane Käsealternativen und pflanzliche Beläge an. Auch glutenfreie Pizzateige sind in einigen Restaurants auf Anfrage erhältlich, wobei es ratsam ist, dies vorab zu klären, da nicht jede Pizzeria diese Option anbietet.
- Wie erkenne ich eine gute Pizzeria in Berlin?
- Achten Sie auf frische Zutaten, einen gut sichtbaren Steinofen (falls vorhanden), die Erwähnung von San-Marzano-Tomaten oder Mozzarella di Bufala. Ein gutes Zeichen ist auch, wenn der Teig lange fermentiert ist und der Rand der Pizza schön aufgegangen und leicht gebräunt ist. Mundpropaganda und Online-Bewertungen (wie auf TripAdvisor) sind ebenfalls gute Indikatoren.
- Welche ausgefallenen Pizzabeläge kann man in Berlin finden?
- Neben den Klassikern gibt es in Berlin Pizzerien, die sehr kreativ werden. Von Pizzen mit Trüffel, Birne und Gorgonzola bis hin zu saisonalen Spezialitäten wie der "Weihnachtspizza" mit Ente und Rotkohl ist alles dabei. Viele Restaurants bieten auch Tagespizzen mit besonderen regionalen oder saisonalen Zutaten an.
Ihr persönlicher Pizza-Favorit in Berlin
Die Suche nach der besten Pizza in Berlin ist eine persönliche Reise, die von Entdeckungen und Genuss geprägt ist. Ob Sie die traditionelle neapolitanische Pizza bevorzugen, die riesigen Kreationen der L’Osteria oder das einzigartige Ambiente der 12 Apostel – Berlin hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Die Stadt ist ein Schmelztiegel der Kulturen und das spiegelt sich auch in ihrer vielfältigen Pizzalandschaft wider. Lassen Sie sich von den Empfehlungen inspirieren, aber scheuen Sie sich nicht, auch eigene Wege zu gehen und neue Pizzerien zu entdecken. Denn am Ende ist die beste Pizza immer die, die Ihnen persönlich am besten schmeckt und die Sie mit Freunden und Familie genießen können. Guten Appetit!
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