Was gibt es in Brigittenau zu sehen?

Pizza-Genuss in Brigittenau: Ein Wiener Geheimtipp

02/04/2020

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Brigittenau, der 20. Wiener Gemeindebezirk, mag auf den ersten Blick wie ein ruhigerer Stadtteil wirken, doch seine kulinarische Landschaft ist überraschend reichhaltig und vielfältig. Von traditioneller Wiener Hausmannskost bis hin zu exotischen Streetfood-Erlebnissen – hier findet sich für jeden Geschmack das Passende. Inmitten dieser bunten Mischung nimmt ein Gericht einen besonderen Platz ein, das weltweit geliebt wird und auch in Brigittenau seine Liebhaber gefunden hat: die Pizza. Doch was macht eine wirklich gute Pizza aus, und wie navigiert man durch das Angebot, um die perfekte Scheibe zu finden, die den Gaumen verzaubert?

Inhaltsverzeichnis

Brigittenau: Ein Schmelztiegel der Aromen

Der 20. Bezirk Wiens, Brigittenau, ist bekannt für seine lebendige Atmosphäre und seine Mischung aus Alt und Neu. Diese Dynamik spiegelt sich auch in seiner Gastronomieszene wider. Hier finden sich gemütliche Nachbarschaftsbistros wie die Rosebar Centrala, die mit ihrer urbanen osteuropäisch-orientalischen Küche und einer coolen Weinkarte begeistert. Wer es traditioneller mag, wird im Gasthaus Kopp fündig, das für seine legendären Schnitzel und riesigen Portionen bekannt ist. Auch der Zwischenbrückenwirt bietet ambitionierte Wirtshausküche mit einer feinen Auswahl österreichischer Weine. Für Liebhaber asiatischer Aromen gibt es das Xian mit chinesischem und indischem Streetfood oder das Quo Ching mit indonesischen und chinesischen Speisen. Sogar ein Haubenrestaurant wie Mraz & Sohn, das kreative Küche auf Topniveau in entspannter Fine-Dining-Atmosphäre bietet, hat hier seinen Platz gefunden. Diese Vielfalt ist es, die Brigittenau zu einem spannenden Ziel für Feinschmecker macht, die auf der Suche nach authentischen Geschmackserlebnissen sind – und oft auch nach einer hervorragenden Pizza.

Die Kunst der Pizza: Mehr als nur ein Gericht

Die Pizza ist weit mehr als nur ein belegter Fladenbrot; sie ist ein kulturelles Phänomen, ein Symbol italienischer Kochkunst und ein Gericht, das Menschen auf der ganzen Welt verbindet. Ihre Ursprünge reichen weit zurück, doch die moderne Pizza, wie wir sie kennen, hat ihren Ursprung in Neapel. Dort entwickelte sich die einfache Pizza Margherita zu einem Meisterwerk der Schlichtheit: Tomaten, Mozzarella und Basilikum – die Farben der italienischen Flagge. Doch die Welt der Pizza ist unglaublich vielfältig. Es gibt die dünne, knusprige römische Pizza, die robustere, oft rechteckige Pizza al taglio, die New York Style Pizza mit ihrem charakteristischen, faltbaren Teig und unzählige regionale Variationen. Jede Stilrichtung hat ihre Eigenheiten, ihre spezifische Zubereitung und ihre treuen Anhänger. Was sie alle verbindet, ist die Freude am Teilen und am Genuss. Die globale Popularität der Pizza ist ein Beweis für ihre Anpassungsfähigkeit und ihren unwiderstehlichen Geschmack, der von einfachen, reinen Aromen bis hin zu komplexen, kreativen Kombinationen reicht.

Was macht eine gute Pizza aus?

Die Suche nach der perfekten Pizza beginnt oft mit dem Teig. Ein guter Pizzateig ist das Herzstück: Er sollte außen knusprig und innen luftig sein, mit einer leichten Säure, die durch eine lange Gehzeit und eine sorgfältige Fermentation entsteht. Die Wahl des Mehls, die Hydration und die Ruhezeit sind entscheidend für die Textur und den Geschmack des Teigs. Die Qualität der Zutaten ist ebenso entscheidend. San Marzano Tomaten für die Soße, echter Mozzarella (idealerweise Fior di Latte oder Büffelmozzarella), frisches Basilikum und hochwertiges Olivenöl sind die Eckpfeiler einer authentischen Pizza. Es geht um die Qualität und die Frische jedes einzelnen Elements. Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Ofen. Traditionell wird Pizza in einem Holzofen bei sehr hohen Temperaturen (bis zu 480°C) gebacken. Diese extreme Hitze sorgt dafür, dass die Pizza in nur 60 bis 90 Sekunden gar ist, dabei einen charakteristischen 'Leopardenmuster'-Rand (den sogenannten 'Cornicione') entwickelt und die Aromen der Zutaten optimal zur Geltung kommen. Das Zusammenspiel dieser Elemente – Teig, Zutaten und Backmethode – bestimmt die wahre Qualität einer Pizza. Es ist die Balance, die zählt, nicht die Menge der Beläge. Eine wirklich gute Pizza ist leicht verdaulich, aromatisch und hinterlässt ein Gefühl von Zufriedenheit, nicht von Schwere.

Pizza in Brigittenau finden: Tipps für Liebhaber

Obwohl die bereitgestellten Informationen keine spezifischen Pizzerien in Brigittenau nennen, lässt die allgemeine kulinarische Vielfalt des Bezirks darauf schließen, dass auch Liebhaber der italienischen Küche hier fündig werden können. Um eine wirklich gute Pizzeria zu entdecken, sollten Sie auf einige Merkmale achten. Suchen Sie nach Lokalen, die einen Holzofen verwenden – oft ein Zeichen für Authentizität und Qualität. Achten Sie auf die Herkunft der Zutaten; frische, hochwertige Produkte sind unerlässlich. Ein Blick auf die Speisekarte kann ebenfalls Aufschluss geben: Konzentriert sich das Angebot auf wenige, klassische Pizzen, ist das oft ein gutes Zeichen, da dies auf eine Spezialisierung hindeutet. Fragen Sie Einheimische nach ihren Empfehlungen, denn oft verbergen sich die besten Pizzerien abseits der Hauptstraßen in kleinen, unauffälligen Lokalen, die von Mundpropaganda leben. Und vergessen Sie nicht, dass auch kleinere Imbisse oder Cafés, die sich auf bestimmte Spezialitäten konzentrieren, wie das Abu Elabed mit seinem erstklassigen Shawarma oder das Heisse Eck mit Wiener Würsteln, die kulinarische Landschaft bereichern und zeigen, wie vielfältig der Genuss im 20. Bezirk sein kann. Manchmal überraschen auch Lokale, die primär andere Küchen anbieten, mit einer hervorragenden Pizza als Ergänzung zu ihrem Hauptangebot. Die Brigittenau lädt zum Entdecken ein, und mit ein wenig Recherche und Experimentierfreude können Sie hier Ihre neue Lieblingspizza finden.

Jenseits der Pizza: Kulinarische Vielfalt in Brigittenau

Während die Pizza zweifellos ein Highlight der internationalen Küche ist, bietet Brigittenau eine breite Palette weiterer kulinarischer Erlebnisse, die es zu entdecken lohnt. Das Gasthaus Haller zum Beispiel serviert neben Hausmannskost auch ungarische Spezialitäten, und der Brigittenauer Stadl ist ein Geheimtipp für Biergarten-Liebhaber mit deftiger Hausmannskost und einem großen Kinderspielplatz. Wer eine leichtere, bewusstere Küche bevorzugt, findet im Naturkost Liola nicht nur Bio-Produkte und hausgerösteten Kaffee, sondern auch kleine Speisen, Frühstück und hausgemachte Mehlspeisen. Für den schnellen Hunger gibt es authentische Streetfood-Optionen wie den Diwan mit Hühner- und Kalbskebap vom Holzkohlengrill. Die Vielfalt reicht bis hin zu eleganten Optionen wie le petit jeudi, das französisch inspiriertes Gourmet-Frühstück und exklusive Dinner anbietet. Das Café Frame wiederum bietet eine einzigartige Mischung aus Café, Galerie und Event-Location, wo man bei einem guten Kaffee oder Trumer Bier kulturelle Veranstaltungen genießen kann. Diese breite Auswahl macht Brigittenau zu einem Bezirk, in dem man sich kulinarisch auf eine echte Entdeckungsreise begeben kann, immer mit der Möglichkeit, zwischendurch eine hervorragende Pizza zu genießen und die Vielfalt des 20. Bezirks in vollen Zügen auszukosten.

Vergleich: Neapolitanische vs. Römische Pizza

MerkmalNeapolitanische PizzaRömische Pizza
TeigWeich, elastisch, luftiger und dicker Rand (Cornicione)Dünn, knusprig, flacherer Rand
BackzeitSehr kurz (60-90 Sekunden) bei hoher Temperatur (ca. 480°C)Länger (2-4 Minuten) bei etwas geringerer Temperatur (ca. 350-400°C)
FormRund, oft leicht unregelmäßigRund oder auch rechteckig (Pizza al taglio)
BelagMinimalistisch, hochwertige Zutaten (z.B. Margherita: Tomaten, Mozzarella, Basilikum)Vielfältiger, oft reichhaltiger belegt
TexturWeich, zäh, leicht feucht in der MitteKnusprig, fester

Häufig gestellte Fragen zur Pizza in Wien

Die Pizza ist ein beliebtes Gericht, und viele Fragen tauchen auf, wenn es um die Wahl der richtigen Pizzeria oder die Besonderheiten dieses Klassikers geht. Hier beantworten wir einige der häufigsten Fragen:

Was ist der Unterschied zwischen Fior di Latte und Büffelmozzarella?

Beide sind hochwertige Mozzarella-Sorten, die auf Pizza verwendet werden. Fior di Latte wird aus Kuhmilch hergestellt, hat einen milderen Geschmack und eine festere Textur. Büffelmozzarella (Mozzarella di Bufala) wird aus Büffelmilch gewonnen, ist cremiger, hat einen intensiveren Geschmack und schmilzt auf der Pizza noch weicher.

Kann man in Brigittenau auch vegane Pizza finden?

Obwohl die spezifischen Lokale nicht gelistet sind, bieten immer mehr Restaurants, insbesondere jene mit internationaler Ausrichtung, auch vegane Optionen an. Es lohnt sich, bei den lokalen Pizzerien nachzufragen, ob sie Käsealternativen oder rein pflanzliche Beläge anbieten. Die wachsende Nachfrage nach veganen Gerichten macht es wahrscheinlich, dass Sie fündig werden.

Ist Pizza gesund?

Die Gesundheitsaspekte der Pizza hängen stark von den Zutaten und der Zubereitung ab. Eine Pizza mit frischen, hochwertigen Zutaten wie viel Gemüse, magerem Eiweiß und einem gut fermentierten Teig kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Stark verarbeitete Beläge, zu viel Käse und fettige Soßen können den Kaloriengehalt erhöhen. Die goldene Regel ist: Qualität vor Quantität und frische Zutaten bevorzugen.

Was bedeutet „Schanigarten“ in Wien?

Ein „Schanigarten“ ist eine typisch wienerische Bezeichnung für einen Gastgarten oder eine Außenterrasse, die sich auf öffentlichem Grund befindet, meist auf dem Gehsteig vor dem Lokal. Viele der in Brigittenau genannten Lokale, wie die Rosebar Centrala, Rakete oder der Zwischenbrückenwirt, verfügen über solche Schanigärten, die besonders in den wärmeren Monaten zum Verweilen einladen und das urbane Flair Wiens unterstreichen.

Warum ist der Holzofen so wichtig für die Pizza?

Der Holzofen erreicht extrem hohe Temperaturen, die für die traditionelle neapolitanische Pizza unerlässlich sind. Die Hitze bewirkt, dass der Teig schnell aufgeht und Blasen bildet, wodurch der charakteristische, luftige und leicht verkohlte Rand entsteht. Gleichzeitig garen die Beläge sehr schnell, behalten ihre Frische und die natürlichen Aromen werden intensiviert. Ein elektrischer Ofen kann diese Effekte oft nicht in gleichem Maße erzielen.

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