27/10/2022
Die Welt der Pizza ist riesig und vielfältig, doch nur wenige Kreationen sind so unverwechselbar und ikonisch wie die Chicago Deep Dish Pizza. Sie ist mehr als nur ein Gericht; sie ist ein Erlebnis, ein Stück amerikanischer Esskultur, das Herz und Seele gleichermaßen nährt. Anders als ihre dünnen, knusprigen Cousins ist die Deep Dish Pizza ein wahrhaft herzhafter Kuchen, der mit Schichten von reichhaltigem Käse, einer aromatischen Tomatensoße und einer Fülle von Belägen gefüllt ist, alles gebacken in einer tiefen Pfanne, die ihr ihren Namen gibt. Wenn Sie dachten, Sie kennen Pizza, dann bereiten Sie sich darauf vor, neu definiert zu werden.

Die Chicago Deep Dish Pizza ist bekannt für ihren charakteristischen, dicken, fast schon kuchenähnlichen Teig, der eine goldbraune, knusprige Textur annimmt. Doch das ist nur der Anfang. Im Inneren verbirgt sich eine wahre Geschmacksexplosion: Der Käse wird direkt auf den Teig gelegt, gefolgt von der würzigen Tomatensoße und den gewünschten Toppings. Diese umgekehrte Schichtung ist entscheidend, da sie verhindert, dass der Käse während der langen Backzeit verbrennt und die Feuchtigkeit der Soße den Teig durchnässt. Das Ergebnis ist eine Pizza, die so reichhaltig und sättigend ist, dass ein einziges Stück oft schon ausreicht, um satt zu werden. Begleiten Sie uns auf eine Reise in die Welt dieser außergewöhnlichen Pizza und lernen Sie, wie Sie dieses Stück Chicagoer Tradition direkt in Ihrer eigenen Küche zubereiten können.
- Die Wurzeln einer Legende: Die Geschichte der Chicago Deep Dish Pizza
- Was macht eine echte Chicago Deep Dish Pizza aus? Die Besonderheiten
- Das Geheimnis der hausgemachten Chicago Deep Dish Pizza: Ein Rezept
- Häufig gestellte Fragen zur Chicago Deep Dish Pizza
- Was ist der Hauptunterschied zwischen Chicago Deep Dish und New York-Style Pizza?
- Warum wird die Soße auf den Käse gelegt und nicht darunter?
- Kann ich für die Deep Dish Pizza auch fertigen Pizzateig verwenden?
- Ist Deep Dish Pizza sehr schwer zuzubereiten?
- Kann ich die Pizza im Voraus zubereiten oder einfrieren?
- Aufbewahrung und Aufwärmen
Die Wurzeln einer Legende: Die Geschichte der Chicago Deep Dish Pizza
Die Geburtsstunde der Chicago-Style „Deep-Dish“-Pizza wird allgemein auf das Jahr 1943 datiert, und zwar in der berühmten Pizzeria Uno in Chicago. Die Ehre der Erfindung wird meist Ike Sewell zugeschrieben, einem ehemaligen Footballstar der University of Texas und Gründer von Uno’s. Doch wie so oft bei kulinarischen Legenden gibt es auch hier eine alternative Geschichte. Ein Artikel aus dem Chicago Daily News aus dem Jahr 1956 behauptet, dass Rudy Malnati, der ursprüngliche Pizzabäcker von Uno’s, das Rezept entwickelte. Unabhängig davon, wer genau die erste Deep Dish Pizza aus dem Ofen zog, ist klar, dass sie schnell zu einem festen Bestandteil der Chicagoer Gastronomieszene wurde und bis heute eine der bekanntesten Spezialitäten der Stadt ist.
Seit ihrer Einführung hat sich die Chicago-Style Deep Dish Pizza in Dutzenden von Pizzerien im gesamten Chicagoer Raum verbreitet. Jede dieser Pizzerien hat ihren eigenen, unverwechselbaren Touch und trägt dazu bei, die Vielfalt und den Ruf dieser einzigartigen Pizza zu wahren. Zu den bekanntesten und beliebtesten Adressen, an denen man eine authentische Deep Dish Pizza genießen kann, gehören:
- Pizzeria Uno (und Due)
- Buona Beef
- Aurelio’s Pizza
- Rosati’s
- Lou Malnati’s (von Rudy Malnatis Sohn gegründet)
- Nancy’s Pizza
- Giordano’s
- Gino’s East
- Edwardo’s Natural Pizza
Diese Pizzerien sind zu Pilgerstätten für Pizzaliebhaber aus aller Welt geworden, die die wahre Chicago Deep Dish erleben möchten. Und das Beste daran? Dank unseres Rezepts können Sie diesen einzigartigen Geschmack jetzt auch bequem zu Hause genießen.
Was macht eine echte Chicago Deep Dish Pizza aus? Die Besonderheiten
Die Chicago Deep Dish Pizza unterscheidet sich grundlegend von anderen Pizzastilen durch mehrere Schlüsselmerkmale, die sie zu einem unvergleichlichen Genuss machen:
Der Teig: Dick, buttrig und blättrig
Das Herzstück jeder Deep Dish Pizza ist zweifellos ihr Teig. Er ist wesentlich dicker als bei einer traditionellen Pizza und wird in einer tiefen, runden Pfanne gebacken, die oft an eine Kuchenform erinnert. Eine Besonderheit dieses Teigs ist die Verwendung von Maismehl, das ihm nicht nur eine leichte gelbe Farbe verleiht, sondern auch eine feine, körnige Textur und einen subtilen Geschmack, der perfekt zur Fülle der Füllung passt. Doch das wahre Geheimnis seiner blättrigen Textur und seines reichen, buttrigen Geschmacks liegt in einem speziellen Prozess, der als Laminierung bekannt ist. Ähnlich wie bei Croissants wird hier weiche Butter in den ausgerollten Teig eingearbeitet und dieser dann gefaltet und erneut ausgerollt. Dieser Vorgang erzeugt unzählige dünne Schichten, die beim Backen unglaublich zart und knusprig werden.

Die Schichtung: Käse zuerst, dann Soße
Eine weitere Besonderheit der Deep Dish Pizza ist die Reihenfolge der Beläge. Im Gegensatz zu den meisten Pizzen, bei denen die Soße direkt auf den Teig kommt, wird bei der Deep Dish zuerst eine großzügige Käse-Schicht direkt auf den Teig gelegt. Meistens handelt es sich dabei um geriebenen Mozzarella, oft in beeindruckenden Mengen. Über diesen Käse wird dann die Tomatensoße gegeben, gefolgt von weiteren Belägen wie Wurst, Peperoni, Pilzen oder Paprika und zum Schluss eine Prise Parmesan. Diese umgekehrte Schichtung hat einen praktischen Grund: Der Käse bildet eine Barriere, die verhindert, dass die Feuchtigkeit der Tomatensoße den Teig durchweicht und ihn matschig macht. Gleichzeitig schützt die Soße den Käse davor, während der langen Backzeit zu verbrennen.
Die Tomatensoße: Herzhaft und frisch
Die Tomatensoße für eine Deep Dish Pizza ist typischerweise reichhaltig, dickflüssig und oft etwas stückiger als bei anderen Pizzen. Sie wird meist aus zerdrückten Tomaten hergestellt und mit Knoblauch, Zwiebeln, Oregano und frischem Basilikum aromatisiert. Die Soße wird nicht zu stark reduziert, um ihre Frische und Süße zu bewahren, die einen wunderbaren Kontrast zu den salzigen und reichen Käse- und Fleischbelägen bildet.
Die Backweise: Tief und langsam
Da die Deep Dish Pizza so dick ist, erfordert sie eine längere Backzeit bei moderateren Temperaturen als eine dünne Pizza. Sie wird in einer speziellen tiefen Pfanne gebacken, die dem Teig erlaubt, an den Seiten hochzusteigen und eine Art „Kuchenrand“ zu bilden. Das Ergebnis ist eine Pizza, die eher an einen herzhaften Auflauf oder Kuchen erinnert, mit einem hohen Rand, der alle Zutaten sicher umschließt.
Das Geheimnis der hausgemachten Chicago Deep Dish Pizza: Ein Rezept
Bereit, Ihr Zuhause in eine authentische Chicagoer Pizzeria zu verwandeln? Mit unserem detaillierten Rezept können Sie die legendäre Deep Dish Pizza ganz einfach selbst zubereiten. Es mag auf den ersten Blick komplex erscheinen, aber die Schritte sind gut zu befolgen und das Ergebnis ist jede Mühe wert. Dieses Rezept ist darauf ausgelegt, Ihnen den Geschmack zu liefern, als käme es direkt aus einem der traditionellen Chicagoer Pizza-Lokale.
Vorbereitungszeit: 1 Stunde
Aktive Arbeitszeit: 1 Stunde
Ruhezeit: 2 Stunden
Gesamtzeit: 4 Stunden
Zutaten
Für den Teig:
- 360 g (1 1/2 Tassen + 2 EL) Allzweckmehl
- 35 g (1/4 Tasse) Gelbes Maismehl
- 3/4 Teelöffel Salz
- 1 Teelöffel Zucker
- 1 1/8 Teelöffel Instant-Hefe
- 150 ml (1/2 Tasse + 2 EL) Wasser, raumtemperatur
- 22 g (1 1/2 EL) Ungesalzene Butter, geschmolzen
- 1 Teelöffel Olivenöl
- 30 g (2 EL) Ungesalzene Butter, weich (für die Laminierung)
Für die Soße:
- 15 g (1 EL) Ungesalzene Butter
- 2 EL geriebene Zwiebel
- Eine Prise getrockneter Oregano
- 1/4 Teelöffel Salz
- 1 Knoblauchzehe, gehackt oder gepresst
- 1 Dose (410 g) Zerdrückte Tomaten
- Eine Prise Zucker
- 2 EL frische Basilikumblätter, grob gehackt
- 1 1/2 Teelöffel natives Olivenöl extra
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Zum Belegen und Montieren:
- 2 EL Olivenöl (für die Form)
- 225 g (ca. 2 Tassen) Mozzarella, gerieben
- 7 g (ca. 2 EL) Parmesan, gerieben
- Optionale Beläge: Peperoni, italienische Wurst (gebraten), Pilze, Paprika
Anleitung
1. Den Teig zubereiten:
- Trockene Zutaten mischen: In der Schüssel einer Küchenmaschine mit Knethaken Mehl, Maismehl, Salz, Zucker und Instant-Hefe bei niedriger Geschwindigkeit vermischen, bis alles gut verbunden ist (ca. 1 Minute).
- Flüssigkeiten hinzufügen: Wasser und geschmolzene Butter hinzufügen. Weiter bei niedriger Geschwindigkeit mischen, bis alles vollständig eingearbeitet ist (1-2 Minuten). Gelegentlich die Seiten und den Boden der Schüssel abkratzen.
- Kneten: Die Geschwindigkeit auf mittelniedrig erhöhen und kneten, bis der Teig glänzend und glatt ist und sich von den Seiten der Schüssel löst (4-5 Minuten).
- Erster Aufstieg: Eine mittelgroße Schüssel mit 1 Teelöffel Olivenöl einfetten. Den Teig in die Schüssel geben und einmal wenden, um ihn mit Öl zu überziehen. Fest mit Frischhaltefolie abdecken und bei Raumtemperatur ca. 45-60 Minuten gehen lassen, bis er sich fast verdoppelt hat. Während der Teig geht, bereiten Sie die Soße vor.
2. Die Soße zubereiten:
- Butter schmelzen: Butter in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen.
- Zwiebel anbraten: Zwiebel, Oregano und Salz hinzufügen. Gelegentlich rühren, bis die Flüssigkeit verdunstet und die Zwiebel goldbraun ist (ca. 5 Minuten).
- Knoblauch hinzufügen: Knoblauch hinzufügen und nur etwa 30 Sekunden lang kochen, bis er duftet.
- Tomaten hinzufügen: Zerdrückte Tomaten und Zucker einrühren. Die Hitze auf mittelhoch erhöhen.
- Köcheln lassen: Die Mischung zum Köcheln bringen, dann die Hitze auf mittelniedrig reduzieren und weiter köcheln lassen, bis sie auf etwa 300 ml reduziert ist (ca. 25 Minuten).
- Aromatische Zugaben: Hitze ausschalten. Basilikum und Olivenöl einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3. Den Teig laminieren (für die blättrige Textur):
- Teig ausrollen: Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem Rechteck von ca. 20 x 15 cm ausrollen.
- Butter verteilen: Die weiche Butter mit einem Spatel gleichmäßig auf der Oberfläche des Teigs verteilen, dabei einen 1,5 cm breiten Rand lassen.
- Rollen: Von der kurzen Seite her den Teig zu einem festen Zylinder aufrollen.
- Flachdrücken: Mit der Nahtseite nach unten den Zylinder zu einem 23 x 5 cm großen Rechteck flachdrücken.
- Falten: Den Teig wie einen Geschäftsbrief in Drittel falten. Die Nähte fest zusammendrücken, um eine Kugel zu formen.
- Zweiter Aufstieg: In die geölte Schüssel zurückgeben. Fest mit Frischhaltefolie abdecken. Im Kühlschrank ca. 40-50 Minuten gehen lassen, bis er sich fast verdoppelt hat.
4. Die Pizza zusammenstellen und backen:
- Ofen vorheizen: Den Ofen auf 220°C (425°F) vorheizen. Eine 23 cm runde Kuchenform oder Springform mit 2 Esslöffeln Olivenöl einfetten.
- Teig ausrollen und in die Form legen: Den Teigball auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einer ca. 33 cm großen Scheibe ausrollen, etwa 0,6 cm dick. Den Teig vorsichtig in die vorbereitete Form heben. Den Teig leicht in die Form drücken, dabei die Ecken ausfüllen und ihn etwa 2,5 cm an den Seiten hochdrücken. Wenn der Teig sich sträubt, lassen Sie ihn 5 Minuten ruhen, bevor Sie es erneut versuchen.
- Beläge schichten: Zuerst den geriebenen Mozzarella gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Dann die vorbereitete Tomatensoße über den Käse geben. Die optionalen Beläge (Wurst, Peperoni, etc.) darüber verteilen. Zum Schluss den geriebenen Parmesan über alles streuen.
- Backen: Backen, bis der Rand goldbraun ist und die Füllung blubbert (20-30 Minuten).
- Ruhen lassen und servieren: Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten ruhen lassen, bevor Sie die Pizza anschneiden und servieren. Dies ist wichtig, damit sich die Füllung setzt und die Pizza beim Schneiden nicht auseinanderfällt.
Tipps für die perfekte Deep Dish Pizza
- Die Laminierung ist entscheidend: Scheuen Sie sich nicht vor diesem Schritt. Er ist der Schlüssel zu der einzigartigen blättrigen und knusprigen Kruste, die die Chicago Deep Dish Pizza so besonders macht.
- Qualität der Zutaten: Verwenden Sie hochwertige Tomaten für die Soße und guten Mozzarella. Das macht einen großen Unterschied im Geschmack.
- Die richtige Pfanne: Eine tiefe Kuchenform oder Springform ist ideal. Achten Sie darauf, sie gut zu ölen, um ein Ankleben zu verhindern.
- Geduld bei der Ruhezeit: Lassen Sie dem Teig genügend Zeit zum Gehen. Eile führt hier nicht zum besten Ergebnis.
- Anpassbare Beläge: Experimentieren Sie mit Ihren Lieblingsbelägen! Ob nur Käse, vegetarisch mit viel Gemüse oder klassisch mit Wurst und Peperoni – die Deep Dish Pizza bietet viel Raum für Kreativität.
Hier ist eine Tabelle, die die Funktion der Schlüsselzutaten verdeutlicht:
| Zutat | Funktion in der Deep Dish Pizza |
|---|---|
| Allzweckmehl | Basis für die Teigstruktur und Volumen |
| Gelbes Maismehl | Verleiht dem Teig eine charakteristische körnige Textur und Knusprigkeit, verhindert Kleben |
| Instant-Hefe | Treibmittel, lässt den Teig aufgehen und macht ihn luftig |
| Butter (geschmolzen) | Fügt dem Teig Reichtum und Zartheit hinzu |
| Butter (weich, für Laminierung) | Erzeugt die einzigartige blättrige, schichtige Kruste |
| Zerdrückte Tomaten | Bilden die herzhafte, fruchtige Basis der Soße |
| Mozzarella | Die Hauptkäseschicht, die schmilzt und eine cremige, dehnbare Textur bildet |
| Parmesan | Fügt eine zusätzliche Schicht salzigen, nussigen Geschmacks hinzu |
| Olivenöl | Verhindert Kleben in der Form und fügt dem Teig subtile Aromen hinzu |
| Zwiebel, Knoblauch, Oregano, Basilikum | Aromatische Basis für die würzige Tomatensoße |
Häufig gestellte Fragen zur Chicago Deep Dish Pizza
Was ist der Hauptunterschied zwischen Chicago Deep Dish und New York-Style Pizza?
Der Hauptunterschied liegt in der Dicke des Teigs und der Art des Backens. New York-Style Pizza hat einen dünnen, flexiblen Teig, der oft von Hand geworfen wird und schnell bei sehr hohen Temperaturen gebacken wird. Sie ist dazu gedacht, gefaltet und aus der Hand gegessen zu werden. Chicago Deep Dish hingegen hat einen sehr dicken, buttrigen und oft blättrigen Teig, der in einer tiefen Pfanne gebacken wird und eher einem Auflauf oder Kuchen ähnelt. Sie wird mit Gabel und Messer gegessen und ist viel sättigender.

Warum wird die Soße auf den Käse gelegt und nicht darunter?
Diese umgekehrte Schichtung ist entscheidend für die Deep Dish Pizza. Der Käse, der direkt auf den Teig gelegt wird, bildet eine Barriere, die verhindert, dass die Feuchtigkeit aus der Tomatensoße den Teig durchnässt und matschig macht. Gleichzeitig schützt die darüber liegende Soße den Käse davor, während der langen Backzeit bei hohen Temperaturen zu verbrennen oder zu hart zu werden.
Kann ich für die Deep Dish Pizza auch fertigen Pizzateig verwenden?
Technisch gesehen ja, aber es wird nicht das gleiche Ergebnis liefern. Der charakteristische blättrige und buttrige Teig der Chicago Deep Dish Pizza erfordert die spezielle Laminierung, die in unserem Rezept beschrieben ist. Ein fertiger Pizzateig ist in der Regel dünner und hat nicht die gleiche Textur oder den gleichen Geschmack. Wenn Sie jedoch Zeit sparen möchten und mit einem weniger authentischen Ergebnis zufrieden sind, können Sie eine ausreichend große Menge Fertigteig verwenden und ihn in die tiefe Pfanne drücken.
Ist Deep Dish Pizza sehr schwer zuzubereiten?
Sie erfordert etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit als eine normale Pizza, insbesondere aufgrund der Laminierung des Teigs und der längeren Backzeit. Die Schritte sind jedoch nicht kompliziert und gut zu befolgen. Mit ein wenig Geduld und den richtigen Zutaten ist es absolut machbar, eine köstliche Deep Dish Pizza zu Hause zuzubereiten.
Kann ich die Pizza im Voraus zubereiten oder einfrieren?
Sie können den Teig im Voraus zubereiten und im Kühlschrank (nach dem ersten Aufgehen) für bis zu 24 Stunden lagern. Die fertig montierte, aber ungebackene Pizza könnte man kurz einfrieren, aber das Backen aus dem gefrorenen Zustand kann die Kruste beeinträchtigen. Am besten ist es, die Pizza frisch zu backen. Gebackene Reste lassen sich jedoch gut aufbewahren und aufwärmen.
Aufbewahrung und Aufwärmen
Die Chicago Deep Dish Pizza schmeckt am besten frisch aus dem Ofen, aber Reste sind ebenfalls ein Genuss und lassen sich gut aufbewahren:
- Im Kühlschrank: Bewahren Sie übrig gebliebene Stücke in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Sie halten sich dort bis zu 5 Tage.
- Aufwärmen: Zum Aufwärmen gibt es zwei gängige Methoden:
- Mikrowelle: Ein einzelnes Stück lässt sich in der Mikrowelle in 1-2 Minuten schnell aufwärmen. Beachten Sie, dass der Teig dabei etwas weicher werden kann.
- Ofen: Für die beste Textur empfehlen wir das Aufwärmen im Ofen. Heizen Sie den Ofen auf etwa 230°C (450°F) vor und backen Sie die Pizzastücke für etwa 10 Minuten, bis der Käse wieder blubbert und der Boden knusprig ist.
Die Chicago Deep Dish Pizza ist ein wahres Meisterwerk der Pizzakunst, eine Hommage an Üppigkeit und Geschmack. Sie mag Zeit und ein wenig Hingabe erfordern, doch das Endergebnis – eine herzhafte, buttrige, käse- und soßenreiche Kreation – ist unvergleichlich und wird Sie und Ihre Familie begeistern. Tauchen Sie ein in dieses kulinarische Abenteuer und erleben Sie ein Stück Chicago in Ihrer eigenen Küche!
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