How do you make a pizza Diavola?

Pizza Diavola: Das feurige Geschmackserlebnis

16/12/2010

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Die Pizza Diavola, übersetzt die „Teufelspizza“, ist eine wahrhaft teuflisch gute Kreation und zählt zu den persönlichen Favoriten vieler Pizzaliebhaber weltweit. Wenn Sie die feurige Hitze und kräftige Chili-Aromen lieben, dann wird dieses Pizza-Rezept Ihre Geschmacksknospen mit Sicherheit begeistern. Es ist mehr als nur eine Pizza; es ist ein Erlebnis, das die Sinne weckt und eine unvergleichliche Wärme von innen heraus verbreitet. Begleiten Sie uns auf eine kulinarische Reise, um diese pikante Spezialität von Grund auf selbst zuzubereiten und das Geheimnis ihrer unwiderstehlichen Schärfe zu lüften.

How do you make a pizza Diavola?
Add half of the tomato sauce to each pizza base, spreading it evenly and leaving a half-inch perimeter. Top with mozzarella, spicy salami, and finish with the chopped chillies. Drizzle with additional olive oil. Bake in the oven for about 10 minutes or until golden. Remove from the oven, slice, and savor your delicious pizza diavola.
Inhaltsverzeichnis

Was macht die Pizza Diavola so besonders?

Der Name „Diavola“ ist Programm: Er verweist auf die charakteristische Schärfe, die diese Pizza auszeichnet. Es ist nicht einfach nur scharf, sondern eine harmonische Kombination aus der fruchtigen Säure der Tomaten, dem milden Mozzarella und der intensiven Würze der scharfen Salami und frischen Chilischoten. Diese Pizza ist ein Fest für alle, die es gerne würzig mögen, ohne dabei den eigentlichen Geschmack zu überdecken. Die Diavola ist eine Hommage an die italienische Küche, die es versteht, einfache Zutaten zu einem komplexen und unvergesslichen Geschmackserlebnis zu vereinen. Ihre Beliebtheit verdankt sie nicht zuletzt ihrer Fähigkeit, Wärme und Gemütlichkeit in einem einzigen Bissen zu vereinen, perfekt für gemütliche Abende oder gesellige Runden.

Der perfekte Teig: Das Herzstück jeder Pizza Diavola

Eine hervorragende Pizza beginnt immer mit einem hervorragenden Teig. Er ist das Fundament, das die Aromen trägt und die Textur bestimmt. Für unsere Diavola streben wir einen Teig an, der außen knusprig und innen luftig-locker ist, mit den charakteristischen Luftblasen, die ein langsamer Gärprozess hervorbringt. Die Zubereitung mag etwas Zeit in Anspruch nehmen, doch das Ergebnis ist jede Minute wert.

Schritt 1: Die Hefe aktivieren

Beginnen Sie damit, Hefe und Wasser in einer Schüssel zu vermischen. Lassen Sie die Mischung einige Minuten stehen, bis sie schaumig wird. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Hefe aktiv ist und bereit, ihre Magie zu entfalten. Die richtige Aktivierung der Hefe ist entscheidend für das spätere Aufgehen des Teiges und seine fluffige Konsistenz.

Schritt 2: Mehl und Salz hinzufügen und kneten

Geben Sie das Mehl in eine große Schüssel. Gießen Sie die Hefewassermischung hinzu und verrühren Sie alles, bis sich ein Teig bildet. Fügen Sie anschließend das Salz hinzu und kneten Sie es leicht ein. Kneten Sie den Teig dann kräftig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche für bis zu 10 Minuten oder bis er glatt, glänzend und elastisch ist. Wenn Sie eine Küchenmaschine mit Knethaken besitzen, können Sie diese selbstverständlich nutzen, um Muskelkraft zu sparen und ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Das Kneten entwickelt das Gluten im Teig, was ihm seine Struktur und Elastizität verleiht.

Schritt 3: Erste Ruhephase

Bestäuben Sie den Teig leicht mit Grieß, decken Sie ihn dann mit einem feuchten Geschirrtuch ab und lassen Sie ihn 30 Minuten ruhen. Diese kurze Ruhephase, auch Autolyse genannt, ermöglicht es dem Mehl, das Wasser aufzunehmen und sich zu entspannen, was das spätere Kneten erleichtert und die Teigstruktur verbessert.

Schritt 4: Formen und kalte Gärung

Formen Sie den Teig mit bemehlten Händen zu einem Rechteck. Falten Sie dann das obere und untere Drittel zur Mitte hin, ähnlich wie bei einem Brief, und falten Sie ihn dann zu einer Kugel. Legen Sie den Teig in einen geölten Behälter mit Deckel – stellen Sie sicher, dass der Behälter groß genug ist, um viel Platz zum Aufgehen zu lassen. Decken Sie den Behälter ab und lassen Sie den Teig 2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen. Danach stellen Sie den Behälter über Nacht (oder für bis zu 4 Tage) in den Kühlschrank, um eine langsame Gärung zu ermöglichen. Dieser Schritt ist entscheidend für die Entwicklung des vollen Geschmacks und der perfekten Textur des Teiges. Die kalte Gärung sorgt für eine komplexere Geschmacksentwicklung und eine bessere Verdaulichkeit.

Schritt 5: Zweite Ruhephase und Portionierung

Einige Stunden, bevor Sie den Teig verwenden möchten, nehmen Sie ihn aus dem Kühlschrank und entfernen den Deckel. Decken Sie ihn locker mit einem Geschirrtuch ab und lassen Sie ihn 2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen. Dies bringt den Teig auf die richtige Temperatur und entspannt ihn, bevor er verarbeitet wird. Teilen Sie den Teig anschließend in zwei gleichgroße Kugeln.

Schritt 6: Teig ausrollen und vorbereiten

Legen Sie eine Teigkugel auf eine leicht bemehlte Fläche. Verwenden Sie Ihre Finger (nicht ein Nudelholz, da Sie die während der Fermentation entstandenen Luftblasen nicht zerdrücken möchten), um den Teig zu einem runden Kreis von 20–22 cm Durchmesser auszudehnen. Formen Sie einen Teigrand um den Rand herum, um die Füllung zu halten. Legen Sie den ausgerollten Teig auf ein mit Grieß bestäubtes Backpapier.

Zutaten für eine authentische Pizza Diavola

Die Magie der Pizza Diavola liegt in der Qualität und Frische ihrer Zutaten. Wenige, aber sorgfältig ausgewählte Komponenten sorgen für das unverwechselbare Geschmackserlebnis.

  • 2 Pizzateigbälle (siehe Anleitung oben)
  • 100g Mozzarella (frisch oder gewürfelt)
  • 400g Passata (passierte Tomaten)
  • 200g Scharfe Salami (dünn geschnitten, z.B. Salame Calabrese oder Chorizo)
  • 2 frische Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe, z.B. rote Spitzpaprika oder Habaneros)
  • Natives Olivenöl Extra
  • Salz

Hinweis zur Nährwertangabe: Die genauen Nährwertinformationen wurden in den bereitgestellten Informationen nicht aufgeführt. Es wird empfohlen, diese bei Bedarf selbst zu berechnen oder auf vertrauenswürdigen Quellen nachzuschlagen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Ihre Diavola zu Hause

Nachdem der Teig perfekt vorbereitet ist, geht es nun an das Belegen und Backen Ihrer feurigen Pizza Diavola. Die richtige Reihenfolge und Temperatur sind entscheidend für ein optimales Ergebnis.

Schritt 1: Den Ofen vorheizen

Heizen Sie Ihren Backofen auf 210°C (410°F) vor. Wenn Sie einen speziellen Pizzaofen wie einen Ooni besitzen, heizen Sie diesen auf 300°C vor. Eine hohe Temperatur ist entscheidend, um den Teig schnell und knusprig zu backen und die Beläge perfekt zu garen, ohne dass die Pizza austrocknet. Idealerweise sollte der Ofen mindestens 30-60 Minuten vorgeheizt werden, damit auch der Pizzastein oder das Backblech die nötige Hitze erreicht.

How do you make a Neapolitan pizza?
For traditional Neapolitan style pizza, you really only need tomatoes and salt for the sauce, but I like to add a bit of garlic, oregano and olive oil. The tomatoes I reach for most often are these whole peeled tomatoes, or these crushed tomatoes. A bit of this tomato paste adds a lovely richness.

Schritt 2: Die Soße zubereiten

Bereiten Sie die Soße zu, indem Sie die Passata mit drei Esslöffeln Olivenöl und einer Prise Salz vermischen. Diese einfache, aber geschmackvolle Soße bildet die perfekte Basis für die scharfen Beläge und unterstreicht deren Aromen, anstatt sie zu überdecken.

Schritt 3: Beläge vorbereiten

Schneiden Sie die scharfe Salami in dünne Scheiben. Hacken Sie die frischen Chilischoten fein. Seien Sie dabei vorsichtig und vermeiden Sie es, sich danach ins Auge zu fassen, da die Chili-Öle Hautreizungen verursachen können. Schneiden oder würfeln Sie den Mozzarella. Die gleichmäßige Größe der Zutaten sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Geschmacks auf der Pizza.

Schritt 4: Die Pizza belegen

Geben Sie die Hälfte der Tomatensoße auf jede Pizzateigbasis. Verteilen Sie die Soße gleichmäßig, wobei Sie einen Rand von etwa 1,2 cm (ein halber Zoll) frei lassen. Dieser Rand wird später schön aufgehen und die typische Pizzakruste bilden. Belegen Sie die Pizza anschließend mit dem Mozzarella, der scharfen Salami und vollenden Sie sie mit den gehackten Chilischoten. Beträufeln Sie die Pizza zum Abschluss mit etwas zusätzlichem Olivenöl. Das Olivenöl hilft nicht nur beim Garen, sondern verleiht der Pizza auch einen wunderbaren Glanz und zusätzliche Geschmacksnuancen.

Schritt 5: Backen und Genießen

Backen Sie die Pizza im Ofen für etwa 10 Minuten oder bis sie goldbraun ist und der Käse schön geschmolzen und leicht gebräunt ist. In einem speziellen Pizzaofen kann die Backzeit nur 3-5 Minuten betragen, wobei die Pizza mit einem Pizzaschieber gedreht werden sollte, um eine gleichmäßige Bräunung zu gewährleisten. Nehmen Sie die Pizza aus dem Ofen, schneiden Sie sie in Stücke und genießen Sie Ihre köstliche Pizza Diavola.

Tipps für die ultimative Schärfe und den besten Geschmack

  • Chili-Auswahl: Die Schärfe der Diavola hängt stark von den verwendeten Chilischoten ab. Für eine moderate Schärfe eignen sich rote Spitzpaprika, für eine intensivere Hitze können Sie Habaneros oder Vogelaugenchilis verwenden. Achten Sie darauf, die Kerne zu entfernen, um die Schärfe zu mildern, oder lassen Sie sie drin für den vollen Kick.
  • Salami-Qualität: Investieren Sie in eine hochwertige scharfe Salami. Eine gute Salame Calabrese oder eine spanische Chorizo kann den Geschmack erheblich verbessern.
  • Olivenöl: Sparen Sie nicht am Olivenöl. Ein gutes natives Olivenöl extra, sowohl in der Soße als auch als letzter Spritzer vor dem Backen, hebt die Aromen hervor.
  • Ofentemperatur: Eine hohe Ofentemperatur ist entscheidend. Je heißer der Ofen, desto schneller backt die Pizza und desto knuspriger wird der Boden. Wenn Sie keinen Pizzastein haben, können Sie auch ein umgedrehtes Backblech im Ofen vorheizen.
  • Frische Zutaten: Frischer Mozzarella und frische Tomatenpassata machen einen großen Unterschied im Geschmack.

Pizza Diavola im Vergleich: Schärfe und Geschmacksprofile

Um die Einzigartigkeit der Pizza Diavola besser zu verstehen, lohnt sich ein kurzer Blick auf andere beliebte Pizzasorten und wie sie sich in puncto Schärfe und Geschmack unterscheiden.

Pizza-SorteHauptmerkmaleSchärfegradDominante Aromen
Pizza DiavolaScharfe Salami, frische Chilis, Mozzarella, TomatensoßeMittel bis HochPikant, würzig, fleischig, leicht rauchig
Pizza MargheritaTomatensoße, Mozzarella, BasilikumKeineFrisch, tomatig, milchig, kräuterig
Pizza Prosciutto e FunghiKochschinken, Champignons, Mozzarella, TomatensoßeKeineMild, erdig, salzig
Pizza Quattro StagioniArtischocken, Oliven, Champignons, Kochschinken (oft getrennt belegt)KeineVielfältig, mediterran, herzhaft
Pizza MarinaraTomatensoße, Knoblauch, Oregano, Olivenöl (ohne Käse)KeineIntensiv tomatig, knoblauchlastig, herb

Wie die Tabelle zeigt, sticht die Pizza Diavola durch ihren ausgeprägten Schärfegrad hervor, der sie von den eher milden und klassischen Varianten abhebt. Sie ist die perfekte Wahl für alle, die eine Pizza mit Charakter und einem echten Kick suchen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Pizza Diavola

Kann ich eine andere Art von Salami verwenden?

Ja, Sie können verschiedene Arten von scharfer Salami verwenden, um den Geschmack anzupassen. Eine Salame Piccante, Chorizo oder sogar eine scharfe Peperoniwurst können gute Alternativen sein. Achten Sie darauf, dass die Salami eine gewisse Schärfe mitbringt, um den „Diavola“-Charakter zu erhalten.

Wie kann ich die Pizza Diavola weniger scharf machen?

Um die Schärfe zu reduzieren, können Sie weniger Chilischoten verwenden oder die Kerne und die weißen Innenwände der Chilis entfernen, da diese die meiste Schärfe enthalten. Sie können auch eine mildere Salami wählen oder die Menge der scharfen Salami reduzieren. Eine weitere Möglichkeit ist, nur Chiliöl anstelle von frischen Chilis zu verwenden und dieses sparsam zu dosieren.

Kann ich den Pizzateig einfrieren?

Ja, Pizzateig lässt sich hervorragend einfrieren. Nach der kalten Gärung im Kühlschrank können Sie die Teigkugeln einzeln in Frischhaltefolie wickeln und in einem luftdichten Behälter einfrieren. Zum Auftauen legen Sie den Teig über Nacht in den Kühlschrank und lassen ihn dann 2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen, bevor Sie ihn verarbeiten.

Was, wenn ich keinen Ooni Pizzaofen habe?

Kein Problem! Die Pizza Diavola kann auch in einem normalen Haushaltsbackofen zubereitet werden. Heizen Sie Ihren Ofen auf die höchstmögliche Temperatur (mindestens 210°C, idealerweise 250°C oder mehr) vor. Verwenden Sie einen Pizzastein oder ein umgedrehtes Backblech, das Sie während des Vorheizens im Ofen lassen, um eine knusprige Unterseite zu erhalten. Die Backzeit kann dann etwas länger sein, etwa 10-15 Minuten, je nach Ofen.

Kann ich frische Tomaten anstelle von Passata verwenden?

Während Passata für ihre glatte Konsistenz und ihren intensiven Tomatengeschmack geschätzt wird, können Sie auch frische, reife Tomaten verwenden. Schälen Sie diese, entfernen Sie die Kerne und zerdrücken Sie sie grob, bevor Sie sie mit Olivenöl und Salz mischen. Dies verleiht der Soße eine frischere, weniger verarbeitete Note.

Fazit: Ein feuriges Meisterwerk für zu Hause

Die Pizza Diavola ist mehr als nur eine Mahlzeit – sie ist eine Leidenschaft. Mit dieser detaillierten Anleitung und den sorgfältig ausgewählten Zutaten können Sie ein Stück Italien direkt in Ihre Küche bringen. Das Erlebnis, den perfekten Teig zu kneten, die frischen Beläge vorzubereiten und den unwiderstehlichen Duft einer backenden Diavola zu riechen, ist unvergleichlich. Ob für einen gemütlichen Abend zu zweit oder eine lebhafte Zusammenkunft mit Freunden, diese scharfe Köstlichkeit wird garantiert alle begeistern, die den Mut haben, sich dem „Teufel“ auf dem Teller zu stellen. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich von der feurigen Seite der italienischen Küche verzaubern! Buon Appetito!

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