What are the different types of American pizza?

Amerikas Vielfalt: Regionale Pizza-Stile

26/06/2016

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Die amerikanische Pizzalandschaft ist ein Kaleidoskop der Geschmäcker und Texturen, das sich vom bescheidenen 'Apizza' bis zum extravaganten 'Pizzazz' erstreckt. Während die meisten dieser regionalen Köstlichkeiten universell geliebt werden, haben einige eine wahre Feuerwalze der Kontroverse ausgelöst, die jede Kommentarspalte füllen könnte. Doch eines ist sicher: Die Vielfalt ist ihr größter Reichtum und ein Fest für jeden Gaumen.

What are the different types of American pizza?
Some U.S. styles are defined by their toppings. St. Louis pizza wouldn't be St. Louis pizza without Provel cheese. Others, like Detroit- and Chicago-style pizzas, are defined by how they're baked. The great thing about American pizza is that it's always evolving, which is reflected in the following list.

Natürlich müssen wir Italien für die Schaffung der Pizza unseren Hut ziehen. Die Wurzeln der amerikanischen Stile lassen sich auf zwei Hauptzweige aus dem alten Land zurückverfolgen: die neapolitanische und die sizilianische Pizza. Einwanderer aus Neapel brachten eine Vorliebe für dünne, biegsame Krusten mit, die schnell backen und oft mit einer leichten Hand bei den Belägen serviert werden. Im Gegensatz dazu bevorzugten sizilianische Einwanderer dicke, oft rechteckige Pizzen, die italienischer Focaccia ähneln und eine längere Backzeit erfordern. Diese beiden italienischen Stile, die in den Schmelztiegel Amerikas gelangten, entwickelten ein Eigenleben, das weit über ihre ursprünglichen Formen hinausgeht.

Einige amerikanische Stile werden durch ihre Beläge definiert. Eine St. Louis Pizza wäre ohne ihren charakteristischen Provel-Käse undenkbar. Andere, wie die Detroit- und Chicago-Stile, zeichnen sich durch ihre einzigartige Backmethode aus. Das Wunderbare an der amerikanischen Pizza ist, dass sie sich ständig weiterentwickelt. Für Puristen, die darauf bestehen, dass alles beim Alten bleibt, sei gesagt: Sie wurden gewarnt. Die Evolution ist hier das A und O, und sie hat zu einer unglaublichen Bandbreite an Pizzen geführt, die es zu entdecken gilt.

Inhaltsverzeichnis

Die Wurzeln: Neapolitanisch trifft Sizilianisch in Amerika

Die Ankunft italienischer Einwanderer im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert legte den Grundstein für Amerikas Pizzakultur. Die neapolitanische Pizza, mit ihrer weichen, dünnen Mitte und dem leicht verkohlten, luftigen Rand – dem cornicione – war die erste, die in den USA Fuß fasste. Sie wurde oft in extrem heißen Holzöfen gebacken, was zu einer schnellen Garzeit und einer charakteristischen Textur führte. Ihre Einfachheit und die Betonung hochwertiger Zutaten wie San Marzano Tomaten, Büffelmozzarella und frischem Basilikum waren prägend.

Parallel dazu brachten sizilianische Einwanderer ihre Version der Pizza mit, die sich deutlich unterschied. Ihre Pizza war in der Regel rechteckig, hatte einen dickeren, luftigeren Boden, der oft in Olivenöl getränkt war, ähnlich wie eine Focaccia. Diese Pizzen wurden in Pfannen gebacken und benötigten eine längere, langsamere Backzeit. Oft wurde der Käse unter der Sauce platziert, um ein Durchweichen der Kruste zu verhindern. Diese beiden grundlegenden Formen dienten als Ausgangspunkt für unzählige regionale Variationen, die sich an lokale Geschmäcker, verfügbare Zutaten und Backtraditionen anpassten.

Vom Einfachen zum Komplexen: Wie Amerika Pizza neu erfand

In den USA begannen Köche, die italienischen Konzepte an die amerikanischen Gegebenheiten anzupassen. Die Verfügbarkeit von industriell hergestelltem Käse, die Vorliebe für reichhaltigere Beläge und die Notwendigkeit, Pizzen in größeren Mengen und für einen breiteren Kundenkreis herzustellen, führten zu Innovationen. Die Öfen wurden angepasst, die Teigrezepte modifiziert und neue Käsesorten wie Provel oder Backstein-Käse (Brick Cheese) fanden ihren Weg auf die Pizza. Die amerikanische Pizzakultur ist somit eine ständige Hommage an ihre italienischen Wurzeln, gepaart mit einem unerschütterlichen Innovationsgeist.

Prägende Merkmale Amerikanischer Pizza-Stile

Um die Vielfalt der amerikanischen Pizza zu verstehen, ist es hilfreich, die Schlüsselmerkmale zu betrachten, die jeden Stil einzigartig machen:

  • Die Kruste: Sie ist das Herzstück jeder Pizza und variiert dramatisch. Von hauchdünn und crackerartig bis hin zu tief und brotig, die Kruste definiert oft den Stil. Einige sind knusprig, andere zäh, wieder andere luftig und leicht.
  • Die Beläge: Während klassische italienische Pizzen oft minimalistisch sind, neigen amerikanische Pizzen zu großzügigeren Belägen. Dies kann die Art des Käses (Mozzarella, Provolone, Provel, Cheddar-Mischungen), die Sauce (süß, herzhaft, würzig) und die Menge und Art der Proteine und Gemüse umfassen.
  • Die Backmethode: Die Art des Ofens und der Backform spielt eine entscheidende Rolle. Holzöfen, Decköfen, Gasöfen, tiefe Pfannen aus Stahl oder Gusseisen – all diese Faktoren beeinflussen die Textur und das Aroma der fertigen Pizza.

Die Ikonischen Amerikanischen Pizza-Stile

Hier sind einige der bekanntesten und oft diskutierten amerikanischen Pizza-Stile:

New York-Style Pizza: Der Klassiker zum Falten

Die New York-Style Pizza ist wahrscheinlich die bekannteste amerikanische Pizza und ein direkter Nachkomme der neapolitanischen Pizza. Sie zeichnet sich durch eine dünne, handgeworfene Kruste aus, die knusprig genug ist, um ihren Halt zu bewahren, aber biegsam genug, um in der Mitte gefaltet zu werden – die ultimative Methode, um sie auf den belebten Straßen New Yorks zu essen. Die Kruste ist oft leicht gesalzen und hat eine charakteristische Zähigkeit, die durch das hohe Mineralwasser des New Yorker Leitungswassers (das oft im Teig verwendet wird) verstärkt wird. Die typische New York Slice ist groß, oft über 45 cm im Durchmesser, und wird traditionell mit einer leichten Schicht Tomatensauce und geschmolzenem, fettarmem Mozzarella-Käse belegt. Pepperoni ist ein häufiger Belag, der beim Backen an den Rändern knusprig wird und kleine Fettpfützen bildet, die den Geschmack intensivieren. Gebacken wird sie bei hoher Temperatur in einem Deckofen, oft auf Stein, was zu einer leicht verkohlten Unterseite führt. Ihre Einfachheit und die perfekte Balance von Kruste, Sauce und Käse machen sie zu einem zeitlosen Favoriten.

Chicago Deep Dish Pizza: Mehr als nur ein Kuchen

Die Chicago Deep Dish Pizza ist eine der umstrittensten Pizzen der Welt und für viele Puristen kaum als Pizza zu bezeichnen – doch sie ist unbestreitbar ein kulinarisches Phänomen. Sie ist eine Mahlzeit für sich, gebacken in einer tiefen, runden Pfanne, die eher an einen Kuchen erinnert. Die Kruste ist dick, butterig und kekshaft, bildet eine Art Schüssel, die mit einer Schicht Mozzarella-Käse ausgekleidet ist, gefolgt von Fleisch (oft Wurst), Gemüse und schließlich einer dicken Schicht würziger Tomatensauce. Die Schichten sind absichtlich so angeordnet, um zu verhindern, dass die Kruste während der langen Backzeit (oft 30-45 Minuten) durchweicht. Die Sauce liegt obenauf und karamellisiert leicht, während der Käse darunter schmilzt und Blasen wirft. Berühmte Pizzerien wie Lou Malnati's und Giordano's haben diesen Stil populär gemacht. Es ist eine herzhafte, sättigende Pizza, die man am besten mit Messer und Gabel isst und die eine einzigartige Textur und Geschmackskomplexität bietet.

Detroit-Style Pizza: Der Aufstieg des Rechtecks

Die Detroit-Style Pizza hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt und ist zu einem Liebling vieler Pizzaliebhaber geworden. Sie wird in rechteckigen, blauen Stahlpfannen gebacken, die ursprünglich in der Automobilindustrie verwendet wurden. Das Besondere an dieser Pizza ist ihre dicke, luftige und dennoch knusprige Kruste, die oft mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt im Teig hergestellt wird. Das Markenzeichen ist der karamellisierte Käserand, der durch das Schmelzen des Käses (traditionell Backstein-Käse, aber auch Mozzarella und Cheddar-Mischungen) bis an die Ränder der Pfanne entsteht und beim Backen goldbraun und knusprig wird. Die Sauce wird oft erst nach dem Backen oder in Streifen über den gebackenen Käse aufgetragen, um die knusprige Oberfläche zu bewahren. Dieser Stil bietet eine perfekte Balance zwischen einem weichen, luftigen Inneren und einer knusprigen, leicht öligen Unterseite. Die Form und die einzigartige Kruste machen sie unverwechselbar.

St. Louis-Style Pizza: Provel und die Quadrate

Die St. Louis-Style Pizza ist eine weitere regionale Spezialität, die sich stark von den Mainstream-Stilen abhebt. Ihr markantestes Merkmal ist die hauchdünne, crackerartige Kruste, die ohne Hefe hergestellt wird und beim Backen extrem knusprig wird. Sie ist so dünn, dass sie fast zerfällt, wenn man sie nicht vorsichtig behandelt. Doch das wahre Unterscheidungsmerkmal ist der Käse: St. Louis Pizza wird fast ausschließlich mit Provel-Käse belegt, einer proprietären Mischung aus Provolone, Schweizer Käse und Cheddar. Provel schmilzt zu einer cremigen, leicht klebrigen Schicht, die sich von traditionellem Mozzarella unterscheidet. Die Sauce ist typischerweise süßer als bei anderen Stilen und wird großzügig aufgetragen. Ein weiteres einzigartiges Merkmal ist der Schnitt: Die Pizza wird traditionell in kleine Quadrate oder Rechtecke geschnitten, bekannt als 'party cut' oder 'tavern cut', was sie ideal für Gruppen macht und das Dippen erleichtert. Es ist ein Stil, der polarisiert, aber für seine Liebhaber unverzichtbar ist.

New Haven Apizza: Kohleofen-Perfektion

New Haven, Connecticut, ist die Heimat der 'Apizza' (ausgesprochen 'ah-beetz'), ein weiterer neapolitanisch inspirierter Stil. Diese Pizza wird in extrem heißen Kohleöfen gebacken, was zu einer unregelmäßig geformten Kruste mit charakteristischen schwarzen, verkohlten Blasen und einer zähen, aber knusprigen Textur führt. Im Gegensatz zur New York-Style Pizza ist die Kruste oft dünner und weniger biegsam, mit einem ausgeprägten rauchigen Geschmack. Die Beläge sind oft minimalistisch, aber von hoher Qualität. Eine berühmte Variante ist die 'White Clam Pizza', die mit frischen Venusmuscheln, Knoblauch, Olivenöl, Oregano und geriebenem Käse (oft Pecorino Romano) belegt ist, aber ohne Tomatensauce auskommt. Das Fehlen von Mozzarella auf dieser ikonischen Pizza unterstreicht die Betonung der Kruste und der frischen, lokalen Zutaten. Die Apizza ist ein Zeugnis für die Reinheit und Intensität des Geschmacks, die durch das Backen im Kohleofen erreicht werden kann.

California-Style Pizza: Gourmet-Innovation

Die California-Style Pizza ist das Ergebnis der kulinarischen Revolution der 1980er Jahre, angeführt von Köchen wie Wolfgang Puck. Sie zeichnet sich nicht so sehr durch eine spezifische Krustenart oder Backmethode aus, sondern durch ihre innovativen und unkonventionellen Beläge. Hier treffen frische, lokale, oft saisonale und gourmet-Qualitätszutaten auf die Pizzabasis. Man findet alles von Entenwurst und Ziegenkäse über geräucherten Lachs und Crème fraîche bis hin zu exotischen Pilzen und Spargel. Die Kruste ist oft dünn bis mittelstark, manchmal mit Sauerteig hergestellt und oft in Holzöfen gebacken, um eine leichte Knusprigkeit und einen leicht rauchigen Geschmack zu erzielen. Es ist ein Stil, der die Grenzen der traditionellen Pizza erweitert und sie zu einer Leinwand für kreative kulinarische Experimente macht. Die California Pizza Kitchen (CPK) hat diesen Stil einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Philly Tomato Pie: Die Einfachheit der Sauce

Die Philly Tomato Pie ist eine Spezialität aus Philadelphia, die sich durch ihre Konzentration auf die Tomatensauce auszeichnet. Sie hat eine dicke, luftige und oft ölige Kruste, die an Focaccia erinnert, ähnlich der sizilianischen Pizza. Der Käseanteil ist jedoch minimal – oft nur ein leichter Hauch von geriebenem Pecorino Romano oder Provolone, der unter der dicken, süßen und herzhaften Tomatensauce verborgen ist oder ganz fehlt. Die Tomato Pie wird oft kalt oder bei Raumtemperatur serviert und ist eher eine Art Brot mit Sauce als eine klassische Pizza. Sie ist ein beliebter Snack oder eine Beilage, die in Bäckereien und italienischen Delis zu finden ist. Ihre Einfachheit und die Betonung der Qualität der Tomaten machen sie zu einem einzigartigen und beruhigenden Genuss.

Quad City-Style Pizza: Malt und Streifen

Die Quad City-Style Pizza, beheimatet in der Region an der Grenze zwischen Iowa und Illinois, ist ein weiterer einzigartiger Stil. Ihre Kruste ist mittelstark und enthält oft Malz im Teig, was ihr einen leicht nussigen, süßen Geschmack und eine einzigartige Zähigkeit verleiht. Die Sauce ist typischerweise würzig und wird großzügig aufgetragen. Der Käse ist eine Mischung aus Mozzarella und Provolone. Das auffälligste Merkmal ist jedoch der Belag: Die Wurst wird nicht in Scheiben geschnitten, sondern als zerkrümeltes, stark gewürztes Fleisch aufgetragen, das die gesamte Oberfläche bedeckt. Und der Schnitt? Die Pizza wird in lange, schmale Streifen geschnitten, anstatt in Dreiecke oder Quadrate, was sie besonders einfach zu essen macht und sie von anderen Stilen abhebt. Es ist ein Stil, der für seine Robustheit und seinen unverwechselbaren Geschmack bekannt ist.

Vergleich der Amerikanischen Pizza-Stile

Um die Unterschiede noch deutlicher zu machen, hier eine vergleichende Tabelle der wichtigsten Stile:

MerkmalNew York-StyleChicago Deep DishDetroit-StyleSt. Louis-StyleNew Haven ApizzaCalifornia-Style
KrusteDünn, faltbar, zähSehr dick, schüsselförmig, butterigDick, rechteckig, luftig, knusprig untenHauchdünn, crackerartigDünn, unregelmäßig, verkohlt, zähDünn bis mittel, oft Sauerteig
KäseFettarmer MozzarellaViel Mozzarella (unten)Backstein-Käse (Brick Cheese), karamellisiertProvel (Mischung)Mozzarella/Pecorino (oft wenig/kein Mozz)Vielfältig (Ziegenkäse, Mozzarella etc.)
SauceLeicht, TomateDick, würzig, obenaufOft obenauf oder in StreifenSüßer, reichlichLeicht, Tomate oder keine (Clam Pie)Vielfältig (Pesto, BBQ, Tomate)
BackmethodeHohe Hitze, DeckofenLangsam, tiefe PfanneBlaue StahlpfanneStandardofenExtrem heißer KohleofenOft Holzofen
BesonderheitGroße Scheiben, faltbarSauce oben, viele Schichten, mit GabelKaramellisierter Käserand, rechteckigQuadratisch geschnitten, Provel-KäseVerkohlter Rand, Clam PieGourmet-Beläge, kreativ

Häufig Gestellte Fragen zu Amerikanischer Pizza

Was ist der Hauptunterschied zwischen neapolitanischer und sizilianischer Pizza als Basis für amerikanische Stile?

Der Hauptunterschied liegt in der Kruste und Backmethode. Neapolitanische Pizza ist dünn, weich und wird schnell bei sehr hoher Temperatur gebacken. Sizilianische Pizza ist dicker, brotiger, oft rechteckig und wird langsamer in Pfannen gebacken. Diese beiden Grundtypen beeinflussten die Entwicklung der dünnen, faltbaren (New York) und der dicken, pannengebackenen (Detroit, Chicago) amerikanischen Stile.

Warum ist amerikanische Pizza so vielfältig?

Die Vielfalt der amerikanischen Pizza ist das Ergebnis mehrerer Faktoren: die regionalen Vorlieben der Einwanderer aus verschiedenen Teilen Italiens, die Anpassung an lokal verfügbare Zutaten, die Entwicklung neuer Backtechnologien und der amerikanische Innovationsgeist, der dazu neigt, traditionelle Rezepte zu modifizieren und zu erweitern. Jede Region hat ihren eigenen Stempel aufgedrückt.

Ist Deep Dish Pizza aus Chicago wirklich Pizza?

Diese Frage ist eine Quelle endloser Debatten! Puristen argumentieren, dass die Chicago Deep Dish Pizza aufgrund ihrer Dicke, der Schichtenanordnung (Sauce oben) und der Notwendigkeit, sie mit Besteck zu essen, eher einem Auflauf oder einem Kuchen als einer traditionellen Pizza ähnelt. Ihre Befürworter hingegen betonen, dass sie alle wesentlichen Bestandteile einer Pizza enthält (Kruste, Käse, Sauce, Beläge) und lediglich eine einzigartige Interpretation des Konzepts darstellt. Es ist eine Frage der Definition, aber unbestreitbar ist sie ein fester Bestandteil der amerikanischen Pizzakultur.

Welche amerikanische Pizza gilt als die älteste?

Die älteste durchgehend betriebene Pizzeria in den USA ist Lombardi's in New York City, die 1905 eröffnet wurde und den neapolitanisch inspirierten New York-Style als ersten populären Stil in Amerika etablierte. Daher gilt der New York-Style oft als der älteste und ursprünglichste amerikanische Pizzastil.

Gibt es regionale Unterschiede im Belag außer dem Käse?

Ja, absolut! Während Provel-Käse für St. Louis einzigartig ist, gibt es viele andere regionale Belagsvorlieben. In New Haven sind Muscheln (Clams) ein ikonischer Belag. In der Quad City-Region ist es eine spezielle, zerkrümelte, gewürzte Wurst. Kalifornische Pizzen sind bekannt für ihre Gourmet- und oft ungewöhnlichen Beläge wie Ente, Ziegenkäse oder Spargel. Die Verfügbarkeit lokaler Produkte und kulinarische Traditionen spielen eine große Rolle bei der Gestaltung der Beläge.

Fazit: Eine Reise durch Amerikas Pizza-Landschaft

Die amerikanische Pizza ist weit mehr als nur ein Fast Food – sie ist ein Spiegelbild der Einwanderungsgeschichte, der regionalen Identitäten und des unermüdlichen kulinarischen Experimentiergeistes der Vereinigten Staaten. Von der dünnen, faltbaren Scheibe New Yorks über die herzhafte Tiefe Chicagos bis hin zum knusprigen Rechteck Detroits und den innovativen Kreationen Kaliforniens – jeder Stil erzählt seine eigene Geschichte und bietet ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Diese ständig wachsende Vielfalt macht die amerikanische Pizza zu einem spannenden und nie endenden Forschungsfeld für jeden Liebhaber des runden (oder quadratischen) Teigfladens. Egal, ob Sie ein Purist oder ein Abenteurer sind, es gibt immer eine amerikanische Pizza, die darauf wartet, entdeckt und genossen zu werden. Nehmen Sie sich die Zeit, die Unterschiede zu schmecken und Ihre persönlichen Favoriten zu finden – Sie werden es nicht bereuen.

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