17/01/2025
Die Geschichte der ersten Pizza im Weltall ist weithin bekannt: Man spricht oft von dem russischen Kosmonauten Yuri Usachov, der am 22. Mai 2001 im Rahmen eines aufwendigen Marketing-Stunts von Pizza Hut an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) eine speziell zubereitete Pizza genoss. Für diese PR-Aktion soll Pizza Hut dem russischen Raumfahrtprogramm eine Million Dollar gezahlt haben, um sicherzustellen, dass ihre Pizza als erste kommerzielle Nahrungssendung den Orbit erreichte. Doch während dies zweifellos die erste offiziell gelieferte Pizza ins All war, gebührt die Ehre, der erste Mensch zu sein, der eine Pizza im Weltraum aß, tatsächlich einem anderen Astronauten – einem Amerikaner aus Ohio, dessen Geschichte bis vor Kurzem weitgehend unerzählt blieb.

Diese verborgene Episode der Raumfahrtgeschichte führt uns zurück ins Jahr 1997, vier Jahre bevor Pizza Hut seinen vielbeachteten Meilenstein setzte. Es ist eine persönliche Anekdote, die nicht in den offiziellen NASA-Dokumenten zu finden ist, aber durch Bilder belegt wird und die menschliche Seite der extremen Bedingungen im Weltraum beleuchtet. Machen Sie sich bereit, die wahre Geschichte hinter dem ersten galaktischen Pizzagenuss zu entdecken, der nicht von einem Unternehmen, sondern von einem einfachen Verlangen nach einem Stück Heimat initiiert wurde.
- Wer war der erste Mensch, der Pizza im Weltall aß? Eine überraschende Wahrheit
- Die geheime Mission des Don Thomas: Wie eine Pizza ins All kam
- Ein Biss im Orbit: Das Geschmackserlebnis im All
- Pizza Hut und der offizielle Weltraum-Meilenstein
- Don Thomas vs. Pizza Hut: Ein galaktischer Vergleich
- Warum Pizza im Weltall mehr ist als nur Essen
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer war der erste Mensch, der Pizza im Weltall aß? Eine überraschende Wahrheit
Der Mann, der den inoffiziellen, aber historisch bedeutsamen Titel des ersten Pizzakonsumenten im Weltall trägt, ist Don Thomas. Ein Absolvent der Cornell University, wurde Thomas 1990 von der NASA als Missionsspezialist in der 13. Gruppe von Astronauten ausgewählt. Vor seinem Ruhestand im Jahr 2007 nahm Thomas an vier Weltraummissionen teil: drei an Bord des Space Shuttles Columbia und eine an Bord der Discovery. Insgesamt verbrachte er 44 Tage im Weltraum und umkreiste die Erde fast 700 Mal. Diese beeindruckenden Zahlen zeugen von einer herausragenden Karriere in der Raumfahrt. Heute ist Thomas als Motivationsredner tätig und Autor des Buches „Orbit of Discovery: The All-Ohio Space Shuttle Mission“, in dem er seine Erfahrungen und die Faszination der Raumfahrt teilt.
Trotz seiner weitreichenden und anerkannten Leistungen blieb eine seiner bemerkenswertesten Errungenschaften lange Zeit unerkannt oder wurde lediglich im kleinen Kreis geteilt: die Tatsache, dass er am 5. April 1997 an Bord des Space Shuttles Columbia der erste Mensch war, der Pizza im Weltraum aß. Er hat diese Geschichte zwar Freunden erzählt, einmal darüber getwittert und sie bei Vorträgen erwähnt, doch die vollständige Erzählung mit allen „klebrigen“ Details wurde erst kürzlich öffentlich gemacht. Dies steht im direkten Gegensatz zur weithin publizierten Leistung von Yuri Usachov und Pizza Hut, die zwar kommerziell revolutionär war, aber chronologisch nach Thomas' privatem Genuss stattfand. Diese Diskrepanz zwischen offizieller Geschichtsschreibung und persönlicher Erfahrung macht Don Thomas' Erzählung besonders fesselnd und einzigartig.
Die geheime Mission des Don Thomas: Wie eine Pizza ins All kam
Die Geschichte von Don Thomas’ Weltraumpizza beginnt, wie so viele gute Geschichten, mit einer tiefen persönlichen Vorliebe. „Ich liebe Pizza. Es ist eines meiner Lieblingsgerichte“, erklärte er, und diese einfache Aussage war der Funke, der zu einem außergewöhnlichen kulinarischen Experiment im Orbit führte. Die Vorbereitung auf einen Raumflug ist in jeder Hinsicht akribisch und detailliert, und die Verpflegung der Astronauten bildet da keine Ausnahme. Eine Woche vor dem Start begaben sich die Astronauten in eine strenge Quarantäne, um jegliche Infektionen – sei es eine einfache Erkältung oder etwas Ernsteres – zu vermeiden, die ihre Mission gefährden könnten. Drei Tage verbrachten sie in einem speziellen Wohnheim im Johnson Space Center, bevor sie zum Kennedy Space Center flogen, wo sie die letzten drei bis vier Tage vor dem Start verbrachten, isoliert von der Außenwelt.
Während dieser entscheidenden Zeit waren die für die Verpflegung zuständigen Mitarbeiter im Wohnheim für alle Mahlzeiten verantwortlich. Obwohl Astronauten Wünsche äußern durften, gab es strenge Regeln: Das Bestellen von externen Speisen wie chinesischem Essen oder Pizza war strengstens untersagt, um das geringste Risiko einer Lebensmittelvergiftung zu eliminieren. Die Sicherheit der Besatzung hatte oberste Priorität. Sogar Essensreste waren tabu – die Vorsichtsmaßnahmen waren extrem und umfassend. Zusätzlich zu den Hauptmahlzeiten wurde für den Starttag ein Sandwich zubereitet. Diese Sandwiches wurden nicht immer gegessen, aber bei wetterbedingten Verzögerungen, die die Astronauten manchmal vier oder fünf Stunden auf dem Rücken liegend im Cockpit verharren ließen, waren sie eine willkommene Stärkung, falls der Hunger aufkam.
Die Bestellung für diese Sandwiches erfolgte weit im Voraus, noch bevor die Quarantäne begann. Bei seiner ersten Mission versuchte Thomas sein Glück und fragte seinen Kommandanten: „Hey, kann ich ein Stück Pizza bekommen?“ Die Antwort war ein klares „Nein, keine Pizza“. Thomas musste sich mit einem Truthahnsandwich begnügen. „Ich weiß nicht, warum er nein sagte – das ist wohl eines der großen Rätsel der Raumfahrt, schätze ich“, scherzte Thomas später. Aus einem leichten Protest heraus und um seinem Wunsch nach Pizza Ausdruck zu verleihen, bestellte er daraufhin für die Mission Goldfish-Cracker mit Pizzageschmack, was unproblematisch war, da Goldfish-Cracker ohnehin oft mit ins All genommen wurden und nur eine Geschmacksänderung darstellten.
Bei seiner zweiten Mission versuchte er es nicht erneut mit der Pizza, doch bei seinem dritten Flug, STS-83, wagte er einen neuen Versuch. Dieses Mal ging er die Sache strategischer an: Er fragte nicht direkt seinen Kommandanten, sondern die Verpflegungsmitarbeiter, als sie ihn nach seinen Wünschen fragten. „Wie wäre es mit einem Stück Pizza?“, fragte er. Und zu seiner Überraschung stimmten sie zu! Am Starttag bereiteten sie eine kleine, etwa sechs oder sieben Zoll (ca. 15-18 cm) große Peperoni-Pizza für ihn zu und packten sie sorgfältig in einen Ziploc-Beutel, der dann diskret neben seinem Sitz im Cockpit platziert wurde. Die Vorfreude auf diesen ungewöhnlichen Snack muss immens gewesen sein.
Ein Biss im Orbit: Das Geschmackserlebnis im All
Der Start des Space Shuttles Columbia erfolgte am 4. April 1997 ohne Verzögerungen, sodass Thomas die Pizza nicht auf der Startrampe anrühren musste. Für Astronauten ist der erste Tag im All typischerweise von Anpassungsschwierigkeiten geprägt, und viele fühlen sich nicht besonders gut, weshalb dann auch nicht viel gegessen wird. Thomas genoss seine Pizza tatsächlich erst am nächsten Tag, zum Mittagessen. Er hatte immer die Theorie gehabt, dass ein Stück Pizza das Beste wäre, was man im Weltraum essen könnte. Seine Begründung war einfach und pragmatisch: Während ein Sandwich dazu neigt, Krümel vom Brot zu hinterlassen, die in der Schwerelosigkeit ein Problem darstellen können, hat Pizza das geronnene Fett und den Käse, die alles zusammenhalten und somit Krümelbildung minimieren.
„Was könnte besser sein als ein Stück Pizza?“, fragte er sich. Und seine Theorie erwies sich als korrekt! Als er die Pizza aus der Tüte nahm, gab es keine Krümel. Er machte einige Fotos, um den historischen Anlass zu dokumentieren – Fotos, die später von der NASA als „NASA“ gekennzeichnet wurden, obwohl sie seine private Aktion zeigen. Dann genoss er seinen einzigartigen Snack. „Ich habe keine große Erinnerung an die Pizza selbst – sie schmeckte einfach wie kalte Pizza –, aber ich genoss den Akt, das zu tun“, berichtete er. Der tatsächliche Geschmack war zweitrangig; das Erlebnis, der erste Mensch zu sein, der eine Pizza im Weltraum aß, war das Entscheidende.

Diese Mission wurde nach nur vier Tagen abrupt abgebrochen, obwohl sie ursprünglich 16 Tage dauern sollte, aufgrund mechanischer Probleme. Doch die Geschichte der Weltraumpizza endete hier nicht. Achtundachtzig Tage später flog dieselbe Crew erneut, um die Mission zu wiederholen. Und ja, Don Thomas hatte auch auf diesem Flug eine Pizza dabei, sodass er tatsächlich zweimal Pizza im Weltraum aß. Eine seltene Ehre, die seine Leidenschaft für dieses Gericht und seinen Sinn für Humor unterstreicht.
Pizza Hut und der offizielle Weltraum-Meilenstein
Einige Jahre nach Don Thomas' privatem Pizzagenuss im Orbit lieferte Pizza Hut die besagte Pizza an die ISS, und alle Welt dachte, dies sei das erste Mal gewesen, dass jemand Pizza im Weltraum aß. Aber wie wir nun wissen: Falsch gedacht! Es war bereits geschehen, und Don Thomas hat die Bilder, um es zu beweisen. Es ist ihm eine Genugtuung, die Aufzeichnungen nun korrigieren zu können. „Soweit ich weiß, bin ich der Erste, der eine Pizza ins All mitgenommen hat. Ich bin nicht der Erste auf dem Mond, ich bin nicht der Erste, der die Erde umkreist hat, aber ich habe die erste Pizza im Weltall gegessen“, sagte er mit einem Augenzwinkern, der seine Freude über die späte Anerkennung seiner einzigartigen Leistung zum Ausdruck brachte.
Die „Space Race“-Lieferung von Pizza Hut an die Internationale Raumstation am 22. Mai 2001, bei der der russische Kosmonaut Yuri Usachov die Pizza entgegennahm, war das Ergebnis einer fast einjährigen Zusammenarbeit zwischen Pizza Hut und russischen Lebensmittelwissenschaftlern. Dies war ein ehrgeiziges Projekt, das darauf abzielte, nicht nur eine Pizza ins All zu schicken, sondern auch eine, die den extremen Bedingungen standhält und genießbar ist. Nach monatelangen strengen Tests unternahm die Pizza Hut Pizza die bahnbrechende, transatmosphärische Reise, um die einzige Pizza zu werden, die jemals an Menschen im Weltraum geliefert und von ihnen gegessen wurde – zumindest aus kommerzieller und offizieller Sicht.
Randy Gier, Chief Marketing Officer von Pizza Hut, Inc., erklärte damals voller Stolz: „Pizza Hut ist bekannt für Qualität, Innovation und Führerschaft in der Branche. Nachdem wir zahlreiche ‚Premieren‘ auf der Erde verzeichnet haben, wollten wir auch Geschichte schreiben, indem wir das erste Unternehmen der Welt werden, das Pizza ins All liefert.“ Die „Weltraum“-Pizza von Pizza Hut bestand aus traditionellen Zutaten wie einem knusprigen Boden, Pizzasauce und Käse. Als Belag wurde jedoch Salami verwendet, um den Geschmack der Pizza zu verbessern, da Forscher herausfanden, dass Peperoni den 60-tägigen Testprozess nicht überstand. Dies zeigt den hohen Grad an Anpassung, der für Weltraumlebensmittel erforderlich ist.
Darüber hinaus wurde die Pizza Hut Weltraumpizza mit einem Durchmesser von sechs Zoll – der Größe der Pizza Hut Personal Pan Pizza® – hergestellt, um perfekt in den kleineren Ofen an Bord der ISS zu passen. Vor der endgültigen Zertifizierung für den Verzehr musste die vakuumversiegelte Pizza Hut Pizza strengen stabilisierten thermischen Bedingungen unterzogen werden, um ihre Frische und Haltbarkeit zu bestimmen. Gier betonte die Entschlossenheit des Unternehmens: „Als führendes Unternehmen im Pizza-Liefergeschäft sind wir entschlossen, den Kunden das zu geben, was sie wollen, wann sie es wollen und wo sie es wollen, selbst wenn sie im Weltraum sind. Wo immer es Leben gibt, wird es Pizza Hut Pizza geben.“ Er fügte hinzu: „Nachdem wir die Adresse überprüft und nochmals überprüft hatten, nahmen wir ein paar kleine Routenanpassungen vor, um sicherzustellen, dass die Pizza erfolgreich zur ISS gelangen würde. Wenn Weltraumtourismus Realität werden soll, wird Pizza Hut Pizza die Reise noch besser machen.“
Die innovative Weltraumsponsoring-Kampagne war Teil einer umfassenden Neuausrichtung und Re-Imaging-Kampagne von Pizza Hut, die eine Investition von über 500 Millionen Dollar über fünf Jahre umfasste, um Pizza Hut-Filialen weltweit zu modernisieren und aufzurüsten. Bereits im Juli 2000 hatte Pizza Hut als erstes Unternehmen überhaupt sein Logo auf der weltweit größten Protonenrakete platziert, was den Beginn der Kommerzialisierung des Weltraums markierte und zeigte, wie weit das Unternehmen bereit war zu gehen, um seine Marke ins Rampenlicht zu rücken. Fotos der Kosmonauten beim Pizzaessen in der ISS und Bilder der Pizzaentwicklung in den Küchen des russischen Raumfahrtprogramms in Kasachstan wurden damals auf der Pizza Hut Website veröffentlicht, um die Öffentlichkeit an diesem historischen Moment teilhaben zu lassen.
Don Thomas vs. Pizza Hut: Ein galaktischer Vergleich
Um die Unterschiede zwischen diesen beiden bemerkenswerten Ereignissen, die beide einen Platz in der Geschichte der Weltraumnahrung beanspruchen, zu verdeutlichen, werfen wir einen Blick auf eine vergleichende Tabelle:
| Merkmal | Don Thomas's Pizza (inoffiziell) | Pizza Hut's Pizza (offiziell) |
|---|---|---|
| Datum | 5. April 1997 | 22. Mai 2001 |
| Ort | Space Shuttle Columbia (STS-83) | Internationale Raumstation (ISS) |
| Wer aß sie? | Don Thomas (Amerikanischer Astronaut) | Yuri Usachov (Russischer Kosmonaut) |
| Art der Pizza | Kleine, kalte Pepperoni-Pizza (privat mitgebracht) | Speziell entwickelte Salami-Pizza (von Pizza Hut) |
| Zweck | Persönlicher Genuss, Komfortnahrung | Kommerzieller Stunt, Marketing, Rekordbrechen |
| Offiziell anerkannt? | Nein | Ja |
| Kosten / Aufwand | Gering (Teil der Standardverpflegung, inoffiziell) | Sehr hoch (1 Million Dollar an das russische Raumfahrtprogramm, umfangreiche Forschung) |
| Innovation | Persönlicher Einfallsreichtum | Wissenschaftliche Entwicklung für Weltraumtauglichkeit |
Warum Pizza im Weltall mehr ist als nur Essen
Die Geschichte von Don Thomas' Pizza im Weltraum geht über den bloßen Verzehr eines Nahrungsmittels hinaus. Sie ist ein Zeugnis für die menschliche Natur, selbst in den extremsten und anspruchsvollsten Umgebungen ein Stück Normalität und Freude zu suchen. Für Astronauten, die weit entfernt von Zuhause sind und unter unvorstellbarem Druck arbeiten, ist Komfortnahrung eine wichtige Verbindung zur Heimat. Die Möglichkeit, etwas Vertrautes zu essen, kann einen enormen psychologischen Wert haben und das Wohlbefinden in einer ansonsten sterilen und funktionalen Umgebung erheblich steigern. Es ist ein kleiner, aber bedeutsamer Weg, die Monotonie des Alltags im All zu durchbrechen und eine Brücke zur Erde zu schlagen.
Don Thomas' Bemühungen, seine Pizza ins All zu schmuggeln, mögen spielerisch erscheinen, aber sie offenbaren einen tiefen Wunsch nach Verbundenheit und einem Moment der Entspannung. Es ist eine Erinnerung daran, dass selbst bei ernsthafter Arbeit im Weltraum Raum für kleine Freuden und das Menschliche bleibt. „Es ist ernste Arbeit, aber ab und zu kann man ein bisschen Spaß haben“, resümierte Thomas. Seine Geschichte, die nun endlich die Anerkennung findet, die sie verdient, fügt der reichen Tapisserie der Raumfahrt eine weitere faszinierende und sehr menschliche Facette hinzu. Sie zeigt, dass die Eroberung des Weltraums nicht nur aus technischen Meisterleistungen und wissenschaftlichen Entdeckungen besteht, sondern auch aus den kleinen, persönlichen Momenten, die das Leben lebenswert machen.
Ob es nun die heimlich mitgebrachte Peperoni-Pizza von Don Thomas oder die speziell entwickelte Salami-Pizza von Pizza Hut war – die Pizza hat ihren festen Platz in der Geschichte der Weltraumforschung gefunden. Sie symbolisiert nicht nur kulinarische Innovation und den Wunsch nach Rekorden, sondern auch den unermüdlichen menschlichen Geist, der selbst die Grenzen des Erdballs überschreitet, um ein Stück vertrauten Genuss in die unendlichen Weiten des Kosmos zu bringen. Die Pizza im All bleibt ein faszinierendes Beispiel dafür, wie alltägliche Dinge in außergewöhnlichen Kontexten eine ganz neue Bedeutung erlangen können.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- War Don Thomas wirklich der erste Mensch, der Pizza im Weltall aß?
- Ja, seine private und inoffizielle Aktion am 5. April 1997 ging der offiziellen und kommerziellen Lieferung von Pizza Hut an die ISS um vier Jahre voraus. Er hat die Bilder, um es zu beweisen.
- Warum wurde Don Thomas' Leistung nicht offiziell anerkannt?
- Es handelte sich um eine persönliche und nicht genehmigte Aktion, die nicht Teil der offiziellen NASA-Verpflegungspläne war. Da sie nicht offiziell genehmigt wurde, fand sie keinen Eingang in die offiziellen Aufzeichnungen. Er selbst sah es als eine „Spaßseite des Reisens im Weltraum“.
- Wie kam Don Thomas' Pizza ins All?
- Er bat die Verpflegungsmitarbeiter, ihm anstelle eines traditionellen Start-Day-Sandwiches eine kleine Pepperoni-Pizza zuzubereiten, die er dann in einem Ziploc-Beutel mit an Bord des Space Shuttles Columbia nahm und am nächsten Tag im Orbit aß.
- Wie unterschied sich die Pizza Hut Pizza von Don Thomas' Pizza?
- Pizza Hut entwickelte eine speziell angepasste Pizza mit Salami (da Peperoni den Haltbarkeitstests nicht standhielt), die vakuumversiegelt und für die Bedingungen im All optimiert war. Don Thomas' Pizza war eine gewöhnliche, wenn auch kalte, Pepperoni-Pizza, die nicht speziell für den Weltraum konzipiert wurde.
- Schmeckte die Pizza im Weltall anders?
- Don Thomas beschrieb seine Pizza als „kalte Pizza“. Er betonte jedoch, dass der Akt des Essens und das Erlebnis selbst, der erste Mensch zu sein, der eine Pizza im Weltraum genießt, wichtiger waren als der genaue Geschmack.
- Warum investierte Pizza Hut in eine Weltraumlieferung?
- Es war ein aufwendiger Marketing-Stunt, um die Marke als innovativen Marktführer zu positionieren und Geschichte zu schreiben, insbesondere im Hinblick auf zukünftigen Weltraumtourismus und die globale Markenbekanntheit. Es war Teil einer größeren Re-Imaging-Kampagne des Unternehmens.
- Gibt es Pläne für weitere Pizza-Lieferungen ins All?
- Während es derzeit keine konkreten offiziellen Pläne gibt, betonte Pizza Hut damals, dass sie überall dort sein wollen, wo es Leben gibt, was auf zukünftige Möglichkeiten im Kontext des Weltraumtourismus hindeutet. Mit der Entwicklung des kommerziellen Raumflugs könnten solche Lieferungen in Zukunft durchaus wieder relevant werden.
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