24/05/2022
Als leidenschaftliche Reisende, für die jeder Moment unterwegs pure Freiheit bedeutet, liebe ich es, neue Kulturen durch ihre Küche zu entdecken. Vor meiner Reise nach Georgien stellte ich mir die georgische Küche als deftig und fleischlastig vor, ähnlich einer guten Hausmannskost. Doch ich sollte mich gewaltig irren! Natürlich findet man dort auch reichhaltige Fleischgerichte, aber die georgische Esskultur bietet noch weitaus mehr. Sie ist raffiniert gewürzt, voller überraschender Aromen und, zu meiner großen Freude, auch ein wahres Paradies für Vegetarier. Begleiten Sie mich auf eine kulinarische Entdeckungsreise und erfahren Sie, welche georgischen Spezialitäten Sie bei Ihrer nächsten Georgien-Reise oder dem Besuch eines georgischen Restaurants auf keinen Fall verpassen sollten.

- Die georgische Küche: Eine kulinarische Offenbarung
- Gaumenfreuden Georgiens: Die Top 10 Spezialitäten
- Süße Verführungen & edle Tropfen: Das georgische Finale
- Die georgische Trinkkultur: Eine Feier des Lebens
- Häufig gestellte Fragen zur georgischen Küche (FAQ)
- Unser persönliches Fazit: Ein kulinarisches Highlight
Die georgische Küche: Eine kulinarische Offenbarung
Die georgische Küche ist ein faszinierendes Zusammenspiel aus Tradition und Raffinesse, das tief in der Geschichte und den Bräuchen des Landes verwurzelt ist. Sie erzählt Geschichten von alten Handelsrouten, dem orthodoxen Glauben und der herzlichen Gastfreundschaft der Georgier.
Mehr als nur deftig: Eine Einführung in die georgische Gaumenfreude
Was macht die georgische Küche so besonders? Sie ist ein virtuoses Spiel der Gewürze, voller Variationen mit Walnüssen, frischem Gemüse und köstlichem Fleisch. Georgisches Essen hält einige unerwartete kulinarische Schätze für Sie bereit. Salate werden mit cremigen Walnusspasten verfeinert, Fleischspieße vor dem Grillen stundenlang mariniert, aus Kidney-Bohnen wird ein delikates Mousse hergestellt, und dann gibt es da noch die Khinkalis – gefüllte Teigtaschen, die so lecker sind, dass man dahinschmelzen möchte! Die Vielfalt und Tiefe der Aromen ist beeindruckend und zeugt von einer langen kulinarischen Tradition.
Die weltweite Anerkennung georgischer Kochkunst
Georgier sind echte Meister in der Küche. Ihre Kochkunst ist, zumindest in Richtung Nordosten, weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Früher galt die georgische Küche sogar als die Haute Cuisine der Sowjetunion, und noch heute findet man in Russland, insbesondere in St. Petersburg und Moskau, etliche georgische Restaurants, die die authentischen Geschmäcker Georgiens servieren. Dies unterstreicht die historische Bedeutung und den Einfluss dieser einzigartigen Gastronomie.
Ein Paradies für Vegetarier: Die überraschende Vielfalt
Für viele mag es überraschend sein, aber die Auswahl an vegetarischen Gerichten in Georgien ist erstaunlich groß. Ein Blick auf die Speisekarten offenbart neben schmackhaften Fleischkreationen auch jede Menge köstliches Gemüse. Der Grund dafür liegt im strengen orthodoxen Glauben, zu dem sich die meisten Georgier bekennen. Die orthodoxe Kirche kennt viele Fastenzeiten, in denen bewusst auf Fleisch verzichtet wird. Dies hat zu einer reichen Entwicklung vegetarischer Gerichte geführt, die mit Kreativität und Geschmack überzeugen.
Gaumenfreuden Georgiens: Die Top 10 Spezialitäten
Hier finden Sie unsere persönlichen Top 10 Gerichte der georgischen Küche, unterteilt in Vorspeisen, Hauptspeisen und natürlich Desserts. Bereiten Sie sich auf eine Geschmacksexplosion vor!
Verführerische Vorspeisen, die den Appetit wecken
Während unserer vier Wochen in Georgien gab es Tage, an denen wir uns nur Vorspeisen mit frischem Brot bestellt haben. So groß ist die Auswahl und so unwiderstehlich schmecken all diese kleinen Köstlichkeiten!
1. Mit Walnusspaste gefüllte Auberginen (Badridschani)
Eines unserer absoluten Lieblingsgerichte ist das sogenannte Badridschani. Nahezu täglich haben wir uns dieses köstliche Auberginen-Gericht bestellt. Dabei werden die Auberginen zuerst gebraten und anschließend mit einer Art Walnuss-Pesto gefüllt und sorgfältig aufgerollt. Zur Herstellung der Walnusspaste werden die Nüsse ganz fein gemahlen und mit Knoblauch sowie einer Art Safran raffiniert gewürzt. Den letzten Pfiff bekommt diese Speise durch die leicht säuerlichen Granatapfelkerne und die aromatischen Kräuter, mit denen die Auberginenrollen garniert werden – ein Muss für jeden Georgien-Besucher!
2. Spinat Brotaufstrich mit Walnüssen (Pkhali)
Spinat ist nicht nur gesund, sondern in Kombination mit der typisch georgischen Walnusspaste absolut fantastisch! Der Spinat wird zuerst gekocht und anschließend mit den gemahlenen Nüssen vermengt, mit Knoblauch abgeschmeckt und mit den leuchtend roten Granatapfelkernen serviert. Dazu passt hervorragend ein warmes georgisches Brot, das die cremige Konsistenz und den erdigen Geschmack des Pkhali perfekt ergänzt.
3. Im Tontopf gebackene Pilze
Pilze sind so etwas wie ein georgisches Grundnahrungsmittel und werden oft auf einfache, aber unglaublich schmackhafte Weise zubereitet. Zur Zubereitung dieses Gerichts wird der Stiel der Pilze entfernt und der Pilzhut entweder mit einer zarten Gemüsebrühe oder etwas Käse gefüllt. Danach werden die Champignons mit grobem Salz überstreut und im Tontopf gebacken. Beim Servieren wird der gesamte Tontopf auf den Tisch gestellt, und die Pilzfüllung brodelt meist noch kochend heiß – ein rustikaler Genuss, der von innen wärmt.
4. Die Georgische Suppenkunst (Chikhirtma)
Chikhirtma ist eine traditionelle georgische Suppe, die für ihren reichhaltigen Geschmack und ihre samtige Textur bekannt ist. Diese Suppe ist ein wahrer Genuss für Liebhaber der georgischen Küche und besticht durch ihre einzigartige Kombination von Zutaten und Gewürzen. Die Basis von Chikhirtma bildet eine kräftige Hühnerbrühe, die mit saftigen Hühnerstücken angereichert wird. Was diese Suppe besonders macht, sind die Zugaben von frischen Kräutern, Zitronensaft und einem besonderen Clou: einem Ei-Zitronen-Mix, der der Suppe eine cremige Konsistenz verleiht. Zwiebeln, Knoblauch und Mehl sind weitere wichtige Bestandteile, die den Geschmack abrunden und diese Suppe zu einem wahren Komfortgericht machen.
Herzhafte Hauptgerichte: Der Star jeder georgischen Tafel
5. Khinkali – georgische Teigtaschen
Sofort nachdem wir Georgien verlassen hatten, begannen wir schon diese leckeren Teigtaschen zu vermissen. Zur Zubereitung der Khinkalis wird ein dünner Teig aus Mehl, Wasser und Salz hergestellt, gefüllt, in Falten gelegt und danach im Salzwasser gegart. Die Füllungen sind traditionell aus Hackfleisch und Kräutern, Kartoffeln, Käse oder Pilzen. Letzteres ist unser unangefochtener Favorit! Durch das Garen im Salzwasser werden die Khinkalis unglaublich saftig! Das ist auch der Grund, warum sie immer mit der Hand gegessen werden. Denn nur so kann man es schaffen, dass die köstliche Gewürzbrühe gleichzeitig getrunken werden kann und nicht auf dem Teller verloren geht. Ein wahres Kunstwerk der georgischen Küche.
6. Khachapuri – das Essen zum satt werden
Das wahrscheinlich deftigste und beliebteste Gericht der georgischen Küche ist Khachapuri (auf Speisekarten auch unter der englischen Variante Khachapuri zu finden). Es ist nicht nur typisches Street-Food, sondern auch Bestandteil jedes noch so guten Restaurants. Je nach Region gibt es das Khachapuri in unterschiedlichen Varianten. Die folgenden Zutaten dürfen dabei aber nie fehlen: Hefeteig, seeehr viel Käse, Ei, Knoblauch und Sahne. Eine Kombination, die einfach unwiderstehlich ist.
Khachapuri Atscharuli: Die ultimative Sattmacher-Bombe
Der absolute Klassiker ist das aus der Region Adscharien stammende Khachapuri Atscharuli. Dazu wird aus Brotteig ein Schiff geformt, dessen Inneres mit Käse gefüllt wird. Überbacken wird es mit einem Spiegelei, und als sei das nicht schon deftig genug, darf ein großzügiges Stück Butter nicht fehlen. Dieses Gericht ist eine absolute K.O.-Bombe und sollte nur dann bestellt werden, wenn Dein Bett in unmittelbarer Nähe ist. 😉 Schmecken tut es aber fantastisch – wie könnte es bei dieser Kombination auch anders sein?
Vielfalt des Khachapuris: Von Pizza bis Blätterteig
Manchmal ist Khachapuri auch wie eine Pizza geformt, und die Füllung befindet sich im Inneren des Hefeteigs. Je nach Rezept wird der Hefeteig gelegentlich durch Blätterteig ersetzt, was dem Gericht eine andere Textur verleiht und die Vielseitigkeit dieses georgischen Nationalgerichts unterstreicht.
| Gericht | Beschreibung | Besonderheit |
|---|---|---|
| Khachapuri Atscharuli | Schiff-förmiges Brot mit Käse, Spiegelei & Butter | Sehr deftig, "K.O.-Bombe" |
| Lobiani | Rundes Brot mit Kidneybohnen-Mousse (Lobio) | Leichtere, aber dennoch sättigende Alternative |
| Traditionelles Khachapuri (allgemein) | Hefeteig gefüllt mit viel Käse, Ei, Knoblauch, Sahne | Grundlage vieler regionaler Variationen |
7. Lobiani – Mit Bohnenmousse gefülltes Chatschapuri
Eine etwas leichtere Variante des Khachapuris ist Lobiani. Hier wird der Käse des Khachapuris durch ein leckeres Mousse aus Kidneybohnen ersetzt, das sogenannte Lobio. Zwar macht diese Kreation nicht weniger satt, aber man kann sich danach definitiv schneller noch einmal vom Stuhl erheben. 😀 Lobiani gibt es auch in unterschiedlichen Größen und Formen. Meistens ist es aber rund geformt wie eine Pizza und auch ähnlich groß! Es ist eine hervorragende Option für alle, die eine herzhafte, aber fleischlose Mahlzeit suchen.
8. Mzwadi – Georgisches Schaschlik
Mzwadi ist so etwas wie der georgische Picknick-Klassiker und eines der Nationalgerichte des Landes. Bevor die Fleischspieße über offener Glut gegrillt werden, werden sie einige Stunden lang in einer Marinade aus Zwiebeln, Pfeffer, Salz, Lorbeer, Wein oder Essig eingelegt. Durch die Marinade werden die Spieße butterzart und erhalten ein unvergleichliches Aroma. Zur Zubereitung von Mzwadi wird entweder Schafs-, Huhn-, Kalb- oder Schweinefleisch verwendet, was eine breite Geschmackspalette ermöglicht. Als Saucen werden zum Fleisch häufig süße Pflaumen oder eine Mirabellensauce (Tkemali), Tomatensauce (Sasebela) oder ein sehr scharfer Dipp auf Peperoni-Basis (Adschika) gereicht, die das Gericht perfekt abrunden.
9. Tschachochbili – Hähncheneintopf
Es gibt eine Vielzahl leckerer Eintöpfe in Georgien, besonders gut geschmeckt hat Sebastian aber das Tschachochbili. Im Gegensatz zu vielen deutschen Eintöpfen ist die georgische Variante meist recht leicht. Die verwendeten Gewürze sollen immer den natürlichen Geschmack der Hauptzutaten hervorheben, was zu einem frischen und aromatischen Ergebnis führt. Dementsprechend köstlich schmeckt das in einer Tomaten-Zwiebelsauce gegarte Hähnchen auch. Für mich gibt es eine abgewandelte vegetarische Form – ein köstliches Tschachochbili mit Gemüse, das beweist, wie vielseitig diese Küche ist.
Süße Verführungen & edle Tropfen: Das georgische Finale
Tschurtschchela: Der einzigartige georgische Nachtisch
In Georgien gibt es eine vergleichsweise geringe Auswahl an wirklich typisch georgischem Nachtisch. Deshalb stehen gerade in Restaurants, deren Zielgruppe Reisende sind, viele westliche Süßspeisen wie etwa Brownies mit Eiscreme oder dünne Pfannkuchen mit Schokosauce auf der Karte. Tschurtschchela hingegen findet man meistens nicht in Restaurants, dafür aber an kleinen Straßenständen und auf Märkten. Die Grundlage für dieses Gericht bilden Walnüsse, die mit einer Traubensaft-Kuvertüre überzogen werden, die die Nüsse geleehaft umhüllt. Manchmal – und auch das ist typisch georgisch – wurde dem Traubensaft noch etwas Wein beigemengt. Ein nahrhafter und einzigartiger Snack, der oft als georgische "Süßigkeit" bezeichnet wird.
Die reiche Welt der georgischen Getränke
Tschatscha: Der feurige Geist Georgiens
Tschatscha ist ein sehr starker georgischer Schnaps mit einem Alkoholgehalt von nicht selten 70%. Ursprünglich mal ein Nebenprodukt der Weinproduktion, hat sich der Tschatscha heute fest in der georgischen Trinkkultur etabliert. Der Tschatscha wird gerade von der Landbevölkerung heute noch häufig selbst gebraut. Weintrauben werden dabei je nach Geschmack auch gerne durch andere Beeren ersetzt, was zu einer Vielfalt an Aromen führt. Er ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Feier und ein Symbol georgischer Gastfreundschaft.
Georgischer Wein: Eine Jahrtausendealte Tradition
Die Georgier sind mit Stolz erfüllt, wenn sie erzählen, dass ihr Land zu den Ursprungsländern des Weinanbaus gehört. In Mzcheta – einer Kleinstadt in der Nähe von Tiflis – wurden über 4.000 Jahre alte Tonkrüge mit Traubenkernen gefunden. Die Anfänge des Weinanbaus werden hier sogar auf vor über 7.000 Jahre geschätzt. Heutzutage ist georgischer Wein weltbekannt und im Gegensatz zu dem schweren französischen Bordeaux schmeckt er köstlich erfrischend und deutlich leichter. Weinproben kann man im ganzen Land machen. Besonders viel Wein wird aber in der Region Kachetien (bester Ausgangspunkt für Weinproben ist Sighnaghi), im Osten des Landes, angebaut. Ein Besuch einer Weinkellerei und eine Verkostung sind ein absolutes Muss, um die Tiefe dieser alten Tradition zu erfahren.
Die georgische Trinkkultur: Eine Feier des Lebens
Georgier feiern und tanzen für ihr Leben gerne, lieben ihren selbstgebrauten Tschatscha, trinken zum Essen eine gute Flasche Wein und haben sich bis heute ihre traditionelle Trinkkultur bewahrt. Diese Kultur manifestiert sich besonders eindrucksvoll bei einer georgischen Supra, einem großen Festmahl.
Die Supra: Mehr als nur ein Festmahl
Kommt es zu einer georgischen Supra, einer großen Tafel, an der sich Freunde, Familie und Gäste versammeln, dann werden die alten Tischsitten voller Herzblut gelebt. Auf dem Tisch steht selten Dekoration. Vielmehr wird er mit jeder Menge Essen gefüllt, und das darf auf keinen Fall leer gehen. Den ganzen Abend über sorgt die Gastgeberin mit weiteren Frauen in der Küche für Nachschub und kocht, was das Zeug hält. Die Supra ist nicht nur ein Essen, sondern ein soziales Ereignis, das Gemeinschaft, Tradition und Lebensfreude zelebriert.
Der Tamada: Der Meister der Tischsitten und Trinksprüche
Eine ganz besondere Rolle nimmt an einem solchen Abend der Tamada ein, der Tischmeister. Er muss trinkfest sein, die traditionellen Trinksprüche beherrschen, eloquent sein und sich überaus aufmerksam um alle Anwesenden kümmern. Während der gesamten Supra wird er nicht nur dafür sorgen, dass die Reihenfolge der Trinksprüche eingehalten wird, sondern er wird auch an jeden der Gäste sehr persönliche, tiefgründige Worte richten, die Gläser stets auffüllen und für die nötige Tischsitte sorgen. Meistens übernimmt diese Rolle der Gastgeber, bei größeren Festen wird er von der gastgebenden Familie ausgewählt. Tamada zu sein ist eine große Ehre, die vor allem sehr lebenserfahrenen Männern zuteilwird. In Tiflis wurde dem Tamada zu Ehren sogar eine Statue errichtet. In der Hand hält er das Horn eines Steinbocks, aus dem heute noch gerne Wein getrunken wird. Da man das Horn aber nicht abstellen kann, muss es mit einem Mal leer getrunken werden! 😉
Häufig gestellte Fragen zur georgischen Küche (FAQ)
Ist die georgische Küche vegetarierfreundlich?
Ja, entgegen der weit verbreiteten Annahme ist die georgische Küche überraschend vegetarierfreundlich. Aufgrund des orthodoxen Glaubens und der damit verbundenen Fastenzeiten gibt es eine große Auswahl an fleischlosen Gerichten, die oft auf Walnüssen, Gemüse und Hülsenfrüchten basieren. Gerichte wie Badridschani, Pkhali oder Lobiani sind exzellente Beispiele dafür.
Wie isst man Khinkali richtig?
Khinkali isst man traditionell mit den Händen. Man nimmt die Teigtasche am oberen, gedrehten „Stiel“ (der nicht mitgegessen wird), beißt ein kleines Loch in den Teig und trinkt zuerst die würzige Brühe im Inneren. Danach isst man den Rest der Teigtasche, außer dem Stiel, der oft auf dem Teller zurückbleibt.
Was ist ein Tamada?
Der Tamada ist der Tischmeister bei einer georgischen Supra (Festmahl). Er ist verantwortlich für die Trinksprüche, die oft sehr persönlich und tiefgründig sind, sorgt für die Einhaltung der Tischsitten und kümmert sich um das Wohl der Gäste. Es ist eine sehr ehrenvolle Position, die viel Eloquenz und Trinkfestigkeit erfordert.
Ist georgisches Essen international bekannt?
Georgisches Essen war früher als die Haute Cuisine der Sowjetunion bekannt und ist auch heute noch weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzt, insbesondere in Russland, wo es viele georgische Restaurants gibt. Es gewinnt auch international zunehmend an Beliebtheit und Anerkennung für seine einzigartigen Aromen und Traditionen.
Unser persönliches Fazit: Ein kulinarisches Highlight
Das georgische Essen war das unangefochtene kulinarische Highlight unserer Campervan-Reise durch den Kaukasus, Iran und Zentralasien. Während wir bisher vor allem thailändisches Essen, vietnamesisches Essen und indisches Essen zu unseren Lieblings-Nationen zählten, ist seit einiger Zeit auch die georgische Küche ganz oben mit dabei. Die Vielfalt, die tiefen Aromen und die herzliche Art, wie Essen in Georgien zelebriert wird, haben uns zutiefst beeindruckt und begeistert. Wir können nur jedem empfehlen, diese wunderbare Küche selbst zu entdecken und sich von ihren Köstlichkeiten verzaubern zu lassen!
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