11/04/2022
Es gibt kaum ein Gericht, das weltweit so geliebt und gefeiert wird wie die Pizza. Ursprünglich ein einfaches Gericht aus dem Süden Italiens, hat sie sich zu einem globalen Phänomen entwickelt, das in nahezu jeder Kultur seine eigene Interpretation gefunden hat. Auch in Österreich hat die Pizza einen festen Platz in den Herzen der Menschen erobert. Sie ist mehr als nur ein schnelles Essen; sie ist ein Symbol für Geselligkeit, Genuss und die italienische Lebensart. Ob beim Familienabend, beim Treffen mit Freunden oder als schnelle Mahlzeit zwischendurch – die Pizza ist immer eine gute Wahl. Doch was steckt hinter dem Mythos der perfekten Pizza, und wie hat sie ihren Weg in die österreichische Kulinarik gefunden?
- Die lange Reise der Pizza: Von Neapel nach Österreich
- Das Geheimnis der perfekten Pizza: Mehr als nur Zutaten
- Regionale Pizza-Vorlieben in Österreich und weltweit
- Die Kunst des Pizzateigs: Ein tiefgehender Blick
- Der perfekte Ofen: Hitze ist der Schlüssel zum Erfolg
- Pizza zu Hause backen: Tipps für den Hobbykoch
- Vegane und vegetarische Pizza-Optionen: Vielfalt auf dem Teller
- Wein und Pizza: Eine perfekte Kombination
- Pizza-Etikette: Wie isst man Pizza richtig?
- Die Zukunft der Pizza: Trends und Innovationen
- Häufig gestellte Fragen zur Pizza
Die lange Reise der Pizza: Von Neapel nach Österreich
Die Geschichte der Pizza ist so reichhaltig und faszinierend wie ihre Zutaten. Ihre Wurzeln liegen tief in Neapel, wo sie im 18. Jahrhundert als einfaches Gericht für die arme Bevölkerung entstand. Ursprünglich war die "Pizza" ein flaches Brot, das mit verschiedenen Zutaten belegt wurde. Die berühmteste Legende besagt, dass die Pizza Margherita im Jahr 1889 zu Ehren von Königin Margherita von Savoyen kreiert wurde, wobei die Farben der italienischen Flagge – Rot (Tomaten), Weiß (Mozzarella) und Grün (Basilikum) – repräsentiert wurden. Diese einfache, aber geniale Kombination eroberte schnell die Herzen und Gaumen.

Mit der großen Auswanderungswelle der Italiener im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert fand die Pizza ihren Weg über den Atlantik nach Amerika und von dort aus in die ganze Welt. In Europa etablierte sie sich nach dem Zweiten Weltkrieg, als amerikanische Soldaten und Touristen die italienische Küche wiederentdeckten. In Österreich hielt die Pizza in den 1960er und 70er Jahren Einzug, zunächst in italienischen Restaurants, die von Gastarbeitern und Einwanderern eröffnet wurden. Seitdem hat sie sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil der österreichischen Esskultur entwickelt. Heute findet man Pizzerien in jeder Stadt und fast jedem Dorf, von traditionellen Lokalen, die sich an klassischen Rezepten orientieren, bis hin zu modernen Restaurants, die innovative Interpretationen anbieten.
Das Geheimnis der perfekten Pizza: Mehr als nur Zutaten
Was macht eine wirklich gute Pizza aus? Es ist die Summe vieler kleiner Details, die zusammen ein Meisterwerk ergeben. Es beginnt mit den Zutaten, geht über die Zubereitung des Teigs und endet mit dem Backvorgang im richtigen Ofen.
- Der Teig: Das Herzstück jeder Pizza. Ein guter Pizzateig benötigt Zeit und hochwertige Zutaten. Idealerweise wird er aus speziellem italienischem Tipo 00 Mehl, Wasser, Salz und einer winzigen Menge Hefe hergestellt. Eine lange Fermentation über 24 bis 72 Stunden ist entscheidend, um eine leichte, luftige Kruste mit einer knusprigen Außenseite und einer zarten, fast cremigen Innenseite zu erzielen. Dies fördert nicht nur den Geschmack, sondern macht die Pizza auch bekömmlicher.
- Die Tomatensauce: Weniger ist oft mehr. Eine authentische neapolitanische Pizzasauce wird aus den besten San Marzano Tomaten hergestellt, die nur leicht zerdrückt und mit einer Prise Salz und frischem Basilikum gewürzt werden. Keine Kochkunst, keine Knoblauch-Orgien – der reine Geschmack der Tomate soll im Vordergrund stehen.
- Der Käse: Echter Mozzarella, vorzugsweise Fior di Latte oder Büffelmozzarella (Mozzarella di Bufala), ist unerlässlich. Er schmilzt perfekt, wird leicht braun und behält seine cremige Konsistenz. Andere Käsesorten können den Geschmack dominieren oder zu viel Öl abgeben.
- Die weiteren Zutaten: Qualität vor Quantität. Ob Salami, Pilze, Schinken oder Gemüse – die Beläge sollten frisch und von hoher Qualität sein und sparsam verwendet werden, damit der Teig und die Tomatensauce nicht überdeckt werden.
- Der Ofen: Eine gute Pizza braucht extreme Hitze. Traditionell wird sie in einem Holzofen bei Temperaturen von 400-500°C gebacken. Bei dieser Hitze ist die Pizza in nur 60 bis 90 Sekunden gar. Dies führt zu dem charakteristischen knusprigen Rand mit den leicht verkohlten "Leopardenflecken" und einem weichen, saftigen Inneren.
Regionale Pizza-Vorlieben in Österreich und weltweit
Obwohl Neapel die Wiege der Pizza ist, haben sich weltweit verschiedene Stile entwickelt, die auch in Österreich ihre Liebhaber gefunden haben. Hier ein kleiner Überblick:
| Pizzastil | Merkmale | Typische Beläge | Verbreitung in Österreich |
|---|---|---|---|
| Neapolitanische Pizza | Dünner Boden in der Mitte, hoher, luftiger, leicht verkohlter Rand (Cornicione), weich und biegsam. Gebacken im Holzofen. | Margherita (Tomate, Mozzarella, Basilikum), Marinara (Tomate, Knoblauch, Oregano). | Immer beliebter, viele neue Pizzerien spezialisieren sich darauf. |
| Römische Pizza (Tonda Romana) | Sehr dünner, knuspriger Boden, flacherer Rand. Oft etwas größer im Durchmesser. | Breitere Auswahl an Belägen, oft reichhaltiger. | Weit verbreitet in traditionellen Pizzerien. |
| New York Style Pizza | Große, dünne Scheiben, die oft gefaltet werden. Knuspriger, aber biegsamer Boden. | Klassische amerikanische Beläge wie Peperoni, Pilze, Wurst. | Selten als reiner Stil, aber Einflüsse sichtbar. |
| Pizza al Taglio (Römisch) | Rechteckige Pizza, oft dickerer, luftiger Teig, der in Stücken verkauft wird. | Vielfältige, oft saisonale Beläge. | In spezialisierten italienischen Feinkostläden oder Imbissen. |
| Österreichische "Haus-Pizza" | Oft mit breiteren Rändern, manchmal dickerem Boden, reichhaltiger belegt. | Schinken, Mais, Pilze, Salami, oft auch mit Rahm oder Knoblauchsauce. | Sehr populär in vielen Gasthäusern und Lieferdiensten. |
In Österreich hat sich neben den klassischen italienischen Stilen auch eine Art "österreichische" Pizza-Tradition entwickelt, die oft großzügiger belegt ist und manchmal Zutaten verwendet, die man in Italien seltener findet, wie zum Beispiel Mais oder Spiegelei. Doch der Trend geht eindeutig zurück zur authentischen neapolitanischen Pizza, mit Fokus auf Qualität und Einfachheit der Zutaten.
Die Kunst des Pizzateigs: Ein tiefgehender Blick
Der Teig ist das Fundament jeder großartigen Pizza. Seine Herstellung ist eine Wissenschaft für sich, die Geduld, Präzision und ein gutes Gefühl für die Zutaten erfordert. Ein optimaler Teig besteht aus nur vier Grundzutaten: Mehl, Wasser, Salz und Hefe. Doch das Mischverhältnis und die Verarbeitung machen den Unterschied.
- Mehlwahl: Für neapolitanischen Pizzateig wird traditionell italienisches Weichweizenmehl des Typs 00 verwendet. Dieses Mehl hat einen geringen Aschegehalt und einen mittleren Proteingehalt, der für die Elastizität des Teigs wichtig ist.
- Hydration: Das Verhältnis von Wasser zu Mehl ist entscheidend. Für einen klassischen neapolitanischen Teig liegt die Hydration oft zwischen 55% und 65%. Höhere Hydrationen (bis zu 80% oder mehr) sind für sehr luftige, weiche Teige, wie sie oft bei Pizza in Teglia (Blechpizza) verwendet werden, üblich.
- Kneten: Das Kneten entwickelt das Glutennetzwerk im Teig, welches ihm seine Struktur und Elastizität verleiht. Ob von Hand oder mit einer Küchenmaschine – das Ziel ist ein glatter, geschmeidiger Teig, der sich leicht dehnt.
- Gärung (Fermentation): Dies ist der wichtigste Schritt. Eine lange, kalte Gärung im Kühlschrank über 24 bis 72 Stunden (manchmal sogar länger) ermöglicht es der Hefe, langsam zu arbeiten. Dies entwickelt komplexe Aromen und macht den Teig leichter verdaulich. Die kalte Gärung verlangsamt den Prozess und fördert die Bildung von Gasblasen, die für die luftige Krume verantwortlich sind. Vor dem Backen sollte der Teig Raumtemperatur annehmen.
- Formen: Eine authentische Pizza wird nicht mit einem Nudelholz ausgerollt. Stattdessen wird der Teig von Hand von innen nach außen vorsichtig gedehnt, wobei der Rand (Cornicione) unberührt bleibt, damit er beim Backen schön aufgehen kann.
Der perfekte Ofen: Hitze ist der Schlüssel zum Erfolg
Die Hitze des Ofens ist ebenso entscheidend wie die Qualität des Teigs. Ein traditioneller Pizzaofen erreicht Temperaturen, die in einem normalen Haushaltsbackofen kaum zu erreichen sind. Diese extreme Hitze sorgt dafür, dass die Pizza in kürzester Zeit gar ist, der Käse perfekt schmilzt und der Teig außen knusprig und innen weich wird.
- Holzöfen: Sie sind die Könige der Pizzaöfen. Die hohe, gleichmäßige Hitze und der leichte Rauchgeschmack, den sie der Pizza verleihen, sind unübertroffen. Sie können Temperaturen von über 450°C erreichen.
- Gas- und Elektroöfen für Pizzerien: Moderne professionelle Öfen können ebenfalls sehr hohe Temperaturen erreichen und bieten eine präzisere Temperaturkontrolle. Sie sind oft effizienter und einfacher zu bedienen als Holzöfen.
- Haushaltsbacköfen: Auch zu Hause kann man gute Ergebnisse erzielen, wenn man einige Tipps beachtet. Heizen Sie den Ofen auf die höchstmögliche Temperatur vor (oft 250-300°C). Verwenden Sie einen Pizzastein oder Pizzastahl, der die Hitze speichert und an den Teig abgibt, um einen knusprigeren Boden zu erzielen. Heizen Sie den Stein mindestens 45-60 Minuten vor.
- Outdoor-Pizzaöfen: Für den Garten gibt es mittlerweile viele erschwingliche Pizzaöfen, die mit Gas, Holzpellets oder Holz befeuert werden und Temperaturen erreichen, die denen professioneller Öfen nahekommen.
Pizza zu Hause backen: Tipps für den Hobbykoch
Wer nicht immer in die Pizzeria gehen möchte, kann mit etwas Übung auch zu Hause eine hervorragende Pizza backen. Hier sind einige Tipps:
- Guter Teig ist die halbe Miete: Experimentieren Sie mit Rezepten für lange Gärzeiten. Sie können Teig auch vorbereiten und einfrieren.
- Heiß, heißer, am heißesten: Heizen Sie Ihren Ofen und den Pizzastein (oder ein umgedrehtes Backblech) mindestens eine Stunde lang auf die höchste Stufe vor. Die Oberhitze ist dabei besonders wichtig.
- Weniger ist mehr beim Belag: Überladen Sie Ihre Pizza nicht. Zu viele Zutaten führen zu einem matschigen Boden und ungleichmäßigem Garen.
- Schnelles Arbeiten: Sobald der Belag auf dem Teig ist, muss die Pizza schnell in den Ofen, damit der Teig nicht durchweicht. Ein Pizzaschieber mit etwas Grieß oder Mehl hilft dabei, die Pizza leicht in den Ofen zu schieben.
- Frische Zutaten: Verwenden Sie hochwertige, frische Zutaten. Das macht einen riesigen Unterschied im Geschmack.
Vegane und vegetarische Pizza-Optionen: Vielfalt auf dem Teller
Pizza ist von Natur aus sehr anpassungsfähig an verschiedene Ernährungsweisen. Für Vegetarier gibt es unzählige Möglichkeiten, von der klassischen Pizza Margherita bis zu reichhaltigen Gemüse-Pizzen mit Pilzen, Paprika, Zucchini und Auberginen. Die Pizza Marinara ist sogar von Natur aus vegan, da sie nur Tomatensauce, Knoblauch, Oregano und Olivenöl enthält – ein Beweis dafür, dass Einfachheit oft am besten schmeckt.
Für Veganer, die auf Käse nicht verzichten möchten, gibt es mittlerweile eine große Auswahl an pflanzlichen Käsealternativen, die auf Mandel-, Cashew- oder Kokosbasis hergestellt werden und gut schmelzen. Kreative vegane Pizzen können auch mit Rucola, getrockneten Tomaten, Oliven, Artischocken oder sogar veganem Pesto belegt werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und viele Pizzerien in Österreich bieten mittlerweile explizit vegane Optionen an.
Wein und Pizza: Eine perfekte Kombination
Obwohl Bier oft als der klassische Begleiter zur Pizza gilt, kann auch Wein eine wunderbare Ergänzung sein. Die Wahl hängt stark vom Pizzabelag ab:
- Für klassische Margherita oder Pizza mit leichten Belägen: Ein leichter, fruchtiger Rotwein wie ein junger Chianti, ein Valpolicella oder ein Barbera d'Asti passt hervorragend. Auch ein leichter Rosé oder ein trockener Weißwein wie Pinot Grigio kann gut harmonieren.
- Für Pizzen mit Fleisch oder reichhaltigen Belägen (Salami, Prosciutto): Hier darf es ein kräftigerer Rotwein sein, zum Beispiel ein Sangiovese, ein Primitivo oder ein Nero d'Avola.
- Für Pizza mit Meeresfrüchten oder Gemüse: Ein frischer, knackiger Weißwein wie ein Vermentino, Sauvignon Blanc oder ein trockener Frizzante passt gut.
Pizza-Etikette: Wie isst man Pizza richtig?
Die Frage, ob man Pizza mit Messer und Gabel oder mit den Händen isst, spaltet die Gemüter. In Neapel, der Heimat der Pizza, ist es üblich, die Pizza (insbesondere die Neapolitanische, die sehr weich in der Mitte ist) mit Messer und Gabel zu essen oder die Scheiben zu falten ("a portafoglio" – wie eine Brieftasche), um sie besser halten zu können. In vielen anderen Teilen der Welt, und auch in Österreich, ist es jedoch völlig akzeptabel, die Pizza mit den Händen zu essen, besonders wenn sie in Stücke geschnitten serviert wird.
Wichtiger als die Methode ist der Genuss. Die Pizza sollte heiß gegessen werden, um den vollen Geschmack und die Textur zu erleben. Und vermeiden Sie es, unnötig viel Olivenöl oder andere Saucen auf eine bereits perfekt gewürzte Pizza zu geben – es sei denn, Sie möchten den ursprünglichen Geschmack verändern.
Die Zukunft der Pizza: Trends und Innovationen
Die Welt der Pizza steht nicht still. Auch wenn die Tradition hochgehalten wird, gibt es immer wieder neue Trends und Innovationen, die die Pizza weiterentwickeln:
- Spezialmehle und Sauerteig: Abseits des Tipo 00 werden immer mehr Pizzabäcker mit alten Getreidesorten, Vollkornmehlen oder Sauerteig experimentieren, um noch komplexere Geschmacksprofile und bessere Verdaulichkeit zu erreichen.
- Lokale und saisonale Zutaten: Der Fokus auf Regionalität und Saisonalität wird auch bei der Pizza immer wichtiger. Pizzerien nutzen frische Produkte von Bauern aus der Umgebung, um einzigartige und nachhaltige Pizzen anzubieten.
- Gourmet-Beläge: Neben den Klassikern entstehen immer mehr Pizzen mit exquisiten Belägen wie Trüffel, besonderen Käsesorten, hochwertigem Schinken oder sogar ungewöhnlichen Kombinationen, die die Pizza auf ein neues kulinarisches Niveau heben.
- Nachhaltigkeit: Viele Pizzerien legen Wert auf nachhaltige Praktiken, von der Müllvermeidung über energiesparende Öfen bis hin zur ethischen Beschaffung der Zutaten.
Häufig gestellte Fragen zur Pizza
Hier beantworten wir einige der am häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema Pizza:
Was bedeutet "Tipo 00" Mehl?
Tipo 00 ist eine italienische Mehlklassifizierung, die den Mahlgrad und den Aschegehalt angibt. "00" bedeutet, dass es sehr fein gemahlen und sehr weiß ist, mit einem geringen Aschegehalt. Es hat einen spezifischen Proteingehalt (W-Wert), der es ideal für lange Teigführungen macht, da es ein starkes, aber elastisches Glutennetzwerk bildet.
Warum hat meine Pizza diese dunklen "Leopardenflecken" am Rand?
Diese dunklen, fast verbrannten, aber knusprigen Flecken am Rand sind ein Qualitätsmerkmal einer authentischen neapolitanischen Pizza. Sie entstehen durch die extrem hohe Hitze im Holzofen und zeigen, dass der Teig perfekt aufgegangen ist und der Backvorgang sehr schnell erfolgte. Sie tragen zum Aroma und zur Textur bei und sind keineswegs ein Zeichen für eine schlechte Pizza, sondern für eine gute.
Kann ich Pizzateig einfrieren?
Ja, Pizzateig lässt sich hervorragend einfrieren. Nach dem ersten Gärvorgang können Sie die Teiglinge portionieren und luftdicht verpackt einfrieren. Zum Auftauen legen Sie sie am besten über Nacht in den Kühlschrank und lassen sie vor dem Verarbeiten nochmals Raumtemperatur annehmen.
Was ist der Unterschied zwischen neapolitanischer und römischer Pizza?
Der Hauptunterschied liegt im Teig und der Kruste. Neapolitanische Pizza hat einen sehr weichen, dünnen Boden in der Mitte und einen hohen, luftigen, oft leicht verkohlten Rand (Cornicione). Römische Pizza (Tonda Romana) hingegen ist dünner und knuspriger am gesamten Boden, mit einem flacheren Rand. Beide Stile haben ihre Berechtigung und ihre Liebhaber.
Wie lange sollte ich meine Pizza im Haushaltsbackofen backen?
Das hängt von der Temperatur Ihres Ofens und der Dicke des Teigs ab. Bei 250°C auf einem vorgeheizten Pizzastein dauert es in der Regel 7-12 Minuten. Achten Sie auf goldbraune Ränder und geschmolzenen, leicht gebräunten Käse. Drehen Sie die Pizza bei Bedarf einmal, um ein gleichmäßiges Garen zu gewährleisten.
Die Pizza ist und bleibt ein kulinarisches Phänomen, das Generationen und Kulturen verbindet. Ob in einer traditionellen Pizzeria in Neapel, einem modernen Restaurant in Wien oder selbst gebacken zu Hause – sie bietet immer ein Stück Lebensfreude und Genuss. Tauchen Sie ein in die Welt der Pizza und entdecken Sie Ihre persönliche Lieblingsvariation!
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