04/11/2023
Die Lasagne, ein Klassiker der italienischen Küche, hat sich längst einen festen Platz in den Tiefkühltruhen und Kühlregalen unserer Supermärkte erobert. Sie ist der Inbegriff eines schnellen, wärmenden Gerichts, das den Alltag erleichtert. Doch das Vertrauen in Fertigprodukte erhielt 2013 einen herben Dämpfer, als der berüchtigte Pferdefleischskandal die Lebensmittelbranche erschütterte. Plötzlich stand nicht nur die Herkunft, sondern auch die Qualität des Fleisches in Fertiggerichten massiv in Frage. Konsumenten waren verunsichert, und die Frage nach der tatsächlichen Zusammensetzung der beliebten Lasagne wurde lauter. Fünf Jahre später wagte das Konsumentenmagazin «Saldo» einen erneuten Blick auf den Markt der Fertig-Lasagne, um zu prüfen, ob die Branche aus den Fehlern gelernt hat und die Verbraucher nun wieder bedenkenlos zugreifen können.

Der Pferdefleischskandal von 2013 war ein Weckruf für die gesamte Lebensmittelindustrie. Was als vereinzelte Funde begann, entwickelte sich schnell zu einem europaweiten Problem, das Millionen von Produkten betraf. Auch in der Schweiz waren Fertiggerichte betroffen, darunter Lasagne von namhaften Herstellern wie Hilcona und später sogar Produkte von Nestlé, die in Italien und Spanien vom Markt genommen werden mussten. Der Skandal deckte nicht nur auf, dass Pferdefleisch fälschlicherweise als Rindfleisch deklariert wurde, sondern lenkte auch den Fokus auf die allgemeine Qualität des verarbeiteten Fleisches. Das Konsumentenmagazin «Saldo» reagierte prompt und führte einen umfassenden Test von 15 Fertig-Lasagne-Produkten durch. Die Ergebnisse waren damals alarmierend: Bei acht der getesteten Produkte war der maximal erlaubte Bindegewebe-Anteil im Hackfleisch überschritten. Laut Gesetz darf dieser Anteil bei Rindshackfleisch nicht höher als 15 Prozent und bei Schweinehackfleisch nicht höher als 18 Prozent sein. Ein zu hoher Bindegewebe-Anteil deutet auf eine minderwertigere Fleischqualität hin, da Bindegewebe weniger nahrhaft und geschmacklich weniger wünschenswert ist als reines Muskelfleisch. Die damaligen Resultate hinterliessen einen bitteren Beigeschmack und das Gefühl, als Konsument getäuscht worden zu sein.
- „Saldo“ nimmt Fertig-Lasagne erneut unter die Lupe: Eine Kehrtwende?
- Die Testkriterien im Detail: Was wurde bewertet?
- Die Rangliste: Wer sind die Gewinner und Verlierer?
- Warum die Verbesserung? Ein Blick hinter die Kulissen
- Tipps für den bewussten Lasagne-Kauf
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Fertig-Lasagne
- Was ist Bindegewebe und warum ist es wichtig für die Fleischqualität?
- Ist Fertig-Lasagne nach dem Test von «Saldo» jetzt völlig sicher?
- Wie erkenne ich gute Qualität bei Fertig-Lasagne, abgesehen von Testergebnissen?
- Gibt es einen Unterschied zwischen „Hausmarken“ und „Markenprodukten“ bei Fertig-Lasagne?
- Sollte ich lieber frische oder tiefgekühlte Lasagne kaufen?
- Wie kann ich sicherstellen, dass das Fleisch in meiner Lasagne korrekt deklariert ist?
- Fazit: Eine Zukunft für die Fertig-Lasagne?
„Saldo“ nimmt Fertig-Lasagne erneut unter die Lupe: Eine Kehrtwende?
Fünf Jahre nach diesem einschneidenden Ereignis, im Jahr 2018, wiederholte «Saldo» denselben Test mit den gleichen 15 Produkten. Die Erwartungen waren hoch, und die Frage stand im Raum: Hat die Industrie ihre Hausaufgaben gemacht? Die Antwort ist erfreulich klar: Ja! Die Ergebnisse des erneuten Tests zeigten eine bemerkenswerte Verbesserung. Alle getesteten Lasagne-Produkte hielten sich nun an die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte für den Bindegewebe-Anteil. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass die Hersteller ihre Produktionsprozesse und Qualitätskontrollen deutlich verschärft haben. Doch nicht nur das: «Saldo» setzte bei diesem Test auch eine hochmoderne Methode ein, um das Erbgut von über 4000 Tierarten im Hackfleisch nachzuweisen. Das Ergebnis war durchweg positiv und beruhigend für die Konsumenten. In keinem einzigen Produkt wurde überraschendes oder undeklariertes Fleisch gefunden. Ausschließlich Rinder- und Schweinefleisch war in den Lasagnen enthalten, und dieses war stets korrekt auf der Verpackung deklariert. Diese Transparenz und die Einhaltung der Vorschriften sind ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung des Vertrauens der Verbraucher in Fertigprodukte.
Die Testkriterien im Detail: Was wurde bewertet?
Um eine aussagekräftige Bewertung der Fertig-Lasagne zu gewährleisten, legte «Saldo» zwei Hauptkriterien zugrunde, die maßgeblich die Qualität des Fleisches bestimmen:
- Bindegewebsanteil (Gewichtung: 70%): Dieses Kriterium war das Herzstück des Tests und erhielt die höchste Gewichtung. Der Bindegewebe-Anteil ist ein entscheidender Indikator für die Qualität des verarbeiteten Fleisches. Ein niedriger Anteil bedeutet, dass primär Muskelfleisch verwendet wurde, was für eine höhere Nährwertdichte und einen besseren Geschmack spricht. Ein hoher Anteil hingegen kann auf die Verwendung von minderwertigeren Fleischteilen hinweisen. Die gesetzlichen Grenzwerte von maximal 15 Prozent für Rindshackfleisch und 18 Prozent für Schweinehackfleisch sind hier ausschlaggebend.
- Fettanteil (Gewichtung: 30%): Der Fettanteil spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für Geschmack und Textur der Lasagne. Während ein gewisser Fettanteil für Saftigkeit und Geschmack unerlässlich ist, kann ein übermässig hoher Anteil auf eine ungünstige Nährwertzusammensetzung hinweisen und das Produkt weniger bekömmlich machen. Die Mischung aus Fett und magerem Fleisch ist entscheidend für das Gesamterlebnis einer Lasagne.
Diese beiden Kriterien, insbesondere der Bindegewebe-Anteil, spiegeln die Bemühungen der Hersteller wider, hochwertige Rohstoffe zu verwenden und die gesetzlichen Bestimmungen strikt einzuhalten. Die deutliche Verbesserung in diesen Bereichen ist ein Beleg für das gestiegene Qualitätsbewusstsein in der Branche.
Die Rangliste: Wer sind die Gewinner und Verlierer?
Der Test von «Saldo» lieferte klare Ergebnisse und eine Rangliste, die sowohl positive Überraschungen als auch bekannte Muster aufzeigte. Der unangefochtene Testsieger war die «Lasagne alla Bolognese» der «Prix Garantie»-Linie von Coop. Mit einem Gesamturteil von „sehr gut“ (Note: 5,7) und einem Preis von nur 5.50 Franken für die Packung (0.50 Franken pro 100g) erwies sie sich als das beste und gleichzeitig günstigste Produkt im Test. Dies zeigt eindrücklich, dass hohe Qualität nicht zwangsläufig teuer sein muss.
Dicht gefolgt wurde der Testsieger von der «Lasagne della Nonna» von Delicaessa bei Globus, die ebenfalls ein Gesamturteil von „sehr gut“ (Note: 5,7) erhielt. Allerdings lag ihr Preis mit 12.90 Franken (2.93 Franken pro 100g) deutlich höher, rund sechs Mal so teuer wie der Testsieger. Dies unterstreicht die enorme Preisspanne im Segment der Fertig-Lasagne.
In der oberen Hälfte der Rangliste fanden sich vorwiegend die Eigenmarken der Schweizer Grossverteiler, wie «M-Budget» und «Qualité&Prix» von Coop. Diese Produkte sind mehrheitlich in der Schweiz produziert, was oft mit kürzeren Lieferwegen und strengeren Qualitätskontrollen verbunden ist. Sie konnten mit guten bis sehr guten Gesamturteilen überzeugen und bieten ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
Am unteren Ende der Rangliste positionierten sich hingegen die Produkte der Discounter wie Aldi und Lidl, sowie einige bekannte Markenprodukte wie Findus oder Rana. Diese Lasagnen sind fast ausschliesslich im Ausland gefertigt und erhielten tendenziell nur ein „genügend“ als Gesamturteil. Dies legt nahe, dass die Herkunft und die damit verbundenen Produktionsstandards einen Einfluss auf die Endqualität haben können.
Die vier besten Lasagnen im Überblick:
| Produkt | Hersteller/Vertrieb | Gesamturteil (Note) | Preis (Fr.) | Preis (Fr. / 100g) |
|---|---|---|---|---|
| Lasagne alla Bolognese | Prix Garantie (Coop) | sehr gut (5,7) | 5.50 | 0.50 |
| Lasagne della Nonna | Delicaessa (Globus) | sehr gut (5,7) | 12.90 | 2.93 |
| Lasagne alla Bolognese | Qualité & Prix (Coop) | gut (5,4) | 4.30 | 1.08 |
| Lasagne Bolognese | Come a Casa (Manor Food) | gut (5,4) | 5.90 | 1.48 |
Die vier schlechtesten Lasagnen im Überblick:
| Produkt | Hersteller/Vertrieb | Gesamturteil (Note) | Preis (Fr.) | Preis (Fr. / 100g) |
|---|---|---|---|---|
| Lasagne Bolognese | Findus (Volg) | genügend (4,7) | 5.50 | 1.53 |
| Lasagne Bolognese | Chef Select (Lidl) | genügend (4,3) | 5.90 | 1.48 |
| Lasagne Fresche alla Bolognese | Rana (Coop) | genügend (4,3) | 6.50 | 1.85 |
| Lasagne Bolognese | Come a Casa & Prix (Manor Food) | genügend (4,0) | 1.99 | 0.50 |
Warum die Verbesserung? Ein Blick hinter die Kulissen
Die signifikante Verbesserung der Qualität von Fertig-Lasagne innerhalb von fünf Jahren ist kein Zufall, sondern das Ergebnis mehrerer Faktoren. Der Pferdefleischskandal von 2013 war ein Wendepunkt, der die gesamte Lebensmittelbranche zum Umdenken zwang. Der enorme Vertrauensverlust der Konsumenten übte massiven Druck auf Hersteller und Händler aus, ihre internen Kontrollmechanismen zu überarbeiten und zu verstärken. Dies führte zu einer Reihe von Massnahmen:
- Strengere Lieferantenkontrollen: Unternehmen haben ihre Beschaffungsprozesse neu bewertet und legen nun einen höheren Wert auf die Überprüfung ihrer Fleischlieferanten. Audits, Zertifizierungen und regelmässige Stichproben sind heute Standard, um die Herkunft und Qualität des Fleisches zu gewährleisten.
- Verbesserte interne Qualitätsmanagement-Systeme: Viele Hersteller investierten in modernere Laborausrüstung und schulten ihr Personal im Bereich der Qualitätssicherung. Die Fähigkeit, das Erbgut von Tierarten präzise zu identifizieren, war ein Game Changer.
- Erhöhte Transparenz und Deklarationspflicht: Obwohl die gesetzlichen Deklarationspflichten schon vor dem Skandal bestanden, wurde deren Einhaltung nun strenger überwacht und von den Unternehmen ernster genommen. Verbraucher fordern heute mehr Informationen über die Herkunft und Zusammensetzung ihrer Lebensmittel.
- Wettbewerbsdruck: Der Wettbewerb im Segment der Fertigprodukte ist hart. Hersteller, die nicht in Qualität investieren, riskieren, Marktanteile zu verlieren. Der Wunsch, sich positiv von der Konkurrenz abzuheben, treibt Innovationen und Qualitätsverbesserungen voran.
- Konsumentenbewusstsein: Der Skandal hat das Bewusstsein der Konsumenten für die Lebensmittelproduktion geschärft. Sie sind heute informierter und kritischer, was die Nachfrage nach sicheren und qualitativ hochwertigen Produkten fördert.
Diese Faktoren zusammen haben dazu beigetragen, dass die Fertig-Lasagne, die heute in den Regalen liegt, ein deutlich höheres Mass an Sicherheit und Qualität bietet als noch vor fünf Jahren. Es ist ein Beispiel dafür, wie ein negativer Vorfall zu positiven Veränderungen in einer gesamten Branche führen kann.
Tipps für den bewussten Lasagne-Kauf
Auch wenn der aktuelle «Saldo»-Test positive Nachrichten liefert, ist es als Konsument immer ratsam, beim Einkauf von Fertig-Lasagne und anderen Fertiggerichten bewusst vorzugehen. Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen können, eine gute Wahl zu treffen:
- Lesen Sie die Deklaration sorgfältig: Achten Sie auf die Zutatenliste und die Nährwertangaben. Prüfen Sie, welche Fleischsorten enthalten sind und ob Zusatzstoffe verwendet werden, die Sie vermeiden möchten. Eine klare und verständliche Deklaration ist ein gutes Zeichen.
- Preis-Leistungs-Verhältnis abwägen: Wie der Test gezeigt hat, muss das teuerste Produkt nicht unbedingt das beste sein. Vergleichen Sie Preise und Qualität. Manchmal bieten Eigenmarken ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Herkunft beachten: Wenn Ihnen die Herkunft des Fleisches wichtig ist, achten Sie auf entsprechende Angaben auf der Verpackung. Produkte aus der Schweiz unterliegen oft strengeren Kontrollen und haben kürzere Transportwege.
- Frische versus Tiefkühl: Überlegen Sie, ob eine frische Lasagne (aus dem Kühlregal) oder eine Tiefkühl-Lasagne besser zu Ihren Bedürfnissen passt. Frische Produkte können geschmacklich oft näher am Original sein, während Tiefkühlprodukte länger haltbar und praktisch sind.
- Vertrauen Sie bewährten Marken und Testergebnissen: Wenn Sie unsicher sind, orientieren Sie sich an unabhängigen Testberichten wie dem von «Saldo» oder an Marken, denen Sie bereits vertrauen. Positive Bewertungen und Auszeichnungen können Orientierung bieten.
- Sensorische Prüfung zu Hause: Letztlich zählt der Geschmack. Probieren Sie verschiedene Produkte aus, um Ihre persönliche Lieblings-Lasagne zu finden. Achten Sie auf eine ansprechende Optik, einen angenehmen Geruch und natürlich den Geschmack.
Ein bewusster Einkauf stärkt nicht nur Ihre eigene Sicherheit, sondern sendet auch ein klares Signal an die Hersteller, dass Qualität und Transparenz für die Konsumenten von grosser Bedeutung sind.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Fertig-Lasagne
Was ist Bindegewebe und warum ist es wichtig für die Fleischqualität?
Bindegewebe ist ein Bestandteil des Fleisches, der Sehnen, Knorpel und Fasern umfasst, die die Muskelfasern umgeben und verbinden. Während ein gewisser Anteil natürlich ist, deutet ein übermässig hoher Bindegewebe-Anteil im Hackfleisch auf die Verwendung von minderwertigeren Fleischstücken hin, die weniger reines Muskelfleisch enthalten. Solches Fleisch ist oft zäher, weniger schmackhaft und hat einen geringeren Nährwert. Die gesetzlichen Grenzwerte sollen sicherstellen, dass Hackfleisch zu einem Grossteil aus hochwertigem Muskelfleisch besteht und somit eine gute Qualität gewährleistet ist.
Ist Fertig-Lasagne nach dem Test von «Saldo» jetzt völlig sicher?
Der aktuelle Test von «Saldo» zeigt eine deutliche Verbesserung in Bezug auf Fleischqualität und korrekte Deklaration. Es wurden keine undeklarierten Tierarten gefunden und die Bindegewebe-Anteile entsprachen den gesetzlichen Vorgaben. Dies bedeutet, dass die Fertig-Lasagne im Allgemeinen als sicher und korrekt deklariert angesehen werden kann. Die Branche hat aus dem Skandal gelernt und ihre Kontrollen massiv verstärkt. Dennoch ist es immer ratsam, die Deklaration zu lesen und auf die eigenen Präferenzen zu achten.
Wie erkenne ich gute Qualität bei Fertig-Lasagne, abgesehen von Testergebnissen?
Achten Sie auf eine klare und detaillierte Zutatenliste. Hochwertige Lasagne enthält oft frische Zutaten und weniger Zusatzstoffe. Der Preis kann ein Indikator sein, ist aber nicht immer ausschlaggebend – wie der «Prix Garantie»-Testsieger beweist. Ein Blick auf die Nährwerttabelle kann ebenfalls Aufschluss geben, insbesondere bezüglich des Fett- und Proteingehalts. Letztlich spielen auch die Marke und die Herkunft eine Rolle, da Schweizer Produkte oft strengeren Standards unterliegen.
Gibt es einen Unterschied zwischen „Hausmarken“ und „Markenprodukten“ bei Fertig-Lasagne?
Der Test hat gezeigt, dass die Hausmarken der Schweizer Grossverteiler (z.B. Prix Garantie, M-Budget, Qualité&Prix) oft sehr gut abschneiden und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Viele dieser Produkte werden in der Schweiz hergestellt. Markenprodukte wie Findus oder Rana, die oft im Ausland produziert werden, schnitten im «Saldo»-Test tendenziell schlechter ab. Dies deutet darauf hin, dass Hausmarken eine ernstzunehmende und oft qualitativ hochwertige Alternative zu den bekannteren Marken sein können.
Sollte ich lieber frische oder tiefgekühlte Lasagne kaufen?
Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Tiefgekühlte Lasagne ist länger haltbar und praktisch für die Vorratshaltung. Frische Lasagne aus dem Kühlregal hat oft eine kürzere Haltbarkeit, kann aber geschmacklich näher an einer selbstgemachten Lasagne sein, da sie nicht den Schock des Einfrierens durchläuft. Die Wahl hängt von Ihren Bedürfnissen und Präferenzen ab. Der «Saldo»-Test umfasste beide Varianten und zeigte, dass gute Qualität in beiden Segmenten zu finden ist.
Wie kann ich sicherstellen, dass das Fleisch in meiner Lasagne korrekt deklariert ist?
Vertrauen Sie auf Produkte von Herstellern, die in Qualitätssicherung und Transparenz investieren. Unabhängige Tests wie der von «Saldo», die auf modernsten DNA-Analysen basieren, bieten eine gute Orientierung. Achten Sie auf Siegel und Zertifikate, falls vorhanden, die zusätzliche Qualitätsstandards garantieren. Die gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz sind streng, und die Kontrollen wurden nach dem Pferdefleischskandal massiv verstärkt, was die Wahrscheinlichkeit von Falschdeklarationen erheblich reduziert hat.
Fazit: Eine Zukunft für die Fertig-Lasagne?
Die Ergebnisse des erneuten Tests von «Saldo» senden ein klares und positives Signal an die Konsumenten: Die Fertig-Lasagne hat ihre Hausaufgaben gemacht. Fünf Jahre nach dem schockierenden Pferdefleischskandal hat die Branche gelernt und ihre Standards deutlich angehoben. Die Qualität des Fleisches ist verbessert, die Deklarationen sind korrekt und die Transparenz gegenüber dem Verbraucher ist gestiegen. Der Testsieg eines preisgünstigen Produkts zeigt zudem, dass gute Qualität nicht unerschwinglich sein muss und für jeden zugänglich ist.
Für Verbraucher bedeutet dies, dass sie Fertig-Lasagne mit einem deutlich besseren Gefühl geniessen können. Das Vertrauen, das durch den Skandal erschüttert wurde, beginnt sich wieder aufzubauen. Es ist jedoch weiterhin wichtig, als Konsument wachsam zu bleiben, die Deklarationen zu lesen und bewusste Kaufentscheidungen zu treffen. Die positive Entwicklung im Bereich der Fertig-Lasagne ist ein ermutigendes Beispiel dafür, wie Druck von Konsumenten und unabhängigen Prüfinstanzen zu echten Verbesserungen in der Lebensmittelproduktion führen kann. Die Zukunft der Fertig-Lasagne scheint gesichert, und sie kann weiterhin eine praktische und schmackhafte Option für den schnellen Genuss sein.
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