22/06/2018
Haribo ist weit mehr als nur ein Name – es ist ein Synonym für Kindheitserinnerungen, bunte Vielfalt und unvergänglichen Genuss. Seit Jahrzehnten verzaubern die Süßwaren des deutschen Konzerns Jung und Alt gleichermaßen. Doch wer steckt hinter den weltberühmten Goldbären, und wie hat es ein kleines Unternehmen aus Bonn geschafft, zu einem globalen Giganten der Süßwarenbranche aufzusteigen? Tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte von Haribo, einem Unternehmen, das süße Träume wahr werden lässt und dessen Produkte in über hundert Ländern auf der ganzen Welt geliebt werden. Von den bescheidenen Anfängen in einer Hinterhofküche bis hin zu hochmodernen Produktionsstätten auf mehreren Kontinenten – die Entwicklung von Haribo ist eine wahre Erfolgsgeschichte, geprägt von Innovation, Tradition und einem unermüdlichen Streben nach Qualität.

Die Geschichte von Haribo: Von Bonn in die Welt
Haribo ist ein Akronym, das für den Namen seines Gründers, Johann „Hans“ Riegel, und dessen Heimatstadt Bonn steht: Hans Riegel Bonn. Diese einfache, aber geniale Namensgebung legte den Grundstein für eine Marke, die heute weltweit bekannt ist.
Gründung und die ersten Jahre
Am 13. Dezember 1920 wurde Haribo von Johann „Hans“ Riegel in das Bonner Handelsregister eingetragen. Das Startkapital war bescheiden: Ein Sack Zucker, ein Kupferkessel, eine Marmorplatte, ein Hocker, ein gemauerter Herd und eine Walze bildeten die erste Ausstattung. Die erste Fabrikationsstätte befand sich in einem Haus in der Bergstraße im Bonner Stadtteil Kessenich, das Hans Riegel im selben Jahr erworben hatte.
Zwei Jahre nach der Firmengründung, im Jahr 1922, erfand Hans Riegel den Vorläufer der heutigen Goldbären: den „Tanzbär“. Dieser war ursprünglich größer und weicher als die heutigen Gummibärchen, da er noch aus Gummi arabicum statt der heute üblichen Gelatine hergestellt wurde. 1925 erweiterte Haribo sein Sortiment um Lakritzprodukte, ein weiterer Meilenstein in der Produktentwicklung. Die frühen 1930er-Jahre markierten den Aufbau der Vertriebsorganisation in Deutschland und den Bau der neuen Hauptfabrikationsanlage. Die Internationalisierung begann bereits 1935 mit der Gründung der Haribo Lakrids A/S Kopenhagen zusammen mit dänischen Geschäftspartnern.
Herausforderungen und Veränderungen nach dem Krieg
Der Zweite Weltkrieg stellte Haribo vor große Herausforderungen. Die Produktion ging aufgrund von Rohstoffknappheit stark zurück. Nach dem frühen Tod von Johann Riegel im März 1945 führte seine Frau die Firma zunächst weiter. Erst nach der Rückkehr ihrer Söhne Hans und Paul aus der Kriegsgefangenschaft im Jahr 1946 übernahmen diese die Leitung. Hans Riegel junior kümmerte sich um die Außendarstellung und das Marketing, während Paul Riegel, der sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit heraushielt, die Forschung und Produktentwicklung vorantrieb.
Unter ihrer Führung expandierte Haribo weiter. 1957 wurde die Godesberger Firma Kleutgen & Meier übernommen, wo Hans Riegel senior einst seine erste Arbeitsstelle hatte. Es folgten weitere wichtige Akquisitionen und Gründungen von Tochtergesellschaften im Ausland, darunter Haribo Nederland (1961), Haribo-France (1967, später Haribo Ricqles-Zan) und Beteiligungen an Dr. Hillers (1968, vollständig übernommen 1979) sowie Bären-Schmidt (1971) und Dunhills in England (1972, vollständig übernommen 1994). Die 1970er-Jahre sahen auch den Aufbau von Vertriebsorganisationen in Österreich und Schweden. Ein großer Erfolg war die Einführung der Goldbären in den USA im Jahr 1982. Im Jahr 1986 wurde die Edmund Münster GmbH & Co. KG gekauft, bekannt für das Kaubonbon „Maoam“, das seit 1930 produziert wird.
Die komplexe Unternehmensstruktur und die Familie Riegel
Die Führung des Familienunternehmens war nicht immer einfach. Nach dem Tod von Paul Riegel im Jahr 2009 und der vorherigen Auseinandersetzung zwischen Hans Riegel junior und seinem Neffen Hans-Jürgen Riegel wurde die Nachfolgefrage komplex. Eine einvernehmliche Gesamtlösung wurde 2010 erarbeitet: Die Haribo-Holding GmbH & Co. KG wurde neu gegründet, an der die Paul Riegel Familienholding und die neu gegründete Hans Riegel Holding zu gleichen Teilen beteiligt sind. Dies führte zur Schaffung von zwei Zwischenholdings für das deutsche und das internationale Geschäft. Hans-Guido Riegel übernahm die Produktion und Technik, während Hans Riegel junior weiterhin Marketing und Vertrieb leitete. Hans-Arndt Riegel wurde Vorsitzender eines neuen Aufsichtsrats. Nach dem Tod von Hans Riegel junior im Jahr 2013 übernahm die 1987 gegründete Hans Riegel-Stiftung eine wichtige Rolle. Die Familie Riegel bleibt jedoch eng mit dem Unternehmen verbunden.
Die Goldbären: Mehr als nur Fruchtgummi
Die Goldbären sind unbestreitbar das Aushängeschild von Haribo und haben sich zu einer wahren Ikone entwickelt. Ihre Entstehungsgeschichte und kontinuierliche Weiterentwicklung sind ein Spiegelbild des Unternehmenserfolgs.
Die Geburt einer Legende: Vom Tanzbär zum Goldbär
Wie bereits erwähnt, war der „Tanzbär“ der Vorläufer der heutigen Goldbären, erfunden 1922. Seit 1960 nennt Haribo seine Gummibären „Goldbären“, um sie von Konkurrenzprodukten abzugrenzen. Diese kleinen, stilisierten Bären aus Zucker, Zuckersirup und Gelatine sind in ihrer gummiartigen Konsistenz und ihrem unverwechselbaren Geschmack weltweit beliebt. Im Jahr 2005 produzierte Haribo täglich rund 100 Millionen Goldbären in 15 europaweit verteilten Betrieben, um die Nachfrage in über hundert Ländern zu decken. Die Markenbekanntheit der Goldbären in Deutschland liegt laut Unternehmensangaben bei beeindruckenden 99 Prozent.
Vielfalt und Entwicklung: Farben, Geschmacksrichtungen und Sondereditionen
Die Goldbären haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Für den deutschen Markt werden sie heute ausschließlich mit natürlichen Fruchtextrakten gefärbt, was eine bewusste Abkehr von künstlichen Farbstoffen darstellt. Obwohl es technisch möglich wäre, blaue Goldbären mit natürlichen Farbstoffen herzustellen, hat sich die Haribo-Geschäftsführung bewusst gegen eine solche Veränderung des traditionellen Erscheinungsbilds entschieden.
Im August 2007 gab es eine bemerkenswerte Änderung im Sortiment der Goldbären: Die Geschmacksrichtung Apfel wurde neu eingeführt und erhielt die Farbe Grün. Die bisher grüne Geschmacksrichtung Erdbeere wechselte zu Hellrot. Zudem erhielten alle Goldbären eine leicht veränderte Form mit einem „lächelnden“ Gesicht, was ihren sympathischen Charakter noch verstärkte.
Geschmacks- und Farbänderungen der Goldbären (bis 2007 vs. ab 2007)
| Farbe | Geschmack bis 2007 | Geschmack ab 2007 |
|---|---|---|
| Weiß | Ananas | Ananas |
| Gelb | Zitrone | Zitrone |
| Orange | Orange | Orange |
| Hellrot | — | Erdbeere |
| Dunkelrot | Himbeere | Himbeere |
| Grün | Erdbeere | Apfel |
Neben diesen regulären Änderungen hat Haribo auch immer wieder limitierte Sondereditionen der Goldbären auf den Markt gebracht, oft zu besonderen Anlässen oder in Kooperationen. Beispiele hierfür sind die „Schwarz-Rot-Goldbären“ zur Fußball-Europameisterschaft 2008 (mit schwarzer Johannisbeere, Himbeere und Zitrone) und die „Goldbären-Fan-Edition“ zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 (mit Kirsche, Grapefruit, Melone, Waldmeister, Aprikose und Heidelbeere). Im Jahr 2022 gab es eine besondere Kooperation mit dem Wacken Open Air Festival, bei der eine limitierte Sonderedition mit schwarzen und roten Goldbären in der Geschmacksrichtung „Fassbrause“ erschien. Diese kreativen Editionen zeigen die Fähigkeit von Haribo, Tradition mit aktuellen Trends zu verbinden und die Marke stets frisch und relevant zu halten.
Haribo heute: Produktion, Standorte und globale Präsenz
Haribo hat sich von einem lokalen Betrieb zu einem global agierenden Unternehmen entwickelt, das auf eine effiziente Produktion und ein weitreichendes Vertriebsnetz setzt.

Produktionsstätten in Deutschland und weltweit
Heute produziert Haribo mit etwa 7.000 Mitarbeitern in vier Betrieben in Deutschland und zehn weiteren in anderen europäischen Ländern. Im Juni 2003 wurden Haribo-Produkte bereits in über hundert Ländern vertrieben.
- Bonn: Der historische Gründungsort bleibt ein wichtiger Produktionsstandort, auch nach der Verlegung des Hauptsitzes.
- Grafschaft (Rheinland-Pfalz): Seit Mai 2018 der neue Firmensitz und ein weiterer Produktionsbetrieb, der Platz für zukünftiges Wachstum bietet.
- Solingen: Eine Produktionsstätte, die seit 1980 in mehreren Phasen ausgebaut wurde und im Oktober 2011 um ein Hochregallager erweitert wurde.
- Neuss: Hier befindet sich die Produktion für Maoam. Ein neues, hochmodernes Werk soll ab 2025 entstehen, mit Produktionsstart 2028, um die Kapazitäten zu erweitern und die Effizienz zu steigern.
- Linz (Österreich): Seit 1989 wird hier produziert, nachdem Haribo den Konditorei-Großbetrieb Panuli übernommen hatte. Das Werk produziert täglich rund 75 Tonnen Süßwaren und dient als Drehscheibe für den gesamten ost- und südeuropäischen Markt.
- Pleasant Prairie (Wisconsin, USA): Im Jahr 2023 eröffnete Haribo sein erstes Werk in den Vereinigten Staaten. Diese 300 Millionen US-Dollar teure Investition ist die bislang teuerste Einzelinvestition der Firmengeschichte und soll primär den US-Markt versorgen, mit einer Kapazität von rund 15 Millionen Goldbären pro Tag.
Einige Standorte wurden in den letzten Jahren geschlossen, darunter Mainbernheim (2018) und Wilkau-Haßlau (2020), um die Produktion zu optimieren und an die aktuellen Anforderungen anzupassen.
Der Umzug des Firmensitzes nach Grafschaft
Nachdem jahrelang über eine mögliche Verlegung des Firmensitzes spekuliert wurde, da in Bonn keine Expansion mehr möglich war, fiel die Entscheidung im September 2013 zugunsten der rheinland-pfälzischen Gemeinde Grafschaft. Im Mai 2018 wurde der Firmensitz offiziell dorthin verlegt. Die Hauptverwaltung mit 400 Beschäftigten zog von Bonn um, während die Produktion in Bonn weiterhin fortgeführt wird. Dieser Schritt ermöglichte Haribo, ein großes Logistikzentrum und einen neuen Produktionsbetrieb zu errichten, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.
Das Vertriebsnetz: Vom Werksverkauf bis zu den Haribo-Shops
Haribo setzt auf verschiedene Vertriebskanäle, um seine Produkte an die Kunden zu bringen. Neben dem klassischen Handel sind die Werksverkäufe und die eigens entwickelten Haribo-Shops besonders beliebt.
Die Werksverkäufe in Grafschaft, Bonn-Bad Godesberg, Solingen und Neuss bieten neben dem gesamten Sortiment auch begehrte Bruchware und Produkte aus aller Welt an. Ergänzend dazu hat Haribo das Konzept der Haribo-Shops entwickelt, um auch in den Innenstädten Präsenz zu zeigen. Der erste dieser Shops wurde in der Bonner City eröffnet. Bis Juni 2025 gab es bundesweit 12 solcher Shops, die ein einzigartiges Einkaufserlebnis bieten, inklusive einer „Pick&Mix-Bar“ und Merchandisingartikeln.
Marketing und Werbung: Der Ohrwurm, der bleibt
Der Erfolg von Haribo ist untrennbar mit seiner ikonischen Werbung verbunden, die über Generationen hinweg in den Köpfen der Menschen verankert ist.
"Haribo macht Kinder froh – und Erwachsene ebenso"
Seit 1935 wirbt das Unternehmen mit dem Werbespruch und -lied „Haribo macht Kinder froh“. Im Jahr 1962 wurde das Motto um den Zusatz „und Erwachsene ebenso“ ergänzt, wodurch es seine heutige, weltweit bekannte Form erhielt. Dieser Slogan ist laut einer Umfrage von Kabel eins der bekannteste Werbespruch in Deutschland und hat sich zu einem wahren Ohrwurm entwickelt. Der Texter erhielt für diesen Geniestreich damals 20 Reichsmark. Das Motto wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und in verschiedenen Ländern adaptiert, um die lokale Zielgruppe anzusprechen.
Internationale Varianten des Haribo-Slogans
| Land/Region | Motto(s) | Übersetzung (Deutsch) |
|---|---|---|
| Deutschland, Österreich, Schweiz | Haribo macht Kinder froh – und Erwachsene ebenso | Haribo macht Kinder froh – und Erwachsene ebenso |
| Belgien (Flandern) | Haribo maakt kinderen blij – volwassenen horen ook daarbij | Haribo macht Kinder froh – Erwachsene gehören auch dazu |
| Belgien (Wallonien), Frankreich, Luxemburg, Kanada (Französisch) | Haribo, c’est beau la vie – pour les grands et les petits | Haribo, das Leben ist schön – für die Großen und die Kleinen |
| Dänemark, Norwegen | Haribo … den er go’ | Haribo … das ist gut |
| Griechenland | δίνει χαρά, σε μεγάλους και σε παιδιά | Spendet Freude, an Erwachsene und an Kinder |
| Irland, UK, USA, Finnland, Rumänien, Singapur, Ägypten, Israel, Südafrika, Südkorea, Thailand, VAE, Australien, Neuseeland, Kanada (Englisch) | Kids and grown-ups love it so – the happy world of Haribo | Kinder und Erwachsene lieben sie so – die fröhliche Welt von Haribo |
| Italien | Haribo è la bontà – che si gusta ad ogni età | Haribo ist die Köstlichkeit – die man in jedem Alter genießt |
| Japan | きらきら笑顔 – みんなでハリボー! | Funkelndes Lächeln – und Haribo mit allen! |
| Kroatien | Haribo veseli sve, velike i malene | Haribo macht allen Freude, den Großen und den Kleinen |
| Niederlande | The happy world of Haribo | Die glückliche Welt von Haribo |
| Polen | Haribo smak radości dla dzieci i dorosłych | Haribo Geschmack der Freude für Kinder und Erwachsene |
| Portugal, Brasilien | Haribo doces sabores – para os pequenos e os maiores | Haribo leckere Süßigkeiten – für die Kleinen und die Großen |
| Russland | Детям, взрослым повезло – радость дарит харибо | Kinder, Erwachsene haben Glück – Freude schenkt Haribo |
| Schweden | Haribo är kul för små – gott för vuxna likaså! | Haribo macht den Kleinen Spaß – aber auch den Erwachsenen! |
| Slowakei, Tschechien | Haribo chutí malým, rovnako i dospelým | Haribo schmeckt den Kleinen sowie den Erwachsenen |
| Slowenien | Haribo za otroke bo in za odrasle prav tako | Haribo ist für Kinder – und Erwachsene ebenso |
| Spanien, Mexiko | Haribo, dulces sabores – para pequeños y mayores | Haribo, süßer Geschmack – für Kleine und Große |
| Türkei | Çocuk ya da büyük ol, Haribo’yla mutlu ol | Ob du jung oder alt bist, sei glücklich mit Haribo |
| Ukraine | Haribo смакує всім – і дороslim, і malým | Haribo schmeckt allen, sowohl den Erwachsenen, als auch den Kleinen |
| Ungarn | Gyermek felnőtt kedve jó – édes élet Haribo | Kinder und Erwachsene haben gute Laune – süßes Leben Haribo |
| VR China | 大人小孩都说好,快乐品尝哈瑞宝 | Erwachsene und Kinder sagen alle „gut“, kosten glücklich Haribo. |
Prominente Gesichter und kreative Kampagnen
Über viele Jahre hinweg setzte Haribo auf prominente Werbebotschafter. Von 1991 bis 2015 war der deutsche Fernsehmoderator Thomas Gottschalk das Gesicht von Haribo, eine Partnerschaft, die ihm 2006 sogar einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde bescherte. Sein Nachfolger war der deutsche Komiker Michael „Bully“ Herbig. Seit 2019 hat sich Haribo jedoch von prominenten Testimonials abgewandt und experimentiert mit neuen Werbekonzepten.
Neben klassischen TV-Spots nutzt Haribo auch ungewöhnliche Werbeformen, wie Sonderlackierungen auf Boeing 737-800 Flugzeugen von TUIfly (GoldbAIR, HaribAIR) oder einen Kenworth-Showtruck zur Produktpräsentation. Auch Kooperationen mit bekannten Marken und Persönlichkeiten sind ein wichtiger Bestandteil der Marketingstrategie, wie die limitierten Editionen zu Adele, Harry Potter, Crocs, Linkin Park oder Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys zeigen.
Engagement im Sport
Haribo ist auch im Bereich des Sports aktiv. Die französische Tochtergesellschaft ist seit 1998 Partner der Tour de France und verteilt dabei große Mengen Süßwaren an die Zuschauer. Von 2010 bis 2017 stellte Haribo zudem ein eigenes Team für die VLN-Langstreckenweltmeisterschaft und das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, wo sie 2016 sogar den dritten Platz belegten. Dieses Engagement unterstreicht die Dynamik und den Markenwert von Haribo.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Hier finden Sie Antworten auf einige der häufigsten Fragen rund um Haribo und seine Produkte.
- Wie entstand der Name Haribo?
Der Name Haribo ist ein Akronym, abgeleitet von den ersten beiden Buchstaben des Vor- und Nachnamens des Gründers Johann „Hans“ Riegel sowie den ersten beiden Buchstaben seines Heimatortes Bonn: Hans Riegel Bonn. - Wann wurden die Goldbären erfunden?
Der Vorläufer der Goldbären, der „Tanzbär“, wurde bereits 1922 von Hans Riegel erfunden. Seit 1960 werden sie als „Goldbären“ vermarktet, um sie von Konkurrenzprodukten abzugrenzen. - Wo hat Haribo seinen Hauptsitz?
Der Hauptsitz von Haribo befindet sich seit Mai 2018 in Grafschaft, Rheinland-Pfalz. Zuvor war er lange Zeit in Bonn ansässig, wo jedoch weiterhin ein wichtiger Produktionsstandort erhalten bleibt. - Produziert Haribo nur in Deutschland?
Nein, Haribo produziert in vier Betrieben in Deutschland und zehn weiteren in anderen Ländern Europas, darunter Österreich (Linz) und seit 2023 auch in den USA (Pleasant Prairie). - Was ist Maoam und gehört es zu Haribo?
Maoam ist eine Marke für Kaubonbons, die seit 1930 produziert wird. Die Edmund Münster GmbH & Co. KG, der Hersteller von Maoam, wurde 1986 von Haribo übernommen und gehört seitdem zum Haribo-Konzern. - Gibt es Haribo-Werksverkäufe?
Ja, Haribo betreibt mehrere Werksverkäufe in Deutschland, unter anderem in Grafschaft, Bonn-Bad Godesberg, Solingen und Neuss. Dort können Kunden das gesamte Sortiment, Neuheiten und oft auch Bruchware erwerben.
Zukunftsausblick und Innovationen
Haribo ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in neue Produktionsstätten, wie das Werk in Pleasant Prairie, USA, und das geplante Maoam-Werk in Neuss, um seine globale Präsenz weiter auszubauen und die steigende Nachfrage zu bedienen. Gleichzeitig bleibt Haribo innovativ im Marketing, sucht neue Wege der Kundenansprache durch Kooperationen und setzt auf die Stärkung seiner Kernmarken. Die Zukunft verspricht weiterhin süße Überraschungen aus dem Hause Haribo, das seine Tradition ehrt und gleichzeitig mutig neue Wege geht.
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