Welche Pizza-Varianten gibt es?

Pizza-Vielfalt: Ein kulinarischer Guide

14/11/2023

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Pizza ist weit mehr als nur ein einfaches Gericht; sie ist ein globales Phänomen, ein Symbol für Geselligkeit und ein kulinarisches Meisterwerk, das in unzähligen Varianten existiert. Von den bescheidenen Anfängen in Neapel bis hin zu den innovativen Kreationen moderner Pizzerien hat die Pizza eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Doch welche Pizza-Varianten gibt es eigentlich, und was macht jede einzelne so besonders? Dieser Artikel nimmt Sie mit auf eine köstliche Reise durch die Welt der Pizza, beleuchtet ihre Ursprünge, ihre wichtigsten Bestandteile und die vielfältigen regionalen und internationalen Interpretationen.

Welche Pizza-Varianten gibt es?
Insgesamt neun verschiedene Pizza-Varianten zählt die Karte – und die klingen allesamt so kreativ und lecker, dass man sich nur schwer entscheiden kann. Außerdem könnt ihr alle Varianten auch mit glutenfreiem Boden bestellen. Unsere Empfehlung: Probiert die "Pesto CBR" und die "Stranger Wings" und gönnt euch vorab noch ein paar Garlic Knots.
Inhaltsverzeichnis

Die Ursprünge der Pizza: Eine kurze Reise durch die Geschichte

Die Geschichte der Pizza ist tief in der süditalienischen Stadt Neapel verwurzelt. Ursprünglich war sie ein einfaches Gericht für die arme Bevölkerung, bestehend aus einem Fladenbrot, belegt mit Tomaten, Knoblauch, Olivenöl und Kräutern. Die Legende besagt, dass die moderne Pizza Margherita im Jahr 1889 zu Ehren von Königin Margherita von Savoyen kreiert wurde. Der Pizzabäcker Raffaele Esposito belegte sie mit Tomaten (rot), Mozzarella (weiß) und Basilikum (grün), um die Farben der italienischen Flagge widerzuspiegeln. Von diesem Zeitpunkt an begann der Siegeszug der Pizza, die sich zunächst in Italien, dann in Europa und schließlich weltweit verbreitete.

Die Pizza hat sich im Laufe der Jahrhunderte ständig weiterentwickelt, doch die Grundprinzipien sind geblieben: Ein Teigfladen, eine Sauce und ein oder mehrere Beläge. Die Qualität dieser drei Komponenten entscheidet maßgeblich über den Geschmack und die Authentizität einer Pizza. Es ist die Kombination aus Tradition und Innovation, die die Pizza zu einem so vielseitigen und beliebten Gericht gemacht hat.

Die Essenz der Pizza: Kruste, Sauce und Käse

Jede Pizza, unabhängig von ihrer Variante, basiert auf drei fundamentalen Säulen: dem Teig (der Kruste), der Sauce und dem Käse. Die Art und Weise, wie diese Elemente zubereitet und kombiniert werden, prägt den Charakter jeder einzelnen Pizza.

Der Teig: Das Fundament jeder Pizza

Der Teig ist das Herzstück einer jeden Pizza und bestimmt maßgeblich ihre Textur und ihren Geschmack. Die Vielfalt beginnt hier: Von der hauchdünnen, knusprigen Kruste bis zum dicken, luftigen Boden gibt es unzählige Variationen. Ein klassischer Pizzateig besteht aus Weizenmehl, Wasser, Hefe, Salz und etwas Olivenöl. Die Fermentationszeit ist entscheidend; ein langsam gereifter Teig entwickelt komplexere Aromen und ist leichter verdaulich. Manche Pizzerien verwenden Sauerteig für eine noch tiefere Geschmacksnote und eine besonders luftige Konsistenz. Die Art des Mehls, der Wasseranteil und die Backtemperatur tragen ebenfalls zur einzigartigen Beschaffenheit des Teigs bei, sei es weich und biegsam wie in Neapel oder fest und knusprig wie in Rom.

Die Sauce: Das Herzstück des Geschmacks

Traditionell ist die Pizzasauce eine einfache Zubereitung aus passierten San-Marzano-Tomaten, oft nur mit einer Prise Salz und Basilikum gewürzt. Diese Schlichtheit ermöglicht es dem reinen Geschmack der Tomaten, zur Geltung zu kommen. Doch die Welt der Pizzasaucen ist weitläufiger geworden: Es gibt cremige weiße Saucen (oft auf Basis von Ricotta oder Béchamel), Pesto-Saucen, BBQ-Saucen oder sogar scharfe Saucen, die der Pizza eine ganz neue Dimension verleihen. Die Wahl der Sauce kann den gesamten Charakter der Pizza verändern und bietet unendliche Möglichkeiten für kreative Kombinationen. Eine gute Sauce bildet die perfekte Basis für die darauf folgenden Beläge.

Der Käse: Die Seele der Pizza

Ohne Käse wäre eine Pizza keine Pizza. Der klassische Pizzakäse ist Mozzarella, insbesondere Fior di Latte (Kuhmilch-Mozzarella) oder Mozzarella di Bufala (Büffelmilch-Mozzarella), der für seine Schmelzeigenschaften und seinen milden Geschmack geschätzt wird. Doch je nach Region und Stil kommen auch andere Käsesorten zum Einsatz: Provolone für einen kräftigeren Geschmack, Parmesan oder Pecorino Romano für eine salzige Würze, Ricotta für cremige Akzente oder sogar Cheddar und Gouda in weniger traditionellen Varianten. Die Qualität des Käses ist entscheidend für die Textur und den Geschmack der Pizza. Er sollte gut schmelzen, aber nicht zu viel Wasser abgeben, um den Teig nicht aufzuweichen.

Klassische italienische Pizza-Varianten: Von Neapel bis Rom

Italien ist die Heimat der Pizza und bietet eine beeindruckende Vielfalt an regionalen Stilen, die alle ihre eigenen Merkmale und Traditionen haben.

Pizza Napoletana: Die Königin aus Neapel

Die Pizza Napoletana ist nicht nur eine Pizza, sie ist ein kulinarisches Erbe, das von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt wurde. Ihre Zubereitung folgt strengen Regeln, die von der Associazione Verace Pizza Napoletana (AVPN) festgelegt wurden. Das Herzstück bildet der Teig: Er muss aus Weichweizenmehl Typ 0 oder 00, Wasser, Salz und Hefe bestehen und mindestens 8, aber nicht mehr als 24 Stunden bei Raumtemperatur reifen. Das Ergebnis ist ein extrem weicher, elastischer Teig, der von Hand zu einem Kreis von höchstens 35 cm Durchmesser geformt wird, wobei der Rand, der sogenannte „Cornicione“, deutlich ausgeprägt sein muss und beim Backen luftig und blasenreich wird. Die klassischsten Varianten sind die Pizza Marinara (mit Tomaten, Knoblauch, Oregano und Olivenöl) und die Pizza Margherita (mit Tomaten, Mozzarella, Basilikum und Olivenöl). Gebacken wird sie in einem Holzofen bei extrem hohen Temperaturen (ca. 450-500°C) für nur 60-90 Sekunden, was zu einem weichen, leicht verkohlten Boden und einem luftigen, geschwärzten Rand führt.

Pizza Romana: Die knusprige Alternative

Im Gegensatz zur weichen neapolitanischen Pizza zeichnet sich die Pizza Romana durch einen dünnen und knusprigen Boden aus. Der Teig enthält oft etwas mehr Olivenöl, was zu seiner charakteristischen Knusprigkeit beiträgt. Sie wird in der Regel bei etwas niedrigeren Temperaturen und länger gebacken als die neapolitanische Variante, was zu einem gleichmäßiger durchgebackenen und festeren Boden führt. Die Ränder sind weniger ausgeprägt als der Cornicione der neapolitanischen Pizza. Beliebt sind Beläge wie Salsiccia, Pilze oder Prosciutto. Die Pizza Romana ist ideal für diejenigen, die eine festere Basis bevorzugen, die sich nicht so leicht biegt und einen ausgeprägten Biss bietet.

Pizza al Taglio: Pizza auf die Hand

Die Pizza al Taglio, wörtlich „Pizza nach dem Schnitt“, ist eine beliebte Art von Pizza, die in Rom und ganz Italien verbreitet ist. Sie wird auf großen, rechteckigen Backblechen zubereitet und in Stücke geschnitten und nach Gewicht verkauft. Der Teig ist oft dicker und luftiger als der der Pizza Romana, aber nicht so dick wie ein Focaccia-Teig. Er ist besonders hydratisiert und hat eine lange Gehzeit, was zu einer leichten und zellulären Krume führt. Die Beläge sind extrem vielfältig und reichen von klassischen Kombinationen bis zu kreativen saisonalen Kreationen. Pizza al Taglio ist perfekt für einen schnellen Snack zwischendurch oder als Teil eines Picknicks.

Calzone und Pizza Fritta: Die gefüllte und die frittierte Variante

Neben den offenen Pizzen gibt es auch andere faszinierende Formen. Die Calzone ist eine gefaltete Pizza, die oft mit Ricotta, Mozzarella, Schinken und Salami gefüllt ist. Sie wird im Ofen gebacken und ähnelt einem großen Halbmond. Die Füllung bleibt im Inneren saftig und aromatisch. Die Pizza Fritta, eine Spezialität aus Neapel, ist eine frittierte Pizza. Der Teig wird gefüllt (oft mit Ricotta, Cicoli – gepresstem Schweinefleisch – und Mozzarella) und dann in heißem Öl goldbraun frittiert. Das Ergebnis ist eine unglaublich luftige, knusprige Hülle mit einer cremigen, herzhaften Füllung – ein wahrer Genuss für Liebhaber deftiger Speisen.

Internationale Pizza-Interpretationen: Eine Weltreise der Aromen

Die Pizza hat sich über die italienischen Grenzen hinaus verbreitet und dabei unzählige Anpassungen an lokale Geschmäcker und Traditionen erfahren. Dies hat zu einer beeindruckenden Vielfalt an regionalen Pizza-Stilen geführt.

New York Style Pizza: Der amerikanische Klassiker

Die New York Style Pizza ist eine der bekanntesten Pizza-Varianten außerhalb Italiens. Sie zeichnet sich durch ihren großen, dünnen und flexiblen Boden aus, der oft so groß ist, dass er über den Tellerrand hinausragt. Der Teig enthält typischerweise Zucker und Olivenöl, was ihm eine leichte Süße und eine zähe, aber dennoch knusprige Textur verleiht. Die Pizza wird bei hohen Temperaturen in einem Gasofen gebacken. Charakteristisch ist, dass sie in große Stücke geschnitten wird, die man falten kann, um sie leichter zu essen. Klassische Beläge sind Mozzarella und Peperoni, aber auch hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Chicago Deep Dish Pizza: Ein Auflauf auf Pizzabasis

Die Chicago Deep Dish Pizza ist das genaue Gegenteil der New York Style Pizza. Sie ist eher ein Auflauf als eine traditionelle Pizza, gebacken in einer tiefen Pfanne, die an eine Kuchenform erinnert. Der Boden ist dick, butterig und knusprig, und die Schichten sind umgekehrt angeordnet: Zuerst kommt eine dicke Schicht Käse (oft Mozzarella und Provolone), dann die Beläge (wie Wurst, Pilze oder Zwiebeln) und ganz oben eine reichhaltige Tomatensauce, die oft stückig ist. Die Backzeit ist deutlich länger als bei anderen Pizzen, was zu einem sehr üppigen und sättigenden Ergebnis führt. Ein Stück Chicago Deep Dish Pizza kann oft eine ganze Mahlzeit ersetzen.

Detroit Style Pizza: Der dicke, quadratische Genuss

Die Detroit Style Pizza hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen. Sie wird in rechteckigen, blauen Stahlpfannen gebacken, die ursprünglich für die Automobilindustrie verwendet wurden. Der Teig ist dick, luftig und hat eine offene, zelluläre Struktur, ähnlich einer Focaccia. Das Besondere ist der Käse (oft eine Mischung aus Ziegelstein-Käse und Mozzarella), der bis an den Rand der Pfanne gestreut wird und dort während des Backens karamellisiert und eine knusprige Käsekruste bildet. Die Sauce wird oft erst nach dem Backen in Streifen auf die Pizza gegeben. Typische Beläge sind Peperoni oder Pilze. Die Kombination aus fluffigem Teig und knusprigem Käserand ist unwiderstehlich.

California Style Pizza: Gourmet und Experimentell

Die California Style Pizza ist bekannt für ihre unkonventionellen und oft Gourmet-Beläge. Sie entstand in den 1980er Jahren und brach mit vielen Pizzatraditionen, indem sie Zutaten wie Entenconfit, Ziegenkäse, Lachs oder exotische Früchte verwendete. Der Boden ist meist dünn bis mittelstark und dient als neutrale Leinwand für die kreativen Beläge. Diese Pizza-Variante legt Wert auf frische, hochwertige und oft saisonale Zutaten. Sie ist das Ergebnis einer Fusion verschiedener Küchenstile und spricht jene an, die neue Geschmackserlebnisse suchen und bereit sind, traditionelle Pizza-Grenzen zu überschreiten.

St. Louis Style Pizza: Dünn, knusprig und einzigartig

Die St. Louis Style Pizza zeichnet sich durch ihren extrem dünnen, crackerartigen Boden aus, der ohne Hefe zubereitet wird und dadurch sehr knusprig ist. Das Besondere ist der Käse: Statt Mozzarella wird hier eine Mischung aus Provolone, Cheddar und Schweizer Käse namens Provel verwendet, die einen einzigartigen Schmelz und Geschmack bietet. Die Pizza wird oft in quadratische Stücke geschnitten (sogenannte „Party Cuts“) und hat eine leicht süße Tomatensauce. Sie ist eine leichte und sehr knusprige Alternative zu den dickeren Pizza-Varianten.

Ähnliche Fladenbrote weltweit

Es gibt viele Fladenbrot-Gerichte weltweit, die der Pizza ähneln, aber keine echten Pizza-Varianten sind. Dazu gehören der französisch-deutsche Flammkuchen (dünner Teig mit Crème fraîche, Speck und Zwiebeln), das türkische Lahmacun (dünner Teig mit gewürztem Hackfleisch) oder die indische Naan-Brot (oft mit Currys serviert). Sie alle teilen die Grundidee eines belegten Fladenbrots, haben aber ihre eigene kulinarische Geschichte und Tradition.

Vegetarische und vegane Pizza: Genuss ohne Fleisch

In einer Welt, in der immer mehr Menschen bewusst auf Fleisch verzichten oder sich rein pflanzlich ernähren, hat sich auch die Pizza-Landschaft weiterentwickelt. Vegetarische und vegane Pizzen sind heute Standard auf den Speisekarten vieler Pizzerien und bieten eine reiche Palette an Geschmacksoptionen.

Vielfalt der Gemüsebeläge

Vegetarische Pizzen sind oft die farbenfrohesten. Klassiker wie Pizza Funghi (Pilze), Pizza Vegetaria (verschiedenes Gemüse wie Paprika, Zwiebeln, Oliven, Artischocken) oder Pizza Spinaci (Spinat, oft mit Ei oder Ricotta) sind weit verbreitet. Moderne vegetarische Pizzen experimentieren mit Belägen wie geröstetem Kürbis, Süßkartoffeln, Auberginencreme, Rucola, getrockneten Tomaten oder sogar Feigen und Nüssen. Die Kombination verschiedener Gemüsesorten, die sowohl roh als auch gegrillt oder eingelegt verwendet werden können, ermöglicht eine enorme geschmackliche Tiefe und Abwechslung. Kräuter wie Basilikum, Oregano und Rosmarin verstärken die Aromen auf natürliche Weise.

Vegane Käsealternativen und mehr

Für vegane Pizzen, die vollständig auf tierische Produkte verzichten, ist die Entwicklung von Käsealternativen ein wichtiger Faktor gewesen. Heute gibt es hochwertige vegane Mozzarella-Alternativen auf Basis von Cashewkernen, Mandeln oder Kokosöl, die gut schmelzen und einen angenehmen Geschmack haben. Darüber hinaus bieten viele vegane Pizzen kreative Beläge, die den Verzicht auf Käse ausgleichen: Pesto ohne Parmesan, reichhaltige Pilzmischungen, gerösteter Knoblauch, verschiedene vegane Wurst- oder Fleischalternativen auf Pflanzenbasis oder eine Fülle von frischem Gemüse und Kräutern. Eine beliebte vegane Variante ist auch die Pizza Marinara, die traditionell ohnehin keinen Käse enthält. Die Möglichkeiten sind schier unendlich und zeigen, dass auch eine pflanzliche Pizza ein voller Genuss sein kann, der in puncto Geschmack und Textur keine Wünsche offenlässt.

Der perfekte Belag: Kreativität kennt keine Grenzen

Neben den traditionellen Klassikern hat sich die Pizza zu einer Leinwand für kulinarische Kreativität entwickelt. Die Auswahl an Belägen ist heute nahezu unbegrenzt und reicht weit über die klassischen Salamischeiben oder Pilze hinaus. Von Meeresfrüchten wie Garnelen und Lachs über verschiedene Fleischsorten wie Hähnchen oder Rindfleisch bis hin zu exotischen Früchten wie Ananas (ein oft diskutierter, aber beliebter Belag) oder Feigen – alles ist möglich. Die Kunst besteht darin, Beläge zu wählen, die sich geschmacklich ergänzen und eine harmonische Komposition bilden. Manche Pizzerien setzen auf saisonale Zutaten, um Frische und Abwechslung zu gewährleisten. Egal ob Sie ein Fan von einfachen, klaren Geschmäckern sind oder das Experimentelle lieben, die Welt der Pizza-Beläge bietet für jeden Geschmack etwas.

Vergleichstabelle der beliebtesten Pizza-Varianten

MerkmalPizza NapoletanaPizza Romana (dünn)New York StyleChicago Deep DishDetroit Style
KrusteWeich, luftig, elastisch, hoher Rand (Cornicione), leicht verkohltDünn, knusprig, festDünn, groß, flexibel, zähSehr dick, butterig, kuchenartigDick, luftig, rechteckig, karamellisierter Käserand
Backzeit/-temp.Sehr kurz (60-90 Sek.) bei 450-500°CLänger bei mittlerer Temp.Kürzer bei hoher Temp. in GasofenLang (30-45 Min.) bei mittlerer Temp.Länger bei mittlerer Temp.
KäseMozzarella (Fior di Latte/Bufala)Mozzarella, ProvoloneMozzarellaMozzarella, Provolone (unter Belag)Ziegelstein-Käse, Mozzarella
Typ. BelägeMargherita, MarinaraSalsiccia, Pilze, ProsciuttoPeperoni, Käse purWurst, Pilze, Zwiebeln (unter Sauce)Peperoni, Pilze
ServierformRund, ungeschnittenRund, geschnittenGroße Scheiben (faltbar)Keilstücke (sehr sättigend)Quadratische Stücke

Häufig gestellte Fragen (FAQ) rund um die Pizza

Was macht eine gute Pizza aus?

Eine gute Pizza zeichnet sich durch die Balance ihrer Komponenten aus. Der Teig sollte perfekt gebacken sein – knusprig außen, weich und luftig innen. Die Sauce sollte frisch und aromatisch sein, ohne zu dominant zu wirken. Der Käse muss gut schmelzen und einen angenehmen Geschmack haben. Und schließlich müssen die Beläge von hoher Qualität sein und harmonisch zusammenpassen, ohne die Pizza zu überladen.

Kann Pizza gesund sein?

Pizza kann durchaus Teil einer ausgewogenen Ernährung sein, besonders wenn sie mit frischen, hochwertigen Zutaten zubereitet wird. Eine Pizza mit viel Gemüse, magerem Eiweiß und einem dünnen Vollkornteig kann eine nährstoffreiche Mahlzeit darstellen. Der Kaloriengehalt hängt stark von den Belägen und der Teigart ab. Eine Pizza mit viel fettem Käse und verarbeitetem Fleisch ist natürlich weniger gesund als eine leichte Margherita oder eine vegetarische Pizza.

Was ist der Unterschied zwischen Pizza Napoletana und Pizza Romana?

Der Hauptunterschied liegt im Teig und der Backweise. Die Pizza Napoletana hat einen dicken, weichen, luftigen Rand (Cornicione) und einen sehr dünnen, biegsamen Boden, gebacken bei extrem hohen Temperaturen für kurze Zeit. Die Pizza Romana hingegen hat einen dünnen, festen und knusprigen Boden mit einem weniger ausgeprägten Rand, der länger bei etwas niedrigeren Temperaturen gebacken wird.

Ist Ananas auf Pizza erlaubt?

Die Frage nach Ananas auf Pizza ist eine der meistdiskutierten in der Pizza-Welt. Aus kulinarischer Sicht gibt es keine „Erlaubnis“ oder „Verbot“. Während viele Puristen die Kombination von süßer Ananas und herzhafter Pizza ablehnen, ist die Pizza Hawaii mit Schinken und Ananas weltweit sehr beliebt. Es ist letztendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Vorlieben. Die Pizza-Welt ist groß genug für alle Geschmacksrichtungen!

Kann ich Pizza zu Hause selbst machen?

Absolut! Pizza zu Hause zu backen, kann ein sehr lohnendes Erlebnis sein. Während man selten die extrem hohen Temperaturen eines professionellen Pizzaofens erreicht, kann ein Pizzastein oder ein Backstahl im heimischen Ofen zu erstaunlich guten Ergebnissen führen. Das Experimentieren mit verschiedenen Teigrezepten, Saucen und Belägen macht viel Spaß und ermöglicht es Ihnen, Ihre ganz persönliche Lieblingspizza zu kreieren.

Die Welt der Pizza ist eine faszinierende und unendlich vielfältige. Von den bescheidenen Anfängen in Neapel bis zu den globalen Interpretationen hat sich die Pizza zu einem Gericht entwickelt, das Menschen auf der ganzen Welt verbindet. Egal, ob Sie ein Liebhaber der klassischen Margherita, ein Fan der herzhaften Chicago Deep Dish oder ein Entdecker neuer, kreativer Beläge sind – die Pizza bietet für jeden Gaumen das Richtige. Ihre Vielseitigkeit, Anpassungsfähigkeit und ihr unwiderstehlicher Geschmack machen sie zu einem zeitlosen Favoriten, der immer wieder neu entdeckt und genossen werden kann. Die nächste köstliche Pizza-Variante wartet schon darauf, von Ihnen probiert zu werden!

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