Was kann man in Kirchberg machen?

Pizza-Genuss in den Kitzbüheler Alpen

03/03/2024

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Nach einem Tag voller Abenteuer in den malerischen Kitzbüheler Alpen, sei es beim Skifahren auf den perfekt präparierten Pisten von KitzSki und der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental, beim Wandern durch blühende Almwiesen oder beim Radfahren entlang idyllischer Wege, sehnt man sich oft nach einer Belohnung, die Körper und Seele gleichermaßen wärmt und stärkt. Während die Tiroler Gastfreundschaft in den charmanten Hotels von Kirchberg wie dem Aschaber Lifthotel oder dem Hotel Kroneck Aschaber für herzhafte Buffets und internationale Köstlichkeiten sorgt, gibt es eine Speise, die weltweit für ihre Einfachheit und doch unendliche Vielfalt geliebt wird und nach einem solchen Tag einfach perfekt passt: die Pizza. Sie ist nicht nur ein schnelles Gericht, sondern ein kulturelles Phänomen, ein Stück Lebensfreude und oft der krönende Abschluss eines unvergesslichen Urlaubstages. Doch was macht eine wirklich gute Pizza aus, und welche Geheimnisse stecken hinter diesem scheinbar einfachen Gericht?

Inhaltsverzeichnis

Die Ursprünge der Pizza: Eine kulinarische Zeitreise

Die Geschichte der Pizza ist so reichhaltig und vielschichtig wie ihre Beläge. Ihre Wurzeln reichen weit zurück, lange bevor sie zu dem weltweiten Phänomen wurde, das wir heute kennen und lieben. Schon in der Antike gab es flache Brote, die mit verschiedenen Zutaten belegt wurden. Griechen und Ägypter genossen ähnliche Gerichte, aber die moderne Pizza, wie wir sie kennen, hat ihren Ursprung in Neapel, Italien.

Was kann man in Kirchberg machen?
Nach einem ereignisreichen Tag können Sie sich auf den großzügig angelegten Wellnessbereich freuen und sich an der gut sortierten Hotelbar Raritäten und Klassiker gönnen. Die Hotels liegen nur wenige Gehminuten vom Kirchberger Ortskern entfernt und sind idealer Ausgangspunkt zum Ski fahren, Wandern, Radfahren und noch viel mehr.

Im 18. und 19. Jahrhundert war Neapel eine blühende Hafenstadt, und die ärmere Bevölkerung benötigte eine kostengünstige und sättigende Mahlzeit. Fladenbrote mit Tomaten, Knoblauch, Öl und Kräutern wurden zu einem Grundnahrungsmittel. Die Legende besagt, dass die "Pizza Margherita" im Jahr 1889 zu Ehren von Königin Margherita von Savoyen kreiert wurde, die Neapel besuchte. Der Pizzabäcker Raffaele Esposito soll eine Pizza in den Farben der italienischen Flagge – Rot (Tomaten), Weiß (Mozzarella) und Grün (Basilikum) – zubereitet haben, und die Königin war begeistert. Dies markierte den Beginn des Aufstiegs der Pizza von einem einfachen Streetfood zu einem königlichen Gericht.

Von Neapel aus verbreitete sich die Pizza langsam in ganz Italien und dann, mit der Auswanderungswelle im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, in die Vereinigten Staaten. Dort passte sie sich den lokalen Geschmäckern an und entwickelte sich weiter, was zu einer unglaublichen Vielfalt an Stilen führte, die heute weltweit genossen werden.

Die Anatomie einer perfekten Pizza: Mehr als nur Teig und Belag

Eine wirklich herausragende Pizza ist das Ergebnis eines Zusammenspiels mehrerer Komponenten, die in Harmonie miteinander wirken müssen. Es geht nicht nur um gute Zutaten, sondern auch um die richtige Technik und Leidenschaft.

Der Teig ist das Herzstück jeder Pizza. Ein authentischer Pizzateig besteht aus wenigen, aber hochwertigen Zutaten: Weizenmehl (oft Typ 00 für neapolitanische Pizza), Wasser, Salz und Hefe. Das Geheimnis liegt in der langen Gehzeit, die dem Teig Zeit gibt, Aromen zu entwickeln und eine luftige, leicht verdauliche Struktur zu erhalten. Eine perfekte Kruste sollte außen knusprig und innen weich und elastisch sein, mit den charakteristischen „Leopardenflecken“ (verbrannte Blasen) vom Ofen.

Die Tomatensauce ist die Seele. Für eine klassische neapolitanische Pizza werden oft San-Marzano-Tomaten verwendet, die für ihren süßen und weniger sauren Geschmack bekannt sind. Die Sauce wird meist nur leicht gewürzt, um den reinen Geschmack der Tomaten hervorzuheben. Weniger ist hier oft mehr.

Der Käse ist der Charaktergeber. Mozzarella ist der unangefochtene König der Pizzakäse. Ob Fior di Latte (aus Kuhmilch) oder Mozzarella di Bufala (aus Büffelmilch), er sollte frisch sein und beim Schmelzen Fäden ziehen, ohne zu ölig zu werden. Die richtige Menge ist entscheidend, um den anderen Zutaten nicht die Show zu stehlen.

Die Beläge sind die Persönlichkeit. Von klassischem Basilikum und Olivenöl bis hin zu Salami, Pilzen, Gemüse oder Meeresfrüchten – die Auswahl ist riesig. Wichtig ist, die Beläge nicht zu überladen, damit die Qualität jeder einzelnen Zutat zur Geltung kommt und der Teig nicht durchweicht wird.

Der Ofen und die Backmethode sind der Katalysator. Traditionell wird Pizza in einem Holzofen bei sehr hohen Temperaturen (400-500°C) gebacken. Dies ermöglicht eine extrem kurze Backzeit von nur 60-90 Sekunden, wodurch der Teig schnell aufgeht, außen knusprig wird und innen saftig bleibt.

Eine Welt der Pizzen: Stile und ihre Besonderheiten

Obwohl die Pizza ihren Ursprung in Neapel hat, haben sich im Laufe der Zeit verschiedene regionale Stile entwickelt, die jeweils ihre eigenen einzigartigen Merkmale aufweisen.

Die Neapolitanische Pizza (Pizza Napoletana) ist der Goldstandard und durch strenge Regeln der Associazione Verace Pizza Napoletana (AVPN) geschützt. Sie zeichnet sich durch einen sehr weichen, elastischen und leicht verkohlten Rand (Cornicione) aus, einen dünnen Boden im Zentrum und die Verwendung von San-Marzano-Tomaten und Mozzarella di Bufala oder Fior di Latte. Sie wird sehr schnell bei extrem hohen Temperaturen gebacken.

Die Römische Pizza (Pizza Romana) ist im Gegensatz zur neapolitanischen Variante oft dünner und knuspriger. Der Teig enthält manchmal Olivenöl, was zu einer festeren Konsistenz führt. Sie ist auch bekannt für ihre rechteckige Form (Pizza al taglio) und wird oft stückweise verkauft, was sie ideal für einen schnellen Snack macht.

Die New York Style Pizza ist ein Erbe der italienischen Einwanderer. Sie hat einen großen, dünnen, aber dennoch zähen Boden, der oft so groß ist, dass man die Stücke falten kann. Sie wird traditionell in Scheiben verkauft und ist bekannt für ihren herzhaften, oft leicht fettigen Belag aus Mozzarella und Tomatensauce.

Was bietet die Gästekarte der Kitzbüheler Alpen?
Tipp: Mit der Gästekarte fahren Sie kostenlos mit Bus und Bahn und können so die schönsten Plätze der Kitzbüheler Alpen entdecken. Verschaffen Sie sich einen Überblick der Leistungen und Angebote Ihres ausgewählten Vermieters. Das Prospekt können Sie hier herunterladen und als PDF-Datei ganz bequem speichern, ausdrucken oder weiterleiten.

Die Chicago Deep Dish Pizza ist eine ganz andere Liga. Sie ist eher ein Kuchen als ein Fladenbrot, mit einem hohen Rand, der wie eine Schüssel geformt ist. Die Füllung ist dick und schichtweise angelegt: Käse direkt auf dem Teig, dann Beläge wie Wurst und Gemüse, und ganz oben eine dicke Schicht Tomatensauce. Sie wird viel länger gebacken und ist extrem sättigend.

Und dann gibt es noch unzählige regionale Variationen, von der knusprigen Pizza aus der Pfanne in Detroit bis zur süßen Dessertpizza. Jede Region hat ihre eigene Interpretation dieses vielseitigen Gerichts.

MerkmalPizza NapoletanaPizza Romana (klassisch)New York Style PizzaChicago Deep Dish
TeigSehr weich, elastisch, luftiger, hoher RandDünn, knusprig, festerDünn, zäh, faltbarDick, wie ein Kuchenboden, hoher Rand
Backzeit60-90 SekundenWenige Minuten10-15 Minuten30-45 Minuten
OfenHolzofen (400-500°C)Holz- oder Elektroofen (hohe Temp.)Großer Pizzaofen (hohe Temp.)Konventioneller Ofen
Typische BelägeTomaten, Mozzarella, Basilikum (Margherita)Vielfältig, auch Gemüse, SalamiMozzarella, Tomatensauce, PepperoniKäse, Wurst, viel Tomatensauce
VerzehrMit Messer & GabelAls Stück (al taglio)Gefaltet, aus der HandMit Messer & Gabel, sehr sättigend

Die Geheimnisse einer guten Pizzeria in den Alpen

Auch wenn Kirchberg in den Kitzbüheler Alpen liegt und nicht in Neapel, so haben sich doch viele Pizzerien der Kunst des Pizzabackens verschrieben. Was macht eine Pizzeria zu einem Ort, den man nach einem aktiven Tag gerne besucht?

Zunächst ist es die Qualität der Zutaten. Eine Pizzeria, die Wert auf frische, hochwertige Tomaten, echten Mozzarella und gutes Olivenöl legt, ist bereits auf dem richtigen Weg. Ergänzt durch lokale Produkte, wie etwa regionalen Schinken oder Pilze, kann eine Pizza eine einzigartige Note erhalten, die den Bezug zur Alpenregion herstellt.

Dann ist da der Pizzaiolo. Ein erfahrener Pizzabäcker versteht es, den Teig perfekt zu behandeln, die Zutaten harmonisch zu kombinieren und die Pizza im richtigen Moment aus dem Ofen zu holen. Es ist eine Handwerkskunst, die Jahre der Übung erfordert.

Die Atmosphäre spielt ebenfalls eine Rolle. Nach einem Tag in den Bergen möchte man sich entspannen. Eine gemütliche, einladende Pizzeria, vielleicht mit einem rustikalen Ambiente, das an eine Berghütte erinnert, oder einem modernen, alpinen Stil wie im Almhof Kitzlodge, kann das Esserlebnis perfekt abrunden. Der Duft von frisch gebackenem Brot und schmelzendem Käse trägt ebenfalls dazu bei.

Und schließlich: die Vielfalt. Ob man eine klassische Margherita bevorzugt, eine scharfe Diavola oder eine kreative Eigenkreation mit lokalen Spezialitäten – eine gute Pizzeria bietet für jeden Geschmack etwas. Und vielleicht sogar ein passendes Getränk dazu, sei es ein kühles Bier, ein Glas italienischer Wein oder ein regionaler Apfelsaft.

Pizza und die Gästekarte der Kitzbüheler Alpen: Ein perfektes Duo

Die Kitzbüheler Alpen, mit den Orten Brixen im Thale, Kirchberg und Westendorf, sind nicht nur ein Paradies für Outdoor-Aktivitäten, sondern bieten auch kulinarische Genüsse. Und die Gästekarte ist dabei ein echter Vorteil. Während die Gästekarte selbst keine direkten Rabatte auf Pizza bietet, ermöglicht sie doch eine stressfreie und kostenlose Nutzung von Bus und Bahn in der gesamten Region. Das bedeutet, man kann nach einem langen Tag in den Bergen bequem die nächste Pizzeria erreichen, ohne sich Gedanken um Parkplätze oder den Heimweg machen zu müssen. Man kann das Abendessen und vielleicht ein Glas Wein unbeschwert genießen, bevor man entspannt ins Hotel zurückkehrt. Es ist die perfekte Ergänzung zu einem sorglosen Urlaubserlebnis.

Häufig gestellte Fragen zur Pizza

F: Ist Pizza ungesund?
A: Das hängt stark von der Zubereitung und den Belägen ab. Eine Pizza mit frischen, hochwertigen Zutaten wie viel Gemüse, magerem Eiweiß und einem dünnen, gut fermentierten Teig kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Stark verarbeitete Beläge, viel Fett und große Mengen Käse können sie natürlich kalorienreicher machen. Die Portionsgröße spielt auch eine Rolle.

F: Was ist der Unterschied zwischen Fior di Latte und Mozzarella di Bufala?
A: Fior di Latte wird aus Kuhmilch hergestellt und hat einen milderen Geschmack sowie eine etwas festere Textur. Mozzarella di Bufala wird aus Büffelmilch hergestellt, ist cremiger, hat einen intensiveren, leicht säuerlichen Geschmack und schmilzt auf der Pizza noch saftiger.

F: Kann man Pizza auch kalt essen?
A: Ja, viele Menschen genießen kalte Pizza, besonders als Frühstück oder schnellen Snack. Die Aromen vermischen sich über Nacht und der Teig kann eine interessante Textur entwickeln. Es ist reine Geschmackssache!

F: Warum ist der Rand (Cornicione) einer neapolitanischen Pizza oft verbrannt?
A: Die "verbrannten" Stellen sind eigentlich karamellisierte und leicht verkohlte Blasen, die durch die extrem hohe Hitze im Holzofen entstehen. Sie sind ein Zeichen für eine authentisch gebackene neapolitanische Pizza und tragen zum einzigartigen Geschmack bei. Sie sollten nicht schwarz und bitter sein, sondern dunkelbraun und knusprig.

F: Welche Getränke passen am besten zu Pizza?
A: Ein kühles, leichtes Bier ist ein Klassiker. Auch italienischer Rotwein, besonders ein leichter Chianti oder ein Primitivo, passt hervorragend. Für alkoholfreie Optionen sind Mineralwasser, eine gute hausgemachte Limonade oder Apfelsaftschorle eine gute Wahl.

Ob als Stärkung nach einem aktiven Tag in den Kitzbüheler Alpen oder einfach als Genuss für zwischendurch: Die Pizza hat ihren festen Platz in unseren Herzen und auf unseren Tellern erobert. Ihre universelle Anziehungskraft liegt in ihrer Einfachheit, ihrer Vielseitigkeit und der Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen. Es ist mehr als nur Essen; es ist eine Erfahrung, die man mit Familie und Freunden teilt, ein Stück italienische Lebensart, das überall auf der Welt genossen werden kann, selbst inmitten der majestätischen Bergwelt Tirols. Wenn Sie das nächste Mal in Kirchberg sind, halten Sie Ausschau nach einer Pizzeria, die mit Leidenschaft und den richtigen Zutaten arbeitet, und gönnen Sie sich diesen unwiderstehlichen Klassiker. Buon Appetito!

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