Wie heißt die Straße in Mailand?

Mailands Verborgene Schätze & Kulinarische Genüsse

05/10/2011

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Als leidenschaftlicher Weltenbummler und Entdecker bin ich, Bernard Miletić, immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und authentischen Erlebnissen. Mailand, eine Stadt, in der ich gelebt und gearbeitet habe, birgt unzählige Geheimnisse, die weit über ihre bekannten Sehenswürdigkeiten hinausgehen. Viele verbinden die lombardische Metropole hauptsächlich mit Mode und Finanzen, doch Mailand ist so viel mehr – eine Stadt, die erobert werden will und mit ihrer unaufgeregten Art und überraschenden Vielfalt begeistert. Begleiten Sie mich auf eine Reise durch Mailands versteckte Gassen und zu seinen kulinarischen Hotspots, die nicht nur den Gaumen verwöhnen, sondern auch das Reisebudget schonen.

Was kann man in Mailand machen?
Zu den beliebtesten Reisezielen der Stadt gehören der gotische Dom von Mailand und das Kloster Santa Maria delle Grazie (mit Leonardo da Vincis „Das Abendmahl“). In der Altstadt von Mailand findest Du Hotels, Bars und Cafés, die um einiges teurer sind als an anderen Orten Italiens.
Inhaltsverzeichnis

Kulinarische Entdeckungsreise: Mailands beste Restaurants

Mailand ist bekannt für seine gehobene Küche, aber das bedeutet nicht, dass man ein Vermögen ausgeben muss, um gut zu essen. Bei meiner Auswahl der besten Restaurants habe ich bewusst Locations mit moderaten Preisen und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis gewählt. Hier geht es nicht um Michelin-Sterne oder Touristenfallen am Dom, sondern um authentische Erlebnisse mit stilvollem Ambiente und köstlichem italienischem Essen, das dem europäischen Geschmack entspricht.

Ein kleiner, aber wichtiger Tipp vorweg: Als Mann sollten Sie in Mailänder Restaurants, selbst im Hochsommer, auf Sandalen verzichten. In der Modemetropole gilt dies als unverzeihlich – oder zumindest wurde es mir so gesagt! Doch keine Sorge, stilvolles Ambiente und leckeres Essen sind Ihnen dafür garantiert.

Solo Crudo – Der Geheimtipp für Vegetarier und mehr

Mein erster Tipp ist das Solo Crudo, ein echtes Juwel, besonders für Vegetarier und Veganer. Dieses Restaurant widmet sich der „Raw Diet“-Philosophie, bei der viele Gerichte roh oder bei maximal 42 °C zubereitet werden, um möglichst viele Nährstoffe zu erhalten. Abgesehen von zwei Fischgerichten dreht sich hier alles um Gemüse – aber nicht irgendein Gemüse! Es ist stylisches, gutaussehendes Mailänder Gemüse, exquisit angerichtet. Stellen Sie sich Gnocchi, Zucchini-Rollen oder vegetarische Burger vor, alles für etwa 15 Euro. Das Konzept ist nicht nur besonders, sondern auch nachhaltig, da der Fleischkonsum minimiert wird. Das Solo Crudo befindet sich im neuen Samsung District, nur wenige Schritte von der Piazza Gae Aulenti und dem Corso Como entfernt. Ein Besuch lohnt sich für jeden, der Wert auf innovative und gesunde Küche legt.

Sapori Stellari – Rustikalität und Wurstkultur

Mein zweiter Tipp ist das genaue Gegenteil von Solo Crudo und für Veganer absolut ungeeignet. Sapori Stellari bietet ein sehr rustikales und ungewöhnliches Flair. Es ist eine Art Durchfahrt zwischen zwei Gebäuden, abgegrenzt mit Zäunen, Plastikstühlen und Lichterketten – wer gerne im Schrebergarten grillt, wird sich hier sofort wohlfühlen. Das Besondere sind die hausgemachten Wurstwaren des Inhabers. Carpaccio für 7,50 Euro, Salami und andere Spezialitäten werden hier mit Stolz präsentiert. Die Bedienung klärt Sie gerne über die Herkunft und Besonderheiten von Wurst und Käse auf. Dazu gibt es frisches Brot und Wein. Dieses „Wurstbrot-Restaurant“ ist sehr populär und hat viele gute Online-Bewertungen, sodass Sie hier oft viele weitere Gäste antreffen werden.

Pizzeria Quei Due – Pizza als Meterware

Wenn Sie auf Ihrer Italienreise auf der Suche nach einer wirklich guten Pizza sind, dann ist die Pizzeria Quei Due die richtige Adresse. Mit Holztischen, Schwarz-Weiß-Fotos und großen Fensterflächen ist das Ambiente ansprechend. Ob es die beste Pizza Mailands ist, sei dahingestellt – das behauptet ja irgendwie jeder. Doch die Inhaber sind besonders stolz auf ihren Teig, der ganze 48 Stunden zur Zubereitung benötigt. Ein Highlight für Gruppen: Hier kann Pizza sogar im Meter bestellt werden! Beachten Sie, dass die Pizzeria nur abends von 19:30 bis 00:00 Uhr geöffnet ist und montags geschlossen hat.

Officine del Riso – Risotto von seiner schönsten Seite

Für all jene, die in Mailand nicht nur Pizza oder Wurst, sondern ein „richtiges“ italienisches Restaurant erleben möchten, empfehle ich Officine del Riso. Der Name, übersetzt „Reis-Workshop“, verrät bereits die Spezialität des Hauses: Risotto, wie es in der Lombardei traditionell gegessen wird. Ein einfaches Risotto kostet etwa 14 Euro, während ein Risotto mit Trüffeln für 24 Euro zu haben ist. Das Restaurant liegt im angesagten Stadtviertel Porta Ticinese, in schöner Nähe zum Ufer des Naviglio Grande Kanals und der Kirche Santa Maria delle Grazie al Naviglio, etwa 3,5 km vom Dom entfernt. Die Speisen sind ästhetisch angerichtet, und die Location hat einen jugendlichen, lebendigen Flair.

Mater Bistro – Klein, kreativ und angesagt

Suchen Sie ein wirklich angesagtes „In“-Bistro, dann ist das Mater Bistro die perfekte Wahl. Es ist etwa einen Kilometer vom Mailänder Dom entfernt und besticht durch eine gemütliche Einrichtung mit langer Theke, vielen Weinflaschen und Kreidetafeln. Im Gegensatz zu „normalen“ Bistros und Cafés finden Sie hier eine ungewöhnliche Karte mit interessanten Geschmackskombinationen. Die Inhaber vertreten die Meinung, dass man auch Thunfisch und Schokolade kombinieren darf, und viele Gerichte werden kunstvoll mit Blumen verziert. Die Preise wirken auf den ersten Blick moderat, doch die Portionen sind nicht besonders groß. Spaghetti mit Muscheln kosten 21 Euro, Ente mit Pfirsich 24 Euro. Mit Vorspeise und Wein kann es am Ende teurer werden als gedacht. Meine Empfehlung: Entweder lassen Sie sich vom Chef-Menü (4, 5 oder 6 Gänge) verwöhnen, wenn Geld keine Rolle spielt, oder Sie besuchen das Mater für eine kleine Mahlzeit, um die einzigartige Atmosphäre zu genießen. Im Sommer 2022 wurde das Mater im Guide Michelin erwähnt und hat hervorragende Online-Bewertungen, daher ist eine Reservierung, am besten per WhatsApp, ratsam.

Vergleich der Mailänder Restaurant-Empfehlungen

RestaurantSpezialitätPreisniveauBesonderheit / Vibe
Solo CrudoVegetarisch/Vegan, Raw DietModeratStylisch, nachhaltig, innovativ
Sapori StellariHausgemachte Wurst & KäseModeratRustikal, unkonventionell, lebhaft
Pizzeria Quei DuePizza (48h Teig, Meterware)ModeratAnsprechend, authentisch, für Gruppen geeignet
Officine del RisoRisotto SpezialitätenModeratJugendlich, schöne Lage am Kanal, klassisch italienisch
Mater BistroKreative GeschmackskombinationenGehobener ModeratTrendy, "In"-Bistro, kunstvoll angerichtet

Mailands Verborgene Schätze: Insider-Tipps für Entdecker

Mailand ist eine Stadt, die ihre Reize nicht sofort offenbart. Im Vergleich zu Florenz oder Venedig sind die Touristenmassen hier (noch) geringer, und viele konzentrieren sich auf die bekannten Sehenswürdigkeiten wie den Dom, die Scala oder die Galleria Vittorio Emanuele II. Doch Mailand hat so viel mehr zu bieten, besonders abseits der ausgetretenen Pfade. Als jemand, der in dieser Stadt gelebt und gearbeitet hat, möchte ich Ihnen meine persönlichen Geheimtipps vorstellen, die Mailand von seiner unbekannten, faszinierenden Seite zeigen.

Mailand per Rad erkunden: Ein Abenteuer

Was halten Sie davon, Mailand mit dem Fahrrad zu erkunden? Ja, das geht, auch wenn man manchmal starke Nerven braucht! Ich habe es selbst mehrfach getestet. Eine besonders entspannte Route bietet der Naviglio Martesana, mein erster Geheimtipp.

Geheimtipp 1: Naviglio Martesana – Eine Oase der Ruhe

Von den einst vielen Kanälen Mailands sind nur noch drei übrig: Naviglio Grande, Naviglio Pavese und Naviglio Martesana. Während an den beiden bekannteren Kanälen oft viel los ist, geht es am Naviglio Martesana wesentlich ruhiger zu. Bars und Geschäfte sucht man hier vergebens. Stattdessen finden Sie hier eine wunderbare Möglichkeit, dem Großstadtlärm zu entfliehen. Radeln oder spazieren Sie am Kanal entlang, vorbei an Feigen- und Granatapfelbäumen, grünen Flächen und Schrebergärten. Es ist ein idyllischer Ort, der unterirdisch am Giardino Cassina de Pomm in der Nähe des Hauptbahnhofs verschwindet.

Geheimtipp 2: Palazzo Luraschi – Ein Innenhof voller Geschichten

Am Anfang des Corso Buenos Aires, einer meiner ehemaligen „Fahrradrennstrecken“, befindet sich der Palazzo Luraschi. Sein Innenhof ist traumhaft schön und sehenswert, nicht zuletzt wegen der zwölf Medaillons an den Säulen, die die Protagonisten aus Alessandro Manzonis berühmtem Roman „I Promessi Sposi – die Verlobten“ darstellen. Der Palast wurde Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Gelände eines ehemaligen Lazzaretts erbaut und ist nach seinem Erbauer, dem Ingenieur Ferdinando Luraschi, benannt. Ein verstecktes Kleinod, das Geschichte atmet.

Was kann man in Mailand machen?
Zu den beliebtesten Reisezielen der Stadt gehören der gotische Dom von Mailand und das Kloster Santa Maria delle Grazie (mit Leonardo da Vincis „Das Abendmahl“). In der Altstadt von Mailand findest Du Hotels, Bars und Cafés, die um einiges teurer sind als an anderen Orten Italiens.

Geheimtipp 3: Porta Venezia und Giardini Indro Montanelli – Grüne Lunge der Stadt

Nur wenige Schritte den Corso Buenos Aires hinunter erreichen Sie die Porta Venezia, eines der sieben verbliebenen historischen Stadttore Mailands. Dahinter erstrecken sich die Giardini Indro Montanelli, ehemals als Giardini Pubblici bekannt. Dieser im englischen Stil angelegte Park ist eine grüne Oase mit jahrhundertealten Bäumen, Springbrunnen, dem Museum für Naturgeschichte, dem Palazzo Dugnani und einem Planetarium. Selbst der Kinder-Autoscooter und die Spielplätze sind noch da. Ein perfekter Ort für eine Mittagspause im Grünen, täglich geöffnet von 6:30 bis 21:00 Uhr.

Geheimtipp 4: Villa Reale und Gartenanlage – Kunst und Geschichte vereint

Kunstliebhaber und Geschichtsfans sollten die Villa Reale (offiziell Villa Comunale) nicht verpassen. Diese Villa war einst die Residenz von Napoleon Bonaparte während seiner Herrschaft in Italien. Seit 1921 beherbergt sie die Galleria d’Arte Moderna, eine beeindruckende Sammlung italienischer Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Doch nicht nur die Kunstwerke, auch die prächtigen Innenräume sind eine Besichtigung wert. Der Ballsaal mit seinem kunstvollen Intarsienparkettboden und die üppig dekorierten Eckzimmer mit ihren Fresken sind atemberaubend. Der englische Park mit geschwungenen Wegen, einem künstlichen See und kleinen Tempeln lädt zum Verweilen ein. Geöffnet ist die Villa von Montag bis Sonntag, mit unterschiedlichen Öffnungszeiten.

Geheimtipp 5: Villa Necchi Campiglio – Eine Zeitreise in die Eleganz

Die Villa Necchi Campiglio ist ein faszinierendes „case museo“, das zeigt, wie man früher lebte. Erbaut von der wohlhabenden Industriellenfamilie Necchi, beeindruckt diese zweistöckige Villa mit einem großen Wintergarten, dem ersten privaten Swimmingpool Mailands, einer Terrasse und einem Tennisplatz. Bei einer Führung erfährt man viel über das Leben der Familie, ihre Kunstinteressen und die exquisite Einrichtung der Wohn- und Repräsentationsräume sowie der privaten Gemächer. Die Villa diente sogar als Filmkulisse für „I Am Love“ und „House of Gucci“. Geöffnet ist sie Mittwoch, Donnerstag und Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr, freitags bis 19:30 Uhr, der Eintritt beträgt 15 Euro.

Geheimtipp 6: Casa Campanini – Mailänder Jugendstil in Perfektion

Nur wenige Schritte von der Villa Necchi Campiglio entfernt, entdecken Sie das Casa Campanini, eines der besten Beispiele für den Mailänder Jugendstil. Die Fassade ist äußerst schmuckvoll, und besonders beeindruckend sind die melancholisch wirkenden Karyatiden, die den Eingang flankieren. Diese Skulpturen wurden vom Bildhauer Michele Vedani aus Beton geschaffen. Das von Architekt Alfredo Campanini selbst entworfene Eingangstor aus Schmiedeeisen erinnert mit seinen floralen Motiven an die typischen Jugendstildekorationen. Ein architektonisches Highlight, das man nicht verpassen sollte.

Geheimtipp 7: Villagio Operaio di Via Lincoln – Mailands Burano

Die Straßen Via Lincoln, Via Archimede und Via Sottocorno werden oft als „Burano Mailands“ bezeichnet. Hier finden Sie zweistöckige Häuser in Pastelltönen mit Fensterläden, reich verziert mit Blumenschmuck und Pflanzen. Besonders die Via Lincoln ist reizvoll, eine schmale, grüne Straße ohne parkende Autos, die zu einer Oase der Ruhe und Schönheit wird. Diese Häuser wurden im 19. Jahrhundert von einer Baugenossenschaft für Arbeiter entworfen, um ihnen einfache und bezahlbare Wohnungen zu bieten – kaum vorstellbar in der heutigen Zeit.

Geheimtipp 8: Chiesa San Bernardino della Ossa – Die Knochenkapelle

Zu meinen besonderen Geheimtipps gehört die Chiesa San Bernardino della Ossa, eine Kirche mit einer einzigartigen und makabren Besonderheit. Sie liegt an der Piazza Santa Stefano. Gleich neben dem Eingang befindet sich eine Kapelle, deren Wände von oben bis unten mit menschlichen Gebeinen dekoriert sind. Ein beeindruckender und nachdenklich stimmender Ort. Der Eintritt ist frei, und die Kirche ist von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 9:30 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Geheimtipp 9: Chiesa di Santa Maria presso San Siro – Die illusionistische Kirche

Versteckt in einem kleinen Hof an der beliebten Einkaufsstraße Via Torino, liegt die unscheinbare Chiesa di Santa Maria presso San Siro. Wer nicht weiß, wo sie ist, läuft leicht daran vorbei. Die Kirche besteht aus zwei Teilen unterschiedlicher Epochen: einem kleinen Zentralbau aus dem 9. Jahrhundert und einer Marienkirche, die Ende des 15. Jahrhunderts angefügt wurde. Besonders beeindruckend ist die geniale Scheinarchitektur des Chores, die von Donato Bramante geschaffen wurde. Was wie Tiefe aussieht, ist lediglich eine Illusion aus dicht gestaffelten Wandvorlagen und einer illusionistischen Bemalung der Rückwand. Der Eintritt ist frei, geöffnet von Montag bis Samstag zwischen 9:30 und 17:30 Uhr sowie am Sonntag von 14:00 bis 17:30 Uhr.

Geheimtipp 10: Palazzo Borromeo – Ein verborgener Innenhof

Im Herzen der Stadt, an der Piazza Borromeo 12, befindet sich ein weiterer wunderschöner Innenhof: der des Palazzo Borromeo. Erbaut gegen Ende des 13. Jahrhunderts von der Familie Borromeo, die von Florenz nach Mailand übersiedelte und zu einer der einflussreichsten Familien der Stadt wurde. Auf den ersten Blick mag der Innenhof unscheinbar wirken, doch erst wenn man den vorderen Teil durchquert hat, offenbart er seine volle Schönheit. Besonders reizvoll sind die Überreste alter Fresken an einer Fassade und die Arkaden, die drei Seiten des Innenhofs begrenzen. Generell lohnt es sich in Mailand immer, einen Blick in große Eingangsportale zu werfen – oft verbergen sich dahinter herrliche Innenhöfe.

Geheimtipp 11: Residenza Vignale – Aus Liebe gebaut

Die Residenza Vignale wird als „fürstliche Residenz, die Anfang des 20. Jahrhunderts aus Liebe gebaut wurde“ beschrieben. Ein österreichischer Prinz ließ sie zwischen 1905 und 1907 errichten, weil er sich in eine Mailänderin verliebt hatte und unbedingt in der lombardischen Hauptstadt leben wollte. Die zu besichtigenden Räume erstrecken sich über zwei Etagen und sind opulent ausgestattet mit Sälen, kleineren Wohnräumen, Spiegeln, vergoldeten Konsolen, Wandteppichen, Gemälden, Holzvertäfelungen und Kassettendecken, sowie einer Bibliothek. Leider ist nicht überliefert, um wen es sich bei dem Prinzen und der jungen Mailänderin handelt. Die Residenza kann nur mit einer Führung besichtigt werden.

Geheimtipp 12: Castello Pozzi mit dem Kartenhaus „Love Art 4 All“ – Kunst im neuen Stadtteil

Im neuen, angesagten Stadtteil CityLife finden Sie das Castello Pozzi, vor dem eine überdimensionale Installation steht: das Kartenhaus „Love Art 4 All“. Dieses farbenfrohe Kunstwerk von Rinaldo Denti, dem Besitzer des Schlosses, und Designer Elio Fiorucci, leuchtet am Abend dank Neonröhren. Das Schloss selbst wurde 1929 erbaut. Die Installation von 2014 hat dazu beigetragen, das Gebäude wieder ins Bewusstsein zu rücken. Seitlich des Schlosses ragen zudem drei große Holzpferde über die Hecke der Villa. Ein Besuch im Parco Tre Torri oder am Piazzale Giulio Cesare in der Nähe rundet das Erlebnis ab.

Häufig gestellte Fragen zu Mailand

Ist Mailand eine teure Stadt zum Essen?
Mailand, als Mode- und Finanzmetropole, gilt als teuer, und es gibt viele gehobene Restaurants. Doch wie in diesem Artikel gezeigt, gibt es auch zahlreiche mittelpreisige Locations mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn man die touristischen Hotspots meidet.
Welche Art von Küche ist typisch für Mailand?
Neben der bekannten Pizza und Pasta ist Mailand und die Lombardei besonders für Risotto-Gerichte bekannt. Auch Wurst- und Käsespezialitäten spielen eine große Rolle, sowie kreative, moderne Interpretationen italienischer Klassiker.
Wie kann ich in Mailand Geld sparen, wenn es ums Essen geht?
Vermeiden Sie Restaurants direkt am Mailänder Dom oder in der Galleria Vittorio Emanuele II. Suchen Sie nach Lokalen abseits der Haupttouristenpfade. Ein guter Tipp ist es auch, sich zwischendurch in Espresso-Bars mit Gebäck oder Eis zu stärken und diese gemütlich auf einer Piazza zu verzehren.
Sind die Sehenswürdigkeiten in Mailand leicht zu finden?
Die Hauptsehenswürdigkeiten wie der Dom sind offensichtlich. Viele der charmanten „Geheimtipps“, die Mailand zu bieten hat, erfordern jedoch ein wenig mehr Entdeckergeist und sind nicht immer auf den ersten Blick sichtbar, was ihren Reiz ausmacht.
Kann man Mailand gut mit dem Fahrrad erkunden?
Ja, Mailand lässt sich auch mit dem Fahrrad erkunden, obwohl man dafür manchmal starke Nerven im Verkehr benötigt. Besonders die Kanäle wie der Naviglio Martesana eignen sich hervorragend für entspannte Radtouren.

Fazit

Mailand ist eine Stadt voller Kontraste und Überraschungen. Es ist nicht nur die glitzernde Modemetropole, sondern auch ein Ort mit tief verwurzelter Geschichte, versteckten Gärten und einer vielfältigen kulinarischen Szene, die weit über das Übliche hinausgeht. Ich hoffe, meine persönlichen Tipps und Erfahrungen helfen Ihnen dabei, Mailand auf eine ganz besondere Weise zu entdecken und sich in diese faszinierende Stadt zu verlieben. Egal ob Sie auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Restaurant oder einem ruhigen Rückzugsort sind, Mailand hält für jeden Geschmack etwas bereit. Trauen Sie sich, abseits der ausgetretenen Pfade zu wandeln, und lassen Sie sich von Mailands unaufgeregter Schönheit verzaubern.

Welche Restaurants in Mailand können Sie empfehlen? Haben Sie bereits einen meiner Geheimtipps besucht? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren – ich freue mich auf Ihr Feedback!

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