Pizza aus der Mikrowelle: So wird sie knusprig!

28/11/2016

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Pizza – dieses magische Wort lässt die Herzen vieler höherschlagen. Sie ist der Inbegriff des schnellen, unkomplizierten Genusses, sei es nach einem langen Arbeitstag, für den gemütlichen Filmabend oder einfach zwischendurch. Doch nicht immer muss es der teure Lieferservice oder der Besuch im Restaurant sein. Viele greifen gerne zur Tiefkühlpizza oder bereiten ihre eigene Kreation zu Hause zu. Während der Backofen oft die erste Wahl ist, stellt sich die Frage: Kann die Mikrowelle eine echte Alternative sein? Die Antwort ist ein klares Ja – aber mit wichtigen Einschränkungen und dem richtigen Wissen wird aus einem labbrigen Stück eine überraschend köstliche Pizza.

Kann man Pizzastein in die Mikrowelle stellen?
Pizzastein: Ja, es gibt sie inzwischen auch für die Mikrowelle – und auch mit einem sehr guten Resultat. Wichtig bei der Benutzung ist aber, dass du genau die Herstellerangaben zu den möglichen Mikrowelleneinstellungen liest, denn in der Regel muss man mit dem Material in punkto Wattzahl etwas vorsichtiger umgehen.
Inhaltsverzeichnis

Warum nicht jede Mikrowelle für Pizza geeignet ist

Die Vorstellung, eine Tiefkühlpizza einfach in die Mikrowelle zu schieben und ein knuspriges Ergebnis zu erwarten, endet für viele in einer Enttäuschung. Der Grund dafür liegt in der Art der Mikrowellenöfen. Es gibt grundlegend zwei Typen: die Solo-Mikrowelle und die Kombi-Mikrowelle. Während Solo-Mikrowellen, die oft die günstigsten Modelle auf dem Markt sind, hervorragend zum Erwärmen von Speisen geeignet sind, fehlt ihnen die entscheidende Technologie für die Pizzazubereitung. Sie arbeiten ausschließlich mit Mikrowellenstrahlung, die Wassermoleküle in der Nahrung in Schwingung versetzt und so Wärme erzeugt. Das Ergebnis ist zwar warm, aber eben nicht gebräunt oder knusprig. Der Teig bleibt weich, oft sogar matschig, und der Käse schmilzt zwar, bekommt aber keine appetitliche Bräunung oder Röstaromen. Ein solches „Ergebnis“ ist oft kaum essbar und weit entfernt von dem, was man von einer guten Pizza erwartet.

Das Geheimnis liegt in der Kombi-Funktion

Für eine wirklich gelungene Pizza aus der Mikrowelle benötigen Sie unbedingt einen Mikrowellenherd mit einer sogenannten Kombi-Funktion. Diese Geräte vereinen die Mikrowellenstrahlung mit zusätzlichen Heizmethoden, die denen eines Backofens ähneln. Die wichtigsten Funktionen, die eine Kombi-Mikrowelle für Pizza mitbringen sollte, sind:

  • Heißluft- oder Umluft-Funktion: Genau wie bei einem herkömmlichen Backofen zirkuliert hier heiße Luft im Garraum. Dies sorgt für eine gleichmäßige Garung und eine schöne Bräunung des Teigs. Es ist die Grundlage für einen knusprigen Pizzaboden.
  • Grillfunktion: Ein integrierter Grill erzeugt direkte Strahlungshitze von oben. Diese ist essentiell, um den Käse zu schmelzen, zu bräunen und die gewünschten Röstaromen zu entwickeln. Achten Sie auf eine hohe Wattleistung des Grills, da günstigere Modelle oft zu schwach sind, um ein wirklich knuspriges Ergebnis zu erzielen.

Manche Premium-Modelle bieten sogar eine spezielle Pizzafunktion oder Crisp-Funktion an. Diese Programme sind darauf ausgelegt, automatisch die optimale Kombination aus Mikrowellen-, Grill- und/oder Heißluftfunktion zu wählen, um eine perfekte Pizza zu backen. Oft müssen Sie nur noch das Gewicht der Pizza eingeben, und das Gerät erledigt den Rest. Das Ergebnis kann sich dann fast mit dem aus einem guten Backofen messen lassen.

Wie lange muss eine Pizza in der Mikrowelle gebacken werden?

Die genaue Zubereitungsdauer einer Pizza in der Mikrowelle hängt stark von verschiedenen Faktoren ab: der Größe und dem Gewicht der Pizza, der Leistung Ihrer Mikrowelle und der verwendeten Funktion (Grill, Heißluft oder spezielle Pizzafunktion). Es ist immer ratsam, die Bedienungsanleitung Ihres spezifischen Geräts zu konsultieren, da die Hersteller oft detaillierte Empfehlungen geben. Nichtsdestotrotz gibt es bewährte Richtwerte, die Ihnen als Orientierung dienen können.

Zubereitung mit Grillfunktion

Die Grillfunktion ist oft der Schlüssel zu einer knusprigen, durchgebackenen und leckeren Pizza aus der Mikrowelle. Sie sorgt für die nötige Bräunung und die Entwicklung von Röstaromen. Hier sind typische Einstellungen und Zubereitungszeiten:

Pizza-Größe / GewichtEinstellungen (Kombi-Mikrowelle)Zubereitungsdauer
Mini-Pizzas (ca. 300g)Kombination: Grill auf Stufe 2 und 250 Watt Mikrowelleca. 10 Minuten
Normale TK-Pizza (300-400g)Kombination: Grill Stufe 1 und Mikro auf 600 Watt (2 Minuten), danach Mikro 300 Wattca. 11-12 Minuten
Große Pizza (ca. 450 g)Kombination: Grill Stufe 3 und Mikro mit 600 Wattca. 11 Minuten

Ein kleiner Tipp: Manche erfahrene Mikrowellen-Pizzabäcker empfehlen, die Pizza zunächst kurz mit reiner Mikrowellenfunktion anzutauen und dann erst die Grill- oder Heißluftfunktion für die eigentliche Bräunung und das Knuspern einzuschalten. Experimentieren Sie ein wenig, um die perfekte Einstellung für Ihre bevorzugte Pizza und Ihr Gerät zu finden.

Zubereitung mit Heißluftfunktion (Umluft)

Falls Ihre Mikrowelle keine Grillfunktion besitzt, aber über eine Heißluft- oder Umluft-Funktion verfügt, können Sie diese nutzen, um dennoch ein gutes Ergebnis zu erzielen. Diese Funktion simuliert im Wesentlichen einen Umluftofen. Achten Sie bei der Wahl eines Geräts darauf, dass es idealerweise über Ober- und Unterhitze verfügt, da dies für eine gleichmäßige Bräunung des Pizzabodens und -belags entscheidend ist. Günstigere Modelle haben oft nur eine Heizquelle, was die Pizzazubereitung erschweren kann. Auch hier gilt: Die Bedienungsanleitung Ihrer Mikrowelle gibt die präzisesten Anweisungen zu Temperatur und Zeit.

Wie lange muss eine Pizza in der Mikrowelle gebacken werden?
Backen: Backen Sie die Pizza bei höchster Stufe für ca. 6-8 Minuten in der Mikrowelle. Die genaue Zeit hängt von der Leistung Ihrer Mikrowelle ab. Genießen: Nehmen Sie die Pizza aus der Mikrowelle, lassen Sie sie kurz abkühlen und genießen Sie sie dann frisch und heiß.

Die Königsklasse: Mikrowellen mit Pizzafunktion (Crisp-Funktion)

Die bequemste und oft effektivste Methode ist die Verwendung einer Mikrowelle mit spezieller Pizza- oder Crisp-Funktion. Diese Funktion kombiniert in der Regel die Mikrowellen- und Grillfunktion in einem optimierten Programm. Sie legen die Pizza einfach auf den Drehteller, wählen die Funktion aus, geben eventuell das Gewicht ein, und das Gerät übernimmt die optimale Steuerung von Leistung und Zeit. Pizzen aus solchen Geräten kommen dem Geschmack und der Textur einer Ofenpizza sehr nahe und sind eine hervorragende Option für schnelle und unkomplizierte Pizzaliebhaber.

Vorteile und Nachteile der Mikrowellen-Pizza

Auch wenn die Mikrowelle eine praktische Alternative zum Backofen sein kann, hat die Zubereitung von Pizza in ihr spezifische Vor- und Nachteile, die man abwägen sollte:

Vorteile:

  • Schnelligkeit: Die Zubereitung, insbesondere das Aufwärmen, geht extrem schnell. Ideal, wenn es mal eilig ist.
  • Platzersparnis: Eine Mikrowelle benötigt deutlich weniger Platz als ein Backofen und ist daher perfekt für kleinere Küchen, Büros oder Single-Haushalte.
  • Gutes Ergebnis mit Spezialfunktionen: Bei Mikrowellen mit Pizza- oder Crisp-Funktion kann das Ergebnis überraschend gut und knusprig sein.

Nachteile:

  • Kostenintensiver in der Anschaffung: Nur Kombi-Mikrowellen sind geeignet, und diese sind teurer als Solo-Modelle.
  • Geschmack kann variieren: Trotz aller Funktionen kann der Geschmack einer Mikrowellen-Pizza nicht immer zu 100% mit dem einer traditionellen Ofenpizza oder gar einer Holzofenpizza mithalten.
  • Risiko von „labbrigen“ Ergebnissen: Bei falschen Einstellungen oder ungeeigneten Geräten wird die Pizza schnell matschig und ungenießbar.
  • Begrenzter Garraum: Der Innenraum von Mikrowellen ist oft kleiner als der eines Backofens, was die Zubereitung sehr großer Pizzen erschweren kann.

Optimierung der Mikrowellen-Pizza: Spezielles Zubehör

Um das Beste aus Ihrer Mikrowellen-Pizza herauszuholen und ein noch knusprigeres Ergebnis zu erzielen, gibt es spezielles Zubehör, das sich lohnt:

  • Pizzateller / Crisp-Platten:

    Diese speziellen Teller sind oft aus Metall gefertigt und verfügen über eine Antihaftbeschichtung oder kleine Löcher im Boden. Sie sind so konzipiert, dass sie die Hitze optimal verteilen und den Pizzaboden besonders knusprig werden lassen. Manche Modelle sind sogar mit einer Crisp-Funktion ausgestattet, die eine Art Grillwirkung von unten erzeugt. Dies ist besonders hilfreich, um den Boden einer Tiefkühlpizza perfekt zu bräunen. Die Anschaffung eines solchen Tellers ist relativ günstig und lohnt sich definitiv, wenn Sie öfters Pizza in der Mikrowelle zubereiten möchten.

  • Grillrost:

    Viele Kombi-Mikrowellen werden bereits mit einem Grillrost geliefert. Dieser erhöht die Pizza näher an die Grillheizspirale, was eine intensivere Bräunung des Belags ermöglicht. Er ist nicht nur für Pizza, sondern auch für Pommes, Baguette oder Aufbackbrötchen ideal.

  • Pizzastein für die Mikrowelle:

    Ja, es gibt sie tatsächlich! Spezielle Pizzasteine, die für die Mikrowelle geeignet sind, können ebenfalls zu einem hervorragenden Ergebnis führen. Sie speichern die Hitze und geben sie gleichmäßig an den Pizzaboden ab, was für eine außergewöhnliche Knusprigkeit sorgt. Bei der Verwendung eines Mikrowellen-Pizzasteins ist es jedoch unerlässlich, die Herstellerangaben genau zu beachten, insbesondere bezüglich der maximalen Wattzahl und der empfohlenen Aufheizzeit. Ein runder Stein ist hier oft von Vorteil, damit er sich auf dem Drehteller gut bewegen kann.

Rezepte: Leckere Pizza in der Mikrowelle selbstgemacht

Wer dachte, Pizza aus der Mikrowelle sei nur für Tiefkühlprodukte gedacht, irrt. Auch frische, selbstgemachte Pizza kann in der Mikrowelle zubereitet werden, vorausgesetzt, man hat das richtige Gerät. Hier sind zwei einfache Rezepte:

1. Schnelle Mikrowellen-Pizza mit Fertigboden

Diese Variante ist ideal, wenn es besonders schnell gehen muss und Sie dennoch nicht auf frische Zutaten verzichten möchten.

Zutatenliste:

  • 1 fertiger Pizzaboden (aus dem Kühlregal)
  • 1 Glas qualitativ hochwertige Tomatensauce (oder passierte Tomaten)
  • 150 g Mozzarella-Käse (gerieben oder in Scheiben)
  • Ihre bevorzugten Beläge: z.B. Schinken, Champignons, Paprika, Salami, Oliven, frisches Gemüse

Zubereitungsschritte:

  1. Vorbereitung des Mikrowellenofens: Falls Ihre Mikrowelle eine Vorheizfunktion besitzt, heizen Sie diese gemäß der Anleitung für den Pizzaboden (meist zwischen 200 und 250 Grad Celsius bei Heißluft/Grill) vor. Ansonsten legen Sie den Pizzaboden direkt auf einen mikrowellengeeigneten Pizzateller oder den Drehteller.
  2. Basis der Pizza erstellen: Verteilen Sie die Tomatensauce gleichmäßig auf dem Pizzaboden. Lassen Sie dabei einen kleinen Rand frei.
  3. Belag hinzufügen: Belegen Sie die Pizza mit Ihren Lieblingszutaten. Seien Sie kreativ!
  4. Käse verteilen: Bedecken Sie den Belag großzügig mit Mozzarella. Der Käse ist nicht nur für den Geschmack, sondern hält auch die Zutaten zusammen.
  5. Backen: Backen Sie die Pizza für etwa 10-12 Minuten in der Mikrowelle. Die genaue Zeit hängt von der Leistung Ihres Geräts und dem gewünschten Bräunungsgrad ab. Achten Sie darauf, dass der Käse goldbraun ist und der Boden knusprig.
  6. Genießen: Nehmen Sie die Pizza vorsichtig aus der Mikrowelle, lassen Sie sie kurz abkühlen und genießen Sie sie dann heiß und frisch!

2. Fluffige Mikrowellen-Pizza mit Hefeteig

Für alle, die den vollen Geschmack eines selbstgemachten Hefeteigs schätzen, aber keine Zeit für den Backofen haben. Dieses Rezept verleiht Ihrer Pizza eine besonders luftige Textur.

Wie lange muss eine Pizza in der Mikrowelle gebacken werden?
Backen: Backen Sie die Pizza bei höchster Stufe für ca. 6-8 Minuten in der Mikrowelle. Die genaue Zeit hängt von der Leistung Ihrer Mikrowelle ab. Genießen: Nehmen Sie die Pizza aus der Mikrowelle, lassen Sie sie kurz abkühlen und genießen Sie sie dann frisch und heiß.

Zutaten für den Hefeteig:

  • 250 g Weizenmehl (Typ 405 oder 550)
  • ½ Würfel frische Hefe (ca. 21 g)
  • 1 TL Zucker
  • 150 ml warmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Zutaten für den Belag:

  • 1 Glas hochwertige Tomatensauce
  • 150 g geriebener Käse (z. B. Gouda, Emmentaler oder Mozzarella)
  • Beliebige Toppings: z. B. Salami, Oliven, frische Tomaten, Rucola, Artischockenherzen

Zubereitungsschritte:

  1. Hefeteig zubereiten: Lösen Sie die Hefe und den Zucker im warmen Wasser auf. Mischen Sie das Mehl mit dem Salz in einer großen Schüssel. Gießen Sie die Hefemischung und das Olivenöl dazu und kneten Sie alles zu einem glatten, elastischen Teig. Lassen Sie den Teig an einem warmen Ort (z.B. in der ausgeschalteten, leicht angewärmten Mikrowelle) für etwa 30 Minuten gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
  2. Teig ausrollen: Rollen Sie den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Die Dicke sollte Ihren Vorlieben entsprechen, aber der Teig sollte nicht reißen.
  3. Mikrowellenofen vorbereiten: Legen Sie den ausgerollten Teig auf einen mikrowellengeeigneten Pizzateller oder direkt auf den Drehteller Ihrer Mikrowelle.
  4. Basis der Pizza erstellen: Bestreichen Sie den Teig gleichmäßig mit Tomatensauce.
  5. Pizza belegen: Streuen Sie den Käse über die Sauce und verteilen Sie Ihre gewünschten Toppings darauf.
  6. Backen: Backen Sie die Pizza bei höchster Stufe (Kombi-Funktion mit Grill und/oder Heißluft) für ca. 6-8 Minuten in der Mikrowelle. Die genaue Zeit hängt stark von der Leistung Ihrer Mikrowelle und der Art des Teigs ab. Behalten Sie die Pizza im Auge, damit sie nicht verbrennt. Der Käse sollte goldbraun sein und der Teig durchgebacken.
  7. Genießen: Nehmen Sie die Pizza aus der Mikrowelle, lassen Sie sie kurz abkühlen und genießen Sie sie dann frisch und heiß.

Häufig gestellte Fragen zur Pizza aus der Mikrowelle

Hier beantworten wir einige der gängigsten Fragen, die sich rund um die Pizzazubereitung in der Mikrowelle ergeben:

Welche Art von Mikrowelle brauche ich für knusprige Pizza?

Für eine wirklich knusprige Pizza benötigen Sie eine Kombi-Mikrowelle, die über eine Grillfunktion und/oder eine Heißluft- (Umluft-) Funktion verfügt. Solo-Mikrowellen sind dafür nicht geeignet, da sie keine Bräunung oder Knusprigkeit erzeugen können.

Kann ich eine selbstgemachte Pizza in der Mikrowelle zubereiten?

Ja, das ist möglich. Sowohl Pizzen mit fertig gekauftem Boden als auch mit selbstgemachtem Hefeteig lassen sich in einer geeigneten Kombi-Mikrowelle zubereiten. Die Backzeiten können je nach Teigart und Belag variieren.

Warum wird meine Mikrowellen-Pizza matschig oder „labbrig“?

Wenn Ihre Pizza matschig wird, liegt das höchstwahrscheinlich daran, dass Sie eine Solo-Mikrowelle ohne Grill- oder Heißluftfunktion verwenden. Diese Geräte können den Teig nicht bräunen oder Feuchtigkeit entziehen, was zu einem weichen, unappetitlichen Ergebnis führt. Auch zu niedrige Wattzahlen bei Grillfunktionen können ein Problem sein.

Wie lange dauert es, eine Tiefkühlpizza in der Mikrowelle zu backen?

Die Zubereitungszeit für eine normale Tiefkühlpizza (300-400g) in einer Kombi-Mikrowelle mit Grillfunktion liegt typischerweise bei 11-12 Minuten. Mini-Pizzen können schneller fertig sein, große Pizzen benötigen eventuell etwas länger. Beachten Sie immer die Angaben auf der Verpackung und in der Mikrowellen-Bedienungsanleitung.

Kann ich einen Pizzastein in die Mikrowelle stellen?

Ja, spezielle Pizzasteine für die Mikrowelle sind erhältlich und können zu einem besseren, knusprigeren Ergebnis führen. Es ist jedoch entscheidend, die Herstellerangaben des Pizzasteins und Ihrer Mikrowelle genau zu prüfen, um sicherzustellen, dass das Material für die Mikrowellenstrahlung geeignet ist und die empfohlenen Wattzahlen eingehalten werden.

Unser Fazit

Die Zubereitung einer Pizza in der Mikrowelle ist eine praktische und schnelle Alternative, besonders wenn es mal schnell gehen muss oder kein Backofen zur Verfügung steht. Entscheidend für ein genießbares und sogar knuspriges Ergebnis ist jedoch die Art des Geräts. Während günstige Solo-Mikrowellen bestenfalls zum Aufwärmen einer bereits gebackenen Pizza taugen, sind Kombi-Mikrowellen mit Grill- und/oder Heißluftfunktion unerlässlich, um eine Tiefkühlpizza oder eine selbstgemachte Kreation richtig durchzubacken und zu bräunen. Die Krönung sind Modelle mit spezieller Pizzafunktion (Crisp-Funktion), die durch ihre automatischen Programme die Zubereitung zum Kinderspiel machen und Ergebnisse liefern, die fast mit denen eines Backofens mithalten können. Auch wenn der unvergleichliche Geschmack einer Holzofenpizza vielleicht unerreicht bleibt, bietet die Mikrowelle eine beeindruckend schnelle und zufriedenstellende Lösung für den kleinen und großen Pizza-Hunger zwischendurch. Mit dem richtigen Wissen und dem passenden Gerät steht Ihrem schnellen Pizzagenuss nichts mehr im Wege!

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