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Italienische Pizza: Größe, Vielfalt & Genuss

16/01/2018

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Die italienische Pizza ist weit mehr als nur ein einfaches Gericht; sie ist ein kulinarisches Meisterwerk, ein kulturelles Symbol und für viele ein Stück Heimat. Von den belebten Gassen Neapels bis zu den urigen Trattorien Roms begeistert sie Menschen weltweit. Doch abseits der bekannten runden Pizza gibt es eine ganze Welt zu entdecken, insbesondere wenn es um die Größe und die schier unendliche Vielfalt der Pizza-Produkte geht. Viele stellen sich die Frage, wie groß ein typisch italienisches Pizzablech ist und wie viele unterschiedliche Pizza-Arten es in Italien überhaupt gibt. Lassen Sie uns gemeinsam in diese wunderbare Welt eintauchen und einige dieser Geheimnisse lüften.

Wie groß ist ein italienischer Blech?
ITALIA BELLA PIZZABLECH 60x40 cm, mit Tomatensoße, Gouda-Käse, Oregano und weitere Zutaten nach Wahl. Blech 60 x 40 cm mit den Grundzutaten: Tomatensoße, Gouda-Käse (1), Oregano. Weitere Zutaten nach Wahl.. SO BEZAHLEN SIE BEI UNS!
Inhaltsverzeichnis

Das italienische Pizzablech: Dimensionen der „Pizza al Taglio“

Wenn von einem „italienischen Blech“ die Rede ist, bezieht sich dies meist auf die sogenannte Pizza al Taglio oder „Pizza in Teglia“. Im Gegensatz zur klassischen runden Pizza, die oft in einer Pizzeria am Tisch serviert wird, handelt es sich hierbei um eine rechteckige oder quadratische Pizza, die auf großen Backblechen gebacken und anschließend in Stücke geschnitten und nach Gewicht oder Größe verkauft wird. Man findet sie häufig in Bäckereien (Panifici), speziellen Pizza al Taglio-Läden oder auch in Supermärkten.

Es gibt keine einzige standardisierte Größe für ein italienisches Pizzablech. Die Maße können je nach Bäckerei, Region und Ofentyp variieren. Typische professionelle Backbleche, die in italienischen Bäckereien und Pizzerien für Pizza al Taglio verwendet werden, liegen jedoch oft in folgenden Dimensionen:

  • Kleine bis mittlere Bleche: ca. 40x60 cm oder 30x40 cm
  • Große Bleche: ca. 60x80 cm oder sogar 80x120 cm für sehr große Öfen.

Der Teig für diese Blechpizza ist in der Regel dicker und luftiger als der einer neapolitanischen Pizza und wird oft mit hohem Wasseranteil und langer Gehzeit zubereitet, was zu einer knusprigen Kruste und einem weichen Inneren führt. Die Oberfläche wird großzügig mit Olivenöl bestrichen, was ihr einen besonderen Glanz und Geschmack verleiht. Diese Art der Pizza ist ideal für einen schnellen Snack zwischendurch oder als Teil eines Buffetts, da man verschiedene Sorten probieren kann.

Die unendliche Vielfalt italienischer Pizza-Produkte

Die Frage, wie viele Pizza-Produkte es in Italien gibt, lässt sich nicht mit einer exakten Zahl beantworten, da die Vielfalt schier unendlich ist und ständig neue Variationen entstehen. Italien ist ein Land der regionalen Küchen, und das spiegelt sich auch in der Pizza wider. Jede Region, ja fast jede Stadt, hat ihre eigene Interpretation oder Spezialität. Man kann jedoch grob einige Hauptkategorien und deren unzählige Unterarten unterscheiden:

1. Die Klassiker: Neapolitanische und Römische Pizza

  • Pizza Napoletana: Die Mutter aller Pizzen, geschützt durch eine STG-Zertifizierung (Specialità Tradizionale Garantita). Sie zeichnet sich durch einen sehr dünnen Boden in der Mitte, einen hohen, luftigen und leicht angekohlten Rand (Cornicione) sowie eine kurze Backzeit bei sehr hohen Temperaturen (ca. 90 Sekunden bei 450-500°C) aus. Die bekanntesten Varianten sind die Pizza Marinara (Tomate, Knoblauch, Oregano, Olivenöl) und die Pizza Margherita (Tomate, Mozzarella, Basilikum, Olivenöl).
  • Pizza Romana (Tonda): Die römische Variante der runden Pizza ist im Gegensatz zur neapolitanischen knuspriger und dünner, mit einem flacheren Rand. Der Teig ist oft weniger hydriert und wird länger gebacken, was zu einer festeren Konsistenz führt.

2. Pizza al Taglio und Pizza in Teglia

Wie bereits erwähnt, sind dies die rechteckigen oder quadratischen Pizzen, die in großen Blechen gebacken und stückweise verkauft werden. Sie sind ideal für den schnellen Verzehr und bieten eine enorme Belagsvielfalt, von klassischen Tomaten-Mozzarella-Kombinationen bis hin zu kreativen Gourmet-Belägen mit saisonalen Zutaten.

3. Regionale Spezialitäten und Verwandte

  • Focaccia: Obwohl technisch nicht immer als Pizza klassifiziert, ist Focaccia ein enger Verwandter. Es ist ein flaches, ofengebackenes Brot, oft mit Olivenöl, Rosmarin und grobem Salz belegt. Es gibt unzählige regionale Focaccia-Varianten, wie die Focaccia di Recco (Liguria) mit Stracchino-Käse oder die Focaccia Barese (Apulien) mit Tomaten und Oliven.
  • Calzone: Eine zusammengeklappte Pizza, die wie eine Halbmondtasche gefüllt und gebacken wird. Typische Füllungen sind Ricotta, Mozzarella, Schinken und Salami.
  • Panzerotto: Eine kleinere, oft frittierte Version des Calzone, besonders beliebt in Süditalien, gefüllt mit Tomate und Mozzarella.
  • Pizza Fritta: Eine frittierte Pizza, die besonders in Neapel beliebt ist. Sie kann offen oder geschlossen sein und bietet eine einzigartige Textur und Geschmack.
  • Sfincione: Eine dicke, weiche sizilianische Pizza, die oft mit Tomatensauce, Zwiebeln, Sardellen, Semmelbröseln und Käse belegt ist.
  • Pizza Bianca: Eine „weiße Pizza“ ohne Tomatensauce, oft nur mit Olivenöl, Rosmarin und Salz, oder mit Käse und anderen weißen Belägen.

Die Vielfalt ergibt sich nicht nur aus den Teigarten und Formen, sondern auch aus den unzähligen Belagskombinationen, die von einfachen, traditionellen Zutaten bis zu komplexen, saisonalen oder regional spezifischen Zutaten reichen. Jeder Pizzabäcker (Pizzaiolo) hat zudem seine eigenen kleinen Geheimnisse, die jede Pizza einzigartig machen.

Vergleich der Pizzastile: Ein Überblick

Um die Unterschiede besser zu verstehen, hier eine kleine Vergleichstabelle der prominentesten Pizzastile:

MerkmalPizza NapoletanaPizza Romana (Tonda)Pizza al Taglio
FormRundRundRechteckig/Quadratisch
Rand (Cornicione)Hoch, luftig, weich, leicht angekohltFlacher, knusprigerOft nicht ausgeprägt, Teil des dicken Bodens
BodenSehr dünn und elastisch in der MitteDünn und knusprigDicker, weicher und luftiger
Backzeit/Temp.Sehr kurz (90 Sek.) bei sehr hoher Temp. (450-500°C)Länger bei mittlerer bis hoher Temp.Länger bei mittlerer Temp.
Typ. VerzehrAm Tisch, mit Besteck oder gefaltetAm Tisch, mit BesteckUnterwegs, im Stehen, stückweise
CharakteristikFeucht, weich, aromatischKnusprig, leicht, trockenLuftig, saftig, vielseitig belegbar

Die Kunst der Zutaten: Was macht italienische Pizza so besonders?

Das Geheimnis der italienischen Pizza liegt nicht nur im Teig oder der Backmethode, sondern vor allem in der Qualität der verwendeten Zutaten. Ein echter Pizzaiolo legt Wert auf:

  • Mehl: Oft spezielles Weichweizenmehl Typ 00, das einen feinen Teig und gute Elastizität ermöglicht.
  • Tomaten: San Marzano Tomaten aus der Region Kampanien sind für ihre Süße und geringe Säure bekannt und werden oft nur grob zerkleinert verwendet.
  • Mozzarella: Fior di Latte (Kuhmilchmozzarella) oder Mozzarella di Bufala (Büffelmozzarella) – frisch und von hoher Qualität, der beim Backen schmilzt, ohne zu viel Wasser abzugeben.
  • Olivenöl: Natives Olivenöl extra, das nicht nur Geschmack, sondern auch Aroma beisteuert.
  • Basilikum: Frisch gepflückt, für den unverwechselbaren Duft.

Die Einfachheit der Zutaten erfordert höchste Qualität, denn jeder Bestandteil muss für sich glänzen können und im Zusammenspiel ein harmonisches Ganzes bilden.

Pizza genießen wie ein Italiener: Tipps und Tricks

Um das italienische Pizza-Erlebnis voll auszukosten, hier ein paar Insider-Tipps:

  • Pizzeria vs. Pizza al Taglio: Für ein traditionelles Abendessen mit Freunden oder Familie wählen Sie eine Pizzeria. Für den schnellen Hunger zwischendurch oder um verschiedene Sorten zu probieren, ist eine Pizza al Taglio perfekt.
  • Die richtige Faltung: Eine neapolitanische Pizza wird oft „a portafoglio“ (wie ein Portemonnaie) gefaltet, um sie einfacher essen zu können.
  • Weniger ist mehr: Italiener bevorzugen oft Pizzen mit wenigen, aber hochwertigen Belägen, um den Geschmack des Teigs und der Hauptzutaten hervorzuheben.
  • Wein oder Bier? Zur Pizza passt oft ein leichtes, spritziges Bier oder ein einfacher, fruchtiger Rotwein.

Häufig gestellte Fragen zur italienischen Pizza

Ist Pizza al Taglio immer rechteckig?

Ja, traditionell wird Pizza al Taglio auf großen, rechteckigen Backblechen gebacken und dann in rechteckige oder quadratische Stücke geschnitten. Der Begriff „al taglio“ bedeutet wörtlich „nach dem Schnitt“ oder „als Stück“.

Wie viele Pizza Produkte gibt es in Italien?
Über 148.000 Produkte verkauft! Längst ist die Pizza aus den rein italienischen Restaurants ausgebrochen und in vielen weiteren Gastronomiebetrieben zu genießen. Für die Zubereitung einer leckeren und krossen Pizza benötigen Sie qualitativ hochwertige Pizzableche.

Gibt es eine offizielle Anzahl von Pizza-Produkten in Italien?

Nein, es gibt keine offizielle oder festgelegte Anzahl von Pizza-Produkten. Die Vielfalt ist ständig im Wandel, mit unzähligen regionalen Varianten, saisonalen Belägen und kreativen Interpretationen der Pizzaiolos. Die „Pizza Napoletana“ ist jedoch eine der wenigen Pizzen, die eine geschützte Ursprungsbezeichnung hat.

Woher kommt der Begriff „Blechpizza“?

Der Begriff „Blechpizza“ ist eine deutsche Bezeichnung und bezieht sich auf die Art der Zubereitung auf einem Backblech. Im Italienischen spricht man von „Pizza in Teglia“ (Pizza im Blech/Ofenform) oder „Pizza al Taglio“ (geschnittene Pizza).

Welche Beläge sind typisch für italienische Blechpizza?

Für italienische Blechpizza sind die Beläge sehr vielfältig. Klassiker sind Margherita (Tomate, Mozzarella), funghi (Pilze), prosciutto (Schinken), salame (Salami) oder verdure (verschiedenes Gemüse). Oft werden auch spezielle saisonale oder regionale Zutaten verwendet, wie Kartoffeln und Rosmarin, oder verschiedene Käsesorten.

Kann man italienische Blechpizza auch zu Hause machen?

Absolut! Viele italienische Haushalte backen ihre eigene Pizza in Teglia. Es erfordert etwas Übung mit dem Teig und der richtigen Backtemperatur, aber es gibt zahlreiche Rezepte und Anleitungen, um eine authentische Blechpizza auch im heimischen Ofen zuzubereiten.

Die Welt der italienischen Pizza ist reich an Tradition, Handwerkskunst und Geschmackserlebnissen. Ob Sie nun ein Stück knusprige römische Pizza, eine weiche neapolitanische Spezialität oder ein vielseitiges Stück Pizza al Taglio genießen, jede Variante erzählt ihre eigene Geschichte und ist ein Beweis für die italienische Leidenschaft für gutes Essen.

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