Welche Pizza war bei Da Michele am besten?

Die Königin der Pizzen: Neapels kulinarisches Erbe

27/03/2020

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Die Pizza, einst ein einfacher Fladen aus Neapel, hat sich zu einem globalen Phänomen entwickelt, das heute auf allen fünf Kontinenten Begeisterung hervorruft. Sie ist nicht nur ein Eckpfeiler der neapolitanischen Gastronomie, sondern auch ein milliardenschweres Geschäft, das Tiefkühlprodukte, große Restaurantketten und unzählige Pizzerien weltweit umfasst. Als gesündere Alternative zu Burgern und Pommes Frites hat sie ihren festen Platz im Herzen vieler Menschen gefunden. Doch ihre Reise zur weltweiten Anerkennung war keineswegs geradlinig, sondern geprägt von anfänglicher Skepsis, einer königlichen Begegnung und einer tief verwurzelten Tradition, die bis heute verteidigt wird.

Was ist die Pizza und warum ist sie so wichtig?
Die Pizza ist nicht nur ein Gericht, sie ist ein Symbol. Sie steht für die italienische Küche, für Gemeinschaft und Geselligkeit, für die Freude am Essen. Sie ist ein Gericht, das Generationen und Kulturen verbindet und das immer wieder neu erfunden und interpretiert wird. Und das Beste ist: Jeder kann seine eigene perfekte Pizza kreieren.

Die Geschichte der Pizza ist untrennbar mit Neapel verbunden, doch interessanterweise wurde sie anfänglich außerhalb dieser Region nicht mit offenen Armen empfangen. Die Schriftstellerin Matilde Serao berichtete bereits im Jahr 1884 von der negativen Erfahrung eines neapolitanischen Geschäftsmannes, der in Rom eine prächtige Pizzeria eröffnete. Ihr Fazit war ernüchternd: „außerhalb des neapolitanischen Gebietes erschien die Pizza fehl am Platz und eintönig; ihr Stern verblaßte und ging in Rom unter; exotische Pflanze, sie starb an dieser römischen Pracht.“ Diese Beobachtung unterstreicht, wie tief die Pizza in der lokalen Kultur Neapels verwurzelt war und wie fremd sie in anderen Teilen Italiens wirkte. Sie war ein Produkt der Gassen und des Volkes, dessen Charme sich nur in ihrem ursprünglichen Umfeld voll entfalten konnte.

Inhaltsverzeichnis

Der königliche Durchbruch: Die Geburt der Pizza Margherita

Doch nur fünf Jahre nach Seraos pessimistischer Einschätzung sollte sich das Blatt wenden. Ein Ereignis, das die Geschichte der Pizza für immer verändern würde, ereignete sich im Jahr 1889. Der geschätzte Pizzabäcker Raffaele Esposito von der Pizzeria Brandi (damals Pizzeria Pietro e basta così) wurde beauftragt, Pizzen für die italienische Königin Margherita von Savoyen zuzubereiten, die Neapel besuchte. Um die Königin zu ehren und ihr einen Gruß Italiens zu überbringen, kreierte Esposito eine besondere Pizza. Er belegte sie mit den Farben der italienischen Flagge: roter Tomatensauce, weißem Mozzarella und frischem grünem Basilikum. Diese Kreation, die als "dreifarbige Pizza" bekannt wurde, begeisterte die Königin und erlangte daraufhin rasch nationale und schließlich internationale Berühmtheit. Innerhalb weniger Jahre war sie in allen Ländern bekannt und ihr Name, zu Ehren der Königin, wurde als "Pizza Margherita" in die Annalen der Gastronomiegeschichte eingetragen.

Die Anerkennung der Pizza spiegelte sich auch in der Sprache wider. Bereits im Jahr 1905 wurde der Begriff "Pizza" in das moderne italienische Wörterbuch Hoepli von Alfredo Panzini aufgenommen. Die Beschreibung lautete: "gemeiner Name einer volkstümlichen, neapolitanischen Speise, steht vermutlich für 'pinza'(Zange), von 'pinsere', zerstoßen; setzt sich aus einer Art Mehlfladen zusammen, der lange aufgehen muß; er wird mit San Marzano-Tomaten, Frischkäse, Sardellen, je nach Wunsch des Kunden belegt, in den Ofen geschoben, wo er weiter aufgeht und nach und nach gebacken wird." Die Pizzeria hingegen wurde als "Geschäft, in dem die Pizza und andere neapolitanische Leckereien, wie der Mozzarella und das mit Sardellen gefüllte Brötchen zubereitet und gegessen werden" definiert. Dies zeigt, wie schnell die Pizza von einem lokalen Gericht zu einem festen Bestandteil der italienischen Kultur und Sprache aufstieg.

Die Etymologie der Pizza: Ein Blick in die Vergangenheit

Die genaue Herkunft des Wortes "Pizza" ist bis heute Gegenstand von Debatten, doch die wahrscheinlichste Etymologie führt uns weit zurück in die Geschichte des Mittelmeerraums. Sie soll, ähnlich wie die Begriffe "Pitta" oder "Pita" für das runde, nicht stark aufgegangene Brot, vom lateinischen Ausdruck "Picea" abgeleitet sein. Mit "Picea" bezeichneten die Römer einen einfachen Brotfladen, der auf einer glühenden Platte gebacken und eventuell mit Öl und Knoblauch bestrichen wurde. Dies deutet darauf hin, dass die Pizza von ihren Ursprüngen her ein "armes" Produkt war, ein einfaches Gericht für die breite Bevölkerung.

Eine weitere, ebenfalls plausible Etymologie leitet den Begriff vom lateinischen Ausdruck "Picta" ab, was so viel bedeutet wie "gemalt". Diese Deutung ist besonders reizvoll, wenn man die Vielfalt und Farbenpracht der Beläge betrachtet, die eine Pizza zieren können. Es ist eine wahre Explosion der Sinne, die sich auf einem Pizzateller entfaltet: das leuchtende, etwas säuerliche Rot der Tomaten, das duftende Grün des Basilikums, das weiche und sich ziehende Weißgold des Mozzarellas. Doch auch das schimmernde Silber und das Salzige der Sardellen, das dunkle Schwarz der Auberginen und das feurige Pikante des Peperoncinos tragen zu diesem visuellen und geschmacklichen Meisterwerk bei. Diese Farben und Texturen verwandeln den einfachen Brotfladen in ein essbares Kunstwerk, das die Sinne verwöhnt und doch fast widersprüchlich wirkt in seiner harmonischen Komposition.

Die Evolution eines Klassikers: Von Focaccia zur heutigen Pizza

Die "Geburt" der heutigen Pizza lässt sich nicht auf ein exaktes Datum festlegen, da sie das Ergebnis einer kontinuierlichen Entwicklung der Focaccia, eines bereits in einem Dokument aus dem Jahr 997 als "Pizza" bezeichneten Fladens, darstellt. Die ersten Hinweise auf ein Produkt, das unserer heutigen Pizza sehr ähnlich war, finden sich in Schriften von Alexandre Dumas dem Älteren aus dem Jahr 1833 und in Jugenderinnerungen von Francesco de Sanctis aus dem Jahr 1835. Diese frühen Beschreibungen belegen, dass die Pizza zu dieser Zeit bereits ein fester Bestandteil des neapolitanischen Alltags war.

Auch auf neapolitanischen Tempera- und Aquarellmalereien aus dem 18. Jahrhundert sind Wanderverkäufer abgebildet, die Pizzen mit Speck zubereiten und in auf Holzkohlen gestellten Pfannen backen. Der Pizzateig wurde so dünn ausgerollt, dass die fertige Speise in vier Teile geklappt werden konnte – ein praktisches Detail für den Verzehr auf der Straße. Dies unterstreicht den Charakter der Pizza als "Volksessen", das direkt auf der Straße angeboten und von allen Klassen genossen wurde.

Das amüsante Missgeschick des Alexandre Dumas

Alexandre Dumas, ein Schriftsteller, der viel Zeit dem Verständnis der mysteriösen Stadt Neapel widmete, unterlief ein amüsantes Missgeschick bei der Beschreibung der Pizza. Während er seine Beobachtungen niederschrieb, vernahm er den geheimnisvollen Ausdruck "pizza oggi a otto" (Pizza heute zu acht). Er interpretierte dies fälschlicherweise als ein mittelmäßiges Produkt, das erst eine Woche nach seiner Zubereitung kostenlos verzehrt werden konnte. Tatsächlich handelte es sich jedoch um eine geschäftliche, sehr gewagte Initiative einiger unternehmungslustiger Pizzabäcker. Um die Konkurrenz zu schlagen, "verschenkten" sie dieses frisch aus dem Ofen gezogene Produkt. Der Kunde musste sich lediglich dazu verpflichten, den Betrag zuzüglich Zinsen nach einer Woche zu bezahlen. Diese kreative "Pizza auf Leihbasis" zeigt den Einfallsreichtum und den Wettbewerbsgeist der neapolitanischen Pizzabäcker jener Zeit.

Beliebtheit über alle sozialen Schichten hinweg

Obwohl die Pizza ursprünglich ein sehr volkstümliches, jedem zugängliches Produkt darstellte – sie wurde zum Beispiel in keiner der gastronomischen Fantasien von Pulcinella, einer Symbolfigur Neapels, erwähnt – war sie trotz allem die bevorzugte Speise von Ferdinand II., dem parthenopeischsten aller Bourbonenkönige. Dies beweist, dass die Pizza ihren Weg von den einfachen Gassen bis zu den königlichen Tafeln fand und von allen Gesellschaftsschichten gleichermaßen geschätzt wurde. Später wurde sie von Mario Stefanile treffend als das "Mittagessen der Reichen, das Abendessen der Vornehmen, der Wunsch eines jeden Feinschmeckers, die Sehnsucht der Verbannten" bezeichnet. Diese Beschreibung fasst die universelle Anziehungskraft der Pizza perfekt zusammen.

Die heilige Kunst der neapolitanischen Pizzazubereitung

Die Zubereitung einer wahren neapolitanischen Pizza ist eine Kunstform, die sich an strenge Traditionen hält. Gemäß der neapolitanischen Tradition muss der Teig, der nur aus Wasser, Mehl und Salz besteht, sowohl lange Zeit vor dem Backen vorbereitet als auch in kleinen, für eine Portion ausreichenden Mengen aufgeteilt werden. Danach wird der Teig auf einem Marmortisch ausgebreitet, indem man ihn mit den Handflächen platt schlägt und dann wendet, bis er die gewünschte Form und Dicke besitzt. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass der Teig nicht "zu weit auseinandergezogen wird und reisst", um ihn dann mit den verschiedensten Zutaten garnieren zu können.

Das wichtigste für die Endqualität der Pizza ist jedoch die Backphase. Diese sollte ausschließlich in einem Steinofen erfolgen, der aufgrund seiner speziellen Struktur die Hitze auf perfekte Weise verteilt und nur mit Holz befeuert wird. Die hohe Temperatur und die kurze Backzeit im Steinofen sind entscheidend für die charakteristische Textur der neapolitanischen Pizza: ein knuspriger Rand, der innen weich und luftig ist, und ein dünner, aber dennoch zäher Boden. Nur so entsteht der unverwechselbare Geschmack, der die neapolitanische Pizza weltweit so einzigartig macht.

Tradition trifft Innovation: Die Zukunft der neapolitanischen Pizza

Während die Amerikaner und Mitteleuropäer mit ihren unterschiedlich zubereiteten Teigen und Backmethoden sowie fantasievollen Belägen, die keinen Neapolitaner begeistern können, oft eigene Wege gehen, beginnen doch immer mehr Pizzabäcker in Neapel und der Vesuvgegend, neue Kreationen und "Gourmetpizzen" zu entwerfen. Diese Pizzen werden mit ausgewählten, hochwertigen Produkten belegt und repräsentieren eine spannende Entwicklung, die die Tradition ehrt, aber gleichzeitig Raum für kulinarische Innovationen lässt. Es ist ein Spagat zwischen der Bewahrung des Erbes und dem Wunsch, neue Geschmackserlebnisse zu schaffen, ohne die Essenz der neapolitanischen Pizza zu verlieren.

Die ursprünglichen Pizzen Neapels: Ein Menü der Ursprünge

Die wahren neapolitanischen Pizzen sind jedoch die alten und einfachen Klassiker, die die Seele der Pizza am besten widerspiegeln. Zu diesen gehören:

  • Pizza all’aglio e olio: Eine sehr alte und einfache Pizza, die nur mit Knoblauch und Öl belegt ist und die Reinheit des Teiggeschmacks hervorhebt.
  • Marinara: Zubereitet mit Tomaten, Öl, Salz, Oregano und eventuell schwarzen Oliven, Kapern und salzigen Sardellen. Nach Meinung echter Pizzakenner lässt sich an ihr die wahre Qualität des Teiges erkennen, da sie nur wenige, aber geschmacksintensive Zutaten hat.
  • Margherita: Die berühmteste und heute häufig "al filetto di pomodoro" (mit frischen Tomaten) bestellte Variante, die das italienische Nationalgefühl in den Farben widerspiegelt.
  • Calzone (oder gefüllte Pizza): Eine Abweichung der Margherita, die mit Ricottakäse und Salami belegt und dann übergeklappt wird, sodass sie eine halbmondartige Form annimmt. Sie wird ebenfalls im Ofen gebacken und ist eine beliebte Alternative.
  • Pizza ai cecenielli: Einst sehr verbreitet, heute jedoch nur noch schwer aufzufinden. Diese einzigartige Pizza wird mit unbeschreiblich kleinen Fischen (auf Italienisch "bianchetti") zubereitet, die dem Teig einen einzigartigen Geschmack und Duft verleihen. Sie ist ein Beispiel für die Kreativität und die Nutzung lokaler Produkte in der traditionellen neapolitanischen Küche.

Der Schutz der Tradition: Die Pizza Napoletana S.T.G.

Um die neapolitanische Tradition der Pizza zu verteidigen und zu schützen, wurde im Februar 2010 die neapolitanische Pizza auf europäischer Ebene mit der Auszeichnung S.T.G. (Specialità Tradizionale Garantita / Garantierte traditionelle Spezialität) anerkannt. Dieses Gütesiegel ist ein wichtiger Schritt, um die Authentizität und die traditionelle Herstellungsweise der Pizza Napoletana zu bewahren. Es legt fest, welche Zutaten verwendet werden dürfen (z.B. San Marzano Tomaten, Mozzarella di Bufala Campana D.O.P. oder Fior di Latte) und wie der Teig zubereitet und gebacken werden muss (z.B. nur im Holzofen bei einer bestimmten Temperatur). Lokale Pizzabäcker können sich somit wahlweise an die traditionelle Herstellungsweise und Zutaten richten und ein entsprechendes Markenzeichen an ihrer Pizzeria anbringen, oder sie können sich nach einem moderneren oder alternativeren Konzept der neapolitanischen Pizza richten. Die S.T.G.-Zertifizierung ist ein Versprechen an den Verbraucher, dass er eine Pizza erhält, die nach den höchsten Standards der neapolitanischen Tradition zubereitet wurde.

Vergleichstabelle: Traditionelle vs. Moderne Neapolitanische Pizza

KriteriumTraditionelle Neapolitanische Pizza (S.T.G.)Moderne/Gourmet Neapolitanische Pizza
TeigAusschließlich Wasser, Weichweizenmehl, Salz, Hefe; lange Gehzeit (min. 8 Stunden); handgeformtBasis oft traditionell, aber auch Experimente mit anderen Mehlsorten (z.B. Vollkorn, alte Getreidesorten) oder längeren Fermentationszeiten
BackenNur in einem Holzofen bei ca. 485°C; Backzeit ca. 60-90 SekundenPrimär Holzofen, aber auch innovative Öfen mit präziser Temperaturkontrolle möglich; Fokus auf optimale Krustenentwicklung
BelagSehr puristisch; für Margherita nur Tomate, Mozzarella (Fior di Latte/Büffelmozzarella), Basilikum, Öl; für Marinara nur Tomate, Knoblauch, Oregano, ÖlVielfältige, oft saisonale und hochwertige Zutaten; kreative, teils komplexe Kombinationen; Fokus auf Geschmacksharmonie und Ästhetik
Rand (Cornicione)Hoch, luftig, leicht verkohlt und innen weichOft ebenfalls hoch und luftig, aber auch dünnere, knusprigere Varianten möglich; kann mit Füllungen experimentiert werden
ZielBewahrung der Authentizität und des traditionellen Geschmacks; Fokus auf die Qualität des TeigesInnovation, Schaffung neuer Geschmackserlebnisse; Gourmet-Ansatz; oft höhere Preise aufgrund exklusiver Zutaten

Häufig gestellte Fragen zur Pizza

Wer hat die dreifarbige Pizza (Margherita) erfunden?
Die berühmte dreifarbige Pizza, die heute als Pizza Margherita bekannt ist, wurde 1889 von dem neapolitanischen Pizzabäcker Raffaele Esposito von der Pizzeria Brandi kreiert. Er widmete sie Königin Margherita von Savoyen, die Neapel besuchte, und belegte sie mit den Farben der italienischen Flagge: Rot (Tomaten), Weiß (Mozzarella) und Grün (Basilikum).

Warum wurde die Pizza anfangs außerhalb Neapels nicht akzeptiert?
Anfänglich wurde die Pizza außerhalb Neapels als "fehl am Platz und eintönig" empfunden, wie Matilde Serao 1884 schrieb. Sie galt als "exotische Pflanze", die nicht in das römische Umfeld passte. Dies lag daran, dass die Pizza tief in der neapolitanischen Volkskultur verwurzelt war und ihre Einfachheit sowie ihr Charakter als Straßenessen in anderen Regionen als zu "arm" oder ungewöhnlich wahrgenommen wurden.

Was bedeutet die Auszeichnung S.T.G. für die neapolitanische Pizza?
S.T.G. steht für "Specialità Tradizionale Garantita" (Garantierte traditionelle Spezialität). Diese europäische Auszeichnung wurde der neapolitanischen Pizza im Februar 2010 verliehen. Sie schützt und definiert die traditionelle Herstellungsweise und die Zutaten der Pizza Napoletana, um ihre Authentizität zu gewährleisten und Nachahmungen zu verhindern. Pizzerien, die das S.T.G.-Siegel tragen, verpflichten sich zur Einhaltung strenger Qualitätsstandards.

Was sind die ältesten und ursprünglichsten Pizzen Neapels?
Zu den ältesten und ursprünglichsten Pizzen Neapels gehören die Pizza all'aglio e olio (mit Knoblauch und Öl), die Pizza Marinara (mit Tomaten, Knoblauch, Oregano und Öl) und die Pizza Margherita. Diese Pizzen zeichnen sich durch ihre Einfachheit und die Betonung der Teigqualität aus. Auch die Calzone und die seltene Pizza ai cecenielli (mit winzigen Fischen) gehören zur traditionellen neapolitanischen Pizzakultur.

Wie unterscheidet sich die neapolitanische Pizza von anderen Pizzen?
Die neapolitanische Pizza zeichnet sich durch ihren dünnen, weichen und elastischen Teig aus, der einen hohen, luftigen und leicht verkohlten Rand (Cornicione) aufweist. Sie wird traditionell in einem Holzofen bei sehr hohen Temperaturen (ca. 485°C) nur etwa 60-90 Sekunden gebacken. Die Beläge sind oft puristisch und konzentrieren sich auf wenige, hochwertige Zutaten. Im Gegensatz dazu sind viele andere Pizzen dicker, knuspriger oder haben eine größere Vielfalt an Belägen und Backmethoden.

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