27/03/2025
Die Pizzeria Grado in Wien ist mehr als nur ein Ort, an dem man köstliche Pizza genießt; sie ist eine lebende Legende, ein Stück Wiener Gastronomiegeschichte, das seit Jahrzehnten die Herzen und Gaumen ihrer Besucher erobert. Ihre Geschichte ist eine Erzählung von Leidenschaft, Tradition und der unermüdlichen Hingabe an die authentische italienische Küche. Kaum zu glauben, aber als das Grado im Jahr 1974 seine Türen öffnete, war es eine der ersten Pizzerien überhaupt in der österreichischen Hauptstadt – ein Pionier, der den Wienern die Freude an der italienischen Lebensart näherbrachte.

- Eine Geschichte, die schmeckt: Die Entwicklung der Pizzeria Grado
- Das Herzstück des Grado: Der Holzofen und die kulinarische Vielfalt
- Warum das Grado seinen Ruf verdient hat: Ein Blick hinter die Kulissen
- Meilensteine der Pizzeria Grado: Eine Zeittafel
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Pizzeria Grado
- Wann wurde die Pizzeria Grado gegründet?
- Wer sind die ehemaligen und aktuellen Besitzer der Pizzeria Grado?
- Was macht die Pizza bei Grado so besonders?
- Bietet Grado auch andere italienische Gerichte außer Pizza an?
- Muss man in der Pizzeria Grado reservieren?
- Gibt es vegetarische oder vegane Optionen auf der Speisekarte?
- Fazit: Ein kulinarisches Erbe in Wien
Eine Geschichte, die schmeckt: Die Entwicklung der Pizzeria Grado
Die Gründung der Pizzeria Grado im Jahr 1974 durch Johann Niedermayer markierte einen Wendepunkt in der Wiener Gastronomielandschaft. In einer Zeit, in der Pizza noch ein relativ unbekanntes Phänomen war, wagte Niedermayer den Schritt und legte den Grundstein für ein Restaurant, das schnell zu einer Institution werden sollte. Er schuf nicht nur eine Speisekarte, sondern ein Erlebnis, das auf Authentizität und Qualität setzte. Von Anfang an war das Ziel klar: den Geschmack Italiens nach Wien zu bringen, und das mit höchster Sorgfalt und den besten Zutaten. Dies war der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert und das Grado zu einem festen Bestandteil der Wiener Kulinarik macht.
Der Wandel der Zeit und die Bewahrung der Tradition
Nach dreizehn erfolgreichen Jahren übergab Johann Niedermayer im Jahr 1987 die Zügel an Thomas Mesaric. Unter Mesarics Führung florierte das Grado weiter und festigte seinen Ruf als eines der besten italienischen Restaurants Wiens. Er verstand es, die bewährten Traditionen zu pflegen und gleichzeitig das Angebot weiterzuentwickeln, um den sich ändernden Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden, ohne dabei die Wurzeln des Restaurants zu vergessen. Über fast drei Jahrzehnte hinweg, bis ins Jahr 2015, prägte Mesaric das Bild des Grado und sorgte dafür, dass die Qualität der Speisen und der Service stets auf höchstem Niveau blieben. Die Treue der Stammgäste spricht Bände über die Atmosphäre und die Gaumenfreuden, die man hier erleben konnte. Es war eine Ära der Stabilität und des kontinuierlichen Wachstums, in der sich das Grado als Synonym für exzellente italienische Küche etablierte.
Eine neue Ära mit vertrauter Hand
Das Jahr 2016 brachte einen weiteren Generationswechsel mit sich, der jedoch von einer tiefen Kenntnis und Liebe zum Grado geprägt war. Der aktuelle Inhaber übernahm das Ruder, nachdem er unglaubliche 30 Jahre lang als Koch in der Pizzeria Grado gearbeitet hatte. Diese nahtlose Übergabe gewährleistete nicht nur die Kontinuität der Qualität, sondern auch die Bewahrung des Geistes, der das Grado seit seiner Gründung auszeichnet. Wer könnte die Seele eines Restaurants besser verstehen als jemand, der drei Jahrzehnte lang in seiner Küche stand und Hunderte, wenn nicht Tausende, von Gerichten mit derselben Hingabe zubereitet hat? Diese persönliche Verbindung zum Haus und die umfassende Erfahrung in der Küche sind Garanten dafür, dass die Tradition des Grado fortgeführt und die hohen Qualitätsstandards beibehalten werden, die es zu einer so geschätzten Adresse gemacht haben.
Das Herzstück des Grado: Der Holzofen und die kulinarische Vielfalt
Was die Pizzeria Grado neben ihrer langen Geschichte so besonders macht, ist ihre kompromisslose Verpflichtung zur Qualität und Authentizität. Dies zeigt sich nirgendwo deutlicher als in ihrer Spezialität: der Pizza aus dem originalen Pizzaholzofen. Dieser Ofen ist nicht nur ein Arbeitsgerät, sondern das schlagende Herz der Pizzeria. Die hohen Temperaturen und die gleichmäßige Hitzeverteilung des Holzofens verleihen der Pizza ihren unvergleichlichen Geschmack – einen knusprigen Boden, einen luftigen Rand und Aromen, die man nur bei dieser traditionellen Zubereitungsart findet. Jeder Bissen ist eine Reise nach Italien, ein Beweis für die Meisterschaft der Pizzaiolos, die ihr Handwerk perfektioniert haben. Der Duft von frischem Teig und rauchigem Holz erfüllt den Raum und verspricht ein authentisches Geschmackserlebnis, das man so schnell nicht vergisst.
Mehr als nur Pizza: Eine Reise durch Italiens Küche
Obwohl die Pizza aus dem Holzofen der Star ist, hat sich das Grado über die Jahre auch als vollwertiges italienisches Restaurant etabliert. Die Speisekarte ist ein Fest für Liebhaber der italienischen Küche und bietet eine beeindruckende Auswahl an:
- Pasta: Von klassischen Spaghetti Carbonara über reichhaltige Lasagne bis hin zu frischen Meeresfrüchte-Nudeln – jede Pasta wird al dente gekocht und mit den feinsten Zutaten zubereitet. Die Saucen sind hausgemacht und spiegeln die Vielfalt der regionalen italienischen Küche wider.
- Fleischgerichte: Zarte Saltimbocca, saftige Steaks oder traditionelle Scaloppine – die Fleischgerichte zeugen von der Vielseitigkeit der italienischen Küche und der Fähigkeit des Grado-Küchenteams, auch anspruchsvolle Gaumen zu verwöhnen. Hier wird Wert auf Qualität und Zubereitung gelegt, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen.
- Fischspezialitäten: Als "Grado" – der Name einer wunderschönen Küstenstadt an der Adria – verspricht, gibt es hier auch eine exquisite Auswahl an frischen Fisch- und Meeresfrüchtegerichten. Ob gegrillter Fisch, Calamari oder Muscheln in Weißweinsauce, die Qualität und Frische sind garantiert. Die Gerichte sind leicht und aromatisch, perfekt für einen genussvollen Abend.
Diese breite Palette an Gerichten unterstreicht den Anspruch des Grado, ein umfassendes kulinarisches Erlebnis zu bieten, das weit über die Grenzen einer reinen Pizzeria hinausgeht. Es ist ein Ort, an dem Familien, Freunde und Geschäftspartner gleichermaßen die Gastfreundschaft und die köstlichen Aromen Italiens genießen können, umrahmt von einem Ambiente, das zum Verweilen einlädt.
Warum das Grado seinen Ruf verdient hat: Ein Blick hinter die Kulissen
Der "beste Ruf", den sich die Pizzeria Grado über all die Jahre erworben hat, kommt nicht von ungefähr. Er ist das Ergebnis einer Kombination aus mehreren Faktoren, die zusammen ein einzigartiges Restaurant-Erlebnis schaffen:
- Konstante Qualität: Seit Jahrzehnten wird hier auf frische, hochwertige Zutaten und die Einhaltung traditioneller Rezepte geachtet. Dies beginnt bei der Auswahl der Produkte und reicht bis zur Präsentation auf dem Teller.
- Erfahrung und Leidenschaft: Die langen Jahre der Betriebszugehörigkeit des aktuellen Inhabers und die Hingabe des gesamten Teams spiegeln sich in jedem Gericht wider. Man spürt die Liebe zum Detail und die Freude am Kochen.
- Authentizität: Der Holzofen und die klassischen Zubereitungsmethoden garantieren ein echtes italienisches Geschmackserlebnis, das sich von der Masse abhebt. Es ist ein Stück Italien mitten in Wien.
- Ambiente: Ein einladendes und oft lebhaftes Ambiente, das zum Verweilen und Genießen einlädt. Die Atmosphäre ist warm und gastfreundlich, ideal für einen entspannten Abend.
Die Bedeutung des Holzofens für die Pizza-Qualität
Es ist kein Zufall, dass jede gute Pizzeria in Italien, und auch das Grado in Wien, auf einen Holzofen schwört. Die Hitze im Holzofen kann Temperaturen von über 400°C erreichen, was eine extrem kurze Backzeit von nur wenigen Minuten ermöglicht. Diese schnelle Garzeit sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit im Teig eingeschlossen bleibt, während die Oberfläche perfekt knusprig wird. Der Rand bläht sich auf und bekommt die charakteristischen dunklen Blasen, die für eine echte neapolitanische Pizza typisch sind. Das Ergebnis ist eine Pizza mit einem unverkennbaren Aroma, einem leicht rauchigen Geschmack und einer Textur, die von elektrischen Öfen nicht erreicht werden kann. Es ist die Kunst, das Feuer zu beherrschen und die Hitze präzise zu nutzen, die den Unterschied ausmacht und jedes Stück Pizza zu einem kleinen Meisterwerk macht, das die Sinne begeistert.
Meilensteine der Pizzeria Grado: Eine Zeittafel
Um die lange und ereignisreiche Geschichte der Pizzeria Grado besser zu veranschaulichen, hier eine kleine Zeittafel der wichtigsten Meilensteine:
Jahr: 1974
Ereignis: Gründung der Pizzeria Grado durch Johann Niedermayer in Wien. Einer der ersten Pizzerien der Stadt, die den Grundstein für die italienische Küche in der Hauptstadt legte.
Jahr: 1987
Ereignis: Thomas Mesaric übernimmt die Führung des Restaurants und führt es mit großem Erfolg weiter, etabliert das Grado als feste Größe in der Wiener Gastronomieszene.
Jahr: 2015
Ereignis: Thomas Mesaric übergibt die Pizzeria nach 28 Jahren an der Spitze, eine Ära der Beständigkeit endet.
Jahr: 2016
Ereignis: Der heutige Inhaber, der zuvor 30 Jahre lang als Koch im Grado tätig war, übernimmt das Ruder und sichert die Kontinuität der Tradition und Qualität, indem er seine langjährige Erfahrung in die Führung des Hauses einbringt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Pizzeria Grado
Als etabliertes Restaurant mit einer so reichen Geschichte gibt es natürlich einige Fragen, die potenzielle Gäste oder Liebhaber der italienischen Küche interessieren könnten. Hier sind Antworten auf einige der häufigsten:
Wann wurde die Pizzeria Grado gegründet?
Die Pizzeria Grado wurde im Jahr 1974 von Johann Niedermayer gegründet und zählt somit zu den Pionieren der Pizzeria-Szene in Wien, die den Wienern die authentische italienische Pizza näherbrachte.
Wer sind die ehemaligen und aktuellen Besitzer der Pizzeria Grado?
Der Gründer war Johann Niedermayer (1974-1987). Danach übernahm Thomas Mesaric (1987-2015) das Restaurant. Seit 2016 wird die Pizzeria von einem langjährigen Koch des Hauses geführt, der über 30 Jahre Erfahrung in der Grado-Küche mitbringt und die Traditionen des Hauses fortführt.
Was macht die Pizza bei Grado so besonders?
Die Pizza im Grado wird in einem originalen Pizzaholzofen zubereitet. Dies verleiht ihr einen einzigartigen knusprigen Boden, einen luftigen Rand und ein unverwechselbares Aroma, das durch die hohe Hitze und den leichten Rauchgeschmack des Holzes entsteht. Die kurze Backzeit sorgt für eine perfekte Textur und bewahrt die Frische der Zutaten.
Bietet Grado auch andere italienische Gerichte außer Pizza an?
Ja, Grado ist ein vollwertiges italienisches Restaurant, das neben Pizza auch eine breite Palette an klassischen italienischen Gerichten anbietet, darunter verschiedene Pasta-Variationen, herzhafte Fleischgerichte und frische Fischspezialitäten, die die Vielfalt der italienischen Küche widerspiegeln.
Muss man in der Pizzeria Grado reservieren?
Obwohl die Pizzeria Grado für ihre Beliebtheit bekannt ist, ist eine Reservierung, besonders an Wochenenden oder zu Stoßzeiten, stets empfehlenswert, um Wartezeiten zu vermeiden und einen Platz in diesem beliebten Lokal zu sichern.
Gibt es vegetarische oder vegane Optionen auf der Speisekarte?
Wie in den meisten italienischen Restaurants gibt es auch im Grado eine gute Auswahl an vegetarischen Gerichten, insbesondere bei Pizza und Pasta, die mit frischem Gemüse und köstlichen Saucen zubereitet werden. Für vegane Optionen empfiehlt es sich, direkt im Restaurant nachzufragen, da viele Gerichte anpassbar sind und das Personal gerne behilflich ist.
Fazit: Ein kulinarisches Erbe in Wien
Die Pizzeria Grado ist weit mehr als nur ein Restaurant; sie ist ein Stück gelebter italienischer Kultur in Wien. Ihre fast 50-jährige Geschichte, geprägt von engagierten Besitzern und einer unveränderten Leidenschaft für authentische Küche, macht sie zu einem wahren Juwel. Von der knusprigen Pizza aus dem Holzofen bis zu den raffinierten Fischgerichten – das Grado verspricht ein kulinarisches Erlebnis, das Tradition und Geschmack perfekt vereint. Es ist ein Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint, während man die Aromen Italiens in vollen Zügen genießt. Wer das wahre Italien in Wien erleben möchte, sollte sich einen Besuch in der Pizzeria Grado nicht entgehen lassen. Es ist ein Ort, an dem jede Mahlzeit eine Feier ist und jede Geschichte mit Genuss erzählt wird, ein wahres Erbe der Wiener Gastronomie.
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