05/12/2015
Wien, eine Stadt reich an Geschichte, Kultur und natürlich an kulinarischen Genüssen, hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Mekka für Pizzaliebhaber entwickelt. Während die österreichische Hauptstadt oft für ihre klassischen Wiener Schnitzel und Sachertorten bekannt ist, blüht hier eine lebendige und vielfältige Pizzaszene, die von traditionellen neapolitanischen Meisterwerken bis hin zu innovativen Kreationen reicht. Doch wo findet man inmitten dieser Fülle die wirklich herausragenden Pizzerien, die den Gaumen verzaubern und ein unvergessliches Geschmackserlebnis bieten? Dieser Artikel nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch Wiens Pizzaparadies und verrät Ihnen, worauf es bei der Suche nach der perfekten Pizza ankommt.

- Die Vielfalt der Wiener Pizzerien: Mehr als nur Margherita
- Worauf Sie bei der Wahl der Pizzeria achten sollten
- Top-Pizzerien in Wien: Unsere Empfehlungen (Fiktiv)
- Vergleich ausgewählter Pizzerien (Fiktiv)
- Jenseits der klassischen Margherita: Innovative Kreationen
- Pizza zum Mitnehmen oder vor Ort genießen?
- Die perfekte Begleitung: Getränke zur Pizza
- Häufig gestellte Fragen zu Pizza in Wien
Die Vielfalt der Wiener Pizzerien: Mehr als nur Margherita
Die Pizzalandschaft Wiens ist erstaunlich facettenreich. Sie finden hier nicht nur die klassischen italienischen Pizzerien, sondern auch Lokale, die ihre eigene Interpretation des beliebten Teigfladens anbieten. Die Unterschiede liegen oft im Detail: im Teig, in der Art des Ofens, in der Qualität der Zutaten und natürlich in der Leidenschaft des Pizzabäckers.
Neapolitanische Tradition: Die Königin der Pizzen
Für viele Puristen ist die neapolitanische Pizza der Goldstandard. Ihr Markenzeichen ist ein weicher, luftiger und leicht verkohlter Rand (der sogenannte cornicione), ein dünner Boden in der Mitte und die Verwendung weniger, aber dafür umso hochwertigerer Zutaten. Echte neapolitanische Pizza wird bei sehr hohen Temperaturen (oft über 450°C) für nur 60 bis 90 Sekunden in einem Holzofen gebacken. Das Ergebnis ist eine Pizza, die man kaum schneiden kann, sondern die man am besten zusammenklappt und genießt. In Wien gibt es eine wachsende Anzahl von Pizzerien, die sich der strengen Tradition der Associazione Verace Pizza Napoletana verschrieben haben, um ihren Gästen ein authentisches Stück Neapel zu bieten.
Römische Knusprigkeit: Die Alternative für Liebhaber
Im Gegensatz zur neapolitanischen Pizza ist die römische Pizza, oft auch als Pizza alla Romana bekannt, dünner und knuspriger. Der Teig ist weniger elastisch und wird länger gebacken, was zu einem festeren Boden führt, der auch nach dem Transport seine Form behält. Diese Art von Pizza ist ideal für alle, die es gerne knusprig mögen und eine leichtere Textur bevorzugen. Auch diese Variante hat in Wien ihre Anhänger gefunden und wird in einigen Lokalen meisterhaft zubereitet.
Moderne Interpretationen und kreative Ansätze
Neben den traditionellen Stilen experimentieren viele Wiener Pizzerien mit neuen Belägen, Teigvarianten (z.B. mit Sauerteig oder speziellen Mehlsorten) und Backmethoden. Hier finden Sie Pizzen mit lokalen Zutaten, ungewöhnlichen Käsesorten oder sogar veganen Alternativen, die beweisen, dass Pizza weit mehr sein kann als nur Tomate, Mozzarella und Basilikum. Diese kreativen Pizzerien bieten oft eine einzigartige kulinarische Erfahrung und sind einen Besuch wert, wenn man auf der Suche nach etwas Besonderem ist.
Worauf Sie bei der Wahl der Pizzeria achten sollten
Die Auswahl der „besten“ Pizzeria ist immer eine subjektive Entscheidung, die von persönlichen Vorlieben abhängt. Es gibt jedoch einige Kriterien, die Ihnen helfen können, eine qualitativ hochwertige Pizzeria in Wien zu identifizieren:
- Der Ofen: Ein echter Holzofen ist oft ein gutes Zeichen für eine traditionelle, hochwertige Pizza, insbesondere wenn es um neapolitanische Pizza geht.
- Die Zutaten: Achten Sie auf die Qualität der Zutaten. Eine gute Pizzeria verwendet frische, hochwertige Produkte, sei es die Tomatensauce, der Mozzarella oder das Olivenöl.
- Der Teig: Ein gut gemachter Teig ist das Herzstück jeder Pizza. Er sollte bekömmlich sein, eine gute Textur haben und nicht schwer im Magen liegen.
- Die Atmosphäre: Ob rustikal, modern oder gemütlich – die Atmosphäre trägt maßgeblich zum Gesamterlebnis bei.
- Die Speisekarte: Eine übersichtliche Speisekarte mit einer guten Auswahl, aber nicht überladen, ist oft ein Zeichen für Fokus und Qualität.
Top-Pizzerien in Wien: Unsere Empfehlungen (Fiktiv)
Um Ihnen die Suche zu erleichtern, haben wir einige fiktive Pizzerienprofile erstellt, die die Vielfalt und Qualität widerspiegeln, die Sie in Wien finden könnten. Beachten Sie, dass es sich hierbei um beispielhafte Beschreibungen handelt, die Ihnen als Orientierung dienen sollen.
Pizzeria „Il Vulcano“
Spezialität: Authentische neapolitanische Pizza aus dem originalen Steinofen. Hier werden nur San-Marzano-Tomaten und Büffelmozzarella verwendet. Der Teig reift 48 Stunden und ist unglaublich leicht und aromatisch. Die Margherita ist ein Traum, aber auch die Pizza „Diavola“ mit scharfer Salami ist ein Highlight.
„Knusperglück“
Spezialität: Römische Pizza mit besonders dünnem, knusprigem Boden. „Knusperglück“ ist bekannt für seine kreativen Beläge, wie zum Beispiel Pizza mit Birne und Gorgonzola oder mit Trüffelcreme und Prosciutto. Ideal für alle, die eine feste Pizza bevorzugen, die sich gut in die Hand nehmen lässt.
„Die Teigkünstler“
Spezialität: Innovativer Sauerteigpizza-Ansatz mit regionalen Bio-Zutaten. „Die Teigkünstler“ wechseln ihre Speisekarte saisonal und überraschen stets mit einzigartigen Kombinationen. Sie legen Wert auf Nachhaltigkeit und bieten auch hervorragende vegane Optionen an. Ein Muss für alle, die Pizza neu entdecken wollen.
Vergleich ausgewählter Pizzerien (Fiktiv)
Um Ihnen einen besseren Überblick zu geben, hier eine kleine Vergleichstabelle unserer fiktiven Top-Pizzerien:
| Pizzeria | Pizzastil | Besonderheit | Preisniveau (Pizza Margherita) | Ambiente |
|---|---|---|---|---|
| Il Vulcano | Neapolitanisch | 48h Teigreife, San Marzano Tomaten | €€ (ca. 12-15€) | Rustikal, lebhaft |
| Knusperglück | Römisch | Extra knuspriger Boden, kreative Beläge | €€ (ca. 11-14€) | Modern, urban |
| Die Teigkünstler | Sauerteig | Bio-Zutaten, saisonale Karte, vegane Optionen | €€€ (ca. 14-17€) | Gemütlich, nachhaltig |
Jenseits der klassischen Margherita: Innovative Kreationen
Während die Margherita unbestreitbar der Klassiker ist und als Gradmesser für die Qualität einer Pizzeria dient, lohnt es sich in Wien auch, über den Tellerrand zu blicken. Viele Pizzerien bieten einzigartige Kreationen an, die die kulinarische Vielfalt der Stadt widerspiegeln. Denken Sie an Pizzen mit Kürbiscreme im Herbst, Spargel und Prosciutto im Frühling, oder sogar exotischere Kombinationen mit Feigen und Ziegenkäse. Die Experimentierfreude der Wiener Pizzabäcker kennt kaum Grenzen, und es ist immer wieder spannend, neue Geschmacksrichtungen zu entdecken, die weit über das Übliche hinausgehen. Seien Sie mutig und probieren Sie etwas Neues – Sie könnten Ihre nächste Lieblingspizza finden!
Pizza zum Mitnehmen oder vor Ort genießen?
Diese Frage hängt oft von der Art der Pizzeria und Ihren persönlichen Vorlieben ab. Traditionelle neapolitanische Pizza entfaltet ihren vollen Geschmack am besten, wenn sie direkt aus dem Ofen kommt und sofort verzehrt wird. Der Teig ist sehr weich und kann beim Transport leiden. Viele neapolitanische Pizzerien sind daher auf das Vor-Ort-Erlebnis ausgelegt, mit einer gemütlichen Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.
Pizzen mit einem festeren Boden, wie die römische Variante oder viele der modernen Interpretationen, eignen sich hingegen hervorragend zum Mitnehmen oder Bestellen. Sie behalten ihre Textur besser und sind auch nach einem kurzen Transport noch ein Genuss. Wien bietet eine breite Palette an Lieferdiensten, die Ihnen die Pizza direkt nach Hause bringen, aber das Erlebnis, eine frisch gebackene Pizza in einem lebhaften Lokal zu genießen, ist oft unschlagbar. Überlegen Sie sich, ob Sie das Ambiente und die Frische des Restaurants bevorzugen oder die Bequemlichkeit des Essens zu Hause.
Die perfekte Begleitung: Getränke zur Pizza
Zur Pizza gehört natürlich auch das passende Getränk. Ein kühles Bier, vorzugsweise ein italienisches Lager wie Peroni oder Moretti, ist ein Klassiker und passt hervorragend zu den meisten Pizzasorten. Wer Wein bevorzugt, findet oft einen passenden Rotwein auf der Karte, zum Beispiel einen leichten Chianti oder einen Montepulciano d'Abruzzo, die die Aromen der Pizza wunderbar ergänzen. Für alkoholfreie Optionen sind italienische Limonaden wie Aranciata oder Limonata eine erfrischende Wahl. Auch Mineralwasser, mit oder ohne Kohlensäure, ist immer eine gute Begleitung, um den Gaumen zu reinigen und die verschiedenen Geschmacksnuancen der Pizza optimal wahrzunehmen.
Häufig gestellte Fragen zu Pizza in Wien
Was ist der Unterschied zwischen neapolitanischer und römischer Pizza?
Der Hauptunterschied liegt im Teig und der Backzeit. Neapolitanische Pizza hat einen weichen, luftigen Rand (cornicione) und einen dünnen, feuchten Boden, gebacken bei hoher Temperatur für kurze Zeit. Römische Pizza ist dünner, knuspriger und wird länger gebacken, was zu einem festeren Boden führt.
Gibt es auch vegane oder vegetarische Pizza-Optionen in Wien?
Absolut! Die meisten Pizzerien bieten klassische vegetarische Optionen wie Pizza Margherita (ohne Fleisch) oder Pizza Funghi an. Viele moderne Pizzerien haben auch spezielle vegane Pizzen mit pflanzlichem Käse oder innovativen Gemüsebelägen im Angebot. Fragen Sie einfach nach der veganen Karte oder den Optionen ohne tierische Produkte.
Wie erkenne ich eine gute Pizzeria?
Achten Sie auf frische, hochwertige Zutaten, einen gut gemachten Teig, der leicht und bekömmlich ist, und idealerweise einen Holzofen. Ein guter Pizzabäcker (Pizzaiolo) ist ebenfalls ein Zeichen für Qualität. Die Empfehlungen von Freunden oder Online-Bewertungen können auch hilfreich sein.
Ist Pizza in Wien teuer?
Die Preise für Pizza in Wien variieren je nach Pizzeria und Art der Pizza. Eine klassische Margherita liegt meist zwischen 10 und 15 Euro. Spezialpizzen mit hochwertigeren Belägen können auch bis zu 20 Euro kosten. Im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten sind die Preise fair und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für die gebotene Qualität.
Kann man in Wien Pizza liefern lassen?
Ja, in Wien gibt es zahlreiche Lieferdienste und Pizzerien, die ihre Pizzen auch nach Hause liefern. Große Plattformen wie Lieferando oder Foodora arbeiten mit vielen Restaurants zusammen. Es gibt aber auch Pizzerien, die ihren eigenen Lieferservice anbieten. Prüfen Sie am besten die Website Ihrer bevorzugten Pizzeria oder nutzen Sie eine der gängigen Liefer-Apps.
Gibt es glutenfreie Pizza in Wien?
Einige Pizzerien in Wien bieten mittlerweile glutenfreie Pizza an. Oft wird hierfür ein spezieller glutenfreier Teig verwendet. Es ist ratsam, im Voraus anzurufen und sich zu erkundigen, da die Verfügbarkeit und die Maßnahmen zur Vermeidung von Kreuzkontaminationen variieren können.
Die Suche nach der perfekten Pizza in Wien ist eine spannende Entdeckungsreise, die Sie durch verschiedene Viertel und kulinarische Konzepte führt. Ob Sie nun ein Fan der traditionellen neapolitanischen Pizza sind, die Knusprigkeit der römischen Variante bevorzugen oder offen für innovative Kreationen sind – Wien hat für jeden Pizzaliebhaber etwas zu bieten. Lassen Sie sich von den Aromen Italiens und der Kreativität der Wiener Pizzabäcker verführen und genießen Sie Ihr nächstes Stück Glück!
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