15/01/2011
Die Pizza Margherita ist weit mehr als nur ein einfaches Gericht; sie ist ein kulinarisches Meisterwerk, eine Legende und ein weltweit anerkanntes Symbol italienischer Kochkunst. Ihre Geschichte ist tief verwurzelt in den Gassen und Küchen Neapels, der Wiege der Pizza, wo sie im 19. Jahrhundert das Licht der Welt erblickte. Von ihren bescheidenen Anfängen als „Arme-Leute-Essen“ hat sich die Margherita zu einer Ikone entwickelt, die heute in den besten Pizzerien der Welt serviert wird. Sie verkörpert die Philosophie, dass wahrer Genuss oft in der Einfachheit und der Qualität der Zutaten liegt. Begleiten Sie uns auf eine Reise durch die faszinierende Geschichte dieser legendären Pizza und entdecken Sie, was sie so unwiderstehlich macht.

- Die königliche Geburt einer Legende: Die Geschichte der Pizza Margherita
- Die Philosophie der Einfachheit: Warum weniger mehr ist
- Die Kunst des neapolitanischen Pizzabackens
- Der Siegeszug um die Welt und ihre anhaltende Popularität
- Zutaten und Zubereitung der klassischen Pizza Margherita
- Vergleich: Authentische Neapolitanische Margherita vs. Gängige Hauspizza
- Häufig gestellte Fragen zur Pizza Margherita
- Was macht eine echte Pizza Margherita so besonders?
- Kann ich eine authentische Margherita zu Hause backen?
- Welche Tomaten sind die besten für eine Margherita?
- Warum ist der Mozzarella so wichtig?
- Was ist der Unterschied zwischen Fior di Latte und Mozzarella di Bufala?
- Muss es Basilikum sein?
- Ist Pizza Margherita gesund?
- Fazit: Ein zeitloses Meisterwerk
Die königliche Geburt einer Legende: Die Geschichte der Pizza Margherita
Die Entstehung der Pizza Margherita ist eng mit der reichen Geschichte und Kultur Neapels verbunden, einer Stadt, in der die Kunst des Pizzabackens über Generationen hinweg verfeinert wurde. Die berühmteste Anekdote, die ihre Geburt umgibt, ist eine charmante Mischung aus historischer Begebenheit und überlieferter Legende, die die Hingabe und Kreativität der neapolitanischen Pizzabäcker perfekt widerspiegelt.
Im Jahr 1889 statteten König Umberto I. und Königin Margherita von Savoyen der pulsierenden Stadt Neapel einen offiziellen Besuch ab. Zu dieser Zeit war Pizza bereits ein fester Bestandteil des Alltags der Neapolitaner, jedoch noch nicht in den höheren Gesellschaftsschichten angekommen. Man betrachtete sie eher als ein einfaches, nahrhaftes Gericht für die breite Masse.
Der renommierte Pizzabäcker Raffaele Esposito, Inhaber der damals schon bekannten Pizzeria „Pietro… e basta così“, erhielt die außergewöhnliche Ehre, Pizzen für das königliche Paar zuzubereiten. Esposito war bestrebt, die Vielfalt und Qualität der neapolitanischen Küche zu präsentieren und die Königin von der schlichten, aber einzigartigen Köstlichkeit der Pizza zu überzeugen. Er bereitete drei verschiedene Pizzen zu, um die royalen Gaumen zu beeindrucken.
Unter diesen Kreationen befand sich eine Pizza, die sich durch ihre bemerkenswerte Schlichtheit und die Verwendung der frischesten, hochwertigsten Zutaten auszeichnete: leuchtend rote Tomaten, cremiger weißer Mozzarella und duftendes grünes Basilikum. Diese Zutaten waren nicht zufällig gewählt; sie symbolisierten die Farben der italienischen Nationalflagge – Rot, Weiß und Grün. Esposito hegte die Hoffnung, dass diese patriotische Anspielung bei der Königin Anklang finden würde.
Die Königin probierte die angebotenen Pizzen und zeigte sich besonders begeistert von dieser speziellen Kombination. Ihre Wahl fiel eindeutig auf die Pizza mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum, deren Reinheit und authentischer Geschmack sie tief beeindruckten. Aus Respekt und zu Ehren der Königin und ihrer Vorliebe für diese Pizza taufte Raffaele Esposito sie auf den Namen „Pizza Margherita“. Dieser Moment gilt als die Geburtsstunde der heutigen Pizza Margherita und markierte einen entscheidenden Schritt in ihrer Verbreitung als kulinarisches Symbol Italiens.
Die Philosophie der Einfachheit: Warum weniger mehr ist
Seit ihrer königlichen Taufe hat die Pizza Margherita ihren festen Platz in der italienischen Küche und ist zu einem Synonym für Authentizität und Qualität geworden. Sie verkörpert die tiefe Überzeugung, dass man aus nur wenigen, sorgfältig ausgewählten Zutaten ein wahrhaft köstliches Gericht zaubern kann. Diese Philosophie der Einfachheit ist das Herzstück der Pizza Margherita.
Es sind die frischen, sonnengereiften Tomaten, die einen süßlich-herben Kontrast bilden, der zartschmelzende, leicht säuerliche Mozzarella, der eine cremige Textur verleiht, und das aromatische Basilikum, das mit seinem pfeffrig-süßen Duft das Geschmacksprofil abrundet. Hinzu kommt ein Hauch von nativem Olivenöl extra und eine Prise Salz. Diese wenigen Komponenten, kombiniert auf einem perfekt gebackenen, dünnen und luftigen Pizzateig, ergeben ein harmonisches Zusammenspiel, das die Sinne betört.
Die Margherita beweist, dass wahre Kulinarik nicht immer aus aufwändigen Rezepten oder exotischen Zutaten entstehen muss. Oft sind es die scheinbar einfachen Dinge, die uns den größten Genuss bereiten, wenn sie mit Leidenschaft und Respekt vor den Zutaten zubereitet werden. Die Qualität jeder einzelnen Zutat ist hierbei von größter Bedeutung, denn jede Komponente muss für sich selbst sprechen und zum Gesamtbild beitragen, ohne von anderen Aromen überlagert zu werden.
Die Kunst des neapolitanischen Pizzabackens
Die Pizza Margherita ist nicht nur eine Kombination von Zutaten; sie ist das Ergebnis einer jahrhundertealten Backkunst, die in Neapel zur Perfektion gebracht wurde. Neapolitanische Pizzabäcker, die „Pizzaioli“, sind Meister ihres Fachs, deren Techniken und Traditionen streng gehütet und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die „Associazione Verace Pizza Napoletana“ (AVPN) hat sogar strenge Regeln für die Herstellung einer echten neapolitanischen Pizza festgelegt, um diese Tradition zu bewahren.
Der Teig ist das Fundament jeder guten Pizza Margherita. Er besteht nur aus Weichweizenmehl (Typ 00), Wasser, Salz und frischer Hefe. Der Schlüssel liegt in der langen Gehzeit, die dem Teig Zeit gibt, seine Aromen zu entwickeln und eine luftige, leicht verdauliche Struktur zu erhalten. Nach dem Gehen wird der Teig von Hand geformt, nicht mit einem Nudelholz, um die Luftblasen zu erhalten und den charakteristischen, hohen und luftigen Rand, den „cornicione“, zu schaffen.
Das Backen erfolgt traditionell in einem Holzofen bei extrem hohen Temperaturen – oft über 450°C. Bei dieser Hitze wird die Pizza in nur 60 bis 90 Sekunden gebacken. Diese kurze, intensive Backzeit sorgt dafür, dass der Teig außen knusprig und leicht verkohlt ist, während er innen weich und saftig bleibt. Der Mozzarella schmilzt perfekt, und die Tomaten entwickeln einen intensiven, leicht karamellisierten Geschmack, während das Basilikum sein Aroma entfaltet, ohne zu verbrennen.
Der Siegeszug um die Welt und ihre anhaltende Popularität
Im Laufe der Zeit hat die Pizza Margherita ihren Siegeszug um die ganze Welt angetreten. Ihre Popularität hat sich von Neapel aus über ganz Italien verbreitet und schließlich jeden Kontinent erreicht. Heute ist sie in Pizzerien von New York bis Tokio, von Berlin bis Buenos Aires zu finden und dient oft als Grundlage für unzählige weitere Pizza-Variationen. Der schlichte, aber geschmackvolle Belag trifft den universellen Geschmack vieler Menschen, die die Balance zwischen Süße, Säure und Umami schätzen.
Auch in einer Zeit, in der Pizzen mit den unterschiedlichsten und manchmal exotischsten Belägen angeboten werden, bleibt die Margherita eine der beliebtesten Sorten. Ihre zeitlose Anziehungskraft liegt in ihrer Authentizität und der Fähigkeit, mit wenigen, aber perfekt ausgewählten Zutaten ein Maximum an Geschmack zu erzielen. Sie ist ein Beweis dafür, dass wahre Klassiker niemals aus der Mode kommen und stets ein Gefühl von Heimat und Tradition vermitteln können.
Zutaten und Zubereitung der klassischen Pizza Margherita
Um die Magie der Pizza Margherita zu Hause zu erleben, sind hochwertige Zutaten und die richtige Zubereitung entscheidend. Hier finden Sie ein bewährtes Rezept, das die Essenz dieser königlichen Pizza einfängt:
Zubereitungsdetails
- Zubereitungszeit: 10 Minuten
- Kochzeit: 25 Minuten
- Portionen: 4
- Gesamtzeit: 35 Minuten
Zutaten für den Pizzateig
- 250 g Weichweizenmehl (idealerweise Typ 00 für beste Ergebnisse)
- 12 g frische Bierhefe
- 125 ml lauwarmes Wasser
- 1 Esslöffel Olivenöl extra vergine
- 5 g feines Salz
Zubereitung des Pizzateigs
Die Qualität des Teigs ist entscheidend für eine authentische Pizza Margherita. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt.
- Vorbereitung: Sieben Sie das Mehl mit dem Salz in eine große Schüssel. Formen Sie in der Mitte des Mehls einen Brunnen.
- Hefe auflösen: Lösen Sie die frische Hefe in einem kleinen Teil des lauwarmen Wassers auf. Gießen Sie diese Mischung in den Brunnen des Mehls.
- Kneten: Beginnen Sie, das Mehl vom Rand her schrittweise in die Hefemischung einzuarbeiten. Fügen Sie dabei nach und nach das restliche Wasser und das Olivenöl hinzu. Kneten Sie den Teig energisch, bis eine weiche, elastische und homogene Masse entsteht. Dies kann etwa 10-15 Minuten dauern. Der Teig sollte sich glatt anfühlen und nicht mehr an den Händen kleben.
- Gehen lassen: Formen Sie den Teig zu einer Kugel. Schneiden Sie die Oberfläche kreuzförmig ein – dies hilft dem Teig beim Aufgehen. Legen Sie die Teigkugel in eine leicht geölte Schüssel, decken Sie sie mit einem feuchten Tuch ab und lassen Sie sie an einem warmen Ort (ca. 20-25°C) etwa 3 Stunden gehen, oder bis sich ihr Volumen fast verdoppelt hat. Eine längere Gehzeit (z.B. 24 Stunden im Kühlschrank) kann die Aromen des Teigs noch verstärken.
Zutaten für die Pizza Margherita
- Der vorbereitete Pizzateig
- 5-6 geschälte Tomaten (idealerweise San Marzano aus der Dose, gut abgetropft und grob zerdrückt)
- 300 g Mozzarella (Fior di Latte oder Büffelmozzarella, gut abgetropft und in Scheiben geschnitten)
- Ein Bund frisches Basilikum
- Olivenöl extra vergine
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Feines Meersalz
Zubereitung der Pizza Margherita
- Ofen vorheizen: Heizen Sie Ihren Backofen auf die höchste Stufe vor (mindestens 220°C Ober-/Unterhitze), idealerweise mit einem Pizzastein oder einem umgedrehten Backblech, das mit aufgeheizt wird.
- Tomaten und Mozzarella vorbereiten: Schneiden Sie die geschälten Tomaten in Stücke und lassen Sie sie in einem Sieb gut abtropfen, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Schneiden Sie den Mozzarella in Scheiben und lassen Sie ihn ebenfalls gründlich abtropfen – dies verhindert, dass die Pizza wässrig wird.
- Teig ausrollen und belegen: Sobald der Teig gegangen ist, drücken Sie ihn vorsichtig mit den Handflächen flach und ziehen ihn zu einer runden Scheibe mit einer Dicke von etwa einem halben Zentimeter. Legen Sie die Teigscheibe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder direkt auf den heißen Pizzastein. Verteilen Sie die gut abgetropften Tomaten gleichmäßig auf dem Teig, lassen Sie dabei einen Rand von etwa zwei Zentimetern frei. Träufeln Sie ein wenig Olivenöl darüber.
- Erster Backvorgang: Backen Sie die Pizza im vorgeheizten Ofen für etwa 15-20 Minuten (oder bis der Rand leicht gebräunt ist und der Teig durchgebacken aussieht).
- Zweiter Backvorgang: Nehmen Sie die Pizza aus dem Ofen. Verteilen Sie nun die Mozzarellascheiben und fünf bis sechs frische Basilikumblätter darauf. Salzen und pfeffern Sie die Pizza nach Geschmack und träufeln Sie erneut etwas Olivenöl darüber. Backen Sie die Pizza für weitere 7-8 Minuten, oder bis der Mozzarella vollständig geschmolzen ist und leicht Blasen wirft.
- Servieren: Nehmen Sie die Pizza sofort aus dem Ofen und servieren Sie sie heiß.
Vergleich: Authentische Neapolitanische Margherita vs. Gängige Hauspizza
Obwohl die Pizza Margherita weltweit beliebt ist, gibt es signifikante Unterschiede zwischen einer authentischen neapolitanischen Version und einer typischen Hauspizza. Hier eine vergleichende Übersicht:
| Merkmal | Authentische Neapolitanische Margherita | Gängige Hauspizza |
|---|---|---|
| Teig | Weichweizenmehl Typ 00, lange Gehzeit (min. 8h), handgeformt, luftiger, hoher Rand (Cornicione). | Oft Allzweckmehl, kürzere Gehzeit, oft mit Nudelholz ausgerollt, dünnerer oder gleichmäßigerer Rand. |
| Tomaten | San Marzano Tomaten (D.O.P.), leicht zerdrückt, nicht gekocht oder gewürzt vor dem Backen. | Oft passierte Tomaten oder Tomatenmark, manchmal vorgewürzt oder mit Zucker versetzt. |
| Käse | Fior di Latte (Kuhmilchmozzarella) oder Mozzarella di Bufala Campana, gut abgetropft. | Oft industrieller Reibemozzarella, Gouda oder andere Käsesorten, oft nicht abgetropft. |
| Basilikum | Frische Blätter, nach dem Backen oder kurz vor Ende hinzugefügt. | Oft getrocknetes Basilikum oder bereits vor dem Backen auf der Pizza. |
| Backtemperatur | Sehr hoch (450-500°C) im Holzofen. | Typischerweise 200-250°C im Haushaltsbackofen. |
| Backzeit | Extrem kurz (60-90 Sekunden). | Länger (10-20 Minuten). |
| Ergebnis | Weicher, zarter Teig mit leicht verkohltem Rand, saftiger Belag, intensive Aromen. | Knusprigerer Boden, oft trockener, weniger ausgeprägte Aromen. |
Häufig gestellte Fragen zur Pizza Margherita
Was macht eine echte Pizza Margherita so besonders?
Die Besonderheit der Pizza Margherita liegt in ihrer Authentizität und der Konzentration auf wenige, aber exzellente Zutaten. Es ist die Kombination aus einem perfekt fermentierten, luftigen Teig, der bei extrem hohen Temperaturen blitzschnell gebacken wird, mit den besten San Marzano Tomaten, frischem Fior di Latte (oder Büffelmozzarella) und duftendem Basilikum. Diese Kombination schafft ein harmonisches Geschmackserlebnis, das die italienische Flagge nicht nur farblich, sondern auch geschmacklich widerspiegelt. Die Einfachheit erlaubt es jeder Zutat, ihren vollen Geschmack zu entfalten, ohne von anderen überlagert zu werden.
Kann ich eine authentische Margherita zu Hause backen?
Es ist eine Herausforderung, die Bedingungen eines traditionellen neapolitanischen Holzofens zu Hause zu replizieren, aber Sie können eine sehr gute Annäherung erzielen. Der Schlüssel liegt im Teig: Verwenden Sie hochwertiges Mehl (Typ 00), geben Sie ihm ausreichend Zeit zum Gehen, und formen Sie ihn von Hand. Heizen Sie Ihren Ofen auf die höchstmögliche Temperatur vor und verwenden Sie idealerweise einen Pizzastein oder ein umgedrehtes Backblech, das Sie mit aufheizen, um eine maximale Hitzeübertragung auf den Pizzaboden zu gewährleisten. Auch die Qualität der Tomaten und des Mozzarellas ist entscheidend.
Welche Tomaten sind die besten für eine Margherita?
Für eine authentische Pizza Margherita sind San Marzano Tomaten aus der Region Kampanien (Italien) die erste Wahl. Diese länglichen, fleischigen Tomaten haben einen süßen, weniger sauren Geschmack und ein geringes Samen- und Flüssigkeitsgehalt. Sie werden meist geschält und ganz in Dosen angeboten. Einfach von Hand zerdrücken und direkt auf den Teig geben. Alternativ können auch andere hochwertige, reife Dosentomaten verwendet werden, die wenig Säure haben.
Warum ist der Mozzarella so wichtig?
Der Mozzarella verleiht der Pizza Margherita ihre charakteristische Cremigkeit und einen milden, milchigen Geschmack, der die Säure der Tomaten ausgleicht. Für eine echte Margherita wird traditionell Fior di Latte (Mozzarella aus Kuhmilch) oder Mozzarella di Bufala Campana (aus Büffelmilch) verwendet. Beide Käsesorten schmelzen wunderbar und bilden keine ölige Schicht auf der Pizza, wenn sie gut abgetropft sind. Das Abtropfen ist entscheidend, um zu verhindern, dass die Pizza wässrig wird.
Was ist der Unterschied zwischen Fior di Latte und Mozzarella di Bufala?
Fior di Latte ist ein Mozzarella, der aus Kuhmilch hergestellt wird. Er hat eine etwas festere Textur und einen milderen, frischen Milchgeschmack. Mozzarella di Bufala Campana wird aus der Milch von Wasserbüffeln hergestellt und ist oft cremiger, saftiger und hat einen intensiveren, leicht säuerlichen Geschmack. Beide eignen sich hervorragend für Pizza, aber die Wahl hängt von persönlichen Vorlieben ab. Für die traditionellste Margherita wird oft Fior di Latte bevorzugt, da er beim Backen weniger Wasser abgibt als Büffelmozzarella.
Muss es Basilikum sein?
Ja, frisches Basilikum ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Pizza Margherita. Es trägt nicht nur zu den symbolischen Farben der italienischen Flagge bei, sondern verleiht der Pizza auch ein einzigartiges, frisches und leicht pfeffriges Aroma, das perfekt mit Tomaten und Mozzarella harmoniert. Getrocknetes Basilikum kann den frischen Geschmack nicht ersetzen. Es wird traditionell erst gegen Ende des Backvorgangs oder direkt nach dem Herausholen aus dem Ofen hinzugefügt, damit seine Aromen erhalten bleiben und es nicht verbrennt.
Ist Pizza Margherita gesund?
Die Pizza Margherita, insbesondere in ihrer authentischen Form, kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Sie besteht aus einfachen, natürlichen Zutaten: Teig (Kohlenhydrate), Tomaten (Vitamine, Antioxidantien), Mozzarella (Proteine, Kalzium) und Olivenöl (gesunde Fette). Im Vergleich zu Pizzen mit vielen fettreichen Belägen ist die Margherita eine leichtere Option. Die Portionsgröße und die Häufigkeit des Konsums sind jedoch entscheidend, wie bei jedem Lebensmittel.
Fazit: Ein zeitloses Meisterwerk
Die Pizza Margherita ist ein lebendiges Zeugnis für die Kraft der Tradition und die Schönheit der Einfachheit in der Küche. Sie erinnert uns daran, dass die besten Gerichte oft aus einer sorgfältigen Auswahl von Zutaten und einer großen Portion Leidenschaft entstehen. Ihre Geschichte, ihr Geschmack und ihre Symbolik machen sie zu einem zeitlosen Meisterwerk, das Generationen überdauert und weiterhin die Herzen von Pizza-Liebhabern auf der ganzen Welt erobert. Sie ist und bleibt die Königin der Pizzen – ein wahrhaft königlicher Genuss.
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