18/09/2011
Pizza ist zweifellos eines der beliebtesten Gerichte weltweit, und ihre Vielseitigkeit kennt kaum Grenzen. Während viele an klassische Beläge wie Salami, Pilze oder Schinken denken, bietet die Welt der Pizza unendlich viele Möglichkeiten, neue Geschmackserlebnisse zu entdecken. Eine dieser oft unterschätzten, aber unglaublich leckeren und gesunden Varianten ist die Brokkoli-Pizza. Dieses grüne Gemüse, reich an Vitaminen und Mineralstoffen, verleiht der Pizza nicht nur eine frische Note und eine interessante Textur, sondern macht sie auch zu einer deutlich gesünderen Mahlzeit. Ob als Hauptakteur oder als harmonische Ergänzung – Brokkoli auf Pizza ist ein wahrer Genuss, der sowohl Vegetarier als auch Fleischliebhaber begeistert.

Wir tauchen ein in die faszinierende Welt der Brokkoli-Pizza, erkunden verschiedene Zubereitungsarten und verraten Ihnen, wie Sie dieses gesunde Gemüse optimal in Ihre Pizza integrieren können. Machen Sie sich bereit, Ihre Vorstellung von Pizza zu erweitern und eine neue Lieblingsvariation zu entdecken!
- Warum Brokkoli auf Pizza? Ein gesundes und schmackhaftes Upgrade
- Exquisite Gaumenfreude: Brokkoli-Pizza mit Nordseekrabben und Deichkäse nach Volker Fuhrwerk
- Die herzhafte Alternative: Brokkoli-Schinken-Pizza
- Vergleich der Brokkoli-Pizza-Varianten
- Tipps für den perfekten Brokkoli auf der Pizza
- Teig ist Alles: Die Basis für Ihre Brokkoli-Pizza
- Kreative Belagskombinationen mit Brokkoli
- Häufig gestellte Fragen zur Brokkoli-Pizza
- Fazit: Brokkoli-Pizza – Ein kulinarisches Highlight
Warum Brokkoli auf Pizza? Ein gesundes und schmackhaftes Upgrade
Brokkoli ist nicht nur ein Superfood, das für seine gesundheitlichen Vorteile bekannt ist, sondern auch ein hervorragender Pizzabelag. Er ist reich an Vitamin C und K, Ballaststoffen und Antioxidantien, die zur Stärkung des Immunsystems und zur Förderung der Verdauung beitragen. Auf der Pizza bietet Brokkoli eine angenehme Textur – leicht knackig, wenn richtig zubereitet, und dennoch zart. Sein milder, leicht erdiger Geschmack harmoniert hervorragend mit einer Vielzahl von Käsesorten, Soßen und anderen Gemüsesorten oder Proteinen.
Für viele ist die Idee von Gemüse auf Pizza, insbesondere von Brokkoli, noch ungewohnt. Doch die Kombination aus dem herzhaften Teig, einer cremigen Soße und dem frischen, leicht nussigen Aroma des Brokkolis ist eine Offenbarung. Es ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, mehr Gemüse in Ihre Ernährung zu integrieren, ohne auf den Genuss einer köstlichen Pizza verzichten zu müssen. Und wer hätte gedacht, dass es so viele Varianten gibt? Unsere Partner von Chefkoch.de berichten stolz, dass es allein 99 schöne Brokkoli-Pizza-Rezepte gibt, die darauf warten, entdeckt und nachgekocht zu werden. Das zeigt die enorme Beliebtheit und Vielseitigkeit dieses grünen Wunders auf der Pizza.
Exquisite Gaumenfreude: Brokkoli-Pizza mit Nordseekrabben und Deichkäse nach Volker Fuhrwerk
Ein herausragendes Beispiel für die kreative Anwendung von Brokkoli auf Pizza liefert das Rezept von Volker Fuhrwerk, einem renommierten Koch. Dieses Rezept hebt die Brokkoli-Pizza auf ein Gourmet-Niveau und kombiniert sie mit unerwarteten, aber köstlichen Zutaten wie Nordseekrabben und Deichkäse. Die Zubereitungszeit beträgt etwa 30 Minuten, und der Schwierigkeitsgrad ist als leicht einzustufen – vorausgesetzt, der Teig wurde bereits vorbereitet.
Der perfekte Pizzateig: Basis für den Hochgenuss
Der Schlüssel zu einer außergewöhnlichen Pizza liegt oft im Teig. Für dieses Rezept wird ein spezieller Teig verwendet, der bereits am Vortag zubereitet wird, um eine optimale Fermentation und damit einen besonders aromatischen und luftigen Boden zu gewährleisten. Für den Teig benötigen Sie:
- 1 kg Weizenmehl Typ 550
- 660 ml sehr kaltes Wasser
- 2 g Hefe
- 30 g Salz
Die Zubereitung des Teigs beginnt damit, einen Zehntel des sehr kalten Wassers beiseitezustellen. Das restliche Wasser wird mit der Hefe in einer Schüssel verrührt, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Fügen Sie dann das Mehl hinzu und kneten Sie alles, idealerweise in einer Küchenmaschine, für etwa 5 Minuten. Dies sorgt für eine gute Glutenentwicklung. Anschließend werden das Salz und das restliche Wasser nach und nach hinzugefügt, und der Teig wird weitere 5 Minuten geknetet, bis er geschmeidig ist. Der fertig geknetete Teig wird mit einem Tuch abgedeckt und für ganze 24 Stunden im Kühlschrank ruhen gelassen. Diese lange, kalte Fermentation ist entscheidend für den Geschmack und die Textur. Am Tag der Zubereitung formen Sie aus dem Teig pro Person eine Kugel (ca. 280 Gramm) und lassen diese bei Zimmertemperatur, ebenfalls mit einem Tuch abgedeckt, nochmals 4 Stunden gehen. Kurz vor dem Belegen streuen Sie etwas Hartweizengrieß auf die Arbeitsplatte und formen die Pizzen. Der Hartweizengrieß verhindert das Ankleben und sorgt für eine zusätzliche Knusprigkeit am Boden.
Der außergewöhnliche Belag: Eine Symphonie der Aromen
Die Zutaten für den Belag dieses besonderen Rezepts sind:
- 1 Kopf Brokkoli
- 2 Stangen Staudensellerie
- 6 Zweige Oregano
- 120 g Aprikosen
- 300 g Crème fraîche
- 100 g Nordseekrabben
- 180 g geraspelter Deichkäse
- Salz und Pfeffer zum Würzen
Die Vorbereitung des Belags beginnt mit dem Vorheizen des Backofens auf 250 Grad Celsius. Der Brokkoli wird in kleine Röschen geteilt und der Staudensellerie geputzt und in feine Stücke geschnitten. Den Oregano waschen, trocknen, die Blätter von den Stielen zupfen und fein schneiden. Die Aprikosen werden ebenfalls fein geschnitten. Ein Topf mit Wasser wird erhitzt und gut gesalzen. Darin werden die Brokkoliröschen und der Staudensellerie kurz gekocht – dies ist ein wichtiger Schritt, um das Gemüse vorzugaren und gleichzeitig seine Farbe zu bewahren. Unmittelbar danach werden sie in eiskaltes Wasser gegeben und anschließend durch ein Sieb abgegossen. Dies stoppt den Garprozess und sorgt für eine angenehme Bissfestigkeit. Die geformten Pizzen werden mit Crème fraîche bestrichen, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit dem fein geschnittenen Oregano bestreut. Anschließend werden Staudensellerie, Brokkoliröschen, Nordseekrabben und die geschnittenen Aprikosen gleichmäßig darauf verteilt. Zum Schluss wird alles großzügig mit dem geraspelten Deichkäse bestreut. Die Pizzen werden dann auf einem Backblech für 10-15 Minuten goldbraun gebacken. Das Ergebnis ist eine Pizza, die mit ihrer Frische, der leichten Süße der Aprikosen, der Salzigkeit der Krabben und dem milden Geschmack des Deichkäses überrascht und begeistert.

Die herzhafte Alternative: Brokkoli-Schinken-Pizza
Für Liebhaber klassischerer, aber dennoch gesunder Kombinationen, bietet sich die Brokkoli-Schinken-Pizza an. Dieses Rezept ist in seiner Zubereitung etwas unkomplizierter und eignet sich hervorragend für einen schnellen Pizzagenuss.
Zubereitung der Brokkoli-Schinken-Mischung
Die Zubereitung beginnt mit der Hauptzutat: Dem Brokkoli. Er wird klein gewürfelt und in etwas Butter angedünstet. Wer mag, kann zusätzlich eine fein gewürfelte Zwiebel hinzufügen, um dem Ganzen noch mehr Aroma zu verleihen. Der Kochschinken wird ebenfalls klein gewürfelt und zum Brokkoli gegeben, um kurz mitgebraten zu werden. Diese Mischung wird anschließend in eine Schüssel umgefüllt und beiseitegestellt.
Die cremige Soße und der Pizzateig
In der noch heißen Pfanne wird eine cremige Soße zubereitet. Hierfür werden Schmand, Milch und die Hälfte des Käses vermischt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Diese Soße bildet eine reichhaltige und würzige Grundlage für den Belag. Für den Pizzateig kann hier auch auf einen fertigen Teig aus dem Kühlregal zurückgegriffen werden, was die Zubereitungszeit erheblich verkürzt. Ein wichtiger Tipp für die Knusprigkeit des Bodens: Es empfiehlt sich, den Pizzateig kurz bei 200 Grad Celsius vorzubacken, bevor er belegt wird. Dies verhindert, dass der Boden später in der Mitte matschig wird, insbesondere bei feuchten Belägen wie Brokkoli.
Zusammenfügen und Backen
Nachdem der Teig vorbereitet ist, wird zuerst der Brokkoli-Schinken-Mix gleichmäßig darauf verteilt. Anschließend wird die cremige Soße darüber gegeben. Man kann die Reihenfolge auch umkehren, je nachdem, wie man es optisch oder geschmacklich bevorzugt; oft bleibt der Brokkoli schöner, wenn die Soße darüber gegeben wird. Zum Schluss wird der restliche Käse großzügig über der Pizza verteilt. Das Ganze wird bei 180 Grad Celsius für etwa 20 Minuten gebacken, bis die gewünschte Bräunung erreicht ist. Ein weiterer Pluspunkt dieses Rezepts: Die Pizza schmeckt auch hervorragend mit Hackfleisch anstelle von Schinken, was eine weitere Variation für Fleischliebhaber bietet.
Vergleich der Brokkoli-Pizza-Varianten
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, welche Brokkoli-Pizza-Variante Sie zuerst ausprobieren möchten, haben wir die beiden vorgestellten Rezepte in einer kleinen Vergleichstabelle zusammengefasst:
| Merkmal | Brokkoli-Pizza mit Krabben & Deichkäse (Volker Fuhrwerk) | Brokkoli-Schinken-Pizza |
|---|---|---|
| Schwierigkeitsgrad | Leicht (wenn Teig vorbereitet) | Leicht |
| Vorbereitungszeit | Länger (Teig am Vortag obligatorisch) | Schneller (Fertigteig möglich) |
| Geschmacksrichtung | Frisch, maritim, leicht süßlich, komplex | Herzhaft, würzig, deftig, klassisch |
| Besondere Zutaten | Nordseekrabben, Aprikosen, Deichkäse, langer Teiggärprozess | Kochschinken, Schmand (optional Zwiebel, Hackfleisch) |
| Empfehlung für | Gourmets, besondere Anlässe, Experimentierfreudige | Schnelle Küche, Familien, unkomplizierter Genuss |
Tipps für den perfekten Brokkoli auf der Pizza
Damit Ihr Brokkoli auf der Pizza nicht matschig wird oder gar verbrennt, gibt es einige wichtige Tipps zu beachten:
- Vorkochen oder Blanchieren: Wie im Volker Fuhrwerk-Rezept gezeigt, ist es oft ratsam, Brokkoliröschen vorzukochen oder zu blanchieren. Das macht sie zarter und sorgt dafür, dass sie auf der Pizza nicht trocken werden oder zu viel Feuchtigkeit abgeben. Ein kurzes Bad in kochendem Salzwasser, gefolgt von einem Eisbad, bewahrt die Farbe und Textur.
- Dünn schneiden: Wenn Sie Brokkoli roh auf die Pizza legen möchten (was bei kürzeren Backzeiten funktioniert), schneiden Sie die Röschen sehr dünn oder hobeln Sie sie sogar, um sicherzustellen, dass sie gar werden.
- Röstaromen durch Andünsten: Das Andünsten des Brokkolis in Butter oder Olivenöl, wie bei der Brokkoli-Schinken-Pizza, verleiht ihm zusätzliche Röstaromen und eine angenehme Weichheit, bevor er auf die Pizza kommt.
- Feuchtigkeit reduzieren: Stellen Sie sicher, dass der Brokkoli gut abgetropft ist, bevor er auf die Pizza kommt, um einen wässrigen Boden zu vermeiden.
Teig ist Alles: Die Basis für Ihre Brokkoli-Pizza
Egal, welchen Belag Sie wählen, ein guter Pizzateig ist das A und O. Der im Volker Fuhrwerk-Rezept beschriebene Hefeteig mit langer kalter Fermentation ist ein Paradebeispiel für einen hochwertigen Teig, der Ihrer Pizza eine unvergleichliche Tiefe und Nährstoffe verleiht. Die Verwendung von sehr kaltem Wasser und die lange Ruhezeit im Kühlschrank fördern die Entwicklung komplexer Aromen und eine luftige, aber dennoch stabile Struktur. Für diejenigen, die weniger Zeit haben, sind fertige Pizzateige eine praktikable Option. Es gibt verschiedene Teigarten, die für Pizza in Frage kommen, auch wenn Hefeteig der König ist:
- Hefeteig: Der Klassiker für Pizza. Er ist elastisch, geht gut auf und wird beim Backen wunderbar knusprig. Die Qualität des Mehls (z.B. Typ 550 oder spezielles Pizzamehl Typ 00) und die richtige Gehzeit sind entscheidend.
- Blätterteig: Obwohl nicht traditionell für Pizza, kann Blätterteig eine interessante knusprige Basis für eine schnelle Pizza oder Flammkuchen-Variante bieten. Die Textur ist jedoch sehr anders als die eines klassischen Pizzabodens.
- Rührteig: Ist für Pizza ungeeignet, da er eher für Kuchen und Muffins verwendet wird und eine weiche, kuchenartige Konsistenz hat.
Für eine gesündere Variante können Sie auch Vollkornmehl im Teig verwenden, was den Ballaststoffgehalt erhöht und einen rustikaleren Geschmack verleiht. Achten Sie bei Vollkornmehl darauf, etwas mehr Flüssigkeit zu verwenden, da es mehr Wasser aufnimmt.

Kreative Belagskombinationen mit Brokkoli
Die Vielseitigkeit von Brokkoli auf Pizza erlaubt unzählige weitere Kombinationsmöglichkeiten. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf:
- Brokkoli und Hähnchen: Eine klassische und beliebte Kombination. Vorgekochtes oder gegrilltes Hähnchenbrustfilet passt hervorragend zum Brokkoli.
- Brokkoli und Pilze: Champignons, Austernpilze oder Shiitake-Pilze ergänzen den erdigen Geschmack des Brokkolis wunderbar.
- Brokkoli und Ziegenkäse: Der würzige Ziegenkäse bildet einen spannenden Kontrast zum milden Brokkoli und sorgt für eine raffinierte Note.
- Brokkoli und scharfe Salami/Chili: Für alle, die es feurig mögen. Die Schärfe der Salami oder frischer Chilischoten harmoniert gut mit der Frische des Brokkolis.
- Brokkoli und Ricotta: Eine cremige Basis aus Ricotta statt Tomatensoße oder Crème fraîche, kombiniert mit Brokkoli und etwas Zitronenschale, ergibt eine leichte und frische Pizza.
- Brokkoli und Feta/Oliven: Eine mediterrane Variante, die an griechische Aromen erinnert.
- Brokkoli und Knoblauch: Knoblauch ist ein natürlicher Geschmacksverstärker für Brokkoli. Frischer Knoblauch oder Knoblauchöl kann Wunder wirken.
Denken Sie auch an andere Gemüsesorten, die sich gut mit Brokkoli kombinieren lassen, wie z.B. Paprika, Zucchini oder sogar Grünkohl, wie es in anderen Rezepten von Rainer Sass gezeigt wird. Die Möglichkeiten sind endlos!
Häufig gestellte Fragen zur Brokkoli-Pizza
Kann ich gefrorenen Brokkoli für Pizza verwenden?
Ja, gefrorener Brokkoli kann durchaus für Pizza verwendet werden, ist aber nicht immer die erste Wahl, da er dazu neigt, mehr Wasser abzugeben als frischer Brokkoli. Um dies zu vermeiden, sollten Sie den gefrorenen Brokkoli vor der Verwendung vollständig auftauen lassen und sehr gut abtropfen. Am besten ist es, ihn nach dem Auftauen noch kurz mit Küchenpapier trocken zu tupfen oder ihn sogar kurz anzudünsten, um überschüssige Feuchtigkeit zu verdampfen. Wenn er zu feucht ist, kann er den Pizzaboden matschig machen. Wenn Sie diese Schritte beachten, ist gefrorener Brokkoli eine praktische Alternative zu frischem Brokkoli.
Muss ich den Brokkoli vorkochen, bevor ich ihn auf die Pizza lege?
Es ist nicht zwingend erforderlich, den Brokkoli vorzukochen, aber es wird dringend empfohlen. Wenn Sie den Brokkoli roh auf die Pizza legen, insbesondere in größeren Röschen, besteht die Gefahr, dass er während der kurzen Backzeit der Pizza nicht vollständig gar wird und noch zu hart ist. Vorkochen oder Blanchieren (kurz in kochendem Wasser, dann in Eiswasser) macht den Brokkoli zarter, bewahrt seine leuchtend grüne Farbe und reduziert die Garzeit auf der Pizza. Außerdem hilft es, eventuelle Bitterstoffe zu mildern. Wenn Sie ihn lieber roh verwenden möchten, schneiden Sie die Röschen sehr klein oder hobeln Sie sie dünn, um eine schnellere Garung zu gewährleisten.
Welcher Käse passt am besten zu Brokkoli-Pizza?
Die Wahl des Käses hängt von Ihrem persönlichen Geschmack und der gewünschten Geschmacksrichtung ab. Klassische Mozzarella ist immer eine gute Wahl, da er gut schmilzt und einen milden Geschmack hat, der den Brokkoli nicht überdeckt. Für mehr Würze eignen sich geriebener Deichkäse (wie im Gourmet-Rezept), Cheddar oder Gouda. Eine Mischung aus Mozzarella und Parmesan oder Pecorino kann ebenfalls sehr lecker sein, da der Parmesan eine salzige, umami-reiche Note hinzufügt. Für eine cremige Textur können Sie auch etwas Ricotta oder Ziegenkäse als Basis verwenden. Experimentieren Sie, um Ihre Lieblingskombination zu finden!
Ist Brokkoli-Pizza gesund?
Im Vergleich zu vielen anderen Pizzavarianten ist Brokkoli-Pizza eine relativ gesunde Option. Brokkoli ist ein nährstoffreiches Gemüse, das reich an Vitaminen (C, K, A), Mineralstoffen (Kalium, Eisen) und Ballaststoffen ist. Diese Nährstoffe tragen zur Förderung der Verdauung, Stärkung des Immunsystems und Reduzierung des Risikos chronischer Krankheiten bei. Die Gesundheit der Pizza hängt jedoch auch von anderen Faktoren ab, wie der Art des Teigs (Vollkornmehl ist gesünder), der Menge an Käse und der Art der Soße. Wenn Sie eine leichte Soße, moderate Käsemengen und einen selbstgemachten Teig verwenden, ist Brokkoli-Pizza definitiv eine gesunde und nahrhafte Mahlzeit.
Wie lange und bei welcher Temperatur backe ich Brokkoli-Pizza?
Die Backzeit und -temperatur können je nach Ofen und Dicke des Pizzabodens variieren. Im Allgemeinen wird Pizza bei hohen Temperaturen gebacken, um einen knusprigen Boden und schnell garenden Belag zu gewährleisten. Für die meisten Brokkoli-Pizzen empfiehlt sich eine Temperatur von etwa 220°C bis 250°C. Die Backzeit liegt dann typischerweise zwischen 10 und 20 Minuten. Achten Sie auf goldbraune Ränder und geschmolzenen, leicht gebräunten Käse. Wenn Sie einen Pizzastein verwenden, heizen Sie diesen zusammen mit dem Ofen für mindestens 30-60 Minuten vor, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Dies sorgt für eine besonders knusprige Unterseite.
Fazit: Brokkoli-Pizza – Ein kulinarisches Highlight
Die Brokkoli-Pizza beweist eindrucksvoll, dass gesund und lecker Hand in Hand gehen können. Ob Sie sich für die raffinierte Variante mit Nordseekrabben und Aprikosen entscheiden oder die bodenständige Brokkoli-Schinken-Pizza bevorzugen – Brokkoli verleiht jeder Pizza eine besondere Note. Die zahlreichen Rezepte und die unendlichen Kombinationsmöglichkeiten machen sie zu einem spannenden Gericht für jeden Anlass. Nutzen Sie die Gelegenheit, dieses vielseitige Gemüse neu zu entdecken und Ihre Pizzagewohnheiten mit einem frischen, gesunden und unglaublich schmackhaften Twist zu bereichern. Der nächste Pizzabend kann kommen, und mit Brokkoli als Star wird er sicherlich ein voller Erfolg!
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