Was kann man mit Faschiertes machen?

Pizza mit Faschiertem: Ein herzhafter Genuss

16/01/2011

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Pizza ist ein weltweit geliebter Klassiker, der in unzähligen Varianten existiert. Während viele an die traditionelle Margherita, Salami oder Prosciutto denken, gibt es eine besonders herzhafte und sättigende Version, die oft unterschätzt wird: die Pizza mit Faschiertem. Diese Variante, die in einigen Regionen auch als Hackfleischpizza bekannt ist, bietet eine wunderbare Kombination aus würzigem Fleisch, saftiger Tomatensauce und geschmolzenem Käse, die jeden Gaumen erfreut. Sie ist nicht nur ein Fest für Fleischliebhaber, sondern auch eine hervorragende Möglichkeit, eine vollwertige Mahlzeit in einem einzigen Gericht zu vereinen.

Wie backt man eine Pizza?

Die Zubereitung einer Pizza mit Faschiertem mag auf den ersten Blick komplex erscheinen, doch mit den richtigen Tipps und Tricks wird sie zu einem Kinderspiel. In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, von der Auswahl des perfekten Faschierten über die Geheimnisse eines knusprigen Bodens bis hin zu kreativen Variationsmöglichkeiten. Machen Sie sich bereit, Ihre Küche in eine italienische Pizzeria zu verwandeln und eine Pizza zu backen, die Ihre Familie und Freunde begeistern wird!

Inhaltsverzeichnis

Was genau ist Faschiertes und warum passt es so gut auf Pizza?

Bevor wir uns in die Details der Pizzazubereitung stürzen, ist es wichtig zu verstehen, was Faschiertes eigentlich ist. Im österreichischen Sprachraum ist Faschiertes der gebräuchliche Begriff für das, was in anderen deutschsprachigen Regionen als Hackfleisch oder Gehacktes bekannt ist. Es handelt sich dabei um zerkleinertes Fleisch, das durch einen Fleischwolf gedreht oder fein gehackt wurde. Diese feine Zerkleinerung macht Faschiertes extrem vielseitig und leicht formbar, was es zu einer idealen Zutat für eine Vielzahl von Gerichten macht, von Saucen über Frikadellen bis hin zu Füllungen.

Für die Pizza eignet sich Faschiertes hervorragend, weil es eine einzigartige Textur und einen intensiven Geschmack mitbringt. Im Gegensatz zu Scheiben von Schinken oder Salami, die eher flach auf der Pizza liegen, bietet Faschiertes eine krümelige, saftige Komponente, die sich wunderbar mit der Tomatensauce und dem Käse verbindet. Es nimmt Gewürze ausgezeichnet auf und sorgt für eine zusätzliche Sättigung, die eine Faschiertes-Pizza zu einer echten Hauptmahlzeit macht. Die Wahl des richtigen Faschierten ist hierbei entscheidend für den Geschmack und die Saftigkeit Ihrer Pizza.

Die Wahl des richtigen Faschierten für Ihre Pizza

Faschiertes gibt es in verschiedenen Varianten, und jede hat ihre eigenen Eigenschaften, die den Geschmack Ihrer Pizza beeinflussen können. Die gängigsten Sorten sind:

  • Gemischtes Faschiertes: Dies ist die beliebteste Wahl und besteht in der Regel aus einer Mischung von Rind- und Schweinefleisch (oft im Verhältnis 50:50). Das Schweinefleisch sorgt für Saftigkeit und Geschmack, während das Rindfleisch für eine gute Textur und Würze beiträgt. Diese Mischung ist ideal für Pizza, da sie nicht zu trocken wird und einen ausgewogenen Geschmack bietet.
  • Rinderfaschiertes: Wenn Sie eine magerere Variante bevorzugen oder einen intensiveren Fleischgeschmack wünschen, ist reines Rinderfaschiertes eine gute Wahl. Es ist fester in der Konsistenz und sollte gut gewürzt werden, um seine Aromen voll zu entfalten. Achten Sie hier auf einen etwas höheren Fettanteil (ca. 15-20%), damit es auf der Pizza nicht zu trocken wird.
  • Schweinefaschiertes: Reines Schweinefaschiertes ist sehr saftig und geschmacksintensiv, kann aber auch etwas fettiger sein. Es eignet sich gut, wenn Sie einen besonders reichen Geschmack wünschen, sollte aber gut abtropfen, damit die Pizza nicht fettig wird.
  • Geflügelfaschiertes (Huhn oder Pute): Für eine leichtere Version können Sie Geflügelfaschiertes verwenden. Es ist sehr mager und neutraler im Geschmack, was es zu einer guten Leinwand für kräftige Gewürze macht. Hier ist es besonders wichtig, das Fleisch gut zu würzen und eventuell etwas Öl hinzuzufügen, um ein Austrocknen zu verhindern.

Unabhängig von der gewählten Sorte ist die Frische des Faschierten von größter Bedeutung. Kaufen Sie es am besten am Tag der Zubereitung oder höchstens einen Tag vorher und lagern Sie es bis zur Verwendung im kältesten Bereich Ihres Kühlschranks. Faschiertes ist ein empfindliches Lebensmittel und sollte immer frisch verarbeitet werden.

Der perfekte Pizzateig: Basis für den Genuss

Eine gute Pizza steht und fällt mit ihrem Teig. Während es bequeme Fertigteige gibt, ist ein selbstgemachter Pizzateig unschlagbar in Geschmack und Textur. Für einen knusprigen, aber dennoch luftigen Boden benötigen Sie nur wenige Zutaten:

  • 500g Weizenmehl (Typ 00 oder 405)
  • 7g Trockenhefe (oder 20g frische Hefe)
  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl

Mischen Sie die Hefe mit dem Wasser und lassen Sie sie kurz ruhen. Geben Sie das Mehl und Salz in eine große Schüssel, formen Sie eine Mulde und gießen Sie das Hefewasser und das Olivenöl hinein. Verkneten Sie alles zu einem geschmeidigen Teig. Dies kann per Hand etwa 10 Minuten oder mit einer Küchenmaschine 5-7 Minuten dauern. Der Teig sollte elastisch und nicht mehr klebrig sein. Decken Sie die Schüssel ab und lassen Sie den Teig an einem warmen Ort für mindestens 1 Stunde gehen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Dieser Prozess ist entscheidend für die spätere Leichtigkeit und Knusprigkeit Ihrer Pizza.

Die Zubereitung des Faschierten: Vorbraten ist ein Muss!

Einer der häufigsten Fehler bei der Faschiertes-Pizza ist, das rohe Fleisch direkt auf den Teig zu geben. Das führt nicht nur zu einer ungleichmäßigen Garung, sondern auch dazu, dass die Pizza wässrig wird. Das Faschierte muss vorab angebraten werden. Erhitzen Sie etwas Öl in einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Geben Sie das Faschierte hinein und braten Sie es krümelig an. Verwenden Sie dabei einen Pfannenwender, um große Stücke zu zerkleinern. Sobald das Fleisch braun und durchgegart ist, gießen Sie überschüssiges Fett ab. Dies ist besonders wichtig bei Faschiertem mit höherem Fettanteil, um eine matschige Pizza zu vermeiden.

Jetzt kommt der wichtigste Schritt: das Würzen. Braten Sie klein geschnittene Zwiebeln und Knoblauch mit dem Faschierten an, bis sie glasig sind. Dann würzen Sie großzügig mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver (edelsüß oder rosenscharf, je nach Vorliebe), etwas Kreuzkümmel und vielleicht einer Prise Chilipulver für etwas Schärfe. Sie können auch etwas getrockneten Oregano oder Basilikum hinzufügen. Lassen Sie das Faschierte noch ein paar Minuten unter Rühren braten, damit die Aromen sich entfalten können. Lassen Sie es dann leicht abkühlen, bevor Sie es auf die Pizza geben.

Wie backt man eine Pizza?

Die Tomatensauce und weitere Beläge: Herzstück und Aroma-Booster

Die Tomatensauce ist das Fundament jeder guten Pizza. Für eine Faschiertes-Pizza empfiehlt sich eine einfache, aber geschmackvolle Sauce, die die Aromen des Fleisches nicht überdeckt, sondern ergänzt. Eine Basis aus passierten Tomaten (aus der Dose) ist ideal. Würzen Sie diese mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker (um die Säure der Tomaten auszugleichen), getrocknetem Oregano und Basilikum. Ein Schuss Olivenöl und eventuell eine fein gehackte Knoblauchzehe runden das Ganze ab. Kochen Sie die Sauce kurz auf, lassen Sie sie dann aber abkühlen, bevor Sie sie auf den Teig streichen.

Gemüse und Kräuter: Die ideale Ergänzung

Um Ihre Faschiertes-Pizza noch vielseitiger und gesünder zu gestalten, sollten Sie verschiedene Gemüsesorten und Kräuter hinzufügen. Sie bringen nicht nur Farbe, sondern auch zusätzliche Nährstoffe und Texturen. Hier sind einige Vorschläge, die hervorragend zu Faschiertem passen:

  • Zwiebeln: In feinen Ringen oder gewürfelt, können sie roh oder leicht angedünstet auf die Pizza.
  • Paprika: Rote, gelbe oder grüne Paprika, in Streifen oder Würfel geschnitten, bieten Süße und Knackigkeit.
  • Pilze: Champignons, Shiitake oder Kräuterseitlinge, in Scheiben geschnitten, verleihen eine erdige Note.
  • Oliven: Schwarze oder grüne Oliven, in Scheiben geschnitten, sorgen für eine salzige, mediterrane Note.
  • Mais und Kidneybohnen: Für eine "Tex-Mex"-Variante, die hervorragend zu würzigem Faschiertem passt.
  • Frische Kräuter: Nach dem Backen frischer Basilikum oder Oregano hinzufügen, um das Aroma zu intensivieren. Getrocknete Kräuter können bereits mit der Sauce oder dem Faschierten verwendet werden.

Bei der Auswahl des Gemüses sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Achten Sie jedoch darauf, dass die Gemüsestücke nicht zu groß sind, damit sie gleichmäßig garen und die Pizza nicht überladen wird.

Käseauswahl: Der krönende Abschluss

Keine Pizza ohne Käse! Für eine Faschiertes-Pizza eignet sich am besten ein Käse, der gut schmilzt und eine schöne goldbraune Kruste bildet. Mozzarella ist hier der Klassiker, da er mild ist und eine wunderbar zähe Textur entwickelt. Sie können aber auch andere Käsesorten verwenden oder mischen:

  • Geriebener Mozzarella: Der Standard für eine gleichmäßige Käseschicht.
  • Frischer Mozzarella (Büffel- oder Kuhmilch): In Scheiben gerissen auf der Pizza verteilt, sorgt er für saftige Käseinseln.
  • Gouda oder Emmentaler: Für einen kräftigeren, nussigeren Geschmack.
  • Parmesan: Nach dem Backen frisch gerieben über die Pizza gestreut, verleiht er eine salzige, umami-reiche Note.

Eine Mischung aus Mozzarella und einem würzigeren Käse wie Gouda oder sogar etwas Cheddar kann die Geschmacksvielfalt Ihrer Pizza erheblich steigern.

Schritt-für-Schritt zur perfekten Faschiertes-Pizza

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen sind, geht es ans Zusammensetzen und Backen Ihrer Pizza. Befolgen Sie diese Schritte für ein optimales Ergebnis:

  1. Ofen vorheizen: Heizen Sie Ihren Ofen auf die höchstmögliche Temperatur vor (ideal sind 220-250°C Ober-/Unterhitze). Wenn Sie einen Pizzastein oder ein Backblech verwenden, legen Sie es bereits beim Vorheizen in den Ofen, damit es richtig heiß wird. Ein heißes Backzubehör ist unerlässlich für einen knusprigen Boden.
  2. Teig ausrollen: Nehmen Sie den gegangenen Pizzateig aus der Schüssel und teilen Sie ihn in Portionen (für 2-3 Pizzen, je nach gewünschter Größe). Rollen Sie jede Portion auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem runden oder ovalen Teigfladen aus. Versuchen Sie, den Teig so dünn wie möglich auszurollen, ohne dass er reißt.
  3. Belag auftragen: Legen Sie den ausgerollten Teig auf ein Stück Backpapier oder direkt auf den vorbereiteten heißen Pizzastein/Blech. Bestreichen Sie den Teig gleichmäßig mit der Tomatensauce, lassen Sie dabei einen kleinen Rand frei. Verteilen Sie dann das vorgebratene und gewürzte Faschierte gleichmäßig auf der Sauce.
  4. Gemüse und Käse: Geben Sie nun das vorbereitete Gemüse (Zwiebeln, Paprika, Pilze etc.) nach Belieben auf die Pizza. Zum Schluss bedecken Sie alles großzügig mit dem gewählten Käse.
  5. Backen: Schieben Sie die Pizza vorsichtig in den vorgeheizten Ofen. Die Backzeit beträgt je nach Ofen und Dicke des Teigs etwa 8-15 Minuten. Die Pizza ist fertig, wenn der Rand goldbraun und knusprig ist und der Käse Blasen wirft und leicht gebräunt ist.
  6. Servieren: Nehmen Sie die Pizza aus dem Ofen, lassen Sie sie kurz ruhen und schneiden Sie sie dann in Stücke. Wer möchte, kann noch frische Kräuter wie Basilikum oder Oregano darüberstreuen.

Backtipps für die perfekte Faschiertes-Pizza

Einige allgemeine Backtipps, die auch für Ihre Faschiertes-Pizza gelten, können den Unterschied ausmachen:

  • Hohe Temperatur: Pizza liebt Hitze. Je heißer der Ofen, desto schneller gart der Teig und desto knuspriger wird der Boden, ohne dass die Beläge austrocknen.
  • Pizzastein oder Backblech: Ein vorgeheizter Pizzastein speichert die Wärme und gibt sie direkt an den Teig ab, was zu einem besonders knusprigen Boden führt. Alternativ funktioniert auch ein umgedrehtes, vorgeheiztes Backblech.
  • Nicht überladen: Auch wenn es verlockend ist, zu viele Beläge können die Pizza matschig machen und das Garen erschweren. Weniger ist oft mehr.
  • Feuchtigkeit kontrollieren: Achten Sie darauf, dass Ihr Faschiertes gut abgetropft ist und das Gemüse nicht zu viel Wasser abgibt. Eventuell können Sie wasserreiches Gemüse wie Pilze oder Zucchini kurz anbraten, bevor Sie es auf die Pizza geben.

Variationen und kreative Ideen für Ihre Faschiertes-Pizza

Die Faschiertes-Pizza bietet eine hervorragende Grundlage für kulinarische Experimente. Hier sind einige Ideen, wie Sie Ihr Rezept anpassen und neue Geschmacksrichtungen entdecken können:

  • Scharfe Faschiertes-Pizza: Fügen Sie dem Faschierten gehackte Jalapeños, frische Chilischoten oder eine Prise Cayennepfeffer hinzu. Ein Schuss scharfe Sauce nach dem Backen sorgt für den extra Kick.
  • Mediterrane Faschiertes-Pizza: Verwenden Sie getrocknete Tomaten, Artischockenherzen, Kapern und Feta-Käse zusammen mit dem Faschierten. Frischer Rosmarin oder Thymian passen hier wunderbar.
  • "Tex-Mex"-Faschiertes-Pizza: Tauschen Sie einen Teil der Tomatensauce gegen Salsa aus. Fügen Sie Mais, Kidneybohnen und gewürfelte grüne Chilischoten hinzu. Nach dem Backen können Sie frischen Koriander und einen Klecks Sauerrahm oder Guacamole daraufgeben.
  • Pilz-Speck-Faschiertes-Pizza: Braten Sie das Faschierte zusammen mit gewürfeltem Speck und verschiedenen Pilzsorten an. Eine cremige Sauce auf Sahnebasis statt Tomatensauce kann hier eine interessante Alternative sein.
  • Käse-Explosion: Experimentieren Sie mit verschiedenen Käsesorten. Eine Mischung aus Cheddar, Mozzarella und Parmesan oder Gorgonzola kann neue Geschmackswelten eröffnen.

Denken Sie daran, dass die Qualität der Backzutaten immer eine Rolle spielt. Frische, hochwertige Produkte werden den Geschmack Ihrer Pizza maßgeblich beeinflussen.

Vergleichstabelle: Faschiertes-Pizza vs. andere Pizza-Arten

Um die Besonderheiten der Faschiertes-Pizza hervorzuheben, vergleichen wir sie mit zwei anderen beliebten Pizzen:

MerkmalFaschiertes-PizzaKlassische MargheritaPizza Salami
GeschmacksprofilHerzhaft, würzig, fleischbetont, sättigendFrisch, leicht, tomatig, basilikumlastigSalzig, würzig, leicht scharf (je nach Salami)
HauptzutatFaschiertes (Hackfleisch)Tomaten, Mozzarella, BasilikumSalami
SättigungsgradSehr hochMittelHoch
Komplexität der ZubereitungMittel (Voranbraten des Fleisches)GeringGering
Vielseitigkeit bei BelägenHoch (viele Gewürz- & Gemüse-Möglichkeiten)Mittel (Fokus auf Grundaromen)Mittel (passt gut zu Pilzen, Oliven)
Geeignet fürFleischliebhaber, Familien, herzhafte MahlzeitVegetarier, Liebhaber klassischer AromenSalami-Fans, schnelle Zubereitung

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Faschiertes-Pizza

Muss ich das Faschierte wirklich vorher anbraten?

Ja, unbedingt! Rohes Faschiertes auf der Pizza würde nicht gleichmäßig garen, könnte die Pizza wässrig machen und sogar zu Lebensmittelvergiftungen führen. Das Vorbraten sorgt dafür, dass das Fleisch gar ist, überschüssiges Fett abtropfen kann und die Gewürze ihr volles Aroma entfalten.

Kann ich Fertigteig für die Faschiertes-Pizza verwenden?

Ja, Sie können problemlos fertigen Pizzateig aus dem Kühlregal verwenden. Das spart Zeit und ist eine gute Option, wenn es schnell gehen muss. Beachten Sie jedoch, dass selbstgemachter Teig in der Regel einen besseren Geschmack und eine bessere Textur bietet.

Wie macht man eine Pizza mit Faschiertem?
Für die Pizza mit Faschiertem den Backofen auf 220 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Pizzateig darauf legen und am Rand einen Wulst formen. Die Tomatensauce auf den Teig verteilen. Die Zwiebel fein hacken und den Lauch in feine Rollen schneiden, über der Pizza verstreuen. Nun die Pizza großzügig mit gerieben Käse bestreuen.

Wie lagere ich Reste meiner Faschiertes-Pizza?

Reste der Faschiertes-Pizza können Sie luftdicht verpackt im Kühlschrank für 2-3 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen eignet sich der Backofen (ca. 180°C für 5-10 Minuten), eine Pfanne (für einen knusprigen Boden) oder die Mikrowelle (für eine schnellere, aber weniger knusprige Variante).

Kann ich die Faschiertes-Pizza einfrieren?

Ja, Sie können die fertig gebackene Faschiertes-Pizza einfrieren. Lassen Sie sie vollständig abkühlen, schneiden Sie sie in Stücke und verpacken Sie sie luftdicht. Im Gefrierfach hält sie sich 2-3 Monate. Zum Aufwärmen direkt aus dem Gefrierschrank bei ca. 180°C im Ofen backen, bis sie heiß und knusprig ist.

Welches Faschierte ist am besten für Pizza?

Gemischtes Faschiertes (Rind und Schwein) ist oft die beste Wahl, da es eine gute Balance aus Saftigkeit und Geschmack bietet. Für eine magerere Variante eignet sich Rinderfaschiertes, während Geflügelfaschiertes eine leichtere Option darstellt, die gut gewürzt werden sollte.

Warum wird meine Pizza matschig?

Eine matschige Pizza kann verschiedene Ursachen haben: Der Teig ist zu dick ausgerollt, das Faschierte wurde nicht ausreichend abgetropft, oder Sie haben zu viel Sauce oder zu viele wasserreiche Beläge verwendet. Achten Sie darauf, den Teig dünn auszurollen, das Faschierte gut abtropfen zu lassen und die Beläge in Maßen zu halten.

Fazit: Ein kulinarisches Erlebnis für jeden Anlass

Die Pizza mit Faschiertem ist weit mehr als nur eine einfache Pizza. Sie ist ein herzhaftes, sättigendes und unglaublich vielseitiges Gericht, das sich perfekt für ein gemütliches Abendessen mit der Familie, einen Filmabend mit Freunden oder einfach als leckere Mahlzeit zwischendurch eignet. Durch die Kombination von würzigem Faschiertem, frischen Zutaten und einem knusprigen Teig entsteht ein Geschmackserlebnis, das sowohl traditionell als auch aufregend neu ist.

Mit den hier vorgestellten Tipps und Tricks sind Sie bestens gerüstet, um Ihre eigene Faschiertes-Pizza zu kreieren. Experimentieren Sie mit verschiedenen Gewürzen, Gemüsesorten und Käse, um Ihre persönliche Lieblingsversion zu finden. Denken Sie daran, dass Backen und Kochen auch immer eine Form der Kreativität ist. Haben Sie Spaß dabei, lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn etwas nicht auf Anhieb perfekt ist, und genießen Sie den Prozess, ein köstliches Gericht von Grund auf selbst zu machen. Guten Appetit!

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