08/02/2015
Wenn man an italienische Pizza denkt, kommen einem meist sofort Bilder von saftigem Mozzarella, leuchtend roten Tomaten und duftendem Basilikum in den Sinn. Doch die kulinarische Landschaft Italiens ist reich an regionalen Spezialitäten, die mitunter überraschende Abweichungen von der Norm bieten. Eine solche Delikatesse ist die ligurische Pizza, bekannt als Sardenaira oder Pizza all'Andrea. Sie ist ein Paradebeispiel dafür, wie eine Region ihre eigene, unverwechselbare Version eines weltbekannten Gerichts entwickelt hat – und das ganz ohne Käse. Diese traditionelle Pizza aus Ligurien, insbesondere von der Riviera di Ponente, ist eine Hommage an die Einfachheit und den Reichtum der lokalen Zutaten, die vor allem aus dem Meer stammen. Ihre Geschichte ist so tief verwurzelt wie ihre Aromen und lädt dazu ein, eine andere Seite der italienischen Pizzakultur kennenzulernen.

- Die Besonderheit der ligurischen Pizza: Einzigartig im Geschmack
- Die Namensvielfalt: Sardenaira, Pizza all'Andrea und mehr
- Zutaten, die Geschichten erzählen: Fisch, Oliven und die Tomate
- Die Zubereitung: Von Teig bis zum Backergebnis
- Varianten des Bodens: Dünn, dick oder Blechpizza?
- Der perfekte Begleiter: Weinempfehlung
- Vergleichstabelle: Ligurische Pizza vs. Klassische Neapolitanische Pizza
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Warum ist auf der ligurischen Pizza kein Käse?
- Was ist Machetto und wie wird es verwendet?
- Wer war Andrea Doria und welche Rolle spielte er bei der Namensgebung?
- Kann ich frische Sardinen durch Anchovis ersetzen?
- Welche Oliven sind für die Pizza all'Andrea am besten?
- Gibt es auch eine vegetarische Variante der ligurischen Pizza?
- Wie unterscheidet sich die Sardenaira von der Pizza all'Andrea?
- Kann man den Teig auch dicker backen?
- Fazit
Die Besonderheit der ligurischen Pizza: Einzigartig im Geschmack
Was die ligurische Pizza, sei es die Sardenaira oder die Pizza all'Andrea, so einzigartig macht, ist das bewusste Fehlen von Käse. Dies mag für viele Pizza-Liebhaber zunächst ungewöhnlich erscheinen, doch es ist genau diese Eigenschaft, die ihr einen unverwechselbaren Charakter verleiht. Anstatt von schmelzendem Mozzarella werden die Aromen von den Hauptbestandteilen getragen: den Sardinen oder Anchovis und den berühmten Taggiasca-Oliven. Diese Kombination schafft ein salziges, würziges und zutiefst maritimes Geschmackserlebnis, das sich stark von den cremigeren, tomatenlastigeren Pizzen Süditaliens unterscheidet. Die Abwesenheit von Käse erlaubt es den anderen Zutaten, voll zur Geltung zu kommen und eine Geschmackstiefe zu entwickeln, die man bei einer traditionellen Pizza so nicht erwarten würde. Es ist ein Gericht, das die Essenz der ligurischen Küste in sich trägt – einfach, direkt und voller intensiver Aromen.
Die Namensvielfalt: Sardenaira, Pizza all'Andrea und mehr
Die ligurische Pizza trägt mehrere Namen, die oft auf ihre Herkunft oder ihre Hauptzutaten verweisen. Der Name Sardenaira ist besonders um Sanremo gebräuchlich und leitet sich, wie unschwer zu erkennen ist, von den Sardinen ab, die traditionell als Belag dienten. Sardinen waren einst eine leicht verfügbare und kostengünstige Zutat in dieser Küstenregion. Häufiger ist heute jedoch die Bezeichnung Pizza all'Andrea, die vor allem in Oneglia, einem Stadtteil von Imperia, populär ist. Dieser Name ist eine Hommage an Andrea Doria (1466-1560), einen bedeutenden Admiral und Machthaber der Seerepublik Genua. Andrea Doria war eine zentrale historische Persönlichkeit Liguriens, dessen Verdienste durch die Benennung dieser Pizza geehrt werden sollten. Der Legende nach soll er sogar ein begeisterter Verehrer dieser ligurischen Pizza gewesen sein, was zeitlich durchaus möglich ist, da die Pizza in Ligurien wohl Ende des 15. Jahrhunderts populär wurde. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die ursprüngliche 'Pizza' zu Doria's Zeiten noch keine Tomaten enthielt, da diese erst Ende des 16. Jahrhunderts ihren Weg nach Europa fanden und auf die Pizza kamen.
Neben diesen beiden Hauptnamen existieren weitere Bezeichnungen wie Pizzalandrea, Pissalandrea (die auch als PAT-Produkt, also als traditionelles italienisches Agrarprodukt, eingetragen ist), Piscialandrea oder Pissadella. Eine Theorie besagt, dass der Begriff 'pissalata' aus dem Raum Nizza (das bis 1860 zu Frankreich gehörte) eine sprachliche Zusammenziehung von 'peis salata' ist, was 'gesalzener Fisch' bedeutet. Dies würde darauf hindeuten, dass der Wortbestandteil 'piss' hier nichts mit 'Pizza', sondern ausschließlich mit Fisch zu tun hat. Unabhängig von der genauen Etymologie ist klar, dass der Fisch ein zentrales Element dieser ligurischen Spezialität ist. Obwohl manche Autoren behaupten, die Pizza all'Andrea enthalte deutlich mehr Zwiebeln als die Sardenaira, scheinen solche Unterschiede eher auf lokale Phänomene als auf grundlegende Rezeptabweichungen zurückzuführen zu sein. Im Wesentlichen sind die Gerichte sehr ähnlich und repräsentieren die gleiche kulinarische Tradition.
Zutaten, die Geschichten erzählen: Fisch, Oliven und die Tomate
Die Auswahl der Zutaten ist entscheidend für den authentischen Geschmack der ligurischen Pizza. Der Teig ist die Basis und wird aus Weizenmehl, frischer Bierhefe, lauwarmem Wasser und einer Prise Salz zubereitet. Er wird zu einem geschmeidigen Teig verknetet, der so trocken ist, dass er gerade nicht mehr klebt, und dann ruhen gelassen, um seine Textur zu entwickeln.
Das Herzstück des Belags bildet der Fisch. Traditionell wurden frische, kleine Sardinen verwendet. Heute kommen jedoch oft Anchovis zum Einsatz, die meist in salziger Lake eingelegte Sardellenfilets sind. Eine besonders alte Form der Zubereitung ist das Bestreichen des Teigs mit einer Paste namens Machetto. Diese wird aus gewaschenen und geputzten Sardinen hergestellt, die in grobem Salz eingelegt und über Wochen fermentiert werden, bevor sie püriert und mit Olivenöl zu einer haltbaren Paste verarbeitet werden. Die Verwendung von Machetto verleiht der Pizza eine besonders intensive und salzige Fischigkeit, die tief in der ligurischen Tradition verwurzelt ist. Da sowohl Machetto als auch gesalzene Anchovis sehr intensiv im Geschmack sind, ist Vorsicht beim Salzen des Sugos geboten, um die Gesamtsalzigkeit des Gerichts auszubalancieren.
Neben dem Fisch sind die Oliven ein weiteres unverzichtbares Element. Authentisch sind hier Oliven aus Ligurien, insbesondere die Sorte Oliva Taggiasca. Diese kleinen, dunkelbraunen bis schwarzen Oliven mit einem leichten Blaustich stammen aus der Provinz Savona und sind für ihr außergewöhnlich aromatisches und fruchtiges Aroma bekannt. Sie genießen über die Grenzen Liguriens hinaus einen hervorragenden Ruf und tragen maßgeblich zum unverwechselbaren Geschmacksprofil der Pizza bei. Gelegentlich finden sich in manchen Rezepten auch Kapern als zusätzliche Würze.
Das Sugo, die Tomatenbasis, wird aus passierten Tomaten, frischem Basilikum und angedünsteten Zwiebeln zubereitet. Die Basilikumblätter werden dabei oft schon vorab in die Passata gegeben, damit die Tomaten das Aroma aufnehmen können. Dieses Sugo wird dann leicht geköchelt, um die Aromen zu verbinden, und bildet die feine Grundlage für die salzigen Fisch- und Olivenbeläge. Es ist wichtig zu bedenken, dass die Tomate erst später in der Geschichte auf die Pizza kam; ursprünglich war die ligurische 'Pizza' wohl ein dicker Teigfladen, der hauptsächlich mit Machetto bestrichen wurde.
Die Zubereitung: Von Teig bis zum Backergebnis
Die Zubereitung der ligurischen Pizza ist ein Prozess, der Sorgfalt und Liebe zum Detail erfordert, um das authentische Ergebnis zu erzielen. Zuerst wird die frische Hefe in lauwarmem Wasser aufgelöst und dann zusammen mit Mehl und Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet. Dabei wird das Wasser tröpfchenweise hinzugefügt, bis der Teig gerade nicht mehr klebt. Diese Teigkugel darf dann unter einem Handtuch ruhen und gehen, um ihre luftige Textur zu entwickeln.
Während der Teig ruht, werden die Beläge vorbereitet. Bei frischen Sardinen werden Kopf, Innereien und Gräten entfernt, bevor sie in mundgerechte Stücke zerteilt werden. Wer Anchovis verwendet, spart sich diesen Schritt. Die Zwiebeln werden grob gehackt und in Olivenöl angedünstet, bis sie glasig sind. Dann kommt die mit Basilikum angereicherte Tomaten-Passata hinzu, und das Sugo köchelt etwa 15 Minuten lang, damit sich die Aromen verbinden. Die Oliven werden je nach Wunsch entkernt und halbiert.
Ist der Teig gegangen, wird er in zwei Kugeln geteilt. Jede Kugel wird auf einer bemehlten Fläche, idealerweise einer Marmorplatte, mit einem Nudelholz hauchdünn ausgerollt – etwa 1,5 bis 2 mm dick, bis eine Größe von etwa einem Essteller erreicht ist. Diese dünnen Teigfladen werden dann auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche gelegt. Das vorbereitete Sugo wird dünn bis kurz vor den Rand auf jedem Teigfladen verstrichen. Anschließend werden die Sardinenstückchen oder Anchovis und die Oliven gleichmäßig auf der Pizza verteilt. Eine leichte Prise Pfeffer kann das Aroma noch abrunden. Gebacken wird jede Pizza dann für etwa 9 Minuten auf mittlerer Schiene bei 250°C Umluft. Die hohe Temperatur und kurze Backzeit sorgen für einen knusprigen Boden und perfekt gegarte Beläge. Nach dem Backen wird die Pizza traditionell mit frischen Basilikumblättern garniert und heiß serviert, um das volle Aroma zu genießen. Eine mögliche Variante der Zubereitung ist es, die zerkleinerten Fischstücke direkt in das Sugo zu mischen, wodurch der Fischgeschmack flächiger verteilt wird, anstatt punktuell auf dem Belag zu liegen.
Varianten des Bodens: Dünn, dick oder Blechpizza?
Obwohl die klassische ligurische Pizza oft mit einem dünnen Boden gebacken wird, gibt es in Ligurien auch eine Tradition, sie focaccia-ähnlich mit einem dickeren Boden als Blechpizza zuzubereiten. Bei dieser Variante sollte der Teig auf dem Backblech etwa 1 cm stark sein. Die Backzeit verlängert sich entsprechend auf gut 40 Minuten. Diese dickere Version bietet eine andere Textur und ein anderes Mundgefühl, bei dem der Teig eine größere Rolle spielt und mehr Sättigung bietet, während die dünne Variante die Beläge stärker in den Vordergrund rückt. Beide Formen sind authentisch und spiegeln die Vielfalt der ligurischen Backtraditionen wider.

Der perfekte Begleiter: Weinempfehlung
Zu einer so würzigen und geschmacksintensiven Pizza wie der Sardenaira oder Pizza all'Andrea bedarf es eines passenden Weins, der die Aromen ergänzt, ohne sie zu überdecken. Eine ausgezeichnete Wahl ist ein Greco di Tufo. Dieser beeindruckende Weißwein stammt aus der Nähe von Neapel in Kampanien und zeichnet sich durch seine trockene, fruchtige, kräftige und zugleich beschwingte Art aus. Seine Mineralität und Frische harmonieren wunderbar mit der Salzigkeit der Sardinen/Anchovis und den intensiven Aromen der Oliven und des Tomatensugos. Ein Greco di Tufo kann die komplexen Geschmacksnuancen der Pizza aufgreifen und das Esserlebnis auf eine neue Ebene heben, indem er einen erfrischenden Kontrast zur Würze des Gerichts bildet und gleichzeitig dessen Tiefe unterstreicht.
Vergleichstabelle: Ligurische Pizza vs. Klassische Neapolitanische Pizza
Um die Einzigartigkeit der ligurischen Pizza noch deutlicher hervorzuheben, lohnt sich ein kurzer Vergleich mit der wohl bekanntesten italienischen Pizza, der klassischen neapolitanischen Pizza (wie der Margherita).
| Kriterium | Ligurische Pizza (Sardenaira / Pizza all'Andrea) | Neapolitanische Pizza (z.B. Margherita) |
|---|---|---|
| Käse | Nein, traditionell ohne Käse | Ja, Mozzarella (di Bufala oder Fior di Latte) ist essentiell |
| Hauptbelag | Sardinen, Anchovis, Taggiasca-Oliven, Tomatensugo, Zwiebeln | Tomaten (San Marzano), Mozzarella, Basilikum |
| Teig | Oft dünn (1.5-2 mm), aber auch dickere, Focaccia-ähnliche Varianten möglich | Typischerweise sehr dünn in der Mitte, mit einem hohen, luftigen und leicht angekohlten Rand (Cornicione) |
| Geschmacksprofil | Salzig, maritim, würzig, aromatisch, umami-reich | Frisch, milchig, tomatig-säuerlich, mild-würzig |
| Ursprungsregion | Ligurien (Nordwesten Italiens) | Kampanien (Süditalien, Neapel) |
| Historie des Belags | Fisch und Oliven lange etabliert, Tomaten kamen später hinzu | Tomaten und Mozzarella kamen im späten 18./frühen 19. Jahrhundert populär |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum ist auf der ligurischen Pizza kein Käse?
Die Abwesenheit von Käse ist ein historisches Merkmal der ligurischen Pizza. Diese Tradition reicht in eine Zeit zurück, als Käse noch nicht so verbreitet als Pizzabelag war oder die lokalen Zutaten (Fisch und Oliven) im Vordergrund standen. Es erlaubt den anderen, kräftigen Aromen von Sardinen/Anchovis und Oliven, voll zur Geltung zu kommen und verleiht der Pizza ihren einzigartigen, maritimen Charakter.
Was ist Machetto und wie wird es verwendet?
Machetto ist eine traditionelle ligurische Paste aus fermentierten Sardinen. Die Sardinen werden gewaschen, geputzt, mit grobem Salz geschichtet und über Wochen fermentiert. Anschließend werden sie püriert und mit Olivenöl zu einer haltbaren Paste verarbeitet. Historisch wurde Machetto dünn auf den Pizzateig gestrichen und diente als intensiver, salziger Fischbelag. Es wird auch heute noch als Brotaufstrich verwendet.
Wer war Andrea Doria und welche Rolle spielte er bei der Namensgebung?
Andrea Doria (1466-1560) war ein bedeutender genuesischer Admiral und Staatsmann. Er spielte eine entscheidende Rolle in der Geschichte der Seerepublik Genua. Die Pizza all'Andrea ist ihm zu Ehren benannt, da er der Legende nach ein großer Liebhaber dieser ligurischen Spezialität gewesen sein soll. Sein Name verleiht der Pizza eine tiefe historische und regionale Verankerung.
Kann ich frische Sardinen durch Anchovis ersetzen?
Ja, heute ist es sehr gebräuchlich, frische Sardinen durch in Salzlake eingelegte Anchovis (Sardellenfilets) zu ersetzen. Dies vereinfacht die Zubereitung, da die Anchovis bereits vorbereitet sind. Es ist jedoch wichtig, die Salzigkeit des gesamten Gerichts im Auge zu behalten und gegebenenfalls das Sugo weniger zu salzen, da Anchovis bereits sehr salzig sind.
Welche Oliven sind für die Pizza all'Andrea am besten?
Für die authentische Pizza all'Andrea sind Oliven der Sorte Oliva Taggiasca (DOP) aus der Provinz Savona die beste Wahl. Diese kleinen, dunkelbraunen bis schwarzen Oliven sind für ihr intensives, fruchtiges und aromatisches Geschmacksprofil bekannt. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des ligurischen Geschmacks und tragen maßgeblich zur Authentizität des Gerichts bei.
Gibt es auch eine vegetarische Variante der ligurischen Pizza?
Traditionell ist die Sardenaira oder Pizza all'Andrea durch ihren Fischbelag definiert und somit nicht vegetarisch. Die Sardinen oder Anchovis sind ein zentrales Element ihres Geschmacks und ihrer Identität. Eine Version ohne Fisch würde nicht mehr der authentischen ligurischen Tradition entsprechen, obwohl man natürlich eine Pizza mit Tomaten, Zwiebeln und Taggiasca-Oliven zubereiten könnte, die dann aber nicht mehr als Sardenaira oder Pizza all'Andrea bezeichnet würde.
Wie unterscheidet sich die Sardenaira von der Pizza all'Andrea?
Die Unterschiede zwischen Sardenaira und Pizza all'Andrea sind minimal und liegen hauptsächlich in der regionalen Namensgebung und geringfügigen lokalen Rezeptvarianten. Sardenaira ist der um Sanremo gebräuchliche Name und verweist auf die Sardinen, während Pizza all'Andrea vor allem in Oneglia/Imperia verwendet wird und auf Andrea Doria anspielt. Im Wesentlichen handelt es sich um dasselbe Gericht mit denselben Hauptzutaten und der charakteristischen Käsefreiheit.
Kann man den Teig auch dicker backen?
Ja, in Ligurien gibt es auch die Tradition, die Pizza focaccia-ähnlich mit einem dickeren Boden (ca. 1 cm) als Blechpizza zu backen. In diesem Fall verlängert sich die Backzeit auf etwa 40 Minuten. Diese Variante bietet eine weichere, brotähnlichere Textur und ist ebenfalls eine authentische Form der ligurischen Pizza.
Fazit
Die ligurische Pizza, ob Sardenaira oder Pizza all'Andrea, ist weit mehr als nur eine Variante der bekannten italienischen Pizza. Sie ist ein tief verwurzeltes Stück ligurischer Kultur und Geschichte, das sich durch seine einzigartigen Eigenschaften – insbesondere das Fehlen von Käse und die Betonung von Fisch und den charakteristischen Taggiasca-Oliven – von allen anderen abhebt. Sie erzählt von den einfachen, doch reichen Traditionen der Küstenregion und bietet ein Geschmackserlebnis, das sowohl traditionell als auch überraschend modern wirkt. Für jeden, der die italienische Küche in ihrer ganzen regionalen Vielfalt erkunden möchte, ist die ligurische Pizza ein absolutes Muss und eine Offenbarung für den Gaumen.
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