Welche Arten von Pizza-Raclette gibt es?

Pizzastein vs. Raclette-Grill: Der ultimative Guide

07/11/2024

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Der Duft frisch gebackener Pizza, goldbraun und knusprig, wie direkt aus einer italienischen Trattoria – das ist ein Traum vieler Hobbyköche. Doch wie erreicht man dieses Ergebnis in der eigenen Küche? Oftmals stehen wir vor der Wahl zwischen verschiedenen Geräten: dem klassischen Backofen, einem speziellen Pizzaofen, einem Pizzastein oder sogar einem multifunktionalen Raclette-Grill mit Pizzafunktion. Insbesondere die Frage nach dem Unterschied zwischen einem Pizzastein und einem Raclette-Grill, vor allem im Hinblick auf die Pizzazubereitung, wirft viele Fragen auf. Dieser umfassende Guide beleuchtet die Eigenheiten dieser Küchenhelfer und zeigt Ihnen, wie Sie das Beste aus Ihren Geräten herausholen, um die perfekte Pizza zu zaubern.

Wie viel Watt sollte ein Raclette haben?
Die Leistung eines Raclette mit Pizzafunktion ist entscheidend für die Qualität der Pizza. Ein Raclette mit geringer Leistung wird die Pizza nicht gut backen können. Achte beim Kauf also auf eine Leistung von mindestens 1.000 Watt. Der Look eines Raclette mit Pizzafunktion spielt eine untergeordnete Rolle.

Ein perfekter Pizzaboden ist das A und O einer jeden guten Pizza. Er sollte knusprig sein, aber dennoch einen weichen Kern haben. Die Ränder sollten luftig und leicht gebräunt sein. Dieses Ergebnis lässt sich im herkömmlichen Backofen oft nur schwer erzielen, da die Temperaturen nicht hoch genug sind und die Hitze nicht gleichmäßig genug verteilt wird. Hier kommen spezialisierte Geräte ins Spiel, die genau auf die Anforderungen der Pizzazubereitung zugeschnitten sind.

Inhaltsverzeichnis

Der Pizzaofen für den Hausgebrauch: Ein Überblick

Ein dedizierter Pizzaofen für den Hausgebrauch ist oft die Antwort auf die Suche nach der perfekten Pizza. Diese Geräte, die wahlweise als Pizzamaker oder Pizzaofen verkauft werden, sind speziell dafür konzipiert, hohe Temperaturen zu erreichen und die Wärme optimal zu speichern. Im Gegensatz zu Einbaubacköfen, die oft als Alleskönner vermarktet werden, konzentriert sich der Pizzaofen auf eine Kernkompetenz: das schnelle und effiziente Backen von Pizzen. Die meisten handelsüblichen Modelle für den Privatgebrauch bestehen aus einer glockenartigen Haube, die einen feuerfesten Stein oder eine Pizzapfanne umschließt. Diese Glocke speichert die Hitze und sorgt für eine gleichmäßige Bräunung von allen Seiten.

Die Bedienung eines Pizzaofens ist in der Regel denkbar einfach. Meist ist nur ein Knopfdruck nötig, um das Gerät in Betrieb zu nehmen. Der größte Vorteil gegenüber dem normalen Backofen liegt in der deutlich höheren Hitzeentwicklung. Während ein Standardbackofen selten über 250°C hinausgeht, erreichen Pizzaöfen oft Temperaturen von bis zu 400°C. Diese intensive Hitze ist entscheidend für einen knusprigen Boden und eine kurze Backzeit, die das Austrocknen des Belags verhindert. Im Test hat sich immer wieder gezeigt, dass der Pizzaofen ein deutlich schnelleres und knusprigeres Backergebnis liefert als der herkömmliche Backofen.

In einem Pizzaofen werden zwar fast ausschließlich Pizzen zubereitet, doch die Vielseitigkeit ist größer, als man zunächst vermuten mag. Neben klassischen Pizzen lassen sich auch Flammkuchen, Pizzataschen oder Pizzabrötchen bequem in diesem Ofen aufbacken oder selbst herstellen. Viele Geräte sind zudem erweiterbar. Es lassen sich spezielle Pizzaformen und Pfannen für verschiedene Pizzagrößen kaufen, was die Variationsmöglichkeiten erhöht. Ein guter Hersteller punktet hier mit tollem Zubehör, das leider bei vielen Billiganbietern oft fehlt.

Verschiedene Arten von Pizzaöfen

Der Markt bietet verschiedene Ausführungen von Pizzaöfen, die sich primär in ihrer Konstruktion und der Art der Hitzeübertragung unterscheiden:

  • Pizzaofen mit Pizzastein: Ist der Pizzaofen mit einem Pizzastein ausgerüstet, besteht das Gerät aus der Steinplatte, die von einer Haube abgedeckt wird. Der Innenbereich ist hermetisch versiegelt, und die Temperaturen können bis zu 400 Grad betragen. Der erhitzte Stein ist maßgeblich für den knusprigen Boden der Pizza verantwortlich. Das Ergebnis sind knusprige, leckere Pizzen wie vom Italiener. Ein solcher Pizzaofen mit Steinplatte braucht rund drei bis vier Minuten, um aufzuheizen. Anschließend kann die Pizza unter die Haube gelegt werden.
  • Pizzaofen mit elektrischer Platte und Terracotta-Haube: Im Vergleich hierzu gibt es Modelle mit einer elektrischen Platte, die von einer Terracotta-Haube abgedeckt werden. Die Kuppel selbst hat Öffnungen, in die die Pizzaformen eingeschoben werden. Dieses System erinnert stark an einen Raclette-Grill, da mehrere kleine Pizzen gleichzeitig zubereitet werden können und oft eine gesellige Runde am Tisch ermöglichen. Solche Geräte können, falls ein Stromanschluss zur Verfügung steht, auch hervorragend im Outdoorbereich genutzt werden. Die Backzeit beträgt bei diesen Kuppelöfen typischerweise etwa zehn Minuten.

Die meisten Pizzaöfen für den Hausgebrauch werden mit Strom betrieben. Es gibt alternativ auch gasbetriebene Pizzaöfen, die vor allem für die Verwendung im Freien gedacht sind und eine vergleichsweise gute Leistung bieten, wenngleich sie seltener sind. Nur die Profigeräte für die Gastronomie werden traditionell mit Holz beheizt und liefern den unnachahmlichen Steinofenpizza-Geschmack.

Pizzastein vs. Raclette-Grill: Der direkte Vergleich

Die zentrale Frage dieses Artikels dreht sich um den Unterschied zwischen einem Pizzastein und einem Raclette-Grill, insbesondere wenn es um die Pizzazubereitung geht. Obwohl beide Geräte für gesellige Abende genutzt werden können, liegt ihr primärer Zweck und ihre Funktionsweise weit auseinander.

  • Der Pizzastein: Ein Pizzastein ist im Grunde eine dicke, poröse Platte aus Keramik, Cordierit oder Schamotte, die im Backofen oder auf einem Grill mit Deckel verwendet wird. Er wird über einen längeren Zeitraum vorgeheizt, um eine hohe, gleichmäßige Hitze zu speichern. Wenn die Pizza auf den heißen Stein gelegt wird, entzieht der Stein der Pizza sofort Feuchtigkeit und sorgt für einen extrem knusprigen Boden, ähnlich wie in einem professionellen Steinofen. Der Pizzastein ist ein Spezialwerkzeug, das die Backeigenschaften eines normalen Ofens oder Grills verbessert. Er ist primär für die Herstellung von einer oder wenigen großen Pizzen konzipiert und fokussiert sich auf die Qualität des Bodens.
  • Der Raclette-Grill: Ein Raclette-Grill hingegen ist ein vielseitiges Tischgerät, das für das gesellige Beisammensein konzipiert ist. Seine Hauptfunktion ist das Schmelzen von Käse in kleinen Pfännchen und das Grillen kleiner Portionen von Fleisch, Gemüse oder Fisch auf einer obenliegenden Grillplatte. Viele moderne Raclette-Grills sind jedoch mit einer „Pizzafunktion“ ausgestattet. Dies kann bedeuten, dass sie eine spezielle Ober- oder Unterhitze für kleine Pizzen in den Pfännchen haben oder, wie bei den oben erwähnten Kuppelöfen, Öffnungen für kleine Pizzen unter einer Haube besitzen. Das System erinnert hier an einen Minibackofen für mehrere kleine Pizzen gleichzeitig. Der Fokus liegt hier auf dem gemeinsamen Erlebnis und der individuellen Gestaltung kleiner Portionen.

Um die Unterschiede noch deutlicher zu machen, hier eine vergleichende Tabelle:

MerkmalPizzastein (im Ofen/Grill)Raclette-Grill (mit Pizzafunktion)Dedizierter Pizzaofen (mit Stein)
Primäre FunktionVerbesserung der Pizzabackeigenschaften im Ofen/GrillGeselliges Schmelzen von Käse & Grillen kleiner PortionenOptimale Pizzazubereitung mit hoher Hitze
HitzequelleBackofen / GasgrillElektrische HeizelementeElektrische Heizelemente (ggf. Gas/Holz)
Typ. TemperaturOfentemperatur (max. 250-300°C)Niedriger (für Raclette), ggf. moderate Pizza-HitzeSehr hoch (bis 400°C)
Backzeit PizzaLänger als im Pizzaofen (ca. 8-15 Min.)Länger für kleine Pizzen (ca. 10-15 Min.)Sehr schnell (ca. 3-5 Min.)
BodenqualitätSehr knusprig durch direkten KontaktOft weniger knusprig, je nach ModellExtrem knusprig und gleichmäßig gebräunt
VielseitigkeitPrimär Pizza, Brot, FlammkuchenRaclette, Grillen, Mini-Pizzen, CrêpesPrimär Pizza, Flammkuchen, Pizzabrötchen
GeselligkeitGeringer (eher für Einzelzubereitung)Sehr hoch (gemeinsames Essen am Tisch)Moderate Geselligkeit (meist 1-2 Pizzen gleichzeitig)

Wie die Tabelle zeigt, ist der Raclette-Grill mit Pizzafunktion eher ein Kompromiss für gesellige Anlässe, bei denen neben Raclette auch kleine Pizzen zubereitet werden sollen. Der Pizzastein hingegen ist ein Spezialist zur Verbesserung der Pizzaböden in bestehenden Öfen oder Grills. Der dedizierte Pizzaofen ist der König der Pizzazubereitung zu Hause, da er die idealen Bedingungen für eine professionelle Pizza schafft.

Raclette mit Pizzafunktion im Detail

Raclettes mit Pizzafunktion sind eine tolle Sache, um gesellige Abende zu gestalten, bei denen man nicht nur Raclette isst, sondern auch kleine, individuelle Pizzen zubereiten kann. Die Auswahl an Modellen ist vielfältig. Es gibt Raclette-Grills, die wie ein normales Raclette aufgebaut sind und die Pizza in kleinen Raclette-Pfännchen gebacken wird. Andere Geräte sind darauf ausgerichtet, Pizzen in speziellen Öffnungen unter einer Haube zu backen. Mini-Pizza-Raclettes sind besonders beliebt, da sie sowohl Raclette-Pizzapfännchen als auch normale Raclette-Pfännchen enthalten und diese gleichzeitig verwendet werden können. Außerdem können solche Geräte auch zusätzlich als Pizza-Tischgrill fungieren.

Was ist der Unterschied zwischen einem Pizzastein und einem Raclette-Grill?
Hier erfahren Sie alles über Pizzasteine im Vergleich. Im Vergleich hierzu gibt es außerdem Modelle mit einer elektrischen Platte, die von einer Terracotta-Haube abgedeckt werden. Die Kuppel selbst hat Öffnungen, in die die Pizzaformen eingeschoben werden. Das System erinnert an einen Raclette-Grill.

Ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines Raclettes mit Pizzafunktion ist die Leistung. Je höher die Wattzahl, desto schneller wird die Pizza fertig und desto besser ist in der Regel das Backergebnis. Eine Leistung von mindestens 1.000 Watt wird empfohlen. Idealerweise sollte das Gerät über einen Pizzastein oder eine spezielle Backplatte verfügen, die für eine gleichmäßige Wärmeverteilung sorgt. Ein Beispiel für ein solches Kombigerät ist der Emerio Pizzaofen PIZZARETTE PO-113255.4 3 in 1 Pizza-Raclette-Grill, der eine Basis mit Grillfläche, Raclette-Pfännchen und Pizzahebern kombiniert und das gleichzeitige Genießen von Pizza, Raclette und Gegrilltem am Tisch ermöglicht.

Führende Hersteller wie SUNTEC, Solis, Klarstein, WMF und SEVERIN bieten Raclette-Grills mit Pizzafunktion an. Beim Kauf sollte man auf Material, Größe, Funktionsumfang, Leistung und ob ein Pizzastein integriert ist, achten. Antihaftbeschichtete Pfännchen und Grillplatten erleichtern die Reinigung erheblich.

So werden Pizzaöfen getestet: Ein Blick hinter die Kulissen

Um die Qualität und Leistungsfähigkeit von Pizzaöfen zu beurteilen, werden umfassende Tests durchgeführt. Diese Vergleiche berücksichtigen eine Vielzahl von Kriterien, um interessierten Verbrauchern eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.

  • Verpackung und Ausstattung: Der Test beginnt bereits bei der Verpackung. Ein gut verpackter Pizzaofen minimiert das Risiko von Transportschäden. Anschließend wird die Anleitung unter die Lupe genommen. Eine gut verständliche, idealerweise bebilderte Anleitung ist entscheidend, besonders für Laien.
  • Herstellerangaben: Im Fokus stehen hier die Temperaturangaben. Die meisten Geräte sollten eine Temperatur von mindestens 200 Grad erreichen, um eine knusprige Pizza zu gewährleisten. Geräte, die diese Temperatur nicht erreichen, schneiden im Test schlechter ab.
  • Zusatzfunktionen und Bedienung: Eine schnelle Vorheizzeit und einfache Bedienbarkeit sind wichtige Pluspunkte. Komplizierte Einstellungen können den Pizzaspaß schnell trüben. Funktionen wie ein Timer, der das Ende der Backzeit ankündigt, sind ebenfalls sehr nützlich, um ein Verbrennen der Pizza zu verhindern.
  • Zubehör: Ein umfangreicher Lieferumfang mit Pizzapfannen, Backblechen, einer Pizzaschaufel oder sogar einem Rezeptbuch wird positiv bewertet. Leider bieten nicht alle Hersteller diesen Komfort, und Zubehör muss oft nachgekauft werden.
  • Hitzeentwicklung und Maximaltemperatur: Dies ist das wichtigste Kriterium. Die Fähigkeit, hohe und konstante Temperaturen zu erreichen, ist entscheidend für das Backergebnis.
  • Bauweise und Verarbeitung: Eine solide Bauweise und hochwertige Verarbeitung sind Indikatoren für Langlebigkeit und Sicherheit.
  • Stromverbrauch oder Energieantrieb: Die Effizienz des Geräts spielt eine Rolle, insbesondere bei häufigem Gebrauch.
  • Gesamtdauer beim Backvorgang: Die Zeit von der kalten Pizza bis zum fertigen Ergebnis ist ein wichtiger Faktor für die Benutzerfreundlichkeit.

Häufig gestellte Fragen zu Pizzaöfen und Raclettes

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Pizzaöfen und Raclettes:

Für wen ist ein Pizzaofen gut geeignet?

Ein Pizzaofen ist ideal für Kenner und Liebhaber von Pizza, die keine Lust auf Tiefkühlpizza haben und stattdessen knusprige, selbstgemachte Pizzen genießen möchten, die der Pizza vom Italiener sehr nahekommen.

Wie funktioniert ein Pizzaofen?

Die Funktionsweise ist simpel: Das Gerät wird von unten mit einer Steinplatte, dem Pizzastein, beheizt. Eine Kuppel speichert die Wärme und sorgt dafür, dass die Pizza von allen Seiten braun und knusprig wird.

Was unterscheidet den Pizzaofen vom Backofen?

Der Hauptunterschied liegt in der Bauweise und der erzielbaren Temperatur. Im Pizzaofen sind die Temperaturen deutlich höher und die Hitze konzentrierter, was zu einem knusprigeren Backergebnis führt.

Kann man im Pizzaofen Tiefkühlpizza backen?

Ja, Tiefkühlpizzen können im Pizzaofen zubereitet werden. Die Backdauer muss jedoch individuell angepasst werden, da auf den Verpackungen meist nur Angaben für den herkömmlichen Backofen zu finden sind.

Kann man im Pizzaofen selbstgemachte Pizza herstellen?

Die Herstellung von selbstgemachten Pizzen ist in einem Pizzaofen problemlos möglich und sogar erwünscht. Mit einem selbst hergestellten Hefeteig lassen sich im Handumdrehen tolle Kreationen zaubern.

Wie viele Pizzen kann man gleichzeitig backen?

Je nach Art des Pizzaofens können mehrere kleine oder eine große Pizza gleichzeitig gebacken werden. Bei Raclette-Pizzaöfen sind es oft mehrere kleine Pizzen.

Wie wähle ich den richtigen Raclette?
Egal ob 2, 4, 8 oder mehr, bei der Wahl des Raclettes sollten Sie auf die Beschichtung der Pfännchen achten. Ohne eine Antihaftbeschichtung wird das Abspülen der kleinen Kellen nach dem Essen zur lästigen Aufgabe. Wer gänzlich auf Abspülen verzichten möchte, entscheidet sich für ein Raclette mit spülmaschinenfesten Pfännchen.

Wie erhält der Pizzaofen seine Energie?

Die meisten Pizzaöfen für den Hausgebrauch werden mit Strom betrieben. Große, industrielle Geräte hingegen werden oft mit Holz beheizt.

Wie teuer ist ein Pizzaofen?

Die Preise für Pizzaöfen variieren je nach Modellart und Größe zwischen 40 und mehreren hundert Euro.

Sollte man den Pizzaofen im Geschäft oder online kaufen?

Die Auswahl im Internet ist deutlich größer, und der Pizzaofen wird bequem bis vor die Haustür geliefert. Somit ist die Onlinebestellung oft komfortabler.

Kann man im Pizzaofen noch mehr zubereiten außer Pizza?

Ja, auch die Zubereitung von Flammkuchen oder Calzone ist bequem in einem Pizzaofen möglich.

Was ist ein Raclett?

Ein Raclette ist ein Käsegericht, das aus dem Käse Raclette hergestellt wird, wobei geschmolzener Käse mit Beilagen wie Kartoffeln, Brot, Fleisch und Gemüse serviert wird.

Was ist eine Pizzafunktion bei Raclette?

Eine Pizzafunktion bei einem Raclette-Grill ermöglicht es, kleine Pizzen auf dem Grill oder in speziellen Pfännchen zuzubereiten, oft durch eine Kombination aus Ober- und Unterhitze.

Wie wähle ich den richtigen Raclette-Grill?

Achten Sie auf die Anzahl und Beschichtung der Pfännchen, die Art der Grillfläche (glatt, geriffelt, Stein), die Leistung, Zusatzfunktionen wie Thermostat oder abnehmbare Kabel und die Spülmaschinentauglichkeit der Teile.

Alternativen zum Pizzaofen

Obwohl Pizzaöfen eine hervorragende Möglichkeit bieten, Pizza zuzubereiten, gibt es auch Alternativen, die jedoch nicht immer an das Backergebnis des Originals heranreichen:

  • Der Minibackofen: Ein Minibackofen kann eine mittelmäßige Alternative sein. Durch seine kompakte Bauweise verteilt sich die Hitze recht gleichmäßig, was zu einem etwas knusprigeren Ergebnis als im normalen Ofen führt. Dennoch kommt er an die Leistung eines dedizierten Pizzaofens nicht heran.
  • Der Pizzastein für den Grill und den Ofen: Eine sehr gute Alternative mit vergleichbaren Ergebnissen ist der Pizzastein, der sowohl auf einem Gasgrill mit Haube als auch im heimischen Backofen verwendet werden kann. Der Boden der Pizza wird auf einem Pizzastein sehr knusprig, und die Hitze des Ofens oder Grills sorgt für den Rest der Pizza. Dies ist die beste Wahl, wenn kein separater Pizzaofen angeschafft werden soll.
  • Pizza vom Italiener: Geschmacklich ist die Pizza vom Italiener, gebacken im professionellen Steinofen, natürlich ein echtes Highlight. Allerdings ist es preislich auf Dauer weniger attraktiv, die Pizzalust immer mit einer Bestellung beim Italiener zu befriedigen.

Häufige Mängel und worauf Sie achten sollten

Trotz der vielen Vorteile gibt es einige Mängel, die in Kundenrezensionen und Tests immer wieder erwähnt werden und die Sie beim Kauf beachten sollten:

  • Mangelhafte Verarbeitung: Scharfe Kanten oder Brüche, insbesondere bei Terrakotta-Hauben, sind leider keine Seltenheit.
  • Sehr lange Aufheizzeit: Manche Geräte benötigen deutlich länger als die versprochenen Minuten, um die Betriebstemperatur zu erreichen.
  • Keine ordentliche Hitzeentwicklung: Die versprochene Temperatur von mindestens 200 Grad wird nicht immer erreicht, was zu einer nicht knusprigen Pizza führt.
  • Pizza berührt Heizstäbe: Eine ungünstige Bauweise kann dazu führen, dass die Pizza die Heizstäbe berührt, was besonders bei dickeren Pizzen problematisch ist.
  • Kurzschluss nach wenigen Benutzungen: Ein gefährlicher Mangel, der auf Defekte in der Heizspirale oder der Elektronik hindeuten kann.
  • Gerät defekt ausgeliefert: Leider kommt es vor, dass Geräte bereits defekt beim Kunden ankommen.
  • Reinigung des Steins kaum möglich: Der Pizzastein ist das Herzstück des Ofens, aber seine Reinigung kann sich als sehr schwierig erweisen.
  • Pizza verbrennt an der Unterseite: Ein ungleichmäßiges Backergebnis, bei dem der Boden verbrennt, während der Käse oben noch nicht verlaufen ist, tritt oft bei Billigprodukten auf.
  • Anleitung mangelhaft: Eine unzureichende oder unverständliche Anleitung erschwert die Bedienung, besonders für Neulinge.
  • Temperaturregler defekt: Ein nicht funktionierender Temperaturregler ist ein Ärgernis und führt oft zu Reklamationen.

Führende Hersteller von Pizzaöfen

Im Bereich der Pizzaöfen für den Hausgebrauch haben sich einige Hersteller etabliert, die für ihre Qualität und Innovation bekannt sind:

  • G3Ferrari: Dieses italienische Unternehmen, das bereits in den 70er Jahren entstand, produziert eine Vielzahl von Kleingeräten, darunter auch hochwertige Pizzaöfen. Obwohl sie überwiegend in Italien vertrieben werden, sind die Geräte auch in Deutschland erhältlich. Die Qualität der G3Ferrari-Produkte ist hochgelobt, und die Ergebnisse können mit italienischen Originalen mithalten.
  • Bestron: Die Marke Bestron, mit ihrer Entwicklung in den Niederlanden und Produktion in Asien, hat über 300 Produkte auf den Markt gebracht. Besonders der günstige Preis und eine fünfjährige Garantie überzeugen viele Kunden.
  • Trebs: Ebenfalls in den Niederlanden beheimatet, gehört Trebs zu den wichtigen Produzenten von Pizzaöfen. Ihr Portfolio umfasst auch andere Küchenkleingeräte und Minibacköfen, die sich ebenfalls zum Pizzabacken eignen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der dedizierte Pizzaofen eine tolle Partyidee und ein Muss für jeden ist, der gern knusprige, italienische Pizza isst. Er bietet die besten Voraussetzungen für ein authentisches Geschmackserlebnis. Der Pizzastein ist eine hervorragende Ergänzung für den bestehenden Ofen oder Grill, um die Qualität des Pizzabodens signifikant zu verbessern. Und der Raclette-Grill mit Pizzafunktion ist eine fantastische Lösung für gesellige Runden, die Vielfalt am Tisch schätzen und kleine, individuelle Pizzen neben anderen Köstlichkeiten genießen möchten. Letztendlich hängt die beste Wahl von Ihren persönlichen Bedürfnissen, Ihrem Budget und der gewünschten Art des kulinarischen Erlebnisses ab. Egal, wofür Sie sich entscheiden, der Genuss einer selbstgemachten, knusprigen Pizza ist garantiert eine bereichernde Erfahrung.

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