24/04/2015
Jamie Oliver, der Meister der unkomplizierten und dennoch unglaublich leckeren Küche, hat uns immer wieder gezeigt, dass Kochen keine Raketenwissenschaft sein muss. Seine Philosophie: Mit wenigen, guten Zutaten und ein paar geschickten Handgriffen lassen sich wahre Gaumenfreuden zaubern. Und was wäre ein besseres Beispiel dafür als eine hausgemachte Pizza? Vergessen Sie komplizierte Rezepte und stundenlanges Warten. Jamie Oliver bietet nicht nur einen, sondern gleich mehrere Ansätze für den perfekten Pizzateig, die sowohl Anfänger als auch erfahrene Hobbyköche begeistern werden. Egal, ob Sie den klassischen, luftigen Boden bevorzugen oder eine blitzschnelle Lösung für spontane Pizzalust suchen – hier finden Sie Ihr neues Lieblingsrezept. Tauchen wir ein in die Welt von Jamies Pizzageheimnissen und entdecken Sie, wie einfach es ist, Pizza wie vom Italiener direkt in Ihrer eigenen Küche zuzubereiten.

- Der klassische Jamie Oliver Pizzateig: Luftig und Authentisch
- Jamie Olivers Blitz-Pizzateig: Die 3-Zutaten-Wunderwaffe (mit Backpulver)
- Welches Mehl für den besten Pizzateig?
- Jamie Olivers Philosophie: Kochen muss einfach sein!
- Pizzateig-Varianten im Vergleich
- Häufig gestellte Fragen zu Jamie Olivers Pizzateig
Der klassische Jamie Oliver Pizzateig: Luftig und Authentisch
Dieser Teig ist Jamies Antwort auf den traditionellen, authentischen Pizzaboden, der innen herrlich weich und außen wunderbar knusprig wird. Er benötigt etwas Zeit zum Gehen, doch die Mühe lohnt sich für das Ergebnis. Er eignet sich hervorragend für das Backen im Ofen auf einem Backblech und bildet die perfekte Basis für Ihre Lieblingsbeläge.
Zutaten für den klassischen Pizzateig (für 3 Backbleche)
- 800 g Weizenmehl (Typ 550)
- 200 g Hartweizengrieß
- 2 Päckchen Trockenhefe (je 7 g)
- 650 ml lauwarmes Wasser
- 1 EL feiner brauner Zucker
- 1 gestrichener EL Salz
Zubereitung Schritt für Schritt
- Vorbereitung der trockenen Zutaten: Geben Sie das Weizenmehl, den Hartweizengrieß und das Salz in eine große Schüssel. Mischen Sie alles gut durch, sodass sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. Drücken Sie anschließend in die Mitte der Mehlmischung eine Mulde. Diese Mulde ist wichtig, um die flüssigen Zutaten später optimal aufnehmen zu können.
- Hefe aktivieren: Nehmen Sie eine separate kleine Schüssel oder ein Glas und geben Sie das lauwarme Wasser hinein. Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist, da dies die Hefe abtöten könnte. Fügen Sie nun die Trockenhefe und den feinen braunen Zucker hinzu. Der Zucker dient als Nahrung für die Hefe und hilft ihr, schneller zu aktivieren. Rühren Sie die Mischung vorsichtig um, bis sich Hefe und Zucker vollständig aufgelöst haben. Lassen Sie diese Mischung für etwa 5 Minuten stehen, bis sich kleine Bläschen an der Oberfläche bilden – ein Zeichen dafür, dass die Hefe aktiv ist.
- Teig herstellen: Gießen Sie die aktivierte Hefemischung vorsichtig in die Mulde der Mehlmischung. Beginnen Sie nun, mit den Händen oder einer Küchenmaschine von innen nach außen zu arbeiten, indem Sie das Mehl schrittweise in die Flüssigkeit einarbeiten. Kneten Sie den Teig für etwa 10 Minuten kräftig durch. Dieser Schritt ist entscheidend für die Entwicklung des Glutens, das den Teig später schön elastisch und dehnbar macht und für eine luftige Konsistenz sorgt. Der Teig sollte am Ende glatt und geschmeidig sein und nicht mehr an den Händen kleben.
- Erste Gehzeit: Formen Sie den gekneteten Teig zu einer Kugel. Bestäuben Sie die Kugel leicht mit etwas Mehl, um ein Ankleben zu verhindern. Legen Sie den Teig zurück in die Schüssel, decken Sie diese fest mit Klarsichtfolie ab und lassen Sie den Teig bei Zimmertemperatur für etwa 15 Minuten ruhen. In dieser kurzen Zeit beginnt die Hefe bereits zu arbeiten und der Teig gewinnt an Volumen.
- Teig portionieren und ausrollen: Nach der Ruhezeit nehmen Sie den Teig aus der Schüssel und teilen ihn in vier gleich große Portionen. Jede Portion reicht für ein handelsübliches Backblech. Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche und ein Nudelholz leicht mit Mehl und rollen Sie jede Teigportion dünn und gleichmäßig aus. Legen Sie die ausgerollten Teigböden vorsichtig auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche.
- Zweite Ruhezeit und Belegen: Lassen Sie die ausgerollten Teigböden auf den Backblechen nochmals für etwa 15 Minuten ruhen. Diese kurze zweite Ruhephase entspannt den Teig und verhindert, dass er sich beim Belegen zusammenzieht. Danach können Sie die Pizzaböden ganz nach Ihrem Geschmack belegen.
- Backen: Heizen Sie Ihren Backofen auf 250 °C vor. Backen Sie die belegten Pizzen für 7–10 Minuten. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen variieren. Achten Sie darauf, dass der Rand goldbraun und der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist.
Jamie Olivers Blitz-Pizzateig: Die 3-Zutaten-Wunderwaffe (mit Backpulver)
Für alle, die es eilig haben oder eine spontane Pizzalust überkommt, hat Jamie Oliver eine geniale Lösung: einen Pizzateig, der ohne lange Gehzeit auskommt. Obwohl oft von einem "3-Zutaten-Pizzateig" gesprochen wird, ist es wichtig zu wissen, dass für einen schnellen, luftigen Pizzaboden eine treibende Zutat wie Backpulver unerlässlich ist. Dieser Teig wird typischerweise in der Pfanne zubereitet und anschließend kurz im Ofen fertiggebacken, was ihm eine einzigartige Textur und einen unvergleichlichen Geschmack verleiht. Er ist perfekt für eine schnelle Mahlzeit, die dennoch beeindruckt.

Zutaten für die schnelle Pfannenpizza (für 2 Personen)
Für den Teig:
- 250 g Mehl
- 2,5 TL Backpulver
- 1 sehr gute Prise Salz
- 125 ml Wasser
Für den Belag (Jamie Olivers Vorschlag):
- 2 Salsiccia oder rohe Bratwürste
- Olivenöl
- 1 Prise getrockneter Oregano
- 1 rote Zwiebel
- 1 Schuss Reisessig
- 50 g geriebener Mozzarella oder Cheddar
Zubereitung der schnellen Pfannenpizza
- Backofen vorheizen und Pfanne vorbereiten: Heizen Sie Ihren Backofen auf 240 °C vor. Stellen Sie eine antihaftbeschichtete, ofenfeste Pfanne auf mittlere bis hohe Hitze auf den Herd. Diese Pfanne wird zum Anbraten des Belags und zum Vorbacken des Pizzabodens verwendet.
- Belag zubereiten: Drücken Sie das Wurstfleisch mit einem halben Esslöffel Olivenöl direkt aus der Schale in die heiße Pfanne. Zerteilen Sie das Fleisch mit einem Kochlöffel in grobe Stücke und braten Sie es an. Fügen Sie den getrockneten Oregano hinzu. Schälen Sie die rote Zwiebel und schneiden Sie sie in feine Streifen. Geben Sie die Zwiebelstreifen zusammen mit einer Prise Meersalz und schwarzem Pfeffer in die Pfanne. Geben Sie einen guten Spritzer Reisessig dazu – dieser verleiht dem Belag eine angenehme Säure und Süße. Lassen Sie alles bei mittlerer Hitze 5 bis 10 Minuten braten oder bis die Zwiebeln weich und karamellisiert sind. Rühren Sie dabei regelmäßig um.
- Teig zubereiten: Während der Belag brät, bereiten Sie den Teig vor. Geben Sie das Mehl zusammen mit einer guten Prise Meersalz und dem Backpulver in eine Schüssel. Fügen Sie 125 ml Wasser hinzu und kneten Sie alles gut durch, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Formen Sie den Teig zu einer Kugel.
- Pizza zusammensetzen und anbraten: Schütten Sie den gebratenen Belag in eine separate Schüssel oder auf einen Teller, aber behalten Sie das Fett in der Pfanne. Legen Sie die Teigkugel in die Pfanne und drücken Sie sie mit den Fingerspitzen vorsichtig auseinander, sodass der Boden der Pfanne bedeckt ist. Verteilen Sie den vorbereiteten Belag gleichmäßig auf dem Teig. Reiben oder verteilen Sie den Käse großzügig darüber. Braten Sie die Pizza für etwa 3 bis 5 Minuten in der Pfanne, bis der Boden schön knusprig und goldbraun ist.
- Fertigbacken im Ofen: Stellen Sie die Pfanne (falls ofenfest) oder schieben Sie die Pizza vorsichtig auf ein Backblech in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie die Pizza dort für weitere 10 Minuten, bis der Käse goldbraun geschmolzen ist und Blasen wirft.
- Servieren: Nehmen Sie die Pizza aus dem Ofen und servieren Sie sie sofort, am besten mit einem frischen Salat als Beilage. Bon Appétit!
Welches Mehl für den besten Pizzateig?
Die Wahl des richtigen Mehls ist entscheidend für die Textur Ihres Pizzateigs. Jamie Oliver betont oft die Bedeutung guter Zutaten, und Mehl ist da keine Ausnahme. Für einen luftigen und zugleich stabilen Pizzateig spielt das Gluten eine zentrale Rolle. Gluten ist ein Proteinkomplex, der sich beim Kneten entwickelt und dem Teig seine elastische Struktur verleiht, sodass er sich gut dehnen lässt und beim Backen schön aufgeht.
- Italienisches Weizenmehl Typ 00: Dieses Mehl wird oft als das "ideale Pizzamehl" bezeichnet. Es ist sehr fein gemahlen und hat einen hohen Glutengehalt, was zu einem besonders geschmeidigen und dehnbaren Teig führt. Das Ergebnis ist ein Pizzaboden, der außen knusprig und innen herrlich luftig ist.
- Spezielles Pizzamehl: Viele Supermärkte bieten mittlerweile spezielles Pizzamehl an. Dieses ist oft eine Mischung aus verschiedenen Weizensorten oder ein Typ-00-Mehl und ist darauf optimiert, die besten Eigenschaften für Pizzateig zu liefern.
- Herkömmliches Weizenmehl Typ 405 (oder Typ 550): Auch mit diesen gängigen Mehlsorten lässt sich ein guter Pizzateig zubereiten. Typ 550 hat einen etwas höheren Glutengehalt als Typ 405 und ist daher oft die bessere Wahl für Backwaren, die gut aufgehen sollen, wie Brot oder eben Pizzateig. Mit diesen Mehlsorten erreichen Sie möglicherweise nicht ganz die Perfektion eines Typ-00-Mehls, aber für den Hausgebrauch sind sie eine ausgezeichnete Alternative.
- Hartweizengrieß (Semola Rimacinata): Im klassischen Jamie Oliver Rezept wird zusätzlich Hartweizengrieß verwendet. Dieser verleiht dem Teig eine besondere Textur, macht ihn etwas griffiger und sorgt für eine feinere, körnigere Krume. Er hilft auch dabei, den Teig beim Ausrollen weniger kleben zu lassen und sorgt für zusätzliche Knusprigkeit am Boden.
Experimentieren Sie mit verschiedenen Mehlsorten, um herauszufinden, welche Textur Ihnen am besten gefällt. Wichtig ist immer, das Mehl gut zu sieben, um Klümpchen zu vermeiden und es luftiger zu machen.

Jamie Olivers Philosophie: Kochen muss einfach sein!
Was macht Jamie Olivers Rezepte so beliebt und zugänglich? Es ist seine unerschütterliche Überzeugung, dass gutes Essen für jeden machbar sein sollte, unabhängig von Kochkenntnissen oder Zeitbudget. Er bricht komplexe Gerichte auf ihre Kernbestandteile herunter und zeigt, wie man mit frischen, saisonalen Zutaten und ein paar cleveren Tricks beeindruckende Ergebnisse erzielt. Seine Pizzarezepte sind ein Paradebeispiel dafür:
- Wenige Zutaten, großer Geschmack: Jamie vermeidet überflüssige Komponenten und konzentriert sich auf das Wesentliche. Das macht seine Rezepte nicht nur einfacher, sondern auch kostengünstiger und nachhaltiger.
- Anpassbarkeit: Ob klassisch mit Hefe oder blitzschnell mit Backpulver – Jamie bietet Optionen, die sich an Ihren Zeitplan und Ihre Vorlieben anpassen lassen.
- Fokus auf Technik: Statt komplizierter Schritte lehrt er grundlegende Techniken wie das richtige Kneten oder das Arbeiten mit der Pfanne, die man immer wieder anwenden kann.
- Freude am Kochen: Vor allem aber vermittelt Jamie die Freude am Prozess des Kochens und des gemeinsamen Essens. Seine Rezepte sind eine Einladung, die Küche als Ort der Kreativität und des Genusses zu entdecken.
Diese Philosophie ist es, die Jamie Oliver zu einem so inspirierenden Koch macht und die es jedem ermöglicht, köstliche, hausgemachte Pizza zu zaubern.
Pizzateig-Varianten im Vergleich
| Merkmal | Klassischer Jamie Oliver Pizzateig (mit Hefe) | Jamie Olivers Blitz-Pizzateig (mit Backpulver) |
|---|---|---|
| Haupt-Triebmittel | Trockenhefe | Backpulver |
| Mehl-Typen | Weizenmehl Typ 550, Hartweizengrieß | Weizenmehl (beliebig, z.B. Typ 405/550) |
| Gesamtzeitbedarf | Ca. 40 Minuten (inkl. Ruhezeiten) | Ca. 30 Minuten (inkl. Belag zubereiten) |
| Gehzeit | Zwei Ruhephasen von je ca. 15 Minuten | Keine explizite Gehzeit nötig |
| Zubereitungsart | Hauptsächlich Kneten, Ausrollen, Backen im Ofen | Schnelles Kneten, primär in der Pfanne angebraten, kurz im Ofen fertiggebacken |
| Textur des Bodens | Luftig, weich, mit knusprigem Rand | Knusprig, dünner, eher fladenbrotähnlich |
| Ideal für | Traditionelle Ofenpizza, größere Mengen | Spontane Pizzalust, schnelle Mahlzeiten, kleine Mengen |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach | Sehr einfach |
Häufig gestellte Fragen zu Jamie Olivers Pizzateig
- Warum ist Kneten so wichtig für den Pizzateig?
- Das Kneten ist entscheidend, um das Gluten im Mehl zu entwickeln. Gluten ist ein Proteinnetzwerk, das dem Teig seine Elastizität und Dehnbarkeit verleiht. Ein gut gekneteter Teig lässt sich leichter ausrollen, reißt nicht so schnell und sorgt für eine luftige, aber dennoch stabile Krume der Pizza. Ohne ausreichendes Kneten bliebe der Teig zäh und bröselig.
- Kann ich den Pizzateig vorbereiten und aufbewahren?
- Ja, den klassischen Hefeteig können Sie sehr gut vorbereiten. Nach der ersten Gehzeit können Sie den Teig in Portionen teilen, leicht mit Olivenöl bestreichen und luftdicht verpackt (z.B. in Frischhaltefolie oder einem luftdichten Behälter) für bis zu 24 Stunden im Kühlschrank lagern. Er geht dann langsamer auf und entwickelt noch mehr Aroma. Vor dem Ausrollen sollte er etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur akklimatisieren. Der Blitz-Pizzateig mit Backpulver ist jedoch für den sofortigen Verbrauch gedacht.
- Was tun, wenn der Hefeteig nicht aufgeht?
- Dafür gibt es mehrere mögliche Gründe:
- Wasser zu heiß oder zu kalt: Hefe mag lauwarmes Wasser (ca. 37-40°C). Zu heißes Wasser tötet die Hefe ab, zu kaltes Wasser verlangsamt oder verhindert ihre Aktivität.
- Abgelaufene Hefe: Überprüfen Sie das Verfallsdatum Ihrer Hefe.
- Unzureichende Wärme: Hefe benötigt eine warme Umgebung zum Gehen. Stellen Sie die Schüssel an einen warmen Ort ohne Zugluft.
- Fehler beim Kneten: Wenn der Teig nicht ausreichend geknetet wurde, kann das Glutennetzwerk nicht richtig aufgebaut werden, was das Aufgehen erschwert.
Sollte der Teig gar nicht aufgehen, müssen Sie ihn leider neu ansetzen.
- Kann ich andere Beläge für die Pfannenpizza verwenden?
- Absolut! Jamie Olivers Vorschlag mit Bratwurst und Zwiebeln ist nur eine von unzähligen Möglichkeiten. Sie können jede Art von Belag verwenden, die Sie mögen. Beliebte Optionen sind klassische Tomatensauce mit Mozzarella und Basilikum, Pilze, Paprika, Schinken, Salami oder auch vegetarische Varianten mit viel Gemüse. Achten Sie darauf, dass der Belag nicht zu feucht ist, um den Boden nicht aufzuweichen, und dass größere Gemüsestücke eventuell vorgegart werden sollten.
- Was ist der Unterschied zwischen Trockenhefe und Frischhefe?
- Beide sind Triebmittel und erfüllen den gleichen Zweck, aber es gibt feine Unterschiede:
- Trockenhefe: Ist granuliert, länger haltbar und muss nicht gekühlt werden. Sie wird oft direkt mit dem Mehl vermischt oder wie im Jamie Oliver Rezept im Wasser aktiviert. 1 Päckchen Trockenhefe (7g) entspricht in der Regel 25g Frischhefe.
- Frischhefe: Ist ein feuchter Block, muss gekühlt und schneller verbraucht werden. Sie muss vor der Verwendung in Flüssigkeit aufgelöst werden. Viele Bäcker bevorzugen Frischhefe wegen ihres intensiveren Aromas und ihrer schnelleren Aktivität.
Für die meisten Rezepte können sie austauschbar verwendet werden, wobei die Mengen angepasst werden müssen.
- Kann ich den Teig auch ohne Ofen backen?
- Der Blitz-Pizzateig, der für die Pfannenpizza gedacht ist, wird zuerst in der Pfanne angebraten. Prinzipiell könnten Sie ihn auch komplett in der Pfanne garen, indem Sie die Hitze reduzieren und die Pfanne mit einem Deckel abdecken, um den Käse zu schmelzen und den Belag zu garen. Allerdings wird der Käse im Ofen gleichmäßiger goldbraun und der Boden bekommt eine schönere, durchgängige Knusprigkeit. Für den klassischen Hefeteig ist ein Ofen unerlässlich, um das optimale Ergebnis zu erzielen.
Jamie Oliver beweist einmal mehr, dass großartiges Essen nicht kompliziert sein muss. Seine Pizzateig-Rezepte sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie man mit Leidenschaft und den richtigen Techniken Ergebnisse erzielt, die begeistern. Egal, ob Sie sich für den traditionellen Hefeteig mit seiner luftigen Textur entscheiden oder die blitzschnelle Pfannenpizza mit Backpulver bevorzugen – Sie halten das Geheimnis für hausgemachte Pizza in Ihren Händen, die Ihre Familie und Freunde lieben werden. Experimentieren Sie mit Belägen, passen Sie die Rezepte an Ihren Geschmack an und genießen Sie den Prozess des Kochens. Denn am Ende geht es bei gutem Essen nicht nur um die Zutaten, sondern auch um die Freude am Zubereiten und am gemeinsamen Genuss. Also, ran an die Schüssel und die Pfanne – Ihre nächste köstliche Pizza wartet schon darauf, von Ihnen gebacken zu werden!
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