Welche Beläge gibt es für Pizza?

Die Kunst der perfekten selbstgemachten Pizza

12/09/2017

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Für die meisten Menschen gibt es bei Pizza genau zwei Alternativen: Entweder kommt die Pizza vom Lieblingsitaliener, frisch aus dem Steinofen, mit duftendem Teig und sorgfältig ausgewählten Zutaten. Oder sie stammt aus der Tiefkühltruhe des Supermarktes, schnell zubereitet, aber oft eine Kompromisslösung. Während die erstgenannte Variante ein echter kulinarischer Klassiker ist, kann das fertige Tiefkühlprodukt, wenngleich es in den letzten Jahren qualitativ einige Fortschritte gemacht hat, dem Original kaum das Wasser reichen. Doch wie wäre es, wenn wir Ihnen eine dritte, weitaus befriedigendere Option vorstellen könnten? Eine selbstgebackene Pizza, die es durchaus mit dem italienischen Original aufnehmen kann – und das in Ihrer eigenen Küche!

Inhaltsverzeichnis

Warum selbstgemachte Pizza die beste Wahl ist

Der Gedanke, Pizza selbst zu backen, mag auf den ersten Blick einschüchternd wirken. Doch mit dem richtigen Rezept und ein paar einfachen Tricks ist es überraschend leicht, ein Ergebnis zu erzielen, das die Tiefkühlvariante weit hinter sich lässt und sogar dem Lieblingsitaliener Konkurrenz machen kann. Der größte Vorteil der selbstgemachten Pizza liegt in der vollständigen Kontrolle über die Qualität und Frische der Zutaten. Sie entscheiden, welches Mehl, welche Tomaten und welcher Käse verwendet werden. Das bedeutet nicht nur einen besseren Geschmack, sondern auch die Möglichkeit, auf individuelle Vorlieben oder Ernährungsbedürfnisse einzugehen.

Wie bekomme ich die perfekte Pizza?
Die perfekte Pizza erhält man, wenn man sich beim Backen im Backofen für einen Pizzastein entscheidet. Dann wird der Boden schön knusprig, genau wie er sein soll. Alle lieben wir Pizza. Hier das Grundrezept für Pizzateig, mit wenig Zutaten und gelingt bestimmt. Dein Rezept für deine Lieblingspizza.

Ein weiterer unschätzbarer Vorteil ist die Anpassbarkeit. Während Tiefkühlpizzen und oft auch Restaurantpizzen feste Beläge haben, können Sie bei der Eigenkreation Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Ob klassisch Margherita, experimentell mit exotischen Zutaten oder ganz nach saisonalem Angebot – Ihre Küche wird zur Pizzeria, in der Sie der Chefkoch sind. Zudem ist das Pizzabacken ein wunderbares Erlebnis für die ganze Familie oder Freunde. Es schafft eine gesellige Atmosphäre und das gemeinsame Zubereiten macht fast genauso viel Spaß wie das anschließende Genießen. Und das Beste: Mit unserem vorgestellten Geheimnis des vorgebackenen Teigs wird die Zubereitung auch für größere Runden oder spontane Gelüste zum Kinderspiel.

Das Geheimnis des perfekten Pizzateigs

Das Herzstück jeder guten Pizza ist der Teig. Er muss knusprig, luftig und geschmackvoll sein. Unser Rezept setzt auf einen Trick, der oft in professionellen Pizzerien angewendet wird: das Vorbacken des Teigs. Dieses Verfahren sorgt für eine unglaublich knusprige Basis und ermöglicht es Ihnen, mehrere Pizzen in kurzer Zeit zuzubereiten – ideal für Partys oder wenn Sie einfach eine schnelle, hochwertige Mahlzeit wünschen. Der Teig wird nur mit wenigen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten zubereitet, um seinen authentischen Geschmack zu gewährleisten.

Zutaten für Ihre Meisterpizza (für 4 Portionen)

Für eine klassische Pizza mit Rucola und Bresaola, die Sie natürlich nach Belieben variieren können, benötigen Sie folgende Zutaten:

Für den Teig:

  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 450 g Mehl Typ 550 (oder Pizzamehl Tipo 00 – für besonders authentischen Geschmack und Textur)
  • ½ Tütchen Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker (aktiviert die Hefe)
  • 1/3 TL Salz
  • 2 EL frische oder tiefgefrorene italienische Kräuter (gemischt, z.B. Oregano, Thymian, Rosmarin, Majoran, Knoblauch, Schnittlauch)
  • 1 1/2 EL Olivenöl (leicht erwärmt)

Für den Belag und die Sauce:

  • 100 g stückige italienische Pizzatomaten (aus der Dose, gute Qualität ist entscheidend)
  • 1/3 Tube Tomatenmark (für eine intensivere Tomatennote)
  • 1 – 2 EL geriebener Parmesankäse
  • 50 g Cheddar oder mittelalter Gouda (für eine cremige Schmelze und würzigen Geschmack)
  • 50 g schnittfester Mozzarella (der Klassiker für Pizza)
  • 1 – 2 Handvoll Rucola-Blätter (frisch gewaschen und getrocknet)
  • 3 – 4 Scheiben Bresaola (oder hauchdünner Serrano-Schinken als Alternative)
  • Nach Belieben: Oliven und Kirschtomaten für zusätzliche Geschmacksnuancen

Schritt für Schritt zur Traum-Pizza: Die Zubereitung

Die Zubereitung Ihrer selbstgemachten Pizza lässt sich in einige übersichtliche Schritte unterteilen, die wir Ihnen detailliert erläutern werden. Beachten Sie die einzelnen Phasen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Phase 1: Der Pizzateig – Basis für den Genuss

  1. Hefe aktivieren: Geben Sie das lauwarme Wasser in eine große Rührschüssel. Fügen Sie die Trockenhefe hinzu und streuen Sie eine Prise Zucker darüber. Lassen Sie diese Mischung für etwa drei Minuten stehen. Sie werden sehen, wie sich kleine Bläschen bilden – ein Zeichen dafür, dass die Hefe aktiv wird und bereit ist, ihren Job zu tun.
  2. Zutaten mischen: Nun fügen Sie 1 EL des leicht erwärmten Olivenöls, 1 EL der gehackten italienischen Kräuter (frisch oder TK) und 1/3 TL Salz hinzu. Verrühren Sie alles gründlich, sodass sich die Zutaten gut verbinden.
  3. Mehl hinzufügen und kneten: Geben Sie das Mehl in kleinen Portionen zur flüssigen Mischung. Kneten Sie den Teig von Hand weiter, bis er nicht mehr an den Händen klebt und eine geschmeidige Konsistenz erreicht hat. Dies erfordert ein wenig Geduld und Muskelkraft. Danach den Teig mindestens drei Minuten kräftig kneten – je länger und intensiver Sie kneten, desto elastischer und luftiger wird der Teig.
  4. Teig ruhen lassen: Geben Sie den gekneteten Teig zurück in die Schüssel. Decken Sie diese ab (z.B. mit einem feuchten Tuch oder Frischhaltefolie) und stellen Sie sie an einen warmen Ort. Lassen Sie den Teig dort für mindestens 30 Minuten gehen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat. In dieser Zeit entwickelt er sein Aroma und seine Struktur.

Phase 2: Vorbereitung und Vorbacken des Teigs

  1. Ofen vorheizen: Nach der Ruhezeit den Backofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine hohe Anfangstemperatur ist entscheidend für die Knusprigkeit des Teigs.
  2. Teig ausrollen: Kneten Sie den Teig nochmals kräftig durch und verwenden Sie dabei etwas mehr Mehl, falls er noch klebt. Breiten Sie einen Bogen Backpapier aus und legen Sie den zur Kugel geformten Teig mittig darauf. Benetzen Sie die Teigkugel mit etwas Olivenöl. Rollen Sie die Kugel so rund und so flach wie möglich aus. Ein dünner Teigboden ist der Schlüssel zu einer knusprigen Pizza.
  3. Teig vorbacken: Ziehen Sie den ausgerollten Teig auf ein Backgitter und schieben Sie ihn auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie den Teig etwa 7 – 10 Minuten vor. Der Teig ist fertig, wenn er bräunliche Stellen bekommt, Blasen schlägt oder sich sogar leicht zum Kissen aufbläht. Dieses Vorgebackener Teig-Verfahren ist das Geheimnis unserer knusprigen Pizza.

Phase 3: Sauce, Belag und Finale

  1. Sauce zubereiten: Während der Teig vorbäckt, verrühren Sie die stückigen Tomaten, das Tomatenmark sowie weitere italienische Kräuter zu einer aromatischen Sauce. Schmecken Sie diese anschließend mit Salz ab.
  2. Käse vorbereiten: Reiben Sie den Käse (Parmesankäse, Cheddar/Gouda) und vermischen Sie ihn mit dem schnittfesten Mozzarella.
  3. Pizza belegen: Nehmen Sie den vorgebackenen Teig aus dem Ofen. Bestreichen Sie den noch heißen Teig gleichmäßig mit der vorbereiteten Tomatensauce und verteilen Sie den Käse darauf.
  4. Fertigbacken: Stellen Sie die Temperatur im Backofen nun auf 180 Grad (Umluft) ein und schieben Sie die belegte Pizza wieder hinein. Backen Sie die Pizza etwa 7 – 10 Minuten fertig, bis der Käse goldbraun geschmolzen ist und leichte Blasen wirft.
  5. Frische Zutaten hinzufügen: In der Zwischenzeit den Rucola verlesen, waschen und trocknen. Nehmen Sie die fertige Pizza aus dem Ofen und bestreuen Sie sie gleichmäßig mit den Rucola-Blättern. Zuletzt legen Sie die Scheiben Bresaola oder Serrano-Schinken auf.
  6. Servieren: Servieren Sie die Pizza möglichst heiß, um den vollen Geschmack und die perfekte Textur zu genießen.

Anpassung und Variationen: Ihre Pizza, Ihre Regeln

Das hier vorgestellte Rezept für Pizza mit Rucola und Bresaola ist lediglich ein Vorschlag, der die Vielseitigkeit der selbstgemachten Pizza unterstreicht. Der größte Reiz des Pizzabackens zu Hause liegt in der unbegrenzten Anpassbarkeit an Ihre persönlichen Vorlieben. Scheuen Sie sich nicht, kreativ zu werden und mit verschiedenen Belägen zu experimentieren!

  • Gemüse-Liebhaber: Probieren Sie Paprika, Zwiebeln, Pilze, Zucchini, Auberginen, Spinat oder Brokkoli. Rösten Sie härtere Gemüsesorten wie Paprika oder Zwiebeln eventuell kurz an, bevor Sie sie auf die Pizza geben, damit sie gar werden.
  • Fleisch- und Wurstvarianten: Neben Bresaola oder Serrano-Schinken eignen sich Salami (gerne scharfe Salami wie Calabrese), gekochter Schinken, Speckwürfel, Hähnchenbruststreifen oder Hackfleisch (vorgebraten) hervorragend.
  • Käse-Vielfalt: Neben Mozzarella können Sie auch Provolone, Gorgonzola, Feta oder eine Mischung aus verschiedenen Käsesorten verwenden, um neue Geschmacksprofile zu schaffen.
  • Meeresfrüchte: Garnelen, Thunfisch oder Sardellen sind beliebte Beläge für eine Pizza Frutti di Mare.
  • Exotische Noten: Ananas (ja, auch das ist erlaubt!), Feigen, Ziegenkäse mit Honig oder sogar Birne mit Gorgonzola können überraschend köstliche Kombinationen ergeben.
  • Kräuter und Gewürze: Frischer Basilikum nach dem Backen, scharfe Chiliflocken, Knoblauchöl oder ein Spritzer Balsamico-Creme können das Geschmackserlebnis abrunden.

Denken Sie daran, dass frische Zutaten den größten Unterschied machen. Wählen Sie hochwertige Produkte, um das volle Aroma Ihrer selbstgemachten Pizza zu entfalten.

Profi-Tipps für Pizza-Perfektionisten

Um Ihre selbstgemachte Pizza auf das nächste Level zu heben, beachten Sie diese zusätzlichen Tipps:

  • Mehlwahl: Pizzamehl Tipo 00 ist ein sehr fein gemahlenes Weizenmehl mit einem hohen Proteingehalt, ideal für elastische Teige. Es ist nicht immer leicht zu finden, aber Mehl Typ 550 ist eine ausgezeichnete Alternative, die ebenfalls gute Ergebnisse liefert. Experimentieren Sie, um Ihren Favoriten zu finden.
  • Kneten ist entscheidend: Unterschätzen Sie nicht die Bedeutung des Knetens. Es entwickelt das Gluten im Teig, was ihm seine Elastizität und die Fähigkeit gibt, schön aufzugehen und eine knusprige Kruste zu bilden. Wenn Sie eine Küchenmaschine haben, können Sie den Teig damit kneten lassen, bis er sich vom Schüsselrand löst.
  • Der Ofen muss heiß sein: Eine hohe Anfangstemperatur von 220 Grad (Ober-/Unterhitze) ist essentiell für den vorgebackenen Teig. Für das finale Backen mit Belag ist 180 Grad (Umluft) ideal, um den Käse perfekt zu schmelzen, ohne den Belag zu verbrennen. Ein gut vorgeheizter Backofen sorgt für einen schnellen und gleichmäßigen Garprozess.
  • Pizzastein oder Backblech: Falls Sie einen Pizzastein besitzen, heizen Sie diesen zusammen mit dem Ofen vor. Er speichert die Hitze und gibt sie gleichmäßig an den Teig ab, was eine noch knusprigere Unterseite zur Folge hat. Alternativ funktioniert ein umgedrehtes Backblech, das ebenfalls vorgeheizt wird, sehr gut.
  • Nicht überladen: Weniger ist oft mehr. Eine überladene Pizza wird matschig und gart ungleichmäßig. Seien Sie sparsam mit Sauce und Belag, um die Knusprigkeit des Teiges zu bewahren.
  • Käse-Timing: Mozzarella schmilzt schnell. Wenn Sie andere Käsesorten verwenden, die länger zum Schmelzen brauchen (wie Gouda), achten Sie darauf, dass sie gut verteilt sind.

Nährwerte auf einen Blick

Die nachstehende Tabelle zeigt die ungefähren Nährwerte für eine Pizza mit Rucola und Bresaola, aufgeteilt auf vier Portionen. Bitte beachten Sie, dass dies Schätzwerte sind und je nach genauer Menge und Art der verwendeten Zutaten variieren können.

NährwerteGesamt (für 4 Portionen)pro Portion
Kalorien (kcal)2331,4582,9
Kohlenhydrate (g)349,487,4
Eiweiß (g)79,820
Fett (g)64,416,1

Alle Angaben ohne Gewähr und dienen lediglich als Orientierungshilfe. Die genauen Werte können je nach Produkt und Zubereitung leicht abweichen.

Pizza für die Ewigkeit: Einfrieren und Genießen

Ein weiterer großer Vorteil der selbstgemachten Pizza, insbesondere mit dem vorgestellten Verfahren des Vorbackens, ist die Möglichkeit, sie einzufrieren. So können Sie sich eine wirklich leckere Tiefkühlpizza in den Ofen schieben, wenn es mal schnell gehen muss – eine hausgemachte Variante, die um Längen besser ist als jedes Industrieprodukt!

  • Einfrieren von vorgebackenem Teig: Sie können den vorgebackenen Teig ohne Belag einfrieren. Lassen Sie ihn vollständig abkühlen, bevor Sie ihn luftdicht in Frischhaltefolie und dann in einem Gefrierbeutel verpacken. So hält er sich mehrere Wochen. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur oder kurz im Ofen antauen lassen und dann wie gewohnt belegen und fertigbacken.
  • Einfrieren von fertigen Pizzen: Wenn Sie eine ganze Pizza zubereitet haben und Reste übrig sind oder Sie bewusst Vorrat schaffen möchten, können Sie auch die fertige, aber noch nicht belegte (oder nur mit Sauce und Käse belegte) Pizza einfrieren. Belassen Sie Rucola und Bresaola erst nach dem Aufbacken, da sie sonst matschig werden könnten. Lassen Sie die Pizza vollständig abkühlen, bevor Sie sie einzeln in Folie wickeln und einfrieren.
  • Aufbacken aus dem Gefrierfach: Nehmen Sie die gefrorene Pizza direkt aus dem Gefrierfach. Heizen Sie den Ofen auf 180-200 Grad Umluft vor. Backen Sie die Pizza für etwa 10-15 Minuten oder bis der Käse geschmolzen und der Boden knusprig ist. Fügen Sie frische Toppings wie Rucola erst nach dem Backen hinzu.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Pizza-Zubereitung

Kann ich frische Hefe anstelle von Trockenhefe verwenden?

Ja, absolut! Wenn Sie frische Hefe bevorzugen, verwenden Sie für dieses Rezept etwa 10-15 g frische Hefe (ein halber Würfel Hefe wiegt 21g). Lösen Sie die frische Hefe ebenfalls im lauwarmen Wasser mit dem Zucker auf und lassen Sie sie kurz aktivieren, bevor Sie die restlichen Zutaten hinzufügen. Frische Hefe kann einen etwas intensiveren, brotigeren Geschmack verleihen.

Was mache ich, wenn mein Teig nicht aufgeht?

Dafür kann es mehrere Gründe geben. Stellen Sie sicher, dass Ihr Wasser wirklich lauwarm ist (ca. 35-40°C) – zu heißes Wasser tötet die Hefe, zu kaltes aktiviert sie nicht. Überprüfen Sie das Verfallsdatum Ihrer Hefe. Ein warmer, zugfreier Ort ist ebenfalls wichtig für das Aufgehen. Sollte der Teig nach der angegebenen Zeit immer noch nicht deutlich aufgegangen sein, kann es helfen, ihn an einen noch wärmeren Ort zu stellen (z.B. in den leicht erwärmten, aber ausgeschalteten Ofen) und ihm etwas mehr Zeit zu geben.

Muss ich den Teig wirklich vorbacken?

Nein, es ist keine absolute Pflicht, aber es ist das Geheimnis für die hier beschriebene knusprige Textur und die Möglichkeit, Pizzen vorzubereiten. Wenn Sie den Teig nicht vorbacken möchten, rollen Sie ihn aus, belegen ihn und backen ihn dann bei etwa 200-220 Grad Ober-/Unterhitze für 10-15 Minuten, bis der Käse geschmolzen und der Boden goldbraun ist. Das Ergebnis wird immer noch gut sein, aber möglicherweise nicht ganz so knusprig wie mit dem Vorbacken.

Kann ich den Pizzateig im Voraus zubereiten?

Ja, das ist eine hervorragende Idee für die Planung! Sie können den Teig nach dem ersten Kneten (bevor er das erste Mal geht) in den Kühlschrank stellen. Dort kann er langsam über 12-24 Stunden reifen. Nehmen Sie ihn etwa eine Stunde vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank, damit er Raumtemperatur annehmen kann und sich leichter verarbeiten lässt. Das langsame Gehen im Kühlschrank kann dem Teig sogar noch mehr Aroma verleihen.

Welche Tomaten sind am besten für die Sauce?

Für eine authentische italienische Pizzasauce empfehlen sich stückige Tomaten aus der Dose, idealerweise San Marzano Tomaten. Diese Tomatensorte ist bekannt für ihren süßen, gering säurehaltigen Geschmack und ihr fleischiges Inneres, was sie perfekt für Saucen macht. Achten Sie auf eine hohe Qualität der Tomaten, da sie die Basis des Geschmacks bilden.

Fazit: Mehr als nur eine Mahlzeit

Pizza selber machen ist doch gar nicht so schwer! Mit unserem einfachen Rezept und den detaillierten Anleitungen haben Sie nun alle Werkzeuge an der Hand, um Ihre eigene, unvergleichliche Pizza zu kreieren. Das Geheimnis dieser Pizza liegt vor allem im vorgebackenen Teig, der nicht nur eine unvergleichliche Knusprigkeit verleiht, sondern auch die Möglichkeit bietet, für größere Runden (zum Beispiel bei einer Party) ausreichend Pizza in kurzer Zeit backen zu können. Ob für einen gemütlichen Abend zu zweit, eine ausgelassene Familienfeier oder als hochwertige Tiefkühlalternative für den schnellen Hunger – die selbstgemachte Pizza ist immer die beste Wahl. Sie ist nicht nur ein Gericht, sondern ein Erlebnis, das Freude bereitet und alle an einen Tisch bringt. Trauen Sie sich und entdecken Sie die Welt der hausgemachten Pizza – Sie werden es nicht bereuen!

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