25/05/2011
Pizza, Pizza, Pizza – kaum ein Gericht ist so universell geliebt und gleichzeitig so vielfältig wie die Pizza. Sie ist weit mehr als nur Teig mit Tomaten und Käse; sie ist ein kulturelles Phänomen, ein Ausdruck regionaler Kochkünste und eine unendliche Quelle kulinarischer Freude. Ob die klassische neapolitanische Pizza, die knusprige römische Variante, die opulenten amerikanischen Interpretationen, die praktische Blechpizza oder die handliche Pizza Portafoglio – die Liste der Variationen ist schier endlos. Jede Art hat ihre ganz eigene Geschichte, ihre spezifischen Zubereitungsmethoden und natürlich ihren unverwechselbaren Geschmack. Doch was macht diese Unterschiede aus? Warum schmeckt jede Pizza Art anders, obwohl sie alle auf derselben Grundidee basieren?
Die Antwort liegt in den feinen Nuancen: der Art des Teiges, seiner Reifezeit, der Backtemperatur, der Qualität und Herkunft der Zutaten für den Belag und sogar in der Art, wie sie serviert wird. Von Region zu Region, Land zu Land und sogar Kontinent zu Kontinent passen sich die Pizzabäcker den lokalen Gegebenheiten und Vorlieben an, was zu einer atemberaubenden Vielfalt führt. In diesem ausführlichen Beitrag tauchen wir tief in die wunderbare Welt der Pizza-Vielfalt ein und entschlüsseln die Geheimnisse hinter den beliebtesten und interessantesten Pizzasorten.

- Die Königin der Pizza: Neapolitanische Pizza (Pizza Napoletana)
- Die Knusprige Schönheit: Römische Pizza (Pizza Romana)
- Amerikanische Pizza: Von Deep Dish bis New York Style
- Pizza vom Blech: Pizza al Taglio & Pizza in Teglia
- Pizza Portafoglio: Die Pizza für unterwegs
- Weitere bemerkenswerte Pizzavarianten
- Warum schmeckt jede Pizza anders? Die Geheimnisse der Zubereitung
- Pizza im Vergleich: Ein Überblick
- Häufig gestellte Fragen zu Pizzasorten (FAQs)
- Fazit: Eine Weltreise auf dem Teller
Die Königin der Pizza: Neapolitanische Pizza (Pizza Napoletana)
Die neapolitanische Pizza ist nicht nur eine Pizza, sondern ein kulinarisches Erbe. Sie ist die unangefochtene Urform, der Ursprung all dessen, was wir heute als Pizza kennen. Im Jahr 2017 wurde die Kunst des Pizzabäckers in Neapel, des 'Pizzaiuolo', sogar von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Das spricht Bände über die Bedeutung und die Tradition, die hinter dieser Pizza steckt.
Was macht die neapolitanische Pizza so besonders? Es beginnt mit dem Teig: Er besteht lediglich aus Weichweizenmehl (Typ 00), Wasser, Salz und Hefe. Keine Öle, keine Fette. Der Teig wird über einen langen Zeitraum – oft 8 bis 24 Stunden – bei Raumtemperatur fermentiert, was ihm seine unnachahmliche Leichtigkeit und Verdaulichkeit verleiht. Nach dem Kneten wird er von Hand zu einem dünnen Kreis geformt, wobei der Rand, der 'cornicione', leicht erhöht bleibt und beim Backen zu einem luftigen, blasigen Rand aufbackt. Die Kruste ist oft leicht verbrannt und hat dunkle Blasen, was als Qualitätsmerkmal gilt.
Der Belag ist minimalistisch, aber von höchster Qualität: San Marzano Tomaten aus der Region Kampanien (oft nur leicht zerdrückt), Mozzarella di Bufala Campana (Büffelmozzarella) oder Fior di Latte (Kuhmilchmozzarella), frisches Basilikum und ein Schuss natives Olivenöl extra. Die Pizza wird in einem extrem heißen Holzofen (450-500°C) nur 60 bis 90 Sekunden gebacken. Das Ergebnis ist eine Pizza mit einem weichen, feuchten Zentrum, einem luftigen, leicht verkohlten Rand und einem intensiven, reinen Geschmack. Die neapolitanische Pizza ist dazu gedacht, sofort gegessen zu werden, oft mit Messer und Gabel.
Die Knusprige Schönheit: Römische Pizza (Pizza Romana)
Während Neapel für seine weiche, flauschige Pizza bekannt ist, bietet Rom eine ganz andere Interpretation: die Pizza Romana. Der Hauptunterschied liegt in der Kruste. Die römische Pizza ist deutlich dünner und knuspriger als ihr neapolitanisches Pendant. Dies wird durch eine andere Teigzubereitung erreicht, die oft etwas mehr Wasser und Olivenöl enthält und länger geknetet wird, um eine dichtere Struktur zu erhalten.
Es gibt zwei Hauptformen der römischen Pizza: die 'Pizza Tonda Romana' und die 'Pizza al Taglio'. Die Pizza Tonda Romana ist die klassische runde Pizza, die in den Restaurants serviert wird. Ihr Teig ist dünn ausgerollt, und der Rand ist flacher und knuspriger als der des neapolitanischen 'cornicione'. Sie wird in der Regel bei etwas niedrigeren Temperaturen und länger als die neapolitanische Pizza gebacken, was zu ihrer charakteristischen Knusprigkeit führt. Die Beläge sind oft vielfältiger und können auch Zwiebeln, Pilze, Wurst oder Artischocken umfassen, wobei die Qualität der Zutaten weiterhin von großer Bedeutung ist.
Die 'Pizza al Taglio' (Pizza am Stück) ist eine weitere römische Spezialität, die wir später noch genauer betrachten werden. Sie ist rechteckig und wird oft auf großen Blechen gebacken und nach Gewicht verkauft, was sie zu einem beliebten Streetfood macht.
Amerikanische Pizza: Von Deep Dish bis New York Style
Die Vereinigten Staaten haben die Pizza adaptiert und in unzähligen Varianten neu interpretiert, die oft dicker, reichhaltiger und mit mehr Belag versehen sind als ihre italienischen Vorfahren. Zwei der bekanntesten Stile sind die Chicago Deep Dish Pizza und die New York Style Pizza.
Chicago Deep Dish Pizza
Die Chicago Deep Dish Pizza ist im Grunde eine Pizza im Kuchenformat. Sie wird in einer tiefen, runden Pfanne gebacken, die ihr ihren Namen gibt. Der Teig ist dick und buttrig, oft mit einem fast keksartigen Boden und Rand, der hoch an den Seiten der Pfanne gezogen wird. Die Schichten sind umgekehrt zu einer traditionellen Pizza: Zuerst kommt der Käse (oft Mozzarella oder Provolone), dann die Füllung (Fleisch, Gemüse) und ganz oben eine dicke Schicht Tomatensoße, die oft stückig ist. Durch die lange Backzeit im Ofen schmilzt der Käse vollständig und die Aromen verbinden sich zu einem herzhaften, sättigenden Gericht. Diese Pizza ist weniger eine schnelle Mahlzeit, sondern eher ein Erlebnis, das oft mit Gabel und Messer genossen wird.
New York Style Pizza
Die New York Style Pizza ist das Gegenteil der Deep Dish: Sie ist bekannt für ihre großen, dünnen Scheiben, die so flexibel sind, dass man sie in der Mitte falten kann, um sie leichter zu essen – perfekt für den schnellen Genuss unterwegs. Der Teig wird aus einem hochglutenhaltigen Mehl hergestellt, was ihm seine charakteristische Zähigkeit und gleichzeitig Knusprigkeit verleiht. Er wird oft in Schiefer- oder Decköfen bei hohen Temperaturen gebacken, was zu einer leicht verkohlten Unterseite führt. Die typischen Beläge sind schlichter: eine süß-säuerliche Tomatensoße, reichlich fettarmer Mozzarella und oft nur ein paar Scheiben Peperoni. Die New Yorker Pizza ist ein echtes Symbol der Stadt und ein beliebter Snack für Millionen.
Weitere amerikanische Varianten
Neben diesen Giganten gibt es unzählige weitere amerikanische Pizzastile, darunter die St. Louis Style Pizza mit ihrer dünnen, crackerartigen Kruste und Provel-Käse, die Detroit Style Pizza, eine rechteckige, dickere Pizza mit knusprigem Käserand, oder die California Style Pizza, die für ihre kreativen, oft Gourmet-Beläge bekannt ist.
Pizza vom Blech: Pizza al Taglio & Pizza in Teglia
Die Pizza vom Blech, bekannt als 'Pizza al Taglio' (am Stück) oder 'Pizza in Teglia' (in der Form/Pfanne), ist eine beliebte Art der Pizza, die besonders in Italien verbreitet ist, aber auch international an Beliebtheit gewinnt. Diese Pizzen werden auf großen, rechteckigen Blechen gebacken und dann in quadratische oder rechteckige Stücke geschnitten und oft nach Gewicht verkauft. Das macht sie ideal für einen schnellen Snack oder wenn man verschiedene Sorten probieren möchte.
Der Teig für Pizza al Taglio ist in der Regel dicker und luftiger als der einer runden Pizza, oft mit einer hohen Hydration (hoher Wasseranteil), was zu einer sehr offenen und weichen Krume führt. Er wird typischerweise über einen längeren Zeitraum fermentiert, manchmal sogar über 24 bis 72 Stunden, was die Verdaulichkeit verbessert und komplexe Aromen entwickelt. Die Pizza wird oft vorgebacken ('pre-baked') und dann mit verschiedenen Belägen belegt und kurz vor dem Servieren nochmals erhitzt, um den Käse zu schmelzen und die Kruste knusprig zu machen. Die Beläge sind extrem vielfältig und reichen von klassischen Tomaten-Mozzarella-Kombinationen bis hin zu kreativen saisonalen Zutaten wie Kürbis, Pilzen, verschiedenen Gemüsesorten oder Wurstwaren. Die Oberfläche ist oft goldbraun und leicht knusprig, während das Innere wunderbar weich und luftig ist.
Pizza Portafoglio: Die Pizza für unterwegs
Die Pizza Portafoglio, wörtlich übersetzt 'Geldbörsen-Pizza', ist eine weitere charmante Spezialität aus Neapel. Es handelt sich dabei um eine kleinere, traditionelle neapolitanische Pizza, die nach dem Backen gefaltet wird – meist zweimal, sodass sie wie eine Brieftasche aussieht. Diese handliche Form macht sie zum idealen Streetfood. Man kann sie einfach in die Hand nehmen und im Gehen genießen, ohne Besteck zu benötigen.
Die Pizza Portafoglio ist im Grunde eine Miniaturausgabe der klassischen Pizza Napoletana, mit demselben weichen, dünnen Teig und dem typischen Belag aus Tomatensoße, Mozzarella und Basilikum. Sie ist ein perfektes Beispiel für die italienische Ingenieurskunst, die gutes Essen einfach und zugänglich macht. Sie verkörpert die Idee des schnellen, aber dennoch qualitativ hochwertigen Genusses.

Weitere bemerkenswerte Pizzavarianten
Die Welt der Pizza ist reich an regionalen Spezialitäten, die oft weniger bekannt sind, aber ebenso ihren Reiz haben:
Pizza Fritta (Frittierte Pizza)
Eine weitere neapolitanische Spezialität ist die Pizza Fritta, die nicht gebacken, sondern in heißem Öl frittiert wird. Der Teig ist oft etwas dicker und wird nach dem Frittieren aufgebläht und knusprig. Sie kann entweder einfach mit Tomatensoße und Käse belegt oder gefüllt werden, oft mit Ricotta, Cicoli (Schweinegrieben) und Pfeffer. Ein wahrer Genuss für alle, die es deftig mögen.
Pizza Siciliana (Sizilianische Pizza)
Die sizilianische Pizza, auch 'Sfincione' genannt, unterscheidet sich stark von der neapolitanischen. Sie ist rechteckig, hat einen dicken, schwammigen Boden, der oft an eine Focaccia erinnert. Traditionell wird sie mit einer würzigen Tomatensoße, Zwiebeln, Sardellen, Caciocavallo-Käse und Paniermehl belegt. Sie ist eher ein Brotgericht als eine klassische Pizza und sehr sättigend.
Calzone (Gefaltete Pizza)
Obwohl technisch gesehen eine gefaltete Pizza, ist die Calzone so eigenständig, dass sie eine eigene Erwähnung verdient. Ursprünglich aus Neapel stammend, ist die Calzone eine halbmondförmige Teigtasche, die mit Ricotta, Mozzarella, Schinken oder Salami gefüllt und dann gebacken oder manchmal frittiert wird. Sie ist ein herzhaftes, in sich geschlossenes Mahl.
Warum schmeckt jede Pizza anders? Die Geheimnisse der Zubereitung
Die unendliche Vielfalt der Pizza ist kein Zufall, sondern das Ergebnis spezifischer Entscheidungen bei der Zubereitung. Es sind die kleinen Details, die jeden Bissen zu einem einzigartigen Erlebnis machen.
Der Teig: Das Herzstück jeder Pizza
Der Teig ist zweifellos die Seele jeder Pizza. Die Art des verwendeten Mehls spielt eine entscheidende Rolle. Während die neapolitanische Pizza meistens feines italienisches Weichweizenmehl Typ 00 verwendet, das wenig Gluten enthält und zu einem weichen Teig führt, setzen amerikanische Pizzen oft auf hochglutenhaltiges Mehl für mehr Zähigkeit und Biss. Der Wasseranteil, auch Hydration genannt, beeinflusst die Textur: Höhere Hydration führt zu einem luftigeren, offeneren Teig (wie bei Pizza al Taglio), während niedrigere Hydration einen dichteren Teig ergibt. Die Gehzeit ist ebenfalls kritisch: Eine lange, kalte Fermentation (bis zu 72 Stunden) entwickelt komplexere Aromen und macht den Teig leichter verdaulich, da Hefeenzyme die Stärke abbauen.
Der Backprozess: Hitze und Zeit
Die Backmethode und die Temperatur sind ausschlaggebend für die Kruste und die Gesamttextur. Ein traditioneller Holzofen erreicht Temperaturen von 450-500°C, was dazu führt, dass eine neapolitanische Pizza in nur 60-90 Sekunden fertig ist. Die extrem hohe Hitze lässt den Teig schnell aufgehen und bildet die charakteristischen Blasen und leicht verkohlten Stellen. Elektroöfen in Pizzerien backen oft bei 300-400°C über längere Zeiträume (3-8 Minuten), was zu einer knusprigeren Kruste führt, wie bei der römischen Pizza. Tiefere Pfannen und längere Backzeiten bei niedrigeren Temperaturen sind typisch für Deep Dish Pizzen, die eine fast brotartige Textur entwickeln.
Die Zutaten: Regionale Spezialitäten und Qualität
Die Qualität und Art der Zutaten für den Belag sind das i-Tüpfelchen. Echte San Marzano Tomaten aus Italien bieten eine Süße und Säure, die industriell verarbeitete Tomaten nicht erreichen. Der Mozzarella di Bufala ist cremiger und aromatischer als gewöhnlicher Kuhmilchmozzarella. In den USA werden oft andere Käsesorten wie Provolone oder eine Mischung aus Mozzarella und Cheddar verwendet. Regionale Spezialitäten, sei es Parmaschinken, sizilianische Sardellen, italienische Salsiccia oder amerikanische Peperoni, tragen maßgeblich zum einzigartigen Geschmacksprofil jeder Pizzaart bei. Die Auswahl und Qualität der Zutaten sind entscheidend.
Pizza im Vergleich: Ein Überblick
| Pizzatyp | Herkunft | Teigdicke | Kruste | Backzeit | Typische Beläge | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neapolitanische Pizza | Neapel, Italien | Dünn, weich | Luftiger, blasiger Rand ('cornicione'), leicht verkohlt | 60-90 Sekunden | Tomaten (San Marzano), Mozzarella (Bufala/Fior di Latte), Basilikum, Olivenöl | UNESCO-Weltkulturerbe, sehr hohe Backtemperatur, weiches Zentrum |
| Römische Pizza (Tonda) | Rom, Italien | Sehr dünn | Knusprig, flacher Rand | 3-5 Minuten | Vielfältig, oft mit Olivenöl im Teig | Knuspriger als neapolitanisch, in der Regel im Elektroofen gebacken |
| Chicago Deep Dish | Chicago, USA | Sehr dick, kuchenähnlich | Buttrig, oft mit hohem Rand | 30-45 Minuten | Käse (unten), Fleisch, Gemüse, dicke Schicht Tomatensoße (oben) | Wird in einer tiefen Form gebacken, sehr sättigend, oft mit Gabel und Messer |
| New York Style | New York, USA | Dünn, groß | Zäh, knusprig, faltbar | 5-8 Minuten | Tomatensoße, fettarmer Mozzarella, oft Peperoni | Ideal zum Falten und Essen auf der Hand, oft in Schieferöfen gebacken |
| Pizza al Taglio | Rom, Italien | Dick, luftig | Weich, offenporig, oft knusprige Unterseite | 10-20 Minuten (oft vorgebacken) | Sehr vielfältig, saisonal | Rechteckig, oft nach Gewicht verkauft, hohe Hydration im Teig |
| Pizza Portafoglio | Neapel, Italien | Dünn, weich | Wie Neapolitanische, kleiner | 60-90 Sekunden | Tomaten, Mozzarella, Basilikum | Kleine, gefaltete Pizza zum Mitnehmen ('Geldbörse') |
Häufig gestellte Fragen zu Pizzasorten (FAQs)
Was ist der Hauptunterschied zwischen neapolitanischer und römischer Pizza?
Der Hauptunterschied liegt in der Kruste und Textur. Neapolitanische Pizza hat einen weichen, flexiblen Teig mit einem luftigen, aufgeblasenen Rand ('cornicione') und wird sehr schnell bei extrem hohen Temperaturen gebacken. Römische Pizza ist dünner, knuspriger und hat einen flacheren Rand. Sie wird etwas länger bei niedrigeren Temperaturen gebacken.
Ist Deep Dish Pizza wirklich Pizza?
Ja, Deep Dish Pizza ist definitiv eine Form von Pizza, auch wenn sie sich stark von traditionellen italienischen Stilen unterscheidet. Sie teilt die Grundbestandteile (Teig, Tomatensoße, Käse) und die Idee eines belegten Brotes, ist aber in ihrer Ausführung (Tiefe, Backzeit, Schichtung) einzigartig und hat ihren eigenen, festen Platz in der Welt der Pizzen.
Kann ich eine echte neapolitanische Pizza zu Hause backen?
Es ist schwierig, eine authentische neapolitanische Pizza zu Hause zu backen, da die extrem hohen Temperaturen eines Holzofens (450-500°C) im normalen Haushaltsbackofen nicht erreicht werden. Spezielle Pizzaöfen für den Heimgebrauch können jedoch gute Ergebnisse liefern, ebenso wie ein Pizzastein oder Stahl im Backofen bei maximaler Temperatur. Der Teig ist aber der wichtigste Faktor.
Welche Pizza Art ist die älteste?
Die neapolitanische Pizza gilt als die älteste und ursprünglichste Form der modernen Pizza, wie wir sie heute kennen. Ihre Wurzeln reichen bis ins 18. Jahrhundert in Neapel zurück.
Warum wird Pizza Portafoglio gefaltet?
Pizza Portafoglio wird gefaltet, um sie handlicher zu machen und als Streetfood leicht im Gehen essen zu können. Es ist eine praktische Lösung, die es ermöglicht, eine traditionelle Pizza ohne Teller und Besteck zu genießen.
Fazit: Eine Weltreise auf dem Teller
Die Welt der Pizza ist eine faszinierende Reise durch verschiedene Kulturen, Geschmäcker und Zubereitungsarten. Von den strengen Regeln der neapolitanischen Authentizität bis hin zur kühnen Kreativität amerikanischer Interpretationen zeigt jede Pizza Art, wie ein einfaches Konzept unendlich variiert werden kann. Ob Sie die Weichheit einer Pizza Napoletana, die Knusprigkeit einer Pizza Romana, die Fülle einer Deep Dish oder die Bequemlichkeit einer Pizza Portafoglio bevorzugen – es gibt für jeden Geschmack und jede Gelegenheit die passende Pizza.
Diese Vielfalt ist ein Zeugnis für die universelle Anziehungskraft dieses scheinbar einfachen Gerichts. Sie lädt uns ein, über den Tellerrand zu schauen, neue Geschmäcker zu entdecken und die Handwerkskunst und Leidenschaft zu würdigen, die in jeder perfekt gebackenen Pizza stecken. Am Ende zählt nicht nur die Art der Pizza, sondern die Freude und das Gemeinschaftsgefühl, das sie auf der ganzen Welt stiftet.
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