05/04/2019
Der Freitagabend ruft nach Gemütlichkeit, Entspannung und natürlich... Pizza! Doch wer sagt, dass Pizza immer aufwendig sein muss? Wir präsentieren Ihnen heute ein revolutionäres Rezept von der renommierten Chefköchin Sally Abé, das beweist, dass eine knusprige, hausgemachte Pizza im Handumdrehen auf dem Tisch stehen kann. Mit Blätterteig als Basis verwandelt sich das klassische Gericht in ein leichtes, luftiges und unglaublich vielseitiges Geschmackserlebnis. Vergessen Sie lange Teigruhezeiten – dieses Rezept ist Ihr Schlüssel zu einem unvergesslichen Familienabend oder einem entspannten Treffen mit Freunden. Bereiten Sie sich darauf vor, vier verschiedene, unwiderstehliche Pizzavariationen zu entdecken, die selbst die anspruchsvollsten Gaumen zufriedenstellen werden.

Sally Abé, bekannt für ihre innovative Küche, hat mit diesem Rezept eine brillante Lösung für alle Pizzaliebhaber geschaffen, die Wert auf Qualität und Schnelligkeit legen. Ihre Idee, Blätterteig als Pizzaboden zu nutzen, ist nicht nur genial einfach, sondern liefert auch ein Ergebnis, das in puncto Knusprigkeit und Geschmack überzeugt. Das Besondere an diesem Rezept ist die Möglichkeit, gleich vier unterschiedliche Pizzen gleichzeitig zu backen, um so jedem Geschmack gerecht zu werden: die zeitlose Margherita, eine frische Gemüsevariation, eine herzhafte Variante mit Wurstwaren und eine elegante Version mit Parmaschinken und Rucola. So wird der Pizzabend zu einem wahren Fest der Aromen und der Vielseitigkeit.
- Warum Blätterteigpizza?
- Die Zubereitung Schritt für Schritt
- Variationen für Jeden Geschmack
- Tipps für die perfekte Blätterteigpizza
- Häufig gestellte Fragen (FAQs)
- Kann ich die Blätterteigpizza im Voraus zubereiten?
- Kann ich Blätterteigpizza einfrieren?
- Welche anderen Beläge eignen sich für Blätterteigpizza?
- Muss ich den Blätterteig vor dem Belegen einstechen?
- Wie mache ich den Blätterteig besonders knusprig?
- Kann ich auch frischen Blätterteig statt Tiefkühlblätterteig verwenden?
- Fazit
Warum Blätterteigpizza?
Blätterteigpizza ist mehr als nur eine Notlösung, wenn die Zeit knapp ist. Sie ist eine Delikatesse für sich. Der größte Vorteil liegt in der unglaublichen Zeitersparnis. Während traditioneller Pizzateig geknetet und gehen gelassen werden muss, ist Blätterteig bereits fertig zum Ausrollen und Belegen. Dies macht ihn zur idealen Wahl für einen spontanen Abend oder wenn man einfach keine Lust auf aufwendiges Kochen hat. Doch die Vorteile gehen über die Schnelligkeit hinaus: Der Blätterteig wird beim Backen wunderbar leicht und luftig, während die Ränder knusprig und goldbraun werden. Dies verleiht der Pizza eine einzigartige Textur, die sich deutlich von einer herkömmlichen Pizza unterscheidet. Zudem nimmt der Blätterteig die Aromen der Sauce und Beläge hervorragend auf, ohne matschig zu werden. Es ist eine perfekte Leinwand für kulinarische Kreativität, die sowohl Anfänger als auch erfahrene Köche begeistern wird.
Zutaten im Überblick
- Für die Basis:
- 2 Rollen Jus-Rol Blätterteig
- 1 Glas (680g) Passata
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, nach Geschmack
- 300 g Mozzarella, gerieben
- Für die Margherita-Belegung:
- 2 mittelgroße Tomaten, in Scheiben
- Basilikumblätter
- Für die gemischte Gemüse-Belegung:
- 1 rote Paprika, in Scheiben
- 1 Zucchini, in Scheiben
- 50 g Champignons, in Scheiben
- 3 Kirschtomaten, halbiert
- Für die Wurstwaren-Belegung:
- 30 g Chorizo, in Scheiben
- 30 g Salami, in Scheiben
- Einige schwarze Oliven, entsteint und in Scheiben
- Für die Parmaschinken- und Rucola-Belegung:
- 50 g Rucola
- 3-4 Scheiben Parmaschinken
- 25 g Parmesan, gehobelt
Benötigte Ausrüstung: Backpinsel, Kochtopf, Messer, Backblech
Die Zubereitung Schritt für Schritt
Der Prozess beginnt mit der Vorbereitung des Ofens. Heizen Sie diesen auf 180°C (Gas Stufe 4) vor. Dieser Schritt ist entscheidend, um sicherzustellen, dass der Blätterteig gleichmäßig backt und seine charakteristische Knusprigkeit entwickelt. Während der Ofen aufheizt, widmen Sie sich der Tomatensauce. Geben Sie die Passata in einen Topf und lassen Sie sie bei mittlerer Hitze köcheln, bis sie um die Hälfte reduziert und eingedickt ist. Dieser Schritt konzentriert den Geschmack der Tomaten und verhindert, dass der Pizzaboden beim Backen zu feucht wird. Würzen Sie die reduzierte Sauce nach Geschmack mit Salz und Pfeffer und lassen Sie sie anschließend vollständig abkühlen. Eine lauwarme oder kalte Sauce ist wichtig, um den Blätterteig nicht vorzeitig zu weichen.
Sobald die Sauce vorbereitet ist, widmen Sie sich dem Star des Rezepts: dem Blätterteig. Schneiden Sie jede Blätterteigplatte in zwei Hälften, sodass Sie insgesamt vier rechteckige Stücke erhalten. Mit einem scharfen Messer ritzen Sie vorsichtig einen Rand von etwa 1 cm Breite um jedes Stück. Achten Sie darauf, nicht ganz durch den Teig zu schneiden. Dieser geritzte Rand hilft, dass sich der äußere Bereich des Blätterteigs beim Backen schön aufbläht und einen natürlichen Rand für Ihre Pizza bildet. Legen Sie die vorbereiteten Blätterteigstücke auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche. Dies verhindert das Anhaften und sorgt für eine gleichmäßige Bräunung.
Nun kommt der leckerste Teil: das Belegen. Verteilen Sie auf jedem Blätterteigboden etwa 2 Esslöffel der abgekühlten Tomatensauce und bestreuen Sie diese großzügig mit dem geriebenen Mozzarella. Dies bildet die perfekte Basis für alle Variationen. Für die klassische Margherita-Pizza belegen Sie einen Boden mit den Tomatenscheiben. Für die vegetarische Variante verteilen Sie die geschnittenen Paprika, Zucchini, Pilze und halbierten Kirschtomaten auf einem zweiten Boden. Die Liebhaber herzhafter Aromen kommen bei der Wurstwaren-Pizza auf ihre Kosten: Hier arrangieren Sie die Scheiben von Chorizo und Salami sowie die geschnittenen Oliven auf dem dritten Boden. Den vierten Boden lassen Sie vorerst nur mit Sauce und Mozzarella belegt. Die Beläge für diese Variante werden erst nach dem Backen hinzugefügt, um ihre Frische und Textur zu bewahren.
Schieben Sie die belegten Backbleche in den vorgeheizten Ofen und backen Sie die Pizzen für 30 bis 35 Minuten. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen variieren, aber das Ziel ist ein goldbrauner, knuspriger Boden. Halten Sie ein Auge darauf, dass der Blätterteig schön aufgeht und eine appetitliche Farbe annimmt. Sobald die Pizzen fertig gebacken sind, nehmen Sie sie aus dem Ofen. Jetzt ist es Zeit für die finalen Berührungen. Belegen Sie die vierte, schlicht gebackene Pizza mit den frischen Rucolablättern, den zarten Scheiben Parmaschinken und den gehobelten Parmesanspänen. Streuen Sie frische Basilikumblätter über die Margherita-Pizza. Zum Servieren beträufeln Sie alle Pizzen mit etwas hochwertigem Olivenöl, um den Geschmack abzurunden und ihnen einen schönen Glanz zu verleihen. Und voilà – Ihre knusprigen Blätterteigpizzen sind bereit, genossen zu werden! Guten Appetit!
Variationen für Jeden Geschmack
Die Schönheit dieses Rezepts liegt in seiner Anpassungsfähigkeit. Hier sind die vier köstlichen Varianten im Detail:
| Pizza-Typ | Hauptzutaten | Geschmacksprofil | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Margherita | Tomate, Mozzarella, Basilikum | Klassisch, mild, frisch | Einfachheit, zeitloser Genuss |
| Gemischtes Gemüse | Paprika, Zucchini, Champignons, Kirschtom. | Frisch, leicht, aromatisch | Vegetarisch, farbenfroh, vitaminreich |
| Wurstwaren | Chorizo, Salami, Oliven | Herzhaft, würzig, deftig | Intensiver Geschmack, ideal für Fleischlieb. |
| Parmaschinken & Rucola | Parmaschinken, Rucola, Parmesan | Elegant, salzig, pfeffrig | Beläge nach dem Backen, raffinierte Note |
Die klassische Margherita ist der Inbegriff der Einfachheit und des reinen Geschmacks. Die Kombination aus süßer Tomatensauce, cremigem Mozzarella und dem aromatischen Hauch von frischem Basilikum ist ein zeitloser Genuss, der nie enttäuscht. Sie ist perfekt für Puristen und Kinder gleichermaßen.
Die gemischte Gemüse-Pizza bietet eine Explosion an Farben und frischen Aromen. Die Paprika bringt Süße, die Zucchini eine leichte Textur, und die Pilze sorgen für eine erdige Note. Die Kirschtomaten platzen beim Backen leicht auf und fügen eine saftige Süße hinzu. Eine hervorragende Wahl für Vegetarier oder alle, die es gerne leichter und vitaminreicher mögen.

Für alle, die es herzhaft und würzig lieben, ist die Wurstwaren-Pizza mit Chorizo, Salami und Oliven die richtige Wahl. Der leicht rauchige, pikante Geschmack der Chorizo harmoniert wunderbar mit der feinen Würze der Salami. Die salzigen Oliven setzen einen schönen Kontrast und runden das Geschmackserlebnis ab. Diese Pizza ist ein wahrer Genuss für Fleischliebhaber.
Die Parmaschinken- und Rucola-Pizza ist die elegante und raffinierte Variante. Der Parmaschinken, der erst nach dem Backen hinzugefügt wird, behält seine zarte Textur und seinen salzig-süßen Geschmack. Der leicht pfeffrige Rucola und die nussigen Parmesanspäne ergänzen den Schinken perfekt und verleihen der Pizza eine frische, leicht herbe Note. Ein Fest für den Gaumen, das Eleganz und Geschmack vereint.
Tipps für die perfekte Blätterteigpizza
- Qualität der Zutaten: Verwenden Sie eine hochwertige Passata und frischen Mozzarella. Der Geschmack der Basis macht einen großen Unterschied.
- Nicht überladen: Auch wenn es verlockend ist, zu viele Beläge können den Blätterteig matschig machen und das Backergebnis beeinträchtigen. Weniger ist oft mehr.
- Gleichmäßige Verteilung: Achten Sie darauf, die Sauce und den Käse gleichmäßig zu verteilen, um ein konsistentes Backergebnis zu erzielen.
- Ofentemperatur ist entscheidend: Eine hohe Anfangstemperatur hilft dem Blätterteig, schnell aufzugehen und knusprig zu werden.
- Abkühlzeit der Sauce: Lassen Sie die Tomatensauce unbedingt vollständig abkühlen, bevor Sie sie auf den Teig geben. Heiße Sauce kann den Blätterteig vorweichen.
- Frische Kräuter am Ende: Kräuter wie Basilikum und Rucola sollten erst nach dem Backen hinzugefügt werden, um ihre Frische und Farbe zu bewahren.
- Olivenöl zum Schluss: Ein kleiner Schuss gutes Olivenöl nach dem Backen verstärkt die Aromen und verleiht Glanz.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Blätterteigpizza im Voraus zubereiten?
Ja, Sie können die Tomatensauce am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Die Pizzen selbst sollten jedoch am besten kurz vor dem Backen belegt werden, damit der Blätterteig seine Knusprigkeit behält. Das Belegen dauert ohnehin nur wenige Minuten.
Kann ich Blätterteigpizza einfrieren?
Es wird nicht empfohlen, fertig belegte, ungebackene Blätterteigpizza einzufrieren, da der Teig nach dem Auftauen matschig werden könnte. Gebackene Blätterteigpizza kann eingefroren und später im Ofen wieder aufgewärmt werden, verliert aber etwas an Knusprigkeit.
Welche anderen Beläge eignen sich für Blätterteigpizza?
Die Möglichkeiten sind endlos! Probieren Sie Pesto statt Tomatensauce, Ziegenkäse mit karamellisierten Zwiebeln, geräucherten Lachs mit Dill und Crème fraîche (nach dem Backen), Birne mit Gorgonzola oder sogar süße Varianten mit Nutella und Früchten. Seien Sie kreativ!
Muss ich den Blätterteig vor dem Belegen einstechen?
Nein, in diesem Rezept ritzen Sie einen Rand. Das Einstechen mit einer Gabel (pikieren) ist bei manchen Blätterteigrezepten üblich, um zu verhindern, dass er zu stark aufgeht. Bei dieser Pizza-Variante soll der Rand jedoch schön hochkommen, daher wird nur der innere Bereich belegt und der Rand geritzt, aber nicht durchstochen.
Wie mache ich den Blätterteig besonders knusprig?
Stellen Sie sicher, dass Ihr Ofen die richtige Temperatur hat und heizen Sie ihn ausreichend vor. Verwenden Sie nicht zu viel Sauce oder zu feuchte Beläge. Backen Sie die Pizza auf einem Backblech mit Backpapier bei Ober-/Unterhitze oder Umluft, je nach Ofen, bis der Teig goldbraun und sichtbar aufgegangen ist. Eine gut reduzierte Tomatensauce ist hierbei der Schlüssel.
Kann ich auch frischen Blätterteig statt Tiefkühlblätterteig verwenden?
Ja, das Rezept verwendet bereits frischen, gerollten Blätterteig (Jus-Rol). Sollten Sie tiefgekühlten Blätterteig verwenden, stellen Sie sicher, dass dieser vollständig aufgetaut ist, bevor Sie ihn verarbeiten.
Fazit
Mit diesem Rezept von Sally Abé wird der Freitagabend nicht nur lecker, sondern auch herrlich unkompliziert. Die Blätterteigpizza ist ein wahrer Game-Changer für alle, die schnell ein beeindruckendes Gericht zaubern möchten. Die vier verschiedenen Belagsvarianten bieten für jeden Geschmack das Richtige und machen das gemeinsame Essen zu einem interaktiven Erlebnis. Egal, ob Sie sich für die klassische Margherita, die frische Gemüsevariation, die herzhafte Wurstwaren-Pizza oder die elegante Parmaschinken-Rucola-Kreation entscheiden – der Erfolg ist Ihnen garantiert. Probieren Sie es selbst aus und verwandeln Sie Ihren nächsten Familienabend in ein knuspriges Pizzafest, das alle begeistern wird! Guten Appetit!
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