30/10/2021
Pizza – für viele von uns ein absolutes Lieblingsessen. Doch was, wenn wir die herzhafte Köstlichkeit in ein süßes, unwiderstehliches Vergnügen verwandeln? Genau das ist die Idee hinter der Dessertpizza! Sie kombiniert die vertraute Form und den Spaß am Teilen einer traditionellen Pizza mit den verlockenden Aromen eines Desserts. Eine wahre Offenbarung für alle, die sowohl Pizza als auch Süßigkeiten lieben.

Die Dessertpizza ist weit mehr als nur ein Trend; sie ist eine kreative Möglichkeit, den Abend auf eine besonders genussvolle Weise ausklingen zu lassen. Stellen Sie sich vor: Nach dem letzten Stück Ihrer herzhaften Lieblingspizza wartet noch eine süße Überraschung auf dem Tisch, die alle Blicke auf sich zieht und die Geschmacksknospen tanzen lässt. Sie ist perfekt für Familienabende, Kindergeburtstage oder einfach als besonderes Highlight, das sich jeder gönnen sollte.
Was genau ist Dessertpizza?
Im Kern ist eine Dessertpizza eine süße Variante der klassischen Pizza. Anstelle von Tomatensauce, Käse und herzhaften Belägen kommt hier ein süßer Teig zum Einsatz, der mit verschiedenen süßen Aufstrichen und Toppings kombiniert wird. Das Geniale daran ist die Vielseitigkeit: Der Boden kann von einem traditionellen Pizzateig über einen Mürbeteig bis hin zu einem Brownie-Boden reichen. Die Beläge sind ebenso vielfältig und reichen von Zimt und Zucker über frische Früchte, Schokolade, Nüsse, Karamellsaucen bis hin zu cremigen Glasuren und Eis.
Der Reiz der Dessertpizza liegt in ihrer Einfachheit und der Möglichkeit, sie individuell anzupassen. Sie ist oft schnell zubereitet und bietet eine wunderbare Gelegenheit, Kinder und Erwachsene gleichermaßen in den Backprozess einzubeziehen. Es ist wie ein essbares Kunstwerk, bei dem jeder seine Lieblingszutaten hinzufügen kann.
Die Zimt-Dessertpizza: Ein Klassiker, der begeistert
Eine der beliebtesten und wohl auch zugänglichsten Varianten ist die Zimt-Dessertpizza. Sie ist das perfekte Beispiel dafür, wie aus wenigen Zutaten etwas wirklich Außergewöhnliches entstehen kann. Wenn Sie noch nie eine Dessertpizza probiert haben, ist dies der ideale Einstieg. Sie ist nicht nur unglaublich einfach, sondern auch erstaunlich schnell zubereitet und ein Genuss, den jeder lieben wird.
Zutaten für die Zimt-Dessertpizza:
- Pizzateig: Sie können einen einfachen Pizzateig verwenden, den Sie selbst zubereiten (viele Rezepte sind sogar vegan). Alternativ funktioniert auch ein fertiger Teig aus dem Kühlregal oder fragen Sie in Ihrer lokalen Pizzeria nach einem rohen Teigballen – viele Geschäfte verkaufen diesen gerne!
- Zimt-Streusel-Mischung: Dies ist das Herzstück der Pizza. Sie besteht in der Regel aus Mehl, Zucker, braunem Zucker, Zimt und weicher Butter. Diese Mischung wird zu einer krümeligen Konsistenz verarbeitet, die sich wunderbar auf dem Teig verteilen lässt.
- Glasur: Ein absolutes Muss, um der Pizza den letzten Schliff zu geben! Eine einfache Glasur aus Puderzucker, Vanille und etwas Milch (oder einer pflanzlichen Alternative) wird nach dem Backen über die warme Pizza geträufelt. Die Glasur verleiht der Pizza eine zusätzliche Süße und eine unwiderstehliche Textur.
Die Zubereitung – so einfach geht’s:
- Teig vorbereiten: Rollen Sie den Pizzateig auf einer leicht bemehlten Fläche aus. Wenn Sie einen Hefeteig verwenden, lassen Sie ihn kurz ruhen, damit die Hefe wirken kann.
- Streusel mischen: Während der Teig ruht, bereiten Sie die Zimt-Streusel-Mischung vor. Vermischen Sie alle Zutaten, bis eine krümelige Konsistenz entsteht.
- Belegen und Backen: Verteilen Sie die Zimt-Streusel-Mischung gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig. Achten Sie darauf, den Rand frei zu lassen, damit er schön knusprig wird.
- Ab in den Ofen: Backen Sie die Pizza für etwa 15 Minuten im vorgeheizten Ofen, bis der Teig goldbraun und die Streusel leicht karamellisiert sind.
- Glasieren: Nehmen Sie die Pizza aus dem Ofen und lassen Sie sie kurz abkühlen. In der Zwischenzeit verrühren Sie Puderzucker, Vanille und Milch zu einer glatten Glasur. Träufeln Sie die Glasur großzügig über die warme Pizza. Sie können die Pizza auch sofort genießen, wenn Sie es extra heiß mögen!
Diese Zimt-Dessertpizza ist ein Beweis dafür, dass großartiger Geschmack nicht kompliziert sein muss. Ihre Einfachheit macht sie zum idealen Dessert für jeden Anlass.

Die Brownie-Fruchtpizza: Ein Traum für Schokoladenliebhaber
Für alle, die es schokoladiger und fruchtiger mögen, ist die Brownie-Fruchtpizza eine fantastische Wahl. Hier wird der traditionelle Pizzateig durch einen saftigen Brownie-Boden ersetzt, der eine wunderbare Basis für eine Vielzahl von süßen Belägen bietet.
Die Basis: Ein Brownie-Boden
Stellen Sie sich einen dicken, fudgy Brownie vor, der als Boden für Ihre Pizza dient. Sie können hierfür Ihre Lieblings-Brownie-Mischung verwenden oder ein selbstgemachtes Brownie-Rezept. Backen Sie den Brownie einfach in einer runden Pizzaform oder auf einem Backblech und lassen Sie ihn vollständig abkühlen, bevor Sie ihn belegen.
Kreative Toppings für Ihre Brownie-Fruchtpizza:
Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Die Kombination aus saftigem Brownie und frischen, leicht säuerlichen Früchten ist unwiderstehlich.
- Frische Früchte: Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Kiwi, Bananenscheiben, Mangowürfel oder Pfirsiche eignen sich hervorragend. Die Farbenpracht der Früchte macht die Pizza zusätzlich zu einem optischen Highlight.
- Cremige Schicht: Eine Schicht Frischkäsefrosting (aus Frischkäse, Puderzucker und etwas Zitronensaft) oder geschlagene Sahne kann als Basis für die Früchte dienen und dem Ganzen eine cremige Textur verleihen.
- Knusprige Elemente: Zerdrückte Nüsse (Walnüsse, Pekannüsse, Mandeln), Schokoladenchips oder gehackte Süßigkeiten sorgen für zusätzlichen Biss.
- Saucen: Ein großzügiger Schuss selbstgemachter gesalzener Karamellsauce, Schokoladensauce oder sogar eine einfache Puderzuckerglasur (ähnlich der Zimt-Dessertpizza) runden den Geschmack ab.
Tipp für den Familienabend:
Die Zubereitung einer Brownie-Fruchtpizza ist eine fantastische Aktivität für den Familienabend. Bereiten Sie den Brownie-Boden vor und stellen Sie eine Auswahl an verschiedenen Früchten, Nüssen und Saucen bereit. Lassen Sie dann jedes Familienmitglied seine eigene „Pizza-Ecke“ gestalten. Das macht nicht nur Spaß, sondern sorgt auch dafür, dass jeder seine absolute Lieblingskombination bekommt.
Serviervorschlag: Pizza à la mode
Wie wäre es, Ihre Dessertpizza mit einer Kugel des besten Vanilleeises zu servieren? Die Kombination aus warmem Brownie, kühlen Früchten und schmelzendem Eis ist einfach himmlisch und hebt das Dessert auf ein ganz neues Niveau. Probieren Sie es aus – Pizza à la mode ist definitiv eine Sache!
Kreative Variationen und unendliche Möglichkeiten
Die Welt der Dessertpizza ist riesig und lädt zum Experimentieren ein. Neben den Zimt- und Brownie-Varianten gibt es unzählige andere Wege, eine süße Pizza zu kreieren:
- Cookie-Dough-Pizza: Ein riesiger, gebackener Cookie als Basis, belegt mit Schokostückchen, Marshmallows und einer Schokoladensauce.
- S'mores-Pizza: Eine Pizza mit Schokolade, Marshmallows und Graham Crackern, die kurz unter dem Grill überbacken wird, bis die Marshmallows goldbraun sind.
- Frucht-Tarte-Pizza: Ein Mürbeteigboden mit einer cremigen Füllung (z.B. Vanillepudding oder Quarkcreme) und saisonalen Früchten.
- Nutella-Pizza: Ein einfacher Pizzateig, bestrichen mit Nutella und belegt mit Bananenscheiben, Erdbeeren oder gehackten Nüssen.
Hier ist eine kleine Tabelle mit weiteren Ideen, die Sie inspirieren können:
| Basis | Cremige Schicht (optional) | Fruchtige Beläge | Knusprige / Süße Beläge | Saucen / Glasuren |
|---|---|---|---|---|
| Pizzateig | Frischkäse-Frosting | Beerenmix | Gehackte Nüsse | Ahornsirup |
| Brownie-Boden | Schlagsahne | Bananenscheiben | Schokostückchen | Karamellsauce |
| Mürbeteig | Vanillepudding | Apfelspalten (karamellisiert) | Haferflocken-Streusel | Zitronenglasur |
| Riesencookie | Erdnussbutter-Creme | Himbeeren | Mini-Marshmallows | Schokoladensauce |
Verwenden Sie die gleichen Küchengeräte, die Sie auch für herzhafte Pizzen nutzen würden: ein Nudelholz zum Ausrollen, ein Pizzastein oder -blech zum Backen und ein Pizzaschneider zum Portionieren. Alles, was Sie noch brauchen, ist ein guter Film und die Lust auf ein süßes Abenteuer.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Dessertpizza
Da die Dessertpizza noch nicht so weit verbreitet ist wie ihre herzhafte Schwester, tauchen oft Fragen auf. Hier sind einige der häufigsten:
Welchen Teig kann ich für Dessertpizza verwenden?
Sie haben viele Optionen: Ein klassischer Pizzateig (selbstgemacht oder gekauft) ist eine ausgezeichnete und einfache Wahl, besonders für die Zimt-Dessertpizza. Für eine reichhaltigere Variante eignet sich ein Brownie-Boden oder ein großer Keksboden. Auch Mürbeteig oder Blätterteig können als Basis dienen und bieten unterschiedliche Texturen.
Kann ich eine Dessertpizza vegan zubereiten?
Ja, absolut! Viele Pizzateigrezepte sind von Natur aus vegan. Für die Zimt-Streusel-Pizza können Sie vegane Butter verwenden. Die Glasur lässt sich einfach mit pflanzlicher Milch zubereiten. Bei Brownie-Pizzen gibt es viele vegane Brownie-Mischungen oder Rezepte. Achten Sie bei allen Belägen und Saucen einfach auf vegane Alternativen, wie pflanzliche Sahne oder Schokolade.
Wie lagere ich Reste von Dessertpizza am besten?
Reste von Dessertpizza sollten, wie die meisten Desserts, luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Besonders wenn frische Früchte oder cremige Beläge verwendet wurden. Die Haltbarkeit hängt von den Zutaten ab, aber in der Regel sind sie 2-3 Tage genießbar. Zimt-Dessertpizza kann auch bei Raumtemperatur kurzzeitig gelagert werden, schmeckt aber gekühlt ebenfalls hervorragend.
Kann ich die Dessertpizza im Voraus zubereiten?
Sie können viele Komponenten im Voraus vorbereiten. Den Teig können Sie vorbereiten und im Kühlschrank lagern. Auch die Streusel-Mischung oder die Glasur können Sie vorab anrühren. Bei der Brownie-Fruchtpizza können Sie den Brownie-Boden bereits einen Tag vorher backen und kühl lagern. Das Belegen und das finale Backen (oder nur das Belegen bei kalten Pizzen) sollten jedoch kurz vor dem Servieren erfolgen, um Frische und Textur zu gewährleisten.
Welche Utensilien benötige ich für die Zubereitung?
Die gute Nachricht ist, dass Sie wahrscheinlich die meisten Utensilien bereits in Ihrer Küche haben! Ein Nudelholz zum Ausrollen des Teigs, ein rundes Pizzablech oder ein Backblech, eine Rührschüssel, ein Schneebesen und ein Pizzaschneider sind die grundlegenden Werkzeuge. Für die Brownie-Pizza benötigen Sie zusätzlich eine Backform, die groß genug ist.
Fazit
Die Dessertpizza ist eine wunderbare Ergänzung für jeden Anlass, besonders aber für einen gemütlichen Pizzaabend mit Familie und Freunden. Sie ist einfach zuzubereiten, bietet unendliche Möglichkeiten zur Personalisierung und ist ein echter Hingucker. Ob Sie sich für die aromatische Zimt-Dessertpizza oder die üppige Brownie-Fruchtpizza entscheiden, Sie werden feststellen, dass dieses süße Vergnügen ein Highlight ist, das alle begeistert. Tauchen Sie ein in die süße Welt der Dessertpizza und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf – Ihre Geschmacksknospen werden es Ihnen danken!
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