How do you make a vegan pizza crust?

Der beste vegane Pizzateig – Einfach selbstgemacht!

10/05/2022

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Die Debatte, ob man Pizzateig selbst zubereiten oder lieber fertig kaufen sollte, begleitet viele Küchenfreunde seit Jahren. Es ist wahr, dass fertiger Pizzateig heutzutage leicht erhältlich ist. Doch ich bin fest davon überzeugt, dass es etwas ganz Besonderes, ja geradezu Magisches hat, seinen eigenen Teig von Grund auf selbst zu machen. Besonders, wenn das Ergebnis ein so narrensicherer und unglaublich leckerer veganer Pizzateig ist, wie ich ihn Ihnen heute vorstellen werde. Meine Tochter und ich lieben es, dieses Rezept gemeinsam zuzubereiten. Wir teilen den Teig oft in persönliche Pizzagrößen auf und experimentieren dann mit den unterschiedlichsten Belägen. Es gibt kaum etwas Besseres als den Duft und Geschmack von frischem, selbstgemachtem Pizzateig, der gerade aus dem Ofen kommt.

What can I add to vegan pizza dough?
Because this is a basic vegan pizza dough recipe, you can add in your favorite seasonings to give it a little flavor, or just leave it as is. I love to add in garlic powder (about 1 tsp) and dried basil (1/2 tsp). Some other options are marjoram, rosemary, or oregano.

Doch bevor wir uns in die Zubereitung stürzen, stellt sich oft die grundlegende Frage: Ist Pizzateig überhaupt vegan? Und falls ja, wie gelingt die perfekte vegane Variante, die sowohl luftig als auch zart ist und sich ideal für Ihre nächste Pizzanacht eignet? Begleiten Sie mich auf eine kulinarische Reise, die Ihnen zeigen wird, wie einfach es ist, diesen Traum von einem Pizzateig in Ihrer eigenen Küche zu verwirklichen.

Inhaltsverzeichnis

Ist Pizzateig von Natur aus vegan?

Die gute Nachricht vorweg: Traditioneller Pizzateig ist in den meisten Fällen bereits vegan! Die Grundzutaten sind klassischerweise Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Manchmal wird noch ein Schuss Olivenöl hinzugefügt, was ebenfalls pflanzlich ist. Probleme könnten auftreten, wenn Rezepte oder Fertigprodukte Zusätze wie Milchpulver, Eier oder Butter enthalten, was jedoch bei authentischem Pizzateig eher unüblich ist. Bei diesem Rezept können Sie sich jedoch absolut sicher sein: Es ist zu 100 % pflanzlich und damit perfekt für eine vegane Ernährung geeignet.

Es ist wichtig, die Inhaltsstoffe von gekauftem Pizzateig genau zu prüfen, da manche Hersteller Emulgatoren oder andere Hilfsstoffe verwenden, die tierischen Ursprungs sein könnten. Selbst bei Pizzerien kann es vorkommen, dass Backmittel verwendet werden, die nicht vegan sind. Wenn Sie Ihren Teig selbst machen, haben Sie die volle Kontrolle über jede einzelne Zutat und können sicher sein, dass Ihr Teig wirklich vegan ist.

Can you make vegan pizza from scratch?
You can make this vegan pizza from-scratch OR use the store-bought shortcuts we suggest. Vegan Pesto Pizza with Walnut Sausage – This no-proof vegan pesto pizza is packed with dairy-free basil pesto sauce and wall-to-wall sausage-style walnut meat on a rustic whole wheat pizza dough. This healthy pizza recipe can be made in under 40 minutes!

Warum Sie diesen einfachen, hausgemachten Teig unbedingt probieren sollten

Es gibt unzählige Gründe, warum die Zubereitung dieses Pizzateigs zu Hause eine lohnende Erfahrung ist. Abgesehen vom unschlagbaren Geschmack und der Textur, die nur frisch gebackener Teig bieten kann, ist der Prozess an sich schon ein Vergnügen. Hier sind einige der Hauptvorteile:

  • Unglaubliche Einfachheit: Dieses Rezept ist wirklich kinderleicht. Es erfordert nur wenige Schritte und ist auch für Backanfänger bestens geeignet. Die Vorstellung, dass Pizzateig kompliziert sei, wird hier widerlegt.
  • Familienspaß garantiert: Eine gemeinsame Pizzanacht, bei der jeder seinen eigenen Teig ausrollt und belegt, ist eine wunderbare Möglichkeit, Zeit mit der Familie zu verbringen. Meine Tochter liebt es, sich aktiv an der Teigzubereitung zu beteiligen. Es ist eine kreative Aktivität, die alle Altersgruppen begeistert.
  • Unübertroffener Geschmack und Textur: Nichts kommt an den Geschmack und die Konsistenz von frisch zubereitetem Pizzateig heran. Er ist luftig und zart, aber dennoch robust genug, um all Ihre Lieblingsbeläge zu tragen. Egal, ob Sie einen dicken, fluffigen Boden oder eine dünne, knusprige Kruste bevorzugen, dieser Teig ist vielseitig anpassbar.
  • Kontrolle über die Zutaten: Wenn Sie Ihren Teig selbst machen, wissen Sie genau, was drin ist. Keine unnötigen Konservierungsstoffe, künstlichen Aromen oder versteckten tierischen Produkte. Nur reine, einfache Zutaten.
  • Kosteneffizienz: Die Zutaten für diesen Pizzateig sind sehr preiswert und wahrscheinlich haben Sie die meisten davon bereits in Ihrer Speisekammer. Das Selbermachen ist oft deutlich günstiger als der Kauf von fertigem Teig oder Pizzen.
  • Schnelle Zubereitung: Obwohl der Teig gehen muss, ist die aktive Arbeitszeit minimal. In etwa einer Stunde haben Sie einen unglaublichen Teig, der bereit ist, gebacken zu werden.

Die magischen Zutaten für diesen perfekten veganen Pizzateig

Was Sie für diesen Pizzateig benötigen, sind lediglich sechs einfache Zutaten, von denen eine Wasser ist. Die anderen fünf haben Sie höchstwahrscheinlich bereits zu Hause. Die Qualität dieser wenigen Zutaten ist jedoch entscheidend für das Endergebnis.

  • Weizenmehl (Typ 405 oder 550): Ganz normales Weizenmehl ist die Basis dieses Teigs und funktioniert hervorragend. Es sorgt für die richtige Struktur und Elastizität. Sie benötigen kein spezielles Pizzamehl, obwohl dieses natürlich auch verwendet werden könnte.
  • Aktive Trockenhefe: Ich empfehle für dieses Rezept ausdrücklich aktive Trockenhefe und nicht Instanthefe. Aktive Trockenhefe muss in warmer Flüssigkeit "aufgeweckt" werden, was den Gärprozess in Gang setzt und dem Teig seine wunderbare Textur und seinen Geschmack verleiht. Das Aktivieren der Hefe gibt Ihnen auch die Gewissheit, dass die Hefe noch lebt und arbeitet.
  • Rohrohrzucker (oder normaler Zucker): Eine kleine Menge Zucker wird mit der Hefe und dem warmen Wasser vermischt, um die Hefe zu aktivieren. Der Zucker dient als Nahrung für die Hefe und fördert ihren Wachstumsprozess. Sie werden sehen, wie die Mischung schaumig wird – ein Zeichen, dass die Hefe aktiv ist!
  • Olivenöl: Extra natives Olivenöl, wenn möglich, verleiht dem Teig einen subtilen, aber wichtigen Geschmack und trägt zur Geschmeidigkeit bei. Es macht den Teig auch leichter zu handhaben und sorgt für eine schöne Kruste.
  • Salz: Ein absolutes Muss! Salz ist nicht nur für den Geschmack des Teiges unerlässlich, sondern spielt auch eine Rolle bei der Regulierung der Hefeaktivität und der Stärkung des Glutennetzes im Teig.
  • Warmes Wasser: Die richtige Temperatur des Wassers ist entscheidend für die Aktivierung der Hefe. Es sollte lauwarm sein, etwa zwischen 38°C und 43°C. Zu heißes Wasser tötet die Hefe ab, zu kaltes Wasser aktiviert sie nicht ausreichend.

Schritt für Schritt zum Traumteig: Die Zubereitung

Die Zubereitung dieses Teigs ist überraschend einfach und in wenigen Schritten erledigt. Folgen Sie dieser Anleitung, um den perfekten veganen Pizzateig zu erhalten:

  1. Hefe aktivieren: Geben Sie das warme Wasser, den Zucker und die aktive Trockenhefe in eine große Schüssel. Rühren Sie kurz um und lassen Sie die Mischung etwa 5-10 Minuten stehen. Sie werden sehen, wie sich an der Oberfläche ein schaumiger Schleier bildet – das ist das Zeichen, dass Ihre Hefe aktiv und bereit ist!
  2. Zutaten mischen: Sobald die Hefe aktiv ist, geben Sie das Olivenöl und das Salz hinzu. Rühren Sie alles gut um. Fügen Sie dann nach und nach das Mehl hinzu. Beginnen Sie mit einem Holzlöffel oder Spatel zu rühren, bis der Teig zu einer groben Masse zusammenkommt.
  3. Kneten: Geben Sie den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Kneten Sie den Teig nun für etwa 5-7 Minuten kräftig durch. Er sollte glatt, elastisch und nicht mehr klebrig sein. Wenn er zu klebrig ist, fügen Sie Esslöffelweise mehr Mehl hinzu. Wenn er zu trocken ist, geben Sie teelöffelweise Wasser hinzu. Das Kneten ist entscheidend, um das Gluten im Mehl zu entwickeln, was dem Teig seine Struktur und Zähigkeit verleiht.
  4. Aufgehen lassen: Fetten Sie eine saubere große Schüssel leicht mit Olivenöl ein. Legen Sie den Teig hinein und drehen Sie ihn einmal, sodass er von allen Seiten mit Öl bedeckt ist. Decken Sie die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch oder Frischhaltefolie ab und stellen Sie sie an einen warmen Ort ohne Zugluft. Lassen Sie den Teig dort für etwa 45-60 Minuten gehen, oder bis er sich in der Größe verdoppelt hat. Ein leicht angewärmter Ofen (kurz anheizen und dann ausschalten) oder ein sonniger Platz auf der Fensterbank sind ideal.
  5. Formen und Backen: Sobald der Teig aufgegangen ist, schlagen Sie ihn vorsichtig zusammen, um die Luft herauszudrücken. Teilen Sie den Teig dann in die gewünschte Anzahl von Pizzen auf – dieser Teig reicht für eine große Pizza, zwei mittlere oder 3-4 persönliche Pizzen. Rollen Sie den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche oder direkt auf Backpapier zu Ihrer gewünschten Dicke aus. Belegen Sie ihn nach Herzenslust und backen Sie ihn im vorgeheizten Ofen bei hoher Temperatur (ca. 220-250°C) bis der Boden goldbraun und der Käse (falls verwendet) geschmolzen ist.

Tipps für den perfekten Pizzaboden

Auch wenn das Rezept narrensicher ist, gibt es ein paar zusätzliche Tipps, die Ihnen helfen, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen:

  • Die richtige Wassertemperatur: Wie bereits erwähnt, ist die Wassertemperatur entscheidend für die Hefe. Verwenden Sie ein Küchenthermometer, um sicherzustellen, dass das Wasser zwischen 38°C und 43°C liegt.
  • Nicht zu viel Mehl: Fügen Sie beim Kneten nicht zu viel Mehl hinzu. Ein leicht klebriger Teig ist besser als ein trockener und fester. Der Teig sollte sich beim Kneten von den Händen lösen, aber nicht staubtrocken sein.
  • Geduldig sein beim Gehen lassen: Die Gehzeit ist wichtig. Geben Sie dem Teig genügend Zeit an einem warmen Ort. Ein Teig, der nicht ausreichend gegangen ist, wird dicht und zäh.
  • Vorheizen ist der Schlüssel: Heizen Sie Ihren Ofen und eventuell einen Pizzastein oder ein Backblech gründlich vor. Ein heißer Ofen sorgt für eine knusprige Kruste und einen gut aufgegangenen Rand.
  • Experimentieren Sie mit der Dicke: Dieser Teig ist vielseitig. Wenn Sie eine dünne, knusprige Pizza mögen, rollen Sie ihn sehr dünn aus. Für einen dickeren, fluffigeren Boden lassen Sie ihn etwas dicker.
  • Den Teig nicht überarbeiten: Beim Ausrollen oder Formen des Teigs sollten Sie ihn nicht zu stark bearbeiten. Das kann das Glutennetz zerstören und den Teig zäh machen. Gehen Sie sanft vor.

Vergleich: Hausgemachter vs. Gekaufter Pizzateig

Um die Vorteile des selbstgemachten veganen Pizzateigs noch deutlicher zu machen, werfen wir einen Blick auf einen Vergleich mit handelsüblichen Fertigteigen.

MerkmalHausgemachter Veganer PizzateigGekaufter Pizzateig (vegan)
Kontrolle über ZutatenVollständige Kontrolle, keine unnötigen Zusätze.Abhängig vom Hersteller, kann Zusatzstoffe enthalten.
Geschmack & TexturUnübertroffen frisch, luftig und zart, anpassbar.Oft weniger aromatisch, manchmal gummig oder trocken.
ZubereitungszeitCa. 15 Min. aktive Zeit + 45-60 Min. Gehzeit.Sofort einsatzbereit (nach dem Auspacken).
KosteneffizienzSehr kostengünstig, da Grundzutaten günstig sind.Teurer pro Portion als die selbstgemachte Variante.
SpaßfaktorHoch, besonders bei gemeinsamer Zubereitung.Gering, da der kreative Prozess fehlt.
FrischeMaximal frisch, direkt vor dem Backen zubereitet.Wurde bereits vor Tagen oder Wochen produziert.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich Instanthefe statt aktiver Trockenhefe verwenden?
Für dieses spezielle Rezept wird aktive Trockenhefe empfohlen, da sie durch das Aufgehen in warmer Flüssigkeit eine bessere Aktivierung und somit ein besseres Ergebnis liefert. Instanthefe kann direkt zum Mehl gegeben werden, aber die Textur und der Geschmack können leicht abweichen. Wenn Sie dennoch Instanthefe verwenden müssen, halbieren Sie die angegebene Menge für aktive Trockenhefe und mischen Sie sie direkt ins Mehl.
Kann ich diesen Teig glutenfrei machen?
Dieses Rezept ist speziell für Weizenmehl entwickelt. Glutenfreies Backen erfordert andere Mengenverhältnisse und oft die Zugabe von Bindemitteln wie Xanthangummi. Wenn Sie einen glutenfreien Pizzateig wünschen, suchen Sie am besten nach einem Rezept, das speziell für glutenfreie Mehle entwickelt wurde.
Wie lange hält sich der fertige Pizzateig im Kühlschrank?
Der zubereitete Teig kann, gut abgedeckt, für bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Er geht dort langsamer weiter auf. Vor der Verwendung sollten Sie ihn etwa 30 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Raumtemperatur erreicht und sich leichter verarbeiten lässt.
Kann ich den Pizzateig einfrieren?
Ja, Pizzateig lässt sich hervorragend einfrieren! Nachdem der Teig das erste Mal gegangen ist, können Sie ihn in die gewünschten Portionen teilen und jede Portion fest in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel wickeln. Er hält sich im Gefrierschrank bis zu 2-3 Monate. Zum Auftauen legen Sie ihn über Nacht in den Kühlschrank und lassen ihn dann bei Raumtemperatur gehen, bevor Sie ihn verwenden.
Welche Art von Mehl sollte ich verwenden?
Normales Weizenmehl der Typen 405 oder 550 ist ideal für dieses Rezept. Diese Mehlsorten enthalten genug Gluten, um eine gute Struktur zu entwickeln, sind aber nicht so stark wie spezielle Pizzamehle (wie Typ 00), die oft für sehr dünne, neapolitanische Pizzen verwendet werden. Für einen fluffigen, vielseitigen Boden ist das Standard-Weizenmehl perfekt.
Kann ich auch andere Öle verwenden?
Olivenöl ist aufgrund seines Geschmacks und seiner Eigenschaften die beste Wahl für Pizzateig. Wenn Sie kein Olivenöl haben, könnten Sie notfalls ein geschmacksneutrales Pflanzenöl wie Rapsöl verwenden, aber der typische Pizzageschmack wird dann etwas anders sein.

Fazit

Die Entscheidung, den Pizzateig selbst zu machen, ist eine, die Sie nicht bereuen werden. Dieses Rezept für veganen Pizzateig ist nicht nur unglaublich einfach, sondern liefert auch ein Ergebnis, das jeden gekauften Teig in den Schatten stellt. Die Freude am gemeinsamen Backen, der unvergleichliche Duft, der durch Ihr Zuhause zieht, und der Genuss einer selbstgemachten Pizza, die genau nach Ihrem Geschmack belegt ist – all das macht die Mühe mehr als wett. Es ist eine Erfahrung, die die ganze Familie genießen kann und die Ihnen die Gewissheit gibt, genau zu wissen, was auf Ihrem Teller landet.

Verabschieden Sie sich von der Vorstellung, dass Pizzateig kompliziert ist. Mit nur wenigen einfachen Zutaten und ein wenig Zeit können Sie diesen Traum von einem Teig immer wieder in Ihrer eigenen Küche zaubern. Probieren Sie es aus und verwandeln Sie Ihre nächste Pizzanacht in ein unvergessliches kulinarisches Erlebnis!

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