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Erfolgreicher Start als neue Führungskraft

30/08/2024

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Der Übergang in eine neue Führungsposition ist eine aufregende, aber auch herausfordernde Zeit. Viele neue Führungskräfte stürzen sich voller Elan in ihre Aufgaben, ohne sich bewusst zu sein, welche Fallstricke auf sie warten könnten. Der Erfolg in dieser entscheidenden Phase hängt nicht nur von fachlicher Kompetenz ab, sondern maßgeblich davon, wie gut es gelingt, das Team zu integrieren, Beziehungen aufzubauen und die eigenen Erwartungen sowie die des Umfelds zu managen. Dieser Artikel beleuchtet die zehn häufigsten Fehler, die neue Führungskräfte begehen, und gibt Ihnen konkrete Strategien an die Hand, wie Sie diese vermeiden und Ihren Einstieg erfolgreich gestalten können. Es geht darum, nicht nur ein Vorgesetzter zu sein, sondern eine inspirierende Führungspersönlichkeit, die ihr Team zu Höchstleistungen motiviert und gemeinsam Erfolge feiert.

Wie kann ich mein Team verbessern?
Wertschätzen sie die Leistungen, die das Team bisher gebracht hat, ganz offen und ehrlich. Warten sie mit Ihren Änderungsplänen, bis Sie Vertrauen aufgebaut haben. Suchen Sie sich dann gezielt erste, einzelne Neuerungen heraus und nehmen sie Ihr Team bei der Umsetzung mit.
Inhaltsverzeichnis

Die 10 häufigsten Fehler neuer Führungskräfte und wie Sie diese vermeiden

1. Ohne Vorbereitung starten

Ein häufiger Fehler ist, sich ohne ausreichende Vorbereitung in die neue Rolle zu stürzen. Oft sind neue Führungskräfte noch mit dem Abschluss alter Projekte oder der Einarbeitung des Nachfolgers beschäftigt, wenn der erste Arbeitstag in der neuen Position bereits vor der Tür steht. Doch gerade die Vorbereitungsphase ist entscheidend, um wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen. Nehmen Sie sich bewusst Zeit, um mental und inhaltlich anzukommen. Sprechen Sie mit Ihrem zukünftigen Vorgesetzten. Fragen Sie ihn nach seiner Einschätzung des Teams: Wo liegen Stärken und Schwächen? Was läuft gut, was muss verbessert werden? Diese Informationen sind Gold wert für Ihre Strategie.

Zur Vorbereitung gehört auch, das Alte bewusst und sauber abzuschließen. Kommunizieren Sie den Termin, an dem Sie die neue Rolle übernehmen. Machen Sie allen Beteiligten klar, dass Sie ab diesem Zeitpunkt nicht mehr für die alten Aufgaben zur Verfügung stehen. Planen Sie eine Verabschiedung von Ihren alten Kollegen – ein gemeinsames Frühstück oder ein kleines Event kann hier Wunder wirken. Ein klarer Abschluss hilft Ihnen, sich voll auf die neue Herausforderung zu konzentrieren.

2. Den Vorgänger kritisieren

Auch wenn Sie mit Ihrem Vorgänger sprechen, hüten Sie sich davor, ihn zu kritisieren – weder direkt noch bei den neuen Kollegen. Eine solche Haltung untergräbt nicht nur das Vertrauen, sondern kann auch dazu führen, dass wichtige Informationen zurückgehalten werden. Führen Sie das Gespräch aus einer fragenden und wertschätzenden Haltung heraus. Fragen Sie zum Beispiel: „Beeindruckend, wie Sie diese Abteilung aufgebaut haben! Wie sind Sie mit dem Thema XY umgegangen?“ oder „Wie haben Sie es geschafft, trotz Unterbesetzung eine so erfolgreiche Kundenbetreuung zu gewährleisten?“

Indirekte Kritik wie „Wieso wurde dieser Prozess nicht dokumentiert? Ich lege großen Wert auf die Dokumentation!“ oder „Hier gibt es ja gar keine richtige Stellvertreterregelung!“ wird Ihren Vorgänger nur dazu bringen, sich zu verschließen. Je wertschätzender Ihre Haltung ist, desto mehr hilfreiche Informationen werden Sie erhalten. Halten Sie sich mit Verbesserungsvorschlägen und Änderungsplänen zunächst zurück. Es ist wichtig zu verstehen, wie Ihre zukünftige Abteilung bisher funktioniert hat. Übernehmen Sie aber die Einschätzungen Ihres Vorgängers, beispielsweise über einzelne Teammitglieder, nicht unreflektiert. Sammeln Sie eigene Eindrücke und bilden Sie sich ein unabhängiges Bild.

3. Sich nur den Sachthemen widmen

Wer sich am Anfang ausschließlich auf Sachthemen konzentriert, bleibt einsam und verpasst die Chance, wichtige Schlüsselbeziehungen aufzubauen. Die Bedeutung dieser „Seilschaften“ wird von vielen Führungskräften unterschätzt. Doch um in einer Organisation erfolgreich zu sein, müssen Sie die politischen Strömungen einschätzen können und gezielt Beziehungen aufbauen. Diese Netzwerke sind unerlässlich, um Unterstützung für die Umsetzung Ihrer Ziele zu sichern. Es geht hier nicht nur um offizielle Informations- und Berichtswege, sondern oft um informelle Beziehungen jenseits des Organigramms.

Es gilt, Vertrauen aufzubauen. Und das gelingt am schnellsten durch persönliche Treffen und Gespräche, von Angesicht zu Angesicht, nicht über E-Mails oder Nachrichten. Finden Sie heraus, welche Personen in Ihrem Umfeld Sie bei Ihren Zielen unterstützen können, wo Schlüsselpersonen und informelle Meinungsmacher sind. Suchen Sie das Gespräch, stellen Sie sich persönlich vor, verabreden Sie sich mit anderen Führungskräften zum Mittagessen.

Wie bauen Sie nun vertrauensvolle Beziehungen auf? Interessieren Sie sich für die Menschen, bringen Sie ihnen aufrichtige Wertschätzung entgegen. Dale Carnegie sagte einmal: „Wer sich für andere interessiert, gewinnt in zwei Monaten mehr Freunde als jemand, der immer nur versucht, die anderen für sich zu interessieren, in zwei Jahren.“ Stellen Sie auch einmal eine persönliche Frage, achten Sie auf Kleinigkeiten. Vielleicht machen Sie sich nach den Gesprächen Notizen zu Hobbys oder Interessen der Person. Zeigen Sie Anerkennung für das, was die Menschen tun, und begründen Sie Ihr Lob. Bieten Sie gerade anfangs Unterstützung an, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Teilen Sie Wissen und Informationen. Geben Sie auch Persönliches von sich preis, das macht Sie nahbarer und baut Vertrauen auf. Seien Sie verbindlich und sorgen Sie für regelmäßige, schnell aufeinanderfolgende Kontakte. Rufen Sie nach drei Tagen an, schreiben Sie eine E-Mail mit persönlichen Worten. Denken Sie daran: In 80% der Fälle sind es nicht die Sachthemen, sondern die Beziehungen, die über Ihren Erfolg als Führungskraft entscheiden!

4. Die Erwartungen des eigenen Chefs nicht kennen

Eine der wichtigsten Aufgaben als neue Führungskraft ist es, sich Klarheit über die Erwartungen Ihres Vorgesetzten zu verschaffen. Viele Führungskräfte gehen unvorbereitet in die ersten Gespräche mit ihrem Chef und fragen nicht gezielt nach. Die Erwartungen bleiben dann oft diffus oder beziehen sich nur auf Umsatz- und Ergebnisziele. Doch wo braucht Ihr Chef Ihre Unterstützung? Wie können Sie ihn erfolgreich machen? Wie detailliert möchte er informiert werden? All diese Fragen müssen Sie zu Beginn klären. Es gibt zwei Fragen, die Sie Ihrem Chef unbedingt im ersten gemeinsamen Gespräch stellen sollten: „Was erwarten Sie konkret von mir?“ und „Woran würden Sie merken, dass ich genau der Richtige für den Job bin?“ Diese Fragen helfen Ihnen, eine klare Basis für Ihre Zusammenarbeit zu schaffen.

5. Die Erwartungen der eigenen Mitarbeiter nicht kennen

Wenn eine neue Führungskraft auf den Chefsessel steigt, ist das mit vielen Wünschen und Hoffnungen verbunden, aber auch mit Unsicherheiten und Ängsten. Menschen gehen unterschiedlich mit Veränderungen um. Die einen freuen sich auf den neuen Chef, die anderen möchten am liebsten am Alten und Bewährten festhalten. Je nachdem, welcher Typ Ihr Vorgänger war, bekommen Sie es mit unterschiedlichen Erwartungen zu tun.

Hören Sie gut zu. Gab es unter dem Vorgänger beispielsweise einen Veränderungsstau, weil er eine eher bewahrende Führungskraft war, werden Sie sicher schnell mit Erwartungen wie „Es wird höchste Zeit, dass…“ oder „Sie müssen dringend…“ konfrontiert. Oft herrscht keine offene Kultur im Team, und Mitarbeiter haben gelernt, sich zurückzuhalten. Dann werden persönliche Erwartungen eher zurückhaltend geäußert, und Sie müssen besonders aufmerksam zuhören. Die Mitarbeiter wünschen sich von Ihnen Orientierung und Antworten auf ihre Fragen. Um gut in Ihrer neuen Führungsrolle zu starten, müssen Sie die Erwartungen Ihrer Mitarbeiter kennen. Nur so können Sie Vertrauen aufbauen, auch wenn Sie nicht alle Erwartungen erfüllen können.

6. Versuchen, alle Erwartungen zu erfüllen

Ein typischer Anfängerfehler ist es, sofort in blinden Aktionismus zu verfallen. Das ist verständlich: Sie haben sich gut vorbereitet, haben viele neue Ideen und wollen Ihrem Chef beweisen, dass Sie die richtige Person für den Job sind. Auch bei Ihren neuen Kollegen wollen Sie sich positionieren. Doch setzen Sie sich jetzt unbedingt klare Prioritäten und machen Sie sich einen Plan. Nehmen Sie sich Zeit dafür, sonst verzetteln Sie sich. Betreiben Sie aktives Erwartungsmanagement. Machen Sie Ihren Mitarbeitern klar, dass Sie sich ihre Erwartungen und Probleme gerne anhören. Aber lassen Sie sich nicht instrumentalisieren. Sagen Sie ihnen, dass Sie gerade am Anfang mehr Zeit für Entscheidungen brauchen. Machen Sie nur konkrete Zusagen, wenn Sie genügend Informationen gesammelt haben. Führen Sie sich immer wieder vor Augen: Sie können und müssen nicht alle Erwartungen erfüllen. Und das gilt übrigens auch für Ihren Chef.

7. Das eigene Führungsverhalten nicht reflektieren

Oft stürzen sich neue Führungskräfte Hals über Kopf in die neue Aufgabe und vergessen dabei, ihr eigenes Führungsverständnis zu reflektieren. Was bedeutet gute Führung für Sie? Wie möchten Sie selbst geführt werden? Welche Führungskraft wollen Sie sein? Denken Sie an Ihre früheren Chefs zurück. Wer war Ihr bester Chef? Was hat Ihnen besonders gefallen? Wer war Ihr schlechtester Chef? Welche Fehler hat er begangen? Was können Sie daraus lernen? Durch diese Fragen verstehen Sie, was Ihre Werte als Führungskraft sind und wie Sie Ihren eigenen Führungsstil entwickeln möchten.

Seien Sie sich im Klaren darüber, dass Ihr Führungsstil nicht zu allen Mitarbeitern passen wird. Beobachten Sie Ihre Mitarbeiter genau. Fragen Sie sich, wie hoch der Reifegrad der jeweiligen Person ist. Welcher Führungsstil passt am besten zu diesem Mitarbeiter? Was braucht der Mitarbeiter, um gut arbeiten zu können? Versuchen Sie, Mitarbeiter, die bisher sehr eng geführt wurden, sofort an der langen Leine zu führen, werden Sie sehr schnell Probleme bekommen. Hinterfragen Sie Ihr Führungsverhalten immer wieder und passen Sie es an die unterschiedlichen Mitarbeiter an. Flexibilität ist hier der Schlüssel.

Wie oft wechselt man ihren Arbeitgeber?
Im Durchschnitt wechselten die Befragten etwa alle fünf Jahre ihren Arbeitgeber. Die Anzahl der Arbeitgeberwechsel stand in keinem nennenswerten Zusammenhang (null bis fünf Prozent) zu berufsrelevanten Persönlichkeitsmerkmalen wie Gewissenhaftigkeit, Extraversion oder Leistungsmotivation.

8. Die eigene Wirkung unterschätzen

Ihre neuen Mitarbeiter kennen Sie noch nicht. Sie werden Sie im Alltag genau beobachten und aufnehmen, welches Verhalten Sie an den Tag legen. Gerade in der ersten Zeit wird jede Verhaltensweise, jedes Wort auf die Goldwaage gelegt, um den „Neuen“ einschätzen zu können. Läuft der neue Chef morgens durch die Büros und begrüßt alle Mitarbeiter persönlich oder verschwindet er sofort in sein Büro? Lässt er in den ersten Meetings jeden zu Wort kommen oder hat er den größten Redeanteil? Wie ist die Sitzordnung? Bürotür auf oder zu? Jede Verhaltensweise wird interpretiert. Unterschätzen Sie Ihre Wirkung nicht. Wenn Sie sich bewusst darüber sind, welche Führungskraft Sie sein wollen, können Sie diese und ähnliche Symbole nutzen, um Ihren Führungsstil zu unterstreichen.

Rituale geben Menschen Sicherheit, da sie vertraut sind. Auch in Organisationen, Abteilungen und Teams gibt es feste Rituale. Eine gemeinsame Mittagspause beispielsweise, das Zusammensitzen bei Kaffee und Kuchen, um Geburtstage zu feiern. Als neue Führungskraft sollten Sie erkennen, welche liebgewonnenen Rituale bestehen, diese wertschätzen und auch eigene, neue Rituale einführen. Damit machen Sie deutlich, dass mit Ihnen eine neue Zeitrechnung startet. Zum Beispiel kann das sein, Erfolge des Teams sofort sichtbar zu machen und gemeinsam zu feiern. Mit manchen Ritualen müssen Sie allerdings auch brechen. Wenn es zum Beispiel üblich ist, dass Besprechungen immer erst 10 Minuten später beginnen, weil alle zu spät kommen, müssen Sie Ihre Erwartungen sofort klar machen und das unerwünschte Verhalten ansprechen. Begehen Sie also nicht den Fehler zu glauben, dass Sie zu Beginn keine Zeit haben, sich mit etwas so Diffusem wie Ritualen und Symbolen zu befassen. Gerade zum Start in die Führungsaufgabe können Sie diese bewusst nutzen und für sich einsetzen.

9. Sofort alles ändern zu wollen

Einige Führungskräfte wollen der Belegschaft und dem Umfeld möglichst schnell klarmachen, dass ab jetzt ein anderer Wind weht. Noch bevor sie sich eingearbeitet haben, beginnen sie mit Umstrukturierungen und Veränderungen. Sie beginnen sofort, alles umzukrempeln. Doch seien Sie mit allzu schnellen Veränderungen vorsichtig. Solche Schnellschüsse können sich im Nachhinein leicht als Desaster entpuppen. Sie haben noch nicht den Überblick und auch noch nicht das Vertrauen Ihrer Mitarbeiter. Dies müssen Sie zunächst gewinnen. Denn Veränderungen können Sie nur wirksam umsetzen, wenn Ihre Mannschaft mitzieht. Solche Aktionen werden Ihre Mitarbeiter zudem auch schnell als Kritik an ihrer früheren Arbeit empfinden. Wertschätzen Sie die Leistungen, die das Team bisher gebracht hat, ganz offen und ehrlich. Warten Sie mit Ihren Änderungsplänen, bis Sie Vertrauen aufgebaut haben. Suchen Sie sich dann gezielt erste, einzelne Neuerungen heraus und nehmen Sie Ihr Team bei der Umsetzung mit. Schritt für Schritt, nicht alles auf einmal.

10. Sich sofort auf die Probleme stürzen

Endlich ist die neue Führungskraft, der neue Chef da! Das denken nicht nur Ihr neuer Vorgesetzter, sondern auch Ihre Mitarbeiter. Vielleicht war die Position eine Weile unbesetzt, oder unter dem alten Chef ist ein Veränderungsstau entstanden. Eines ist sicher: In den ersten Wochen Ihrer Tätigkeit landen viele Probleme auf Ihrem Tisch. Vielleicht sind auch Probleme dabei, die schon lange bestehen und an denen sich bereits Ihr Vorgänger die Zähne ausgebissen hat. Sie geraten schnell ins Hamsterrad und werden eine Menge zu tun haben, wenn Sie sich unreflektiert auf jedes Problem stürzen, das Ihnen angeboten wird. Stellen Sie bei jeder Problemschilderung die Frage: „Wie lange besteht das Problem schon?“ und „Was wurde bereits unternommen, um das Problem zu lösen?“ Erst nachdem Sie die Antworten auf diese Fragen haben, sind Sie in der Lage, die Situation einzuschätzen. Machen Sie eine klare Priorisierung und entscheiden Sie, welches Problem Sie als Erstes angehen wollen. Nicht jedes Problem ist Ihre erste Priorität.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Hier finden Sie Antworten auf weitere Fragen rund um den erfolgreichen Start als neue Führungskraft.

Wie lange dauert es, bis ich mich als neue Führungskraft etabliert habe?

Es gibt keine feste Zeitspanne, da dies von vielen Faktoren abhängt, wie der Teamdynamik, der Unternehmenskultur und Ihrem eigenen Engagement. Experten sprechen oft von den ersten 100 Tagen als kritische Phase. In dieser Zeit legen Sie den Grundstein für Ihre Akzeptanz und Ihren Erfolg. Das Aufbauen von Vertrauen und Beziehungen braucht jedoch Zeit und kontinuierliche Pflege.

Sollte ich sofort Änderungen im Team vornehmen?

Es ist ratsam, zu Beginn nicht sofort alles umzukrempeln. Nehmen Sie sich Zeit, um die bestehenden Prozesse, die Teammitglieder und die Unternehmenskultur kennenzulernen. Schnelle, unüberlegte Änderungen können zu Widerstand und Unsicherheit führen. Konzentrieren Sie sich darauf, Vertrauen aufzubauen und das Team zu verstehen, bevor Sie gezielte, gut durchdachte Veränderungen einführen. Nehmen Sie das Team dabei mit ins Boot.

Was ist, wenn mein Team meinem Vorgänger nachtrauert?

Das ist eine häufige Situation. Zeigen Sie Verständnis für die Gefühle der Mitarbeiter, aber bleiben Sie gleichzeitig standhaft in Ihrer neuen Rolle. Konzentrieren Sie sich darauf, Ihre eigene Vision und Ihren Führungsstil zu etablieren. Suchen Sie das Gespräch, hören Sie zu und zeigen Sie, dass Sie für das Team da sind. Mit der Zeit werden die Mitarbeiter Ihre Bemühungen erkennen und sich an die neue Situation anpassen.

Wie gehe ich mit Widerstand im Team um?

Widerstand ist eine normale Reaktion auf Veränderungen. Versuchen Sie, die Gründe für den Widerstand zu verstehen. Liegt es an Unsicherheit, Angst vor dem Unbekannten oder fehlendem Verständnis? Kommunizieren Sie offen und transparent. Erklären Sie Ihre Entscheidungen und deren Vorteile. Bieten Sie Unterstützung an und suchen Sie das Gespräch mit den betroffenen Mitarbeitern. Manchmal hilft es auch, Multiplikatoren im Team zu identifizieren, die Ihre Pläne unterstützen können.

Wie kann ich meine Rolle als Führungskraft am besten lernen?

Neben der praktischen Erfahrung können Sie viel durch Weiterbildung, Coachings und Mentoring lernen. Reflektieren Sie regelmäßig Ihr eigenes Verhalten und holen Sie sich Feedback von Ihrem Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern ein. Bleiben Sie offen für neue Erkenntnisse und passen Sie Ihren Führungsstil kontinuierlich an die Gegebenheiten und die Bedürfnisse Ihres Teams an. Ein guter Coach kann Sie in den ersten Monaten gezielt unterstützen und Ihnen helfen, Stolpersteine aus dem Weg zu räumen.

Fazit

Der Start in eine neue Führungsposition ist eine Phase voller Lernmöglichkeiten und Herausforderungen. Indem Sie die hier beschriebenen zehn häufigsten Fehler vermeiden und bewusst an Ihrem Führungsstil und Ihren Beziehungen arbeiten, legen Sie den Grundstein für langfristigen Erfolg. Denken Sie daran: Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, lernbereit, anpassungsfähig und menschlich zu bleiben. Vertrauen ist die härteste Währung in der Führung – bauen Sie es aktiv auf, pflegen Sie es, und Ihr Team wird Ihnen folgen. Ein gut vorbereiteter und empathischer Start ist der Schlüssel zu einer wirksamen und erfüllenden Führungstätigkeit.

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